Donnerstag, Januar 22, 2026
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US-Börsen uneinheitlich – Öl deutlich teurer

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New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben sich am Mittwoch uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 35.430 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.551 Punkten 0,1 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 14.258 Punkten 0,2 Prozent schwächer. Die Rechnung der US-Zentralbank Federal Reserve scheint zumindest aktuellen Daten zufolge aufzugehen: Während zuletzt die Inflationsrate deutlicher gefallen ist als erwartet, hat das US-Handelsministerium am Mittwoch die Zahlen für das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal nach oben korrigiert. Demnach wuchs die US-Wirtschaft statt der prognostizierten 4,9 Prozent um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Unterdessen tendierte die europäische Gemeinschaftswährung etwas schwächer.

Ein Euro kostete am Mittwochabend 1,0974 US-Dollar (-0,17 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9113 Euro zu haben. Der Goldpreis zeigte sich kaum verändert, am Abend wurden für eine Feinunze 2.044,75 US-Dollar gezahlt (+0,16 Prozent). Das entspricht einem Preis von 0,00 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg derweil deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 83,02 US-Dollar, das waren 1,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Regierung will auf COP Beschluss zur Verdreifachung der Erneuerbaren

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bei der am Donnerstag beginnenden Weltklimakonferenz (COP28) in Dubai will die Bundesregierung einen Beschluss zur Verdreifachung der Erneuerbaren Energien bis 2030 erreichen. Hinsichtlich des Ausstiegs aus klimaschädlichen Energieträgern werden vorab hingegen keine genauen Zielgrößen genannt.

„Die COP28 ist die wichtigste Weltklimakonferenz seit dem Übereinkommen von Paris. Wir ziehen erstmals Bilanz, wo wir als Weltgemeinschaft stehen“, sagte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) mit Blick auf die sogenannte „Globale Bestandsaufnahme“, bei der gemäß dem Übereinkommen von Paris zum ersten Mal geprüft wird, wo die Vertragsstaaten beim Klimaschutz stehen. „Deshalb arbeiten wir in Dubai auf drei Beschlüsse hin: die Verdreifachung der Erneuerbaren Energien bis 2030, eine Verdoppelung der Energieeffizienz und den schrittweisen Ausstieg aus fossilen Energien.“ Als die Pariser Klimaziele vereinbart wurden, hätten erneuerbare Energien noch als Investitionsrisiko gegolten, so Baerbock.

„Heute sind sie eine enorme wirtschaftliche Chance. Die grüne Dynamik ist auf allen Kontinenten mit Händen zu greifen. Jetzt geht es darum Tempo zu machen.“ Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), ergänzte, weltweit werde Solarenergie gerade zur günstigsten Energiequelle.

„2023 erwarten wir einen neuen Ausbaurekord, getragen von Investitionen vor allem in China, Europa, Indien und den USA. Diese Dynamik müssen wir noch stärker entfachen“, so der Grünen-Politiker. „Um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen und den vollständigen Ausstieg aus fossilen Energien zu ermöglichen, muss der globale Stromsektor schließlich schon bis zu den 2040er Jahren kohlenstofffrei sein. Deshalb ist gerade jetzt ein globales Ausbauziel für erneuerbare Energien, in der breitesten möglichen Allianz, bei dem wir den derzeitigen Zubau bis 2030 noch einmal verdreifachen, so wichtig.“

Daneben gelte es, eine globale Wasserstoffproduktion aufzubauen und die Dekarbonisierung wichtiger Wirtschaftsbereiche wie der Stahl- und Baustoffbranche voranzutreiben, sagte Habeck. Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) erklärte, Deutschland wolle sich in Dubai als „Brückenbauer“ engagieren. „Ein Beispiel ist der neue Fonds für Klimaschäden und Verluste. Hier haben wir schon vor der Konferenz mit Partnern aus aller Welt einen guten Vorschlag erarbeitet, der in Dubai zur Abstimmung steht. Deutschland ist bereit, Entwicklungsländer beim Umgang mit Klimaschäden zu unterstützen“, so Schulze.

Sie erwarte aber auch von anderen Staaten, die noch keine klassischen Geber sind, dass sie sich nach ihren Möglichkeiten beteiligen. „Meine zweite Erwartung sind ambitionierte Ziele für die weltweite Energiewende. Zwei Drittel der Emissionen entstehen mittlerweile in Schwellen- und Entwicklungsländern. Hier gezielt bei der Energiewende zu unterstützen, ist gut investiertes Geld für den Klimaschutz und damit für uns alle.“

Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne), sagte, bei der Konferenz gehe es um das gegenseitige Vertrauen, dass alle Staaten an den nötigen Lösungen arbeiten, und um das Vertrauen der Menschen in Deutschland, dass diese Bundesregierung ihr Leben und das der künftigen Generationen schütze. „Denn die Auswirkungen der Dreifachkrise aus Klimawandel, Artenaussterben und Umweltverschmutzung werden bedrohlicher und zunehmend sichtbar. Von der Weltklimakonferenz COP 28 in Dubai muss deshalb das klare Signal ausgehen, dass wir Lösungsansätze verfolgen, die alle drei Bereiche gleichermaßen im Blick haben“, so Lemke.

„Wir haben mit dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz ein weltweit einzigartiges Programm zur großflächigen Umsetzung naturbasierter Lösungen geschaffen.“ Das Aktionsprogramm sollte bislang zum Teil aus dem Klima- und Transformationsfonds finanziert werden, dem seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Schuldenbremse rund 60 Milliarden Euro fehlen.


Foto: Ampel-Minister ohne Kanzler (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Mihalic zweifelt an Wirkung stationärer Grenzkontrollen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundestagsparteien bewerten die im Oktober ausgeweiteten stationären Grenzkontrollen unterschiedlich. Irene Mihalic, parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, zweifelt an der Wirkung des neuen Vorgehens.

„Wir werten die Ergebnisse der stationären Grenzkontrollen kontinuierlich aus“, sagte Mihalic der „Welt“ (Donnerstagausgabe). „Erfolg oder Misserfolg der Maßnahmen lassen sich nach so kurzer Zeit noch nicht eindeutig bewerten. Ich bin weiterhin skeptisch, ob dauerhaft stationäre Grenzkontrollen der richtige Ansatz sind, um gerade auch die Schleuserkriminalität erfolgreich zu bekämpfen“, so die Grünen-Politikerin. „Mobile Kontrollen, die auf vorangegangenen Ermittlungen und belastbaren Lagebildern basieren, scheinen mir weiterhin geeigneter.“

Die Union sieht das anders. „Die stationären Grenzkontrollen sind ein großer Erfolg“, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Alexander Throm (CDU). Sie bewirkten einen „Domino-Effekt“, sodass auch andere Länder auf der Route ihrerseits die Grenzen besser kontrollierten. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) habe „grob fahrlässig“ gehandelt, indem sie sich zuvor monatelang gegen stationäre Kontrollen an den Grenzen zu Polen, Tschechien und der Schweiz gestemmt habe.

„Eine Bundesinnenministerin, die sich bei der Notwendigkeit von Kontrollen zur Begrenzung der illegalen Grenzübertritte so fundamental geirrt hat, ist ein Sicherheitsproblem für das Land“, so Throm. Es sei „notwendig, die festen Grenzkontrollen so lange fortzuführen, bis die Schleuserkriminalität besiegt und die unerlaubten Einreisen beendet sind“. SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese hält „die stationären Kontrollen an den Grenzen zu Polen, Tschechien und der Schweiz als Teil eines Gesamtkonzepts gegen irreguläre Grenzübertritte für ein effektives Instrument, neben der intensivierten Schleierfahndung und den flexiblen Schwerpunktkontrollen“. Für den Rückgang der Zahlen seien aber „mehrere Faktoren ursächlich, nämlich ineinandergreifende, wirksame Maßnahmen hierzulande und in Transitstaaten, aber auch die kalte Witterung“, so Wiese.

„Die offenen Grenzen müssen wir unbedingt bewahren. Die langfristige und grundsätzliche Einrichtung stationärer Grenzkontrollen widersprechen diesem Prinzip.“ Gottfried Curio, der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, sieht im Rückgang der unerlaubten Einreisen ein „kurzfristig signifikant positives Resultat“. Er kritisiert aber, dass unerlaubte Einreisen von Asylsuchenden weiter zugelassen würden.

Clara Bünger, asylpolitische Sprecherin der Linkspartei, nimmt die Lage anders wahr. „Es ist nicht überraschend, dass die Zahl sogenannter unerlaubter Einreisen nach der Einführung stationärer Kontrollen an den Grenzen zu Polen, Tschechien und der Schweiz zurückgegangen ist. Erfahrungsgemäß führt die Verschärfung von Grenzkontrollen an einem Ort häufig dazu, dass Flüchtende auf andere Fluchtwege ausweichen“, so Bünger. „Die Gründe für ihre Flucht und ihre Not hören aber nicht auf. Deshalb wäre es vollkommen unangemessen, den Rückgang festgestellter unerlaubter Einreisen als Erfolg zu feiern.“

Auch die Gewerkschaft der Polizei Berlin-Brandenburg führte die zuletzt geringere Zahl undokumentierter Grenzübertritte auf eine Verlagerung der Fluchtrouten zurück. Der Großteil der Asylsuchenden, die nach Deutschland kommen, gelten zunächst als „illegal eingereist“, da Asylanträge für gewöhnlich erst im Inland gestellt werden können. Werden die Anträge genehmigt, gelten die Flüchtlinge jedoch als regulär aufhältig.


Foto: Irene Mihalic (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Dax legt kräftig zu – Erleichterung über Inflationsdaten

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 16.166 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Nach einem freundlichen Start konnte der Dax am Vormittag seine Gewinne ausbauen und diese im weiteren Tagesverlauf halten. „Der November ist fast vorbei und es war bislang der zweitbeste Monat für den Deutschen Aktienindex in diesem Jahr, nur übertroffen vom Januar, als der Index gut neun Prozent zulegen konnte“, kommentierte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst bei CMC Markets. „In den vergangenen vier Wochen haben sich Stimmung und Erwartungshaltung in Sachen Geldpolitik komplett gedreht. Die überwiegende Mehrheit der Anleger rechnet jetzt fest mit einer ersten Zinssenkung der Fed spätestens im Sommer kommenden Jahres.“

Andere gingen gar von einer harten Landung der US-Wirtschaft und infolgedessen einer noch aggressiveren Lockerung der Geldpolitik in 2024 aus, so Oldenburger. „In Deutschland ist es jetzt ebenfalls amtlich, dass sich die Inflation deutlich abschwächt. Die Inflationsrate war im November mit 3,2 Prozent so niedrig wie seit Juli 2021 nicht mehr“, sagte der Marktanalyst. Dämpfend habe sich vor allem der starke Preisrückgang der Energiepreise ausgewirkt.

„Damit ist klar, dass auch die Europäische Zentralbank den Autopiloten für Zinserhöhungen bald abschalten dürfte. Sie muss ab sofort in ihren Entscheidungen die Konjunkturdaten kritischer würdigen und bei einer sich verstetigenden Schwäche der europäischen Wirtschaft ebenfalls über Zinssenkungen nachdenken“, so Oldenburger. Bis kurz vor Handelsschluss stand ein Großteil der Dax-Titel im Plus, einzig die Papiere von Beiersdorf, Hannover Rück, Münchener Rück, RWE, Symrise und Covestro hatten Verluste zu verzeichnen. An der Spitze der Handelsliste standen die Infineon-Aktien.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Dezember kostete 40 Euro und damit sechs Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 82,06 US-Dollar, das waren 38 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Mittwochnachmittag schwächer.

Ein Euro kostete 1,0965 US-Dollar (-0,25 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9120 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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Umfrage: Deutsche wollen 2023 mehr Weihnachtslämpchen als je zuvor

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Befragten einer Umfrage wollen in diesem Jahr so viele Weihnachtslämpchen bei sich zu Hause leuchten lassen wie noch nie. Insgesamt 21,8 Milliarden Weihnachtslämpchen sollen in diesem Jahr angebracht werden, wie aus der Umfrage des Ökostromanbieters „Lichtblick“ hervorgeht, über die das Online-Portal „T-Online“ berichtet.

Noch im vergangenen Jahr wollte jeder dritte Befragte angesichts der Energiekrise Strom sparen und auch auf aufwendige Weihnachtsbeleuchtung verzichten. In diesem Jahr sehen das nur noch 16 Prozent der Befragten so. Von den 21,8 Milliarden Lampen sollen 80 Prozent energiesparende LED-Lämpchen sein (im vergangenen Jahr waren es noch zwei Prozentpunkte weniger). Dieses Lichtermeer in der Adventszeit verursacht laut „Lichtblick“ durch 622 Millionen Kilowattstunden Strom Kosten von 286,1 Millionen Euro.

Davon könnten 195.000 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden.


Foto: Weihnachtsschmuck (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Verdi sorgt sich wegen Signa-Insolvenz um Galeria-Jobs

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Gewerkschaft Verdi sorgt sich wegen des angekündigten Insolvenzverfahrens von Signa um die Warenhaustochter Galeria. „Die immer neuen Hiobsbotschaften bei Signa sorgen bei den Beschäftigten von Galeria für Unruhe“, sagte Corinna Groß, Bundesfachgruppenleiterin Handel bei Verdi, der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

„Sie wollen Jobsicherheit und eine planbare Perspektive.“ Wenn Signa ihre finanzielle Unterstützung nicht wie zugesagt leisten könne, müsse das Galerie-Management vorbereitet sein und auf verschiedene Möglichkeiten reagieren können. „An Spekulationen beteiligen wir uns als Verdi sicherlich nicht“, so Groß. Klar sei aber, dass ein Eigentümer, der Kompetenz in der Handelsbranche mitbringe, eine gute Lösung wäre.

„Zuletzt gab es sogar einige Lichtblicke bei Galeria: Wir konnten am 3. November eine Tarifeinigung über Sonderzahlungen in Höhe von 500 Euro für die 12.500 Beschäftigten durchsetzen. Auch das Weihnachtsgeschäft lief gut an“, sagte die Bundesfachgruppenleiterin Handel bei Verdi. „Wir erwarten jetzt, dass diese Vereinbarungen vollumfänglich eingehalten werden.“


Foto: Verdi (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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ELVIS warnt: Mauterhöhung bringt Finanzen ins Wanken

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Speditionsverbund legt Marktreport für Q3 vor
• Mauterhöhung trifft auf schwache Frachtentwicklung
• Liquidität im Blick behalten

Der Europäische Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (ELVIS) AG zufolge läutet der anstehende Jahreswechsel zugleich auch die sprichwörtliche Stunde der Wahrheit für das deutsche Transportgewerbe ein. Unternehmen, denen es nicht gelänge, die zum 1. Dezember massiv steigenden Mautkosten vollständig auf die Transportpreise umzulegen, drohten finanzielle Einbußen in existenzbedrohendem Ausmaß. Die Branche kann erst im kommenden Jahr auf eine positive Trendwende hoffen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Marktreport des Verbunds.

„Mit der Erhöhung der Maut hat die Bundesregierung nichts anderes als eine versteckte Steuer beschlossen und gleichzeitig die Spediteure und Frachtführer zu deren Eintreiber bestimmt“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der ELVIS AG. „Ob es der Branche gelingt, die immensen Kostensteigerungen umzulegen, ist für die Koalition dabei offenbar von untergeordnetem Interesse.“

Zumal zum Jahreswechsel nicht nur die Nutzungsgebühr für die Autobahnen und Bundesstraßen steigt. Viele Lkw rutschen zudem in eine höhere Gebührenklasse. Gleichzeitig verteuert ein zusätzlicher CO2-Aufschlag den Liter Diesel – voraussichtlich in einer Größenordnung um weitere fünf auf dann zwölf Cent pro Liter. Noch verschärft wird diese Situation ELVIS zufolge von den nach wie vor unsicheren politischen Rahmenbedingungen. In der Folge einer sich seitwärts bewegenden Gesamtwirtschaft bleibe die Investitionsbereitschaft weiter gering. Eine substanzielle Besserung sieht der Marktreport erst gegen Mitte des kommenden Jahres. „Vor allem die sich abzeichnende Zinswende nährt diese Hoffnung“, resümiert Grabowski. Die jüngste Entscheidung des Bundesgerichtshofes zur fehlenden rechtlichen Grundlage des Klimatransformationsfonds könnte etwaige positive Signale aber schon im Keim ersticken. „Am Ende muss die Branche fast noch froh sein, wenn der Bund die Maut im Laufe des Jahres nicht weiter steigert, um die fehlenden Mittel des Bundeshaushaltes aufzustocken“, so der ELVIS Vorstand weiter.

Die saisonübliche Herbst-Belebung der Transportbranche hatte dem ELVIS-Report für das abgelaufene Quartal zufolge ihr Hoch im Oktober. Allerdings blieben die Kennzahlen deutlich hinter dem Vorjahr zurück. Entsprechend reserviert sei das Geschäftsklima, das von der Mautsteigerung nun zusätzlich eingetrübt würde. Mit Blick auf die branchenüblich dünne Kapitaldecke rücke damit vor allem die Liquidität der Unternehmen in den Fokus. Die Maut sei neben den Dieselkosten eine der größten Positionen auf der Ausgabenseite der Spediteure. Mit ihrer Verdopplung werde daher die allgemeine Zahlungsfähigkeit erheblich belastet. „Besonders zu beachten ist dabei, dass Tank- und Mautanbieter aufgrund der hohen Rechnungswerte die Finanzdecke ihrer Kunden sehr genau im Blick behalten. Übersteigt die Rechnung den der Bonität entsprechenden Kostenrahmen, kann es schnell eng werden und ein Lieferausfall drohen“, mahnt Grabowski.

Vor diesem Hintergrund sieht der Verbund die Spediteure mit folgenden Herausforderungen konfrontiert: Erstens müssen die Mehrkosten der Mauterhöhung inklusive aller Anfahrtskilometer vollumfänglich an die Kunden weitergegeben werden. Zweitens sollte die eigene Bonität Kreditoren gegenüber auf Nachfrage kurzfristig nachweisbar sein. Zu diesem Zweck sollte mindestens der Jahresabschluss 2022 vorliegen. Drittens empfiehlt es sich, größere Ausstände mittels einer Warenkreditversicherung abzudecken, beziehungsweise im Wege des Factorings zu liquidieren, um die eigene Zahlungsfähigkeit zu erhöhen. „Die Bedeutung der Solvenz wird häufig unterschätzt. Selbst durchlaufende Posten sind dazu geeignet, die Unternehmensfinanzen ins Wanken zu bringen, wenn sie so groß wie die Mautzahlungen sind“, gibt der ELVIS-Vorstand zu bedenken und rät Speditionen und Frachtführern, dem Thema erhöhte Aufmerksamkeit zu widmen.

Bid: ELVIS-Vorstand Nikolja Grabowski

Quelle:Sputnik GmbH

Werner Bogula wird „Head of AI“ bei PINKTUM

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Der Computerlinguist steuert die KI-Initiativen des EdTech-Unternehmens zur Entwicklung persönlicher Lernassistenten

PINKTUM, eines der führenden EdTech-Unternehmen in Europa, holt Werner Bogula als Head of Artificial Intelligence (AI) an Bord. Damit baut PINKTUM sein KI-Team weiter hochkarätig aus. Der Computerlinguist übernimmt eine Schlüsselrolle bei dem Aufbau neuer KI-gestützter Lernmethoden und soll die Entwicklung persönlicher Lernassistenten vorantreiben.

Werner Bogula verfügt über umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Content, Learntech und KI. Als Chefredakteur AOL.de und Head of Content bei der freenet AG baute er die größten deutschen Online-Dienste mit auf. Anschließend beriet Bogula über viele Jahre die Deutsche Welle, das Auswärtige Amt und die HAW sowie Top-Unternehmen und internationale Institutionen in der digitalen Transformation und gründete zwei Start-ups. Bei PINKTUM leitet Bogula ein wachsendes Team von KI- und Knowledge-Experten. Er berichtet an CTO Alois Krtil.

Alois Krtil, CTO PINKTUM: „Ich kenne Werner Bogula seit vielen Jahren durch gemeinsame Beratungsprojekte und schätze ihn menschlich und fachlich sehr. Er kombiniert daten- und wissensbasierte KI mit pädagogischem Know-how. Wir werden schon bald über innovative Lernmethoden seines Teams berichten können.“

Werner Bogula, Head of AI PINKTUM: “Mit Hilfe von personalisierter KI können wir das Entwicklungspotenzial von Mitarbeitenden sehr viel schneller und gründlicher heben als bisher. Ich freue mich sehr, meine Erfahrungen mit einem hoch talentierten Team bei PINKTUM zu teilen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die das Lernen revolutionieren werden.“

Bild:Werner Bogula, Head of AI bei PINKTUM

Quelle:Pink University GmbH

‚For Women in Science‘ in Deutschland

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Die Deutsche Gesellschaft der Humboldtianer ist neuer akademischer Partner des L’Oréal-UNESCO Förderprogramms ‚For Women in Science‘ in Deutschland. Seit 2007 wurden hierzulande 49 herausragende Wissenschaftlerinnen der experimentellen Naturwissenschaften in der Doc- und Post-Doc-Phase gefördert. Ab 2024 wird das Programm jedes Jahr vier weitere Wissenschaftlerinnen fördern.

Frauen in der Wissenschaft sind signifikant unterrepräsentiert. Weltweit liegt ihr Anteil knapp unter 30 Prozent. Um Wissenschaftlerinnen mehr Sichtbarkeit zu geben und strukturelle Hürden nach und nach abzubauen, wurde das Programm ‚For Women in Science‘ 1998 auf internationaler Ebene von der Fondation L’Oréal und der UNESCO ins Leben gerufen und 2007 von L’Oréal Deutschland und der Deutschen UNESCO-Kommission für Deutschland adaptiert. Ab 2024 werden nun in Partnerschaft mit der Deutschen Gesellschaft der Humboldtianer jährlich vier herausragende Wissenschaftlerinnen der experimentellen Naturwissenschaften in der Doc- und Post-Doc-Phase mit jeweils 25.000 Euro gefördert. Verkündet wurde der neue akademische Partner im Rahmen des ‚For Women in Science‘ Events, das gestern Abend in der Französischen Botschaft in Berlin stattfand.

Ziel des Förderprogramms ist es, die Sichtbarkeit für exzellente Naturwissenschaftlerinnen zu erhöhen und gleichzeitig einen Beitrag dazu zu leisten, die Frauenquote in der Wissenschaft zu steigern. „For Women in Science ist eines der Programme, mit denen wir bei L’Oréal die Rolle der Frau in der Gesellschaft stärken. Gemeinsam mit der UNESCO fördern wir seit 2007 herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen im MINT-Bereich. Frauen, die trotz verschiedenster Barrieren, ihren Weg ambitioniert verfolgen, weil sie einen Beitrag leisten wollen – nicht nur zur Wissenschaft, sondern zu einer Wissenschaft, die so divers wie unsere Gesellschaft ist,“ so Kenneth Campbell, General Manager L’Oréal Österreich Deutschland Schweiz zum L’Oréal-UNESCO-Förderprogramm ‚For Women in Science‘.

„Frauen stehen in der Wissenschaft vor besonderen Herausforderungen. Noch immer spielt die Doppelbelastung zwischen Beruf und Familie dabei eine große Rolle. Die Hürden, um in jungen Jahren in die Forschung einzusteigen, sind für sie oft höher als für ihre Kollegen“, betont Dr. Roman Luckscheiter, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission. „In Deutschland schließen mehr Frauen als Männer die Hochschule ab. Das Verhältnis der Promotionen ist nahezu ausgeglichen. Aber nur rund ein Viertel aller hauptberuflichen Professuren wird von Frauen bekleidet. Mit unserem Förderpreis wollen wir zeigen, welche exzellente wissenschaftliche Arbeit junge Frauen leisten – und wieviel Potenzial unsere Gesellschaft verschenkt, wenn wir das Thema Gleichberechtigung nicht konsequenter vorantreiben!“

Das Förderprogramm steht in Deutschland unter der Schirmherrschaft von Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger: „Auch in Wissenschaft und Forschung sind wir auf dem Weg zur Gleichstellung von Frauen und Männern noch längst nicht am Ziel. Es ist nicht hinnehmbar, dass der Frauenanteil immer weiter abnimmt, je höher es die wissenschaftliche Karriereleiter hinaufgeht. Was wir brauchen, ist ein Kulturwandel hin zu geschlechtergerechten Strukturen an deutschen Hochschulen. ‚For Women in Science‘ leistet dazu einen wichtigen Beitrag, denn die Initiative trägt zu mehr Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft bei. Die Preisträgerinnen sind starke Vorbilder für junge Frauen, gerade im MINT-Bereich.“

Neben dem Programm in Deutschland fördert L’Oréal Österreich Deutschland Schweiz gemeinsam mit der österreichischen UNESCO Kommission ebenfalls seit 2007 herausragende Wissenschaftlerinnen in Österreich. Darüber hinaus ist eine Wiederaufnahme des Programms in der Schweiz ab 2024 geplant.

Ein besonderes Event in Berlin: For Women in Science – The German Challenge

Über 120 Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft konnten gestern Abend in der Hauptstadt in zwei spannenden Diskussionsrunden die Debatte zum Status Quo der Gleichberechtigung in der deutschen Wissenschaftslandschaft verfolgen. Neben einem Panel, in dem fünf ‚For Women in Science‘ Preisträgerinnen aus den Jahren 2013 bis 2022 ihre persönlichen Erfahrungen und Erwartungen diskutierten, stellten sich in einem weiteren Panel die Soziologin Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Hochschulforscherin Dr. Antje Wegner, Gendermedizinerin Dr. Ute Seeland, der Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission Dr. Roman Luckscheiter, die Vorsitzende der Gesellschaft der Deutschen Humboldtianer Prof. Dr. Elke Bogner sowie die Chefreporterin Wissenschaft bei ZEIT Online Dagny Lüdemann der Frage nach dem aktuellen Stand der Gleichberechtigung in der deutschen Wissenschaftslandschaft.

Jutta Allmendinger setzte mit einer Key Note zudem den inhaltlichen Rahmen zur Veranstaltung. „Auch im Jahr 2023 stehen Frauen in der Wissenschaft vor vielen Barrieren. Denn trotz erheblicher Fortschritte sind geschlechtsspezifische Vorurteile nach wie vor ein Hindernis für Forschungskarrieren von Frauen. Die Überwindung dieser Barrieren erfordert proaktive Maßnahmen wie die Förderung eines integrativen Arbeitsumfelds oder die Unterstützung durch Mentoring-Programme. Damit stärken wir nicht nur Frauen, sondern auch Forschung und Innovation in unserem Land – und letztlich eine moderne, lebenswerte Gesellschaft,“ ordnet Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung die Herausforderungen und Chancen einer gleichberechtigten Wissenschaft ein.

Zudem gewährte die nun in Deutschland lebende afghanische KI-Spezialistin und Ehrenmedaillenträgerin des internationalen L’Oréal-UNESCO-‚For Women in Science‘ Preises, der 2023 die Leistungen von drei Forscherinnen im Exil würdigte, Dr. Mursal Dawodi, Einblicke in ihre persönliche Vita.

Moderiert wurde der Abend von der Wissenschaftsjournalistin Dr. Anneke Meyer.

Das Förderprogramm mit neuem Partner

Das L’Oréal-UNESCO-Förderprogramm ‚For Women in Science‘ fördert ab 2024 jährlich vier herausragend qualifizierte, in Deutschland tätige Doktorandinnen und Postdoktorandinnen der experimentellen Naturwissenschaften mit jeweils 25.000 Euro. Das Programm steht dann allen Wissenschaftlerinnen offen, wobei auch weiterhin Augenmerk auf die Förderung von Wissenschaftlerinnen mit Kindern gelegt wird, denn gerade in Deutschland führt die Gründung einer Familie, die oftmals in denselben Lebensabschnitt wie Doc- und Post-Doc-Phase fällt, nach wie vor zu häufig zur Unterbrechung oder zum Abbruch von vielversprechenden wissenschaftlichen Karrieren.

Die Bewerbungen werden von einer paritätisch besetzten Jury unter Leitung des neuen akademischen Partners, der Deutschen Gesellschaft der Humboldtianer, gesichtet, die Preisträgerinnen jedes Jahr im Herbst auf dem ‚For Women in Science‘ Event ausgezeichnet.

„Die Deutsche Gesellschaft der Humboldtianer e.V. bietet ein Forum der Begegnung für die Humboldtfamile in Deutschland. Ein vorrangiges Ziel ist, den persönlichen Kontakt und Austausch der Alumni der Alexander von Humboldt-Stiftung untereinander zu intensivieren. Darüber hinaus vermitteln wir Hilfestellungen und Mentorenschaft bei der Integration in Deutschland und der beruflichen Orientierung aller Humboldtianer:innen“, fasst Prof. Dr. Elke Bogner, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft der Humboldtianer, das Profil des neuen akademischen Partners im deutschen L’Oréal-UNESCO Förderprogramm zusammen. „Basierend auf den vielfältigen Erfahrungen unserer Mitglieder setzen wir uns auch auseinander mit der Gesellschaft und ihren aktuellen Veränderungen. Des Weiteren ist eines unserer Ziele die Zusammenarbeit mit Organisationen, die die Wissenschaft fördern. Infolgedessen bietet unsere Beteiligung an dem nationalen Förderprogramm ‚For Women in Science‘ die exklusive Gelegenheit, die hochkarätige Expertise unserer Mitglieder ganz im Sinne der Ziele unseres Vereins für die Auswahl der Stipendiatinnen von ‚For Women in Science‘ einzubringen.“

Die Welt braucht Wissenschaft und die Wissenschaft braucht Frauen

1998 wurde das Programm ‚For Women in Science‘ auf internationaler Ebene von der Fondation L’Oréal und der UNESCO ins Leben gerufen. Im 25. Jahr seines Bestehens blickt der Preis auf über 100 Wissenschaftlerinnen, die für ihre bahnbrechenden Beiträge im internationalen Programm ausgezeichnet wurden. Sieben dieser Preisträgerinnen wurden mittlerweile mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, zuletzt die Medizinerin Katalin Karikó sowie die Physikerin Anne L’Huillier.

Das internationale Programm wurde sukzessive auf Länder- und Regionalebene ausgerollt. Über 110 Länder fördern mittlerweile in eigenständigen Programmen aufstrebende Nachwuchswissenschaftlerinnen. Über 4.000 Preisträgerinnen weltweit wurden so bereits gefördert. Kerngedanke des Förderprogramms ist es, weibliche Wissenschaftlerinnen in ihrem Karrierebestreben zu fördern. Noch immer liegt der Anteil weiblicher Forscherinnen in der deutschen Wissenschaftslandschaft unter 30 Prozent – nahezu Schlusslicht im EU-27-Vergleich. Doch zur Lösung der zahlreichen Herausforderungen braucht die Welt Wissenschaft – und die Wissenschaft braucht Frauen.

In einer Umfrage unter den seit 2007 geförderten Preisträgerinnen des deutschen Programms wurde deutlich, dass den Karriereambitionen der Forscherinnen noch immer eine Fülle von strukturellen Herausforderungen gegenüberstehen – beginnend bei fehlenden Betreuungsmöglichkeiten für Kinder bis hin zur Benachteiligung gegenüber männlichen Kollegen.

„In über 16 Jahren Förderprogramm haben wir sicherlich einiges an Bewegung sehen können, doch am Ziel sind wir noch lange nicht. Deswegen werden wir gemeinsam mit unseren Programmpartnern auch weiterhin aufstrebende Nachwuchswissenschaftlerinnen über das Förderprogramm ‚For Women in Science‘ unterstützen und fördern,“ betont Kenneth Campbell.

Bild:Auf einem der Panel der diesjährigen FWIS-Veranstaltung in Berlin diskutierten (v.r.n.l.) Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Prof. Dr. Elke Bogner, Dr. Antje Wegner, Dr. Ute Seeland, Prof. Dr. Veronika von Messling, Dagny Lüdemann und Dr. Roman Luckscheiter mit Moderatorin Dr. Anneke Meyer den gegenwärtigen Status Quo der Gleichberechtigung in der deutschen Wissenschaftslandschaft (© T. Rafalzyk/L’Oréal Groupe)

Quelle:L’ORÉAL Deutschland GmbH

Verfassungsschutz warnt vor islamistischen Anschlägen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesverfassungsschutz warnt vor islamistischen Anschlägen in Deutschland. „Die Gefahr ist real und so hoch wie seit langem nicht mehr“, sagte Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang am Mittwoch in Berlin.

Es zeichne sich eine „neue Qualität“ ab: „Wir sehen im jihadistischen Spektrum Aufrufe zu Attentaten und ein `Andocken` von Al-Qaida und IS an den Nahostkonflikt“, so Haldenwang. Diese Gefahr treffe nun auf „hoch emotionalisierte, durch Trigger-Ereignisse inspirierte“ Personen. Dies könne zur Radikalisierung von allein handelnden Tätern führen, die „weiche Ziele“ mit einfachen Tatmitteln angreifen, warnte der Verfassungsschutzpräsident. Nach Einschätzung der Behörde ist das Gefahrenpotenzial für mögliche Terroranschläge gegen jüdische und israelische Personen und Einrichtungen sowie gegen „den Westen“ insgesamt in der Folge des Gaza-Krieges deutlich angestiegen.


Foto: Betonsperren am Breitscheidplatz (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts