Freitag, April 4, 2025
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Kiziltepe verteidigt Wahl Wegners zum Regierenden Bürgermeister

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD-Parteilinke und neue Berliner Arbeitssenatorin, Cansel Kiziltepe, hat die Wahl von Kai Wegner zum Regierenden Bürgermeister verteidigt. „Ich werde mich nicht an der Verbreitung von AfD-Narrativen beteiligen“, sagte Kiziltepe dem „Tagesspiegel“ (Samstagausgabe).

Hintergrund ist, dass die AfD behauptet, Wegner sei am Donnerstag im dritten Wahlgang nur mithilfe ihrer Stimmen ins Amt gekommen. „Ich glaube und traue der AfD nicht, und damit fange ich jetzt auch nicht an.“ Kiziltepe rechtfertigte die Koalition mit der CDU. Sie sei aber mit der festen Absicht in die Verhandlungen gegangen, das bisherige Bündnis fortzuführen. „Bei der Schulbauoffensive, beim Wohnungsneubau und dem Sondervermögen fürs Klima haben wir keine konkreten Zusagen bekommen. Um weiterzumachen, gab es daher keine Grundlage“, sagte Kiziltepe. Die SPD-Politikerin führt seit Freitag das Ressort für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung. Unternehmen, die keine Ausbildungsplätze anbieten, droht sie mit Konsequenzen: „Wenn das Angebot die Nachfrage an Ausbildungsplätzen nicht abdecken kann, müssen wir Maßnahmen ergreifen.“ Die Unternehmen, die nicht ausbilden, müssten dann eine Abgabe zahlen. „Das Geld soll dann den Betrieben zugutekommen, die ausbilden“, so Kiziltepe. Ein Gesetzentwurf dafür soll noch in diesem Jahr erarbeitet werden. Ihre Zusammenarbeit mit Franziska Giffey beschreibt Kiziltepe als gut. „Der Parteivorsitz ist aktuell kein Thema für mich. Die Parteiwahlen finden erst im kommenden Jahr statt“, sagte die SPD-Politikerin. „Wir müssen die Partei nach dem knappen Ergebnis im Mitgliedervotum wieder zusammenführen.“


Foto: Rotes Rathaus in Berlin, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Deutscher Diplomat optimistisch über Zukunft des Sudans

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Khartum (dts Nachrichtenagentur) – Der bisherige Ständige Vertreter an der Deutschen Botschaft im Sudan, Michael Sonntag, hat sich trotz der jüngsten Kämpfe im Sudan zuversichtlich über die weitere Entwicklung des Landes gezeigt. „Ich bin vorsichtig optimistisch, dass sich die Entwicklung nicht zurückdrehen lässt“, sagte Sonntag dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgabe).

„Der Anteil der Jungen an der Bevölkerung ist groß. Sie haben erlebt, dass sich Dinge verändern können. Und das wollen sie nicht zurückgeben.“ Sonntag hatte die Evakuierung deutscher Staatsbürger von Karthum aus mit organisiert. „Die Kämpfe waren das Worst-Case-Szenario. Wir waren von der ersten Sekunde an damit beschäftigt, in dieser dramatischen Lage zunächst die Sicherheit und dann die Ausreise der deutschen Staatsbürger zu organisieren – und zwar nonstop.“ In seinem Haus habe er mit Botschaftskollegen ein Krisenbüro zusammengestellt. Dabei habe es stets die Gefahr gegeben, beschossen zu werden. Auf seinem Grundstück seinen Querschläger gelandet. Der Wassertank auf dem Dach sei zerstört worden. „Die andere große Gefahr waren die Plünderungen“, sagte Sonntag. „Wir haben uns darauf eingestellt. Es schien, als würden dabei selten Personen angegriffen. Aber natürlich hatten wir auch Angst.“


Foto: Auswärtiges Amt, über dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Bochum und Dortmund unentschieden

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Bochum (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 30. Spieltags der 1. Fußball-Bundesliga haben der VfL Bochum und Borussia Dortmund sich 1:1 unentschieden getrennt. Bochum bleibt damit an der Spitze der Tabelle, Bochum auf Platz 15.

Bereits in der fünften Minute legte Anthony Losilla vor und brachte Bochum in Führung. Doch die hielt nicht lange: Karim Adeyemi glich zwei Minuten später aus. Im weiteren Verlauf des Revierderbys war Dortmund die bessere Mannschaft, wenngleich auch der Underdog immer wieder gefährlich wurde.


Foto: Anthony Losilla (VfL Bochum), über dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Heidenheim gewinnt gegen Fürth

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Fürth (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 30. Spieltags der 2. Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Heidenheim 1846 gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth 2:0 gewonnen. Heidenheim bleibt auf Tabellenplatz zwei, Fürth auf Tabellenplatz elf.

Während die Gastgeber weitgehend ideenlos wirkten, dominierte Heidenheim das Spiel. Für sie trafen Tim Kleindienst (7.) und Jan-Niklas Beste (51. Minute). Im parallel laufenden Spiel hat der SC Paderborn 07 gegen Eintracht Braunschweig 5:1 gewonnen. An der Tabellenplatzierung ändert auch das nichts: Paderborn bleibt auf Rang vier, Braunschweig auf Platz 14.


Foto: Spieler von Greuther Fürth, über dts Nachrichtenagentur

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Habeck offen für Änderungen am Gebäudeenergiegesetz

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Kiel (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck zeigt sich im Heizungsstreit mit der FDP kompromissbereit. „Übergangsfristen kann man verhandeln, soziale Abfederungen erhöhen“, sagte der Grünen-Politiker am Freitagabend in Kiel beim einer Veranstaltung des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“.

„Die Einkommensgrenze kann man sich noch einmal anschauen“, sagte Habeck. „Da wird sicherlich der Bundestag in seiner Weisheit noch etwas tun.“ Der wichtigste Punkt des Gebäudeenergiegesetzes, das weitgehende Einbauverbot neuer Öl- und Gasheizungen, sei allerdings nicht verhandelbar. „Das ist der Kern des Gesetzes, der kann nicht zerstört werden – ohne brauchen wir es nicht.“

Habeck wies Forderungen aus der SPD zurück, die für Menschen ab 80 Lebensjahren geltende Ausnahme vom Einbauverbot für neue Gas- und Ölheizungen auf alle Rentner auszudehnen. „Das finde ich nicht richtig“, sagte er. „Eine zu große zeitliche Ausnahme sollten wir nicht machen.“ Der Wirtschaftsminister zeigte sich zuversichtlich, das gesamte in der Koalition beschlossene Gesetzespaket noch vor der Sommerpause durch das Parlament bringen zu können.

„Ich gehe fest davon aus, dass die Einigung, die in der Koalition gefunden wurde, steht“, sagte Habeck. „Die überragende Aufgabe unserer Generation ist es, den Klimawandel aufzuhalten. Daran wird man uns in den Geschichtsbüchern messen.“


Foto: Heizungsrohre, über dts Nachrichtenagentur

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Mindestens 22 Tote bei russischem Raketenangriff in Ukraine

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Kiew (dts Nachrichtenagentur) – Nach russischen Raketenangriffen auf die Ukraine am Freitagmorgen ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 22 Menschen angestiegen. Die Angriffe erfolgten in den zentralukrainischen Städten Dnipro und Uman sowie in Ukrainka in der Region Kiew.

Laut offiziellen Angaben werde die Zahl der Todesopfer voraussichtlich weiter steigen. Die meisten Raketen, die in den frühen Morgenstunden auf die Ukraine abgefeuert wurden, konnten nach offiziellen Angaben vorher unschädlich gemacht werden. Die Luftwaffe der ukrainischen Streitkräfte gab an, 21 von 23 Marschflugkörpern abgefangen und zwei Drohnen zerstört zu haben. In Dnipro wurden bei einem Angriff eine 31-jährige Frau und ihr zweijähriges Kind getötet, wie die regionalen Behörden mitteilten.


Foto: Frontverlauf in der Ukraine, über dts Nachrichtenagentur

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CDU will Grenzkontrollen innerhalb der EU

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der aktuellen Migrationskrise fordert die Union eine Ausweitung der Grenzkontrollen. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) sagte der „Welt am Sonntag“: „Wir alle haben dazugelernt. Wir brauchen zumindest vorübergehend auch Binnengrenzkontrollen.“

Die „illegale Migration“ müsse „nicht nur an den EU-Außengrenzen“, sondern auch an den deutschen Grenzen kontrolliert werden. Die Kommunen seien am Rand ihrer Belastbarkeit. „Es ist allerhöchste Zeit, dass der Kanzler das Thema endlich zur Chefsache macht“, sagte Rhein.

Thorsten Frei (CDU), der Parlamentarische Geschäftsführer der Union im Bundestag sagte der „Welt am Sonntag“: „Wenn die Bundesregierung nicht endlich gegensteuert, werden wir in diesem Jahr deutlich mehr als 300.000 Asylanträge verzeichnen. Dass die Innenministerin in einer solchen Krise nur die Grenzkontrollen zu Österreich verlängert, ist vollkommen unzureichend.“ Es bedürfe der „umgehenden Ausdehnung der Grenzkontrollen auf unsere Landesgrenzen zur Schweiz und zu Tschechien“, so Frei. Darüber hinaus müssten auch die flexiblen Kontrollen verstärkt werden, „damit stationäre Kontrollen nicht einfach umgangen werden“.

Alexander Throm (CDU), der innenpolitische Sprecher der Union, ergänzte: „Wer in der EU bereits erfolglos einen Asylantrag gestellt hat, sollte nicht einfach ins nächste Land laufen und sein Glück von Neuem versuchen dürfen. Deshalb fordert die Unionsfraktion im europäischen Recht eine Klarstellung, dass die Bundespolizei in diesen Fällen zurückweisen kann.“ Deutschland benötige in der seiner Meinung nach „schwersten Migrationskrise seit Jahren“ die Möglichkeit, „an den hauptsächlich betroffenen Grenzen lageangepasste, stationäre Kontrollen durchzuführen“, so Throm. Am Freitag beantragte die Unionsfraktion, die Kontrollen je nach Lage auf weitere Binnengrenzen auszuweiten, solange die EU-Außengrenze nicht „hinreichend geschützt“ ist.

Der Antrag wurde allerdings von der Mehrheit der Ampel-Fraktionen abgelehnt. Der SPD-Migrationsexperte Lars Castellucci sagte der „Welt am Sonntag“: „Die Union kippt in den Nationalismus. Wir stehen zu offenen Grenzen, sonst stehen dort bald auch wieder Urlauber, Pendler und Waren im Stau. Stationäre Grenzkontrollen sind immer nur das letzte Mittel.“

Diese Maßnahmen seien zwar an der Grenze zu Österreich derzeit „zu vertreten“, die Ampel-Koalition wolle aber „Flucht unnötig machen, alternative Möglichkeiten der legalen Einreise zur Aufnahme von Arbeit oder Ausbildung schaffen, das Schlepperunwesen bekämpfen und die Zusammenarbeit in Europa verbessern“. Für Stephan Thomae, den Parlamentarischen Geschäftsführer der FDP, gilt es, die „Freizügigkeit im Schengenraum mit allen Mitteln zu verteidigen“. Es sei trotzdem sinnvoll, „dass die Binnengrenzkontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze verlängert wurden, um die Hauptroute irregulärer Migration nach Deutschland besser zu kontrollieren“. An anderen deutschen Grenzabschnitten sei „die Schleierfahndung ein erfolgreiches Mittel, das ähnlich hohe Aufgriffszahlen aufweist wie stationäre Grenzkontrollen“.

Diese beeinträchtige den kleinen Grenzverkehr, den Austausch von Waren und den Reiseverkehr nicht. Wichtig sei vor allem der EU-Außengrenzschutz. Marcel Emmerich, Obmann der Grünen im Innenausschuss, kritisierte in der „Welt am Sonntag“: „Stationäre Grenzkontrollen finden schon seit 2015 statt und führen nicht dazu, dass Flüchtlinge nicht an die deutsche Grenze kommen.“ Die Kontrollen seien „gänzlich ineffektiv“, die „Wagenburgmentalität von Union und AfD“ könne die Weiterwanderung von Asylsuchenden nicht effektiv eindämmen.

Bislang werden nur am Grenzabschnitt zwischen Bayern und Österreich stationäre Grenzkontrollen durchgeführt, dort gibt es mit Abstand die meisten Zurückweisungen. Immerhin 14.675 waren es 2022 laut Zahlen des Bundesinnenministeriums. An allen übrigen Landgrenzen waren es nur 4.467. Grenzpolizisten zufolge werden dort auch Asylsuchende zurückgewiesen.


Foto: Grenze Polen-Deutschland bei Frankfurt (Oder), über dts Nachrichtenagentur

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Formel 1: Leclerc holt Pole in Aserbaidschan

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Baku (dts Nachrichtenagentur) – Beim Großen Preis von Aserbaidschan geht Charles Leclerc am Sonntag von Startplatz eins ins Rennen. Der Ferrari-Pilot holte am Freitag die erste Pole seit Oktober letzten Jahres in Singapur.

Für Ferrari ist es insgesamt die erste Pole seit Austin 2022 – damals stand Sainz ganz vorne. Hinter Leclerc dürfen am Sonntag Verstappen, Perez, Sainz und Hamilton starten. Die Formel 1 fährt an diesem Wochenende erstmals nach einem neuen Modus: Der Samstag wird als eigenständige Veranstaltung aus dem Rennwochenende herausgelöst, das Sprintrennen bekommt mit dem „Shootout“ eine eigene Qualifikation und das Ergebnis hat keine Auswirkungen mehr auf das Hauptrennen.


Foto: Charles Leclerc / Ferrari, über dts Nachrichtenagentur

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Baden-Württembergs Umweltministerin erwartet Windkraft-Boom

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Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Baden-Württembergs Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) erwartet beim Ausbau der Windkraft in den nächsten Jahren einen Boom im Land. „Bei den Treffen mit den Vertretern der Landkreise, der Kommunen und der Windkraftbranche höre ich, dass die Zahl der Projekte in der Pipeline regelrecht explodiert“, sagte sie dem „Mannheimer Morgen“ (Samstagausgabe).

Nach der großen Flaute habe sich der Wind buchstäblich gedreht. „Wir haben jetzt starken Rückenwind“, sagte sie. Die Ministerin bekräftigte, dass die Vorgabe von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) – 1.200 bis 1.300 neue Windräder bis 2030 – eingehalten werde. Die Koalitionspartner würden nun bei der Energiewende an einem Strang ziehen: „Es ist schon so, dass es jetzt zusammen mit der CDU richtig vorwärtsgeht. Das ist eine andere Grundlage als in der vergangenen Legislaturperiode.“

Scharfe Kritik übte die Ministerin daran, dass es beim neuen bundesweiten Heizungsgesetz „viele Fehlinformationen in der Öffentlichkeit“ gegeben habe. „Interessierte Kreise stechen etwas durch, das verkürzt oder im Falle eines Heizungsverbots schlicht falsch ist, und dann wird darüber öffentlich diskutiert. Da kann ich schon verstehen, dass jemand, der so eine Heizung im Keller hat, denkt: Um Gottes willen, was kommt da auf mich zu“, sagte Walker.


Foto: Windräder, über dts Nachrichtenagentur

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Finch auf Platz eins der deutschen Album-Charts

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Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Der Rapper Finch steht mit seinem neuen Album „Dorfdisko Zwei“ an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit.

Die Vorwochensieger von Metallica („72 Seasons“) rutschen auf Platz zwei ab. BTS-Mitglied Agust D folgt mit „D-Day“auf Rang drei. Jethro Tull erreicht mit „Rökflöte“ den vierten, Schlagersängerin Maite Kelly („Love, Maite – Das Beste… bis jetzt“) den fünften Platz. In den Singlecharts steht „Twenty 4 Tim“ mit „Icecream“ an der Spitze.

Dahinter rangieren Udo Lindenberg und Apache 207 („Komet“, zwei) sowie die Rapper Bonez MC und Gzuz („Cinnamon Roll“, drei). Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.


Foto: Mann mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur

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