Donnerstag, April 3, 2025
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Gesunde und verträgliche Alternative zu Kryolipolyse, Antidiabetika & Co.

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CryoShapewear

Neue Universitätsstudie: CryoShapewear verringert Umfang um bis zu 5,5 Zentimeter in nur 4 Wochen

In Hollywood ist es schon längst kein Geheimnis mehr: Es gibt mehr als eine Möglichkeit ohne Sport oder Diäten ein paar cm zu verlieren. Mit Kryolipolyse, der Fett-Weg-Spritze oder dem neuen „Wundermittel“ Ozempic kann man seinen Körper in Form bringen. Was ist also das Bahnbrechende an der Studie der Universität Graz, die im renommierten Journal of International Medical Research erschienen ist? Den Forscher:innen ging es darum, eine Alternative zu invasiven und nicht-invasiven aber nebenwirkungsbehafteten und oft auch teuren Abnehm-Methoden zu evaluieren. Abnehmen sollte aus Sicht der Forschung – gerade bei leichtem Übergewicht – auch gut verträglich sein, um keine gesundheitlichen Schäden zu verursachen.

Vorangestellt war die Frage, inwieweit die milde, schmerzfreie Anwendung von Cryoshapewear Produkten eine echte Alternative zu weitaus schmerzhafteren invasiven und nicht-invasiven Methoden wie beispielsweise Kryolipolyse, Fettabsaugung oder Fett-Weg-Spritze darstellt. Und so viel sei schon einmal verraten: Die Zahlen, Daten, Fakten überzeugen!

Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben bewiesen: Milde Kühlung verbessert den Fett- und Zuckerstoffwechsel, aktiviert „gutes“ braunes Fett und lässt so unsere Fettpölsterchen schmelzen. Dazu liefert die wissenschaftliche Studie der Medizinischen Universität Graz in Zusammenarbeit mit der Joanneum Research Forschungsgesellschaft beeindruckende Zahlen. Aktiv kühlende Shapewear sorgt beim regelmäßigen Tragen für eine Umfangreduzierung von bis zu 5,5 Zentimetern in 4 Wochen – und das im Vergleich zu bisherigen Fettreduktionsmethoden oder oralen Antidiabetika mit minimalem Aufwand, geringen Kosten und komplett nebenwirkungsfrei.

Studie der Universität Graz: Was genau wurde untersucht?
Bereits 2020 konnte eine Untersuchung der University of Nottingham zeigen, dass das Tragen von kühlender Shapewear von SlimCOOL die Körpertemperatur ansteigen lässt und somit braunes Fett aktiviert. Braunes Fett dient der Temperaturregulierung des Körpers. Wird unserem Körper Kälte zugeführt, hält braunes Fett unseren Körper warm und schützt somit die Organe. Die Energie dafür holt sich das braune Fett aus den weißen Fettzellen. So konnte bereits nachgewiesen werden, dass CryoShapewear dabei hilft, Kalorien zu verbrennen – ohne jegliches Zutun und auch im entspannten Ruhezustand.

Ablauf der Studie
An der Studie nahmen 29 Frauen mit leichtem Übergewicht im Alter von 18 bis 65 Jahren teil. Der durchschnittliche Body-Mass-Index (BMI) lag bei allen zwischen 25 und 39. Zudem wurde zu Beginn mit Hilfe eines Lipometers der Fettanteil an verschiedenen Körperstellen gemessen. In einem Zeitraum von insgesamt vier Wochen trugen die Teilnehmerinnen den SlimCOOL Hüftgurt (Shapebelt) und die Chaps – jeweils für eine Stunde am Tag. Wichtig ist noch zu erwähnen: Keine der Teilnehmerinnen veränderte ihre Lebensgewohnheiten innerhalb des Testzeitraums in Bezug auf Sport und Ernährung.

Das Ergebnis in Zahlen
Nach nur 4 Wochen konnten Studienteilnehmerinnen mit SlimCOOL durchschnittlich fast 2 cm (Ø 1,9 cm) Umfang verlieren. Dies entspricht einer halben Kleidergröße. In der Studie wurde sogar ein Umfangverlust von bis zu 5,5 cm in den 4 Wochen festgestellt. Auch Gewicht und BMI wurden signifikant reduziert, im Durchschnitt um 0,7 kg bzw. 0,2 kg/m2. Zudem wurde subkutanes Fettgewebe – besser bekannt als Unterhautfettgewebe oder auch “Speckpölsterchen” am Oberschenkel deutlich reduziert. Das Ganze ohne blaue Flecken oder Nebenwirkungen, wie sie bei anderen Methoden der Fall ist. Im Gegenteil: Laut wissenschaftlicher Daten wird durch milde Kühlung sogar der Fett- und Zuckerstoffwechsel verbessert.

CryoShapewear von SlimCOOL im Alltag: Das ist das Geheimnis
Das Besondere an der Shapewear sind die smarten Fasern des 3D-Hightech-Vlies COOLINE SX3. Aufgrund der normalen Wärmeentwicklung unseres Körpers und der großen Oberfläche erzielen die im 3D-Vliesmaterial gebundenen Wassermoleküle eine Verdunstungskälte von bis zu 660 Watt. Die CryoShapewear kühlt auf eine angenehme Temperatur von ca. 18-20 Grad. Man kann sie ganz entspannt unter der Kleidung tragen – und zwar in allen Lebenslagen, bei der Hausarbeit, beim Einkauf, im Homeoffice.

Bequem abnehmen? Jetzt ist’s bewiesen
Zu den wissenschaftlichen Fragestellungen der Publikation gehörte neben der Effektivität der Methode auch die Evaluierung von verschiedenen persönlichen Faktoren. Denn, Hand aufs Herz: Die Wenigsten schaffen es, nachhaltig schlank zu werden, wenn die Methode aufwändig und unangenehm ist. Deshalb wurden die Studienteilnehmerinnen auch zum Handling und ihrem persönlichen Empfinden befragt. Die Ergebnisse überzeugen. 80% der Befragten waren der Meinung, dass der Zeitaufwand gering ist und SlimCOOL sich gut in den persönlichen Tagesablauf integrieren lässt. Auch den Komfort und das Aktivieren der CryoShapewear empfanden über 95% der Studienteilnehmerinnen als durchweg positiv.

Weitere Informationen zur Studie

Bildcredits: SlimCOOL – die CryoShapewear PR

Quelle: SPApress

Beim Girls‘ Day 2023 MINT-Berufe bei Shopify kennenlernen und eigene Lösungen entwickeln

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Shopify: Beim Girls' Day 2023 MINT-Berufe kennenlernen

Von der Idee zur App: Beim Girls‘ Day 2023 MINT-Berufe bei Shopify kennenlernen und eigene Lösungen entwickeln

Heute haben Shopify und die NGO Technovation im Rahmen des Girls’ Day 20 Mädchen in Berlin dazu eingeladen, ihre Leidenschaft für die IT-Welt zu entdecken: Gemeinsam mit Shopify-Expert:innen entwickelten sie ihre eigene App, um ein reales Problem aus ihrem Alltag zu lösen und so Tech-Berufe sowie Unternehmertum spielerisch kennenzulernen. Das Projekt setzt eine langjährige Zusammenarbeit fort, über die mittlerweile mehr als 7.500 Mädchen in sechs Ländern ihre eigenen App-Projekte voranbringen konnten. Die Themen, die die 10- bis 14-jährigen Mädchen in Berlin mitbrachten, reichten von Kinderarmut, häuslicher Gewalt bis hin zu Lebensmittelverschwendung und der Verschmutzung der Ozeane – der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

2001 fand der erste Girls’ Day in Deutschland statt und auch 2023 hat er seine Dringlichkeit nicht verloren: Denn nach wie vor arbeiten deutlich weniger Frauen als Männer in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen. Um dies zu ändern, wurde der Girls’ Day ins Leben gerufen: Am jährlichen Aktionstag lernen Mädchen und junge Frauen Berufe oder Studienfächer kennen, in denen der Frauenanteil unter 40 Prozent liegt, z. B. in den Bereichen IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik. Außerdem haben sie die Möglichkeit, weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik zu begegnen und Frauen in Tech-Berufen kennenzulernen. Ziel ist es, Vorbilder zu schaffen und junge Mädchen für Tech-Berufe zu begeistern.

Das Team von Shopify zeigte den Mädchen, wie die Arbeit in einem global tätigen Tech-Unternehmen aussehen kann. Bei Technovation Girls Germany können Mädchen die Grundlagen von App-Programmierung und Unternehmertum erlernen. Der Girls Day gab ihnen die Möglichkeit, sich über eine Teilnahme am Programm zu informieren und erste Ideen in einem Workshop umzusetzen. Ein Vortrag von Mentorin Linda Hoffmann, Lead Agency Partnerships Shopify, sowie eine Tour durch das Berliner Büro des Unternehmens rundeten das Tagesprogramm ab.

„Der weibliche Fachkräftemangel in Technologie-Berufen in Deutschland ist nicht nur ein Problem für Unternehmen, sondern auch für die gesamte Gesellschaft, da wir das volle Potenzial unserer Talentressourcen nicht ausschöpfen. Deshalb ist es uns wichtig, junge Frauen zu ermutigen, Berufe im Tech-Bereich zu ergreifen“, sagt Linda Hoffmann, Lead Agency Partnerships bei Shopify. „Der Girls’ Day ist für mich als Shopify-Mentorin von großer Bedeutung, denn nur so können wir jungen Frauen wichtige Impulse für ihre spätere Berufswahl geben und einen Wandel für den weiblichen Fachkräftemangel anstoßen.” Ariane Kuhnla von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, die das Programm Technovation Girls Germany in Deutschland durchführt, ergänzt: „Die Mentor:innen sind eine wichtige Unterstützung für die Mädchen, Vertrauenspersonen und Tech-Profis zugleich. Dadurch sind in den letzten Jahren wunderbare App-Projekte entstanden, auf die wir fast genau so stolz sind wie die Mädchen selbst.“

Seit neun Jahren unterstützen Mitarbeiter:innen von Shopify, Teilnehmerinnen von Technovation Girls als Mentor:innen bei der Umsetzung ihrer App-Projekte. 17 von ihnen wurden für Shopifys Dev Degree ausgewählt, einen in dieser Form einzigartigen Informatik-Lehrgang. Die Freiwilligen von Shopifolk haben 7.668 Stunden als Mentoren, Redner, Trainer und Juroren investiert. In Deutschland können Mädchen seit 2018 bei Technovation Girls mitmachen.

Quelle Piabo PR GmbH

GREIWING: Girls‘ and Boys‘ Day 2023

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GREIWING

Girls‘ and Boys‘ Day: GREIWING lässt Schüler/innen hinter die Kulissen blicken

Die GREIWING logistics for you GmbH hat heute elf Schülerinnen und Schüler im Rahmen des diesjährigen Girls‘ and Boys‘ Day begrüßt und ihnen Einblicke in den Logistikalltag geboten. Auf dem Programm standen spannende Workshops und Mitmach-Aktionen sowie eine Unternehmensrallye durch verschiedene Abteilungen. Durch den Tag begleitet wurde der Nachwuchs von den Auszubildenden des Grevener Familienunternehmens, die ihnen verschiedene Ausbildungsberufe vorstellten.

„Die Logistik ist der drittgrößte Wirtschaftsbereich in Deutschland und bietet beste Karrierechancen und Zukunftsaussichten“, sagt Jürgen Greiwing, Geschäftsführender Gesellschafter der GREIWING logistics for you GmbH. Um die Bedeutung und die Vorteile über eine Berufslaufbahn in der Logistikbranche bereits dem Nachwuchs näherzubringen, hat der Logistiker ein eigenes Programm für den Aktionstag umgesetzt. „Wir öffnen unsere Türen und zeigen interessierten Mädchen und Jungen, dass die moderne Logistik weit mehr ist als der Transport von A nach B“, ergänzt Greiwing.

Teilgenommen am Girls‘ and Boys‘ Day bei GREIWING haben in diesem Jahr elf Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen aus Greven. Durch den Tag begleitet wurden sie von den Auszubildenden des Logistikspezialisten. Auf dem Programm standen spannende Workshops, verschiedene Mitmach-Aktionen, zum Beispiel in der Reinigungsanlage oder durch eine Mitfahrt im Lkw, sowie eine Unternehmensrallye. Dabei konnte der Nachwuchs sich nicht nur ein Bild von den sechs Ausbildungsberufen bei GREIWING machen, sondern auch verschiedene Abteilungen und Prozesse des Familienunternehmens durchlaufen.

Abgerundet wurde der Tag mit einem gemeinsamen Frühstück und Mittagessen. „Wir bieten Berufsanfängern nicht nur hervorragende Ein-, sondern auch beste Aufstiegschancen und attraktive Perspektiven. Das haben wir den Schülerinnen und Schülern heute interaktiv mit auf den Weg gegeben. Wir würden uns freuen, wenn sie nach der Schule an unseren Aktionstag zurückdenken und sich für eine Karriere in unserem Unternehmen entscheiden“, so Greiwing.

Greiwing bietet Berufseinsteigenden Ausbildungen an als Berufskraftfahrer/in, Fachinformatiker/in für Systemintegration, Fachkraft für Lagerlogistik, Fachlagerist/in, Kaufmann/-frau für Büromanagement, Kaufmann/ -frau für Spedition und Logistikdienstleistung und KFZ-Mechatroniker/in für Nutzfahrzeuge.

Informationen über das Ausbildungsangebot bei der GREIWING logistics for you GmbH finden Interessierte unter: http://www.kannste-was-biste-was.de

Bildzeile: Girls’ and Boys’ Day: Gemeinsam mit Geschäftsführer Matthias Gehrigk und einigen Azubildenden durchlaufen die Schülerinnen und Schüler den Aktionstag bei GREIWING. (Foto: GREIWING logistics for you GmbH)

Quelle GREIWING logistics for you GmbH

Großes Interesse am Mädchen-Zukunftstag in der experimenta

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Girls´Day 2023 in der experimenta

Girls´Day 2023 in der experimenta

Der 27. April ist Girls‘ Day. Bei dem bundesweiten Aktionstag zur Berufsorientierung lernen Mädchen Berufe kennen, in denen bisher meist Männer arbeiten. Unter dem Motto „Roboter und Rotkohl – entdecke die MINT-Vielfalt“ beteiligte sich auch die experimenta am Zukunftstag und ermöglichte rund 50 Mädchen, in die Welt von Naturwissenschaft und Technik einzutauchen. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg, machte sich vor Ort ein Bild und sprach über Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

Auch heute gibt es noch Berufe und Studienfächer, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Der bundesweite jährliche Aktionstag Girls´Day möchte dies ändern und plädiert für mehr Vielfalt und Chancengerechtigkeit. Dieses Jahr fand er am 27. April statt. Schülerinnen bekamen dabei Einblicke in ihnen wenig bekannte Arbeitswelten und erhielten die Möglichkeit, spannende Facetten aus dem MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) -Bereich kennenzulernen.

Bei der Veranstaltung im Science Center experimenta, die unter dem Motto „Roboter und Rotkohl – entdecke die MINT-Vielfalt“ stand, konnten rund 50 Schülerinnen der Klassenstufen 5 bis 7 in Workshops experimentieren, selbst ausprobieren und dabei nicht nur neue Dinge, sondern auch ihre eigenen Talente entdecken.

Unterstützung gab es von der Schirmherrin des Girls‘ Day: Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg, die sich vor Ort informierte und mit den Teilnehmerinnen sprach. „Als Wirtschaftsministerin ist es mir besonders wichtig, dass unsere Unternehmen ausreichend gut qualifizierte Fachkräfte finden. Die MINT-Berufe spielen dabei eine wichtige Rolle. Als Mutter ist es mir aber auch ein Anliegen, dass ihr Mädchen und junge Frauen gut auf diese Entwicklungen vorbereitet seid und unsere Zukunft aktiv mitgestaltet.“

Auch Prof. Dr. Bärbel Renner, Geschäftsführerin der experimenta, sieht für Frauen viele Chancen: „Wir möchten mit unseren vielfältigen Angeboten bei jungen Frauen Interesse für die Themen der Zukunft wecken und sehen es als wichtige Aufgabe an, Freude an Wissen zu vermitteln, denn gerade jetzt brauchen wir Mut und Handlungsfähigkeit. Zudem ist es uns ein Anliegen, in der Phase der beruflichen Orientierung zu unterstützen und Talente zu entdecken und zu fördern. “

Girls‘ Digital Camps vertiefen Inhalte
Wer die Inhalte des Girls’ Day vertiefen und weiter netzwerken möchte, für den ist das Transferprogramm Girls´ Digital Camps genau das Richtige. Mit dem Programm, an dem sich auch die experimenta beteiligt, fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg seit Januar 2021 das Interesse bei Schülerinnen der Klassenstufen 6 bis 8 für digitale Themen. Die Inhalte orientieren sich dabei an der Lebenswelt und den Interessen der Teilnehmerinnen.

So werden digitale Fähigkeiten wie das Erlernen einer Programmiersprache mit Themen aus den Bereichen Kunst oder Gesellschaft verknüpft. Bei Exkursionen lernen die Schülerinnen Frauen kennen, die erfolgreich in IT-Berufen arbeiten, und erfahren, wie die Ausbildung dort in der Praxis abläuft.

Bild: Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg, beim Girls´Day in der experimenta

Quelle: experimenta gGmbH

Klingbeil fordert Firmen zu mehr Inflationsausgleichszahlungen auf

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts sinkender Reallöhne in Deutschland appelliert SPD-Vorsitzender Lars Klingbeil an Arbeitgeber, stärker auf die sogenannte Inflationsausgleichsprämie zu setzen. Die steuerfreie Einmalzahlung von bis zu 3.000 Euro sei „eine gute Möglichkeit, um auch die Arbeitnehmer zu stärken“, sagte er dem Sender RTL. „Was wir sehen, ist: Da, wo es starke Gewerkschaften gibt, da, wo es starke Tarifverträge gibt – da wird von diesen Einmalzahlungen Gebrauch gemacht, jetzt gerade im öffentlichen Dienst“, so der SPD-Politiker weiter.

Zudem verwies Klingbeil auf die Tarifautonomie: „Vor allem geht es in diesen Tagen darum, dass wir mehr Tarifabschlüsse bekommen, dass die Mitbestimmung gestärkt wird und dass damit dann auch die Löhne steigen.“ Angesprochen auf die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes sicherte der SPD-Chef umfassende staatliche Hilfen beim Heizungsaustausch zu: „Wenn man sich den Beschluss der Bundesregierung anguckt, dann kann es eine Förderung von bis zu 50 Prozent geben.“ Jetzt werde man im Bundestag „noch mal genau hinschauen: An welchen Stellen gibt es Belastungen, wie können die im Zweifelsfall auch aussehen und wo können wir als Parlament noch mal nachbessern bei dem, was die Regierung auf den Weg gebracht hat“, kündigte Klingbeil an.


Foto: Lars Klingbeil, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Grüne im Düsseldorfer Landtag kritisieren "Letzte Generation"

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Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Die beiden Fraktionsvorsitzenden der Grünen im NRW-Landtag, Verena Schäffer und Wibke Brems, haben sich kritisch über die Protestaktionen der „Letzten Generation“ geäußert. „Ich verstehe die Verzweiflung angesichts der Klimakrise, aber mit solchen Aktionsformen gewinnt man keine Mehrheiten in der Gesellschaft“, sagte Brems der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).

In einer Demokratie müsse man auch Kompromisse eingehen. „Ich habe meine Schwierigkeiten mit denjenigen, die Kompromisse kategorisch ablehnen“, fügte sie hinzu. Die Menschen, die so protestierten, wüssten auch, dass sie mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müssten, so Brems. Verena Schäffer ergänzte: „Der friedliche, bunte Protest von `Fridays for Future` hat dagegen wahnsinnig viel erreicht.“

Dieser habe das Thema Klima in den Bundestagswahlkampf getragen. „Das hat mehr gebracht als die Proteste der `Letzten Generation`“, so die Grünen-Politikerin. Auf die Frage, ob sie glaube, dass sogenannte Klima-Kleber grün wählten, sagte Schäffer lediglich: „Es steht ihnen frei, was sie wählen.“


Foto: Klimaprotest, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

EVG droht mit längeren Arbeitsniederlegungen bei der Bahn

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Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Eisenbahngewerkschaft EVG droht mit neuen, noch heftigeren Arbeitsniederlegungen bei der Bahn. „Die nächsten Streiks werden länger dauern“, sagte Verhandlungsführerin Cosima Ingenschay der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitagausgabe).

Die EVG könne die Bahn wenn nötig „wochenlang lahmlegen“. Die Gewerkschaft wirft den Arbeitgebern vor, ein akzeptables Lohnangebot zu verweigern: „Es ist die Bahn, die die neuen Streiks provoziert.“ Die Bahnreisenden müssen sich damit auf stärkere Zugausfälle als bisher einstellen. Denkbar sei, dass die Gewerkschaft nacheinander unterschiedliche Berufsgruppen im Wechsel zum Streik aufrufe, etwa Zugbegleiter und Instandhalter, oder unterschiedliche regionale Schwerpunkte setze.

Die EVG befindet sich in einem heftigen Tarifkonflikt mit der Bahn und weiteren Zugunternehmen. Für 230.000 Beschäftigte fordert sie 12 Prozent mehr Lohn beziehungsweise einen Mindestbetrag von monatlich 650 Euro brutto mehr. Die Verhandlungen kamen bisher kaum voran, sodass die EVG bereits vergangenen Freitag und Ende März den Bahnverkehr nahezu deutschlandweit für viele Stunden lahmgelegt hat. Am Mittwoch scheiterte die dritte Verhandlungsrunde.

Die Schuld an den Streiks geben Ingenschay und ihr Co-Verhandlungsführer Kristian Loroch dem Management der Deutschen Bahn. „Das Problem ist, dass die Bahn unsere Vorbedingungen ignoriert.“ So müsse die Bahn vorab zustimmen, den gesetzlichen Mindestlohn von zwölf Euro im Tarifvertrag festzuschreiben. Bahn-Personalvorstand Martin Seiler hatte die EVG aufgefordert, keine Vorbedingungen zu stellen, sondern derlei Fragen mit ihm am Verhandlungstisch zu lösen.

Er bietet etwa für Mittel- und Geringverdiener zehn Prozent mehr Lohn plus knapp 3.000 Euro Inflationsprämie bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von 27 Monaten an. Das Angebot entspricht in etwa den Lohnabschlüssen, welche die Großgewerkschaften IG Metall und Verdi für die knapp vier Millionen Metaller und die 2,5 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst herausgeholt haben. Für die EVG ist es dennoch „keine Basis“, wie Verhandlungsführer Loroch sagte. „Die erste dauerhafte Lohnerhöhung käme erst nach einem Jahr und läge für Mittelverdiener erstmal nur bei 150 Euro. Wir fordern monatlich mindestens 650 Euro mehr.“

Die Gewerkschafter argumentieren, das Lohnplus bei den Bahn-Beschäftigten müsse besonders kräftig sein, da viele Niedrigverdiener unter der hohen Inflation litten. Außerdem habe sich die EVG in der Corona-Pandemie, als die Züge leer waren, mit einem Lohnabschluss von 1,5 Prozent zurückgehalten. Mit Blick auf die Gehälter von Bahn-Vorstandschef Richard Lutz und Personalvorstand Martin Seiler, die 2022 auf 2,2 Millionen Euro sowie 1,4 Millionen Euro verdoppelt worden waren, sagte Loroch: „Vielleicht wäre es angebracht, wenn auch der Bahn-Vorstand mal auf etwas verzichten würde.“


Foto: Streik-Hinweis bei der Bahn, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

NRW-Grüne offen für provisorische Autobahn-Ausfahrten

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Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Die beiden Fraktionsvorsitzenden der Grünen im NRW-Landtag, Verena Schäffer und Wibke Brems, zeigen sich offen für den Bau provisorischer Autobahn-Ausfahrten für den Transport von Windrad-Teilen. „Ich kann die Forderung nachvollziehen, zumal es nur um vorübergehende Maßnahmen geht“, sagte Brems der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe) zu dem Vorschlag aus der Windkraft-Branche.

„Generell finde ich, dass wir an vielen Stellen gemeinsam auf allen Verwaltungsebenen nach Lösungen suchen müssen, um schneller zu werden.“ Schäffer forderte von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) einen Plan zur Brückensanierung. „Es ist natürlich ein Teil des Problems, wenn unsere Brücken das Gewicht schwerer Teile von Windenergieanlagen nicht tragen können“, sagte sie. In NRW bröselten die Brücken weg.

Skeptisch zeigte sie sich zu dem Vorstoß der Bundesregierung, Dutzende Autobahn-Ausbauprojekte beschleunigt planen zu wollen. „Angesichts der begrenzten Ressourcen und Kapazitäten muss der Erhalt vor Neubau unsere Priorität sein“, sagte Schäffer. „Jetzt kam von Bundesverkehrsminister Volker Wissing zwar die Aufforderung, Projekte für die beschleunigte Autobahnplanung zu benennen, aber weitere Angaben dazu blieb er schuldig. Wir kennen sozusagen die Namen der Autobahnabschnitte, aber wie ist der entsprechende Stand, wie sehen auch die Ressourcen und die Kapazitäten aus, um das umsetzen zu können?“ Diese Infos seien alle nicht da, so Schäffer.

„Was wir haben, ist ein dürrer, inhaltsleerer Zweiseiter vom Bundesverkehrsminister.“ Man müsse ehrlich sagen, was leistbar sei, ergänzte Brems: „Ich finde, es ist ein Grundproblem, dass in den Verkehrswegeplänen unendlich lange Listen stehen, die Erwartungen bei den Bürgern und Unternehmen wecken, die man aber in der Realität nicht bedienen kann.“ Planungskapazitäten und finanzielle Mittel seien nun mal endlich, so Brems. „Deshalb gilt es, ehrlich zu priorisieren.“


Foto: Ausfahrts-Schild an einer Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Forstwirtschaft kritisiert Verbot reiner Holzheizungen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschlands Forstwirtschaft stemmt sich gegen die geplanten Hürden für Holzheizungen im Gebäudeenergiegesetz. „Auch in neue Gebäude müssen weiterhin Biomasse-Heizungen eingebaut werden dürfen, denn Holz zählt zu den erneuerbaren Energien, das hat das EU-Parlament kürzlich so festgelegt“, sagte Georg Schirmbeck, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Freitagausgabe).

Das beim Verbrennen von Holz freigesetzte CO2 werde schließlich wieder gebunden, denn Bäume wüchsen nach. „Was die CO2-Bilanz angeht, sind Holzheizungen ein Nullsummenspiel“, sagte Schirmbeck. Das Bundesumweltamt rät dennoch von Holzheizungen ab: Der Wald solle als Kohlenstoffsenke erhalten bleiben. Dazu dürfe sogar nur weniger Kohlenstoff entnommen werden als gebunden wird.

Wirtschaftsminister Robert Habeck will den Einbau von Biomasse-Heizungen in Neubauten zwar nicht verbieten. Mit Biomasse könne aber die Pflicht, mit mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energie zu heizen, nicht erfüllt werden. Das gehe nur als Hybrid, also wenn zusätzlich etwa auch eine Wärmepumpe eingebaut werde. Das reicht der Forstwirtschaft aber nicht.

„Holz als nachwachsende regionale Heizenergie auszuschließen, das wäre hochgradig absurd“, kritisierte Schirmbeck. „Wenn strenge Auflagen oder gar Verbote kommen, geht der Holzpreis in den Keller. Viele Waldeigentümer würden sich sagen: Dann kann ich den Scheiß auch liegen lassen.“ Gleichwohl räumte Schirmbeck ein, dass es längst „einen gewissen Kampf um den Rohstoff Holz“ gebe, da etwa Spanplattenhersteller denselben Stoff bräuchten, der für Pellets benötigt werde, und es „eine robuste Nachfrage aus dem Ausland“ gebe.

„Es wird teurer, und das ist völlig angemessen, denn lange war Waldholz viel zu billig. Die Preise werden weiter steigen“, sagte Schirmbeck voraus. „Aber es ist genug Waldholz da, auch zum Heizen.“


Foto: Holzstämme, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Schornsteinfeger-Verband gegen Pflicht zur Altersüberprüfung

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks lehnt eine Altersüberprüfung von Hauseigentümern im Rahmen der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes ab. Verbandspräsident Alexis Gula sagte der „Bild“ (Freitagausgabe): „Robert Habeck will, dass wir künftig Personalausweise kontrollieren, um das Alter von Hausbesitzern festzustellen. So etwas zerstört das bewährte Vertrauensverhältnis der Schornsteinfeger zu den Menschen.“

Ferner kritisierte Gula: „Wir sind keine Heizungspolizei“. Schornsteinfeger seien dazu da, „das Alter von Heizungen zu überprüfen, nicht von Menschen“. Der Schornsteinfeger-Verband rechnet damit, dass „viele Menschen künftig Angst vor uns haben werden“. Unter den Menschen herrsche sowieso schon große Verunsicherung. „Eine Kontroll-Maßnahme wie diese wird das weiter verstärken. Unseren Beitrag für die Wärmewende leisten wir gerne, machen uns aber für Technologie-Offenheit stark“, erklärte Gula weiter. Nach der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) müssen Schornsteinfeger künftig überprüfen, ob Hauseigentümer von einem Heizungsverbot betroffen sind. Über 80-jährige Hausbesitzer sollen von der Pflicht zum Heizungstausch ausgenommen sein.


Foto: Heizungsrohre, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts