Samstag, Januar 24, 2026
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Coinpanion wird zu Altify

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Altify: Alexander Valtingojer (CSO) und Sean Andrew Sanders (Gründer und CEO) ©skyrocketX

Die in Österreich gegründete Krypto-Investmentplattform Coinpanion schließt sich Altify an, einer globalen Plattform für alternative Investments. Neben dem bestehenden Angebot von Krypto-Portfolios im ETF-Stil will Altify den Zugang zu einer breiten Palette an alternativen Investmentmöglichkeiten ermöglichen, wie beispielsweise in Privatkredite, Immobilien oder Risikokapital. Altify entsteht aus dem Zusammenschluss von Coinpanion mit Südafrikas führender Krypto-Investmentplattform Revix.com sowie dem Krypto-Anbieter BitFund.

Das österreichische Startup Coinpanion, bekannt für seine Krypto-Portfolios im ETF-Stil, schließt sich der global operierenden alternativen Investmentplattform Altify (altifyinvest.com) an. Altify will mit seinem Angebot über die bislang bekannten Krypto-Portfolio Angebote hinaus auch Anlageklassen bedienen, die bisher nur den Superreichen vorbehalten waren, darunter beispielsweise die Möglichkeit in Privatkredite, Immobilien oder Risikokapital zu investieren. Altify entsteht aus dem Zusammenschluss von Coinpanion mit Südafrikas führender Krypto-Investmentplattform Revix.com sowie BitFund und betreut nunmehr eine Gemeinschaft von über 80.000 Investoren mit mehr als 250 Millionen US-Dollar an Einlagen. Der Hauptsitz der Firma befindet sich in London mit Niederlassungen in Polen, Südafrika und Österreich. Sean Sanders, Gründer und zuvor CEO von Revix, übernimmt die Geschäftsführung von Altify.

„Mit Coinpanion haben wir den perfekten Partner gefunden, um unsere Präsenz in der EU zu erweitern und demnächst weltweit die gleichen Investitionsmöglichkeiten anzubieten, die bisher nur den Superreichen vorbehalten waren“, sagt Sean Sanders.

Das Coinpanion-Team wird im Rahmen des Zusammenschlusses vollständig in das neue Unternehmen integriert und bildet die österreichische Niederlassung von Altify. Alexander Valtingojer, zuvor CEO bei Coinpanion, wird in seiner neuen Rolle als Chief Strategy Officer bei Altify die Expansion der Firma in der Europäischen Union mit einem zunächst starken Fokus auf die DACH-Region leiten.

„Der Zusammenschluss mit Altify ist eine Win-Win-Situation für alle beteiligten Parteien. Die Kunden von Coinpanion profitieren von deutlich geringeren Gebühren, mehr Investitionsmöglichkeiten und einer viel besseren User Experience in der gänzlich neu gestalteten Investment-App“, sagt Alexander Valtingojer.

Weitere Konsolidierungen stehen bevor
Laut Alexander Valtingojer hat der jüngste Abschwung auf dem Finanz- sowie dem Kryptomarkt zu einer Konsolidierung unter den Anlageplattformen für Privatinvestoren geführt und schlussendlich auch als Katalysator für den aktuellen Zusammenschluss der drei Firmen gewirkt. Mit der strategischen Allianz zur neuen Investmentplattform Altify soll ein starker Marktteilnehmer geschaffen sowie die Expansion des Produktportfolios über die bisher angebotenen Krypto-Investmentoptionen hinaus beschleunigt werden. Altify steht laut eigenen Angaben mit verschiedenen weiteren Investmentplattformen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Großbritannien und Europa in Kontakt, um diese in die Altify-Gruppe einzugliedern.

„Kryptowährungen waren die erste gänzlich demokratisierte alternative Anlageform und der Einstieg für Millionen Menschen in die Welt der Finanzinvestments, um sich ein erstes finanzielles Vermögen aufzubauen. Wir wollen mit Altify diese Möglichkeiten ausweiten und unseren Kunden den Zugang zu noch mehr lukrativen alternativen Investitionsmöglichkeiten ermöglichen“, so Sean Sanders weiter.

Coinpanion wurde 2019 gegründet und hat während des letzten Krypto-Hypes im Jahr 2021 mit seinen Krypto-Asset-Portfolios schnell viele Neukunden hinzugewonnen sowie über 6M Euro in Risikokapital von bekannten Investoren wie Hansi Hansmann oder Florian Gschwandtner eingesammelt. Die Krypto-Portfolios im ETF-Stil ermöglichen es auch technisch nicht versierten Privatanlegern, in mehrere Kryptoassets auf einmal zu investieren. Das Angebot reicht dabei von Nischen-Krypto-Sektoren wie dem Metaverse oder DeFi (Decentralized Finance) bis hin zu Portfolios mit unterschiedlichen Risikoprofilen. Die angebotenen Portfolios wurden dabei von Coinpanion jeden Monat automatisch angepasst und aktualisiert, ähnlich wie bei traditionellen ETFs.

Bild Altify: Alexander Valtingojer (CSO) und Sean Andrew Sanders (Gründer und CEO) ©skyrocketX

Quelle skyrocketX | media relations e.U.

NOSTA Group eröffnet neuen Standort in Rumänien

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nosta group

Die NOSTA Group eröffnet zum 1. Dezember 2023 einen neuen Standort in Rumänien. Hauptstandort wird die nordrumänische Stadt Cluj-Napoca sein. Der Fokus der neuen Niederlassung liegt im Straßentransport und in der Abwicklung von See- und Luftfracht.

„Dieser Ausbau markiert einen bedeutenden Meilenstein in der weiteren Internationalisierung des Unternehmens“, betont Nicolas Gallenkamp, CEO der NOSTA Group. Der rumänische Markt entwickle sich positiv und überzeuge mit starken Wachstumsraten. Für die NOSTA Group ist der Schritt nach Rumänien kein Sprung ins kalte Wasser: Schon seit einiger Zeit kooperiert das Unternehmen mit örtlichen Fahrschulen bei der Ausbildung von Berufsfahrkräften.

Geleitet wird die rumänische Niederlassung von Szilard Sarkozi, der als erfahrener Logistik-Experte beste Kenntnisse des lokalen und des europäischen Logistikmarktes einbringen wird. „Wir sind sehr froh, dass wir Szilard Sarkozi für uns gewinnen konnten. Er wird die Entwicklung des neuen Standortes zielgerichtet vorantreiben und damit ein wichtiger Faktor für den Ausbau unseres europäischen Netzwerkes sein“, erklärt Nicolas Gallenkamp.

Der neue Geschäftsführer der rumänischen Landesgesellschaft mit der Firmierung NOSTA Logistics S.R.L. blickt ebenfalls positiv in die Zukunft: „Ich bin begeistert, der NOSTA Group, einem dynamischen Familienunternehmen mit internationalen Zielen, anzugehören. Das Engagement des Unternehmens für hervorragende Leistungen und seine Geschichte sind wirklich inspirierend, und ich freue mich darauf, zu seinem anhaltenden Erfolg beizutragen.“

Sarkozi ist bereits seit über 13 Jahren in der Branche zuhause. Der Standort in Cluj-Napoca wird das volle Dienstleistungsspektrum für Straßentransport sowie See- und Luftfracht abbilden. „Wir verfügen in ganz Europa über ein stabiles Netzwerk mit 450 Fahrzeugen und besten Kontakten an See- und Flughäfen“, erklärt Sarkozi.

Dies werde man auch und gerade für die rumänischen Kundinnen und Kunden nutzen. Außerdem widmet sich der Geschäftsführer dem Ausbau des Carrier-Netzwerkes für die NOSTA Group. „Hier setzen wir unter anderem die bestehenden Kooperationen mit Fahrschulen fort, um weitere Kraftfahrer zu gewinnen.“ Der Fachkräftemangel in diesem Bereich sei eine internationale Herausforderung, die mit internationalen Mitteln angegangen werden müsse. „Die Deckung des eigenen Bedarfs an Fachkräften bleibt unser Ziel für die Zukunft“, so Sarkozi.

Rumänien ist Teil der konsequenten Internationalisierungsstrategie der NOSTA Group. So ist die Unternehmensgruppe schon seit 2018 in den USA präsent. Die polnische Landesgesellschaft wurde zuletzt Anfang 2023 um ein dezidierten Luftfracht-Standort in Warschau erweitert. Insgesamt unterhält die NOSTA Group weltweit über 40 Niederlassungen.

Weitere Informationen über NOSTA unter www.nosta-group.com

Bildzeile:
Szilard Sarkozi übernimmt die Führung der neugegründeten NOSTA Logistics S.R.L in Rumänien. (Foto: NOSTA Group)

Quelle Sputnik GmbH

Expeditions-Kreuzfahrt zum Bird Watching auf den Seychellen

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Bird Watching

Bird Watching auf den Outer Islands der Seychellen: Wenn das Expeditionsschiff »Maya’s Dugong« im Mai 2024 Kurs auf das Aldabra-Atoll nimmt, sind zwei bekannte Ornithologen mit an Bord. Die Reisenden erwarten außergewöhnliche Begegnungen mit der heimischen Vogelwelt im abgelegenen Inselparadies des Indischen Ozeans sowie ein abwechslungsreiches Programm aus Landgängen auf menschenleeren Inseln und Vogelbeobachtungen unter Anleitung der Wissenschaftler. Nur an wenigen Terminen setzt Silhouette Cruises das Expeditionsschiff »Maya’s Dugong« zu solch speziellen Expeditionen ein.

Die riesigen Seevögelkolonien und die Lebensräume von seltenen Landvögeln der Outer Islands zählen nicht ohne Grund zum UNESCO Weltnaturerbe Aldabra: Das Aldabra-Atoll beherbergt zahlreiche Vogelarten, die zu den letzten ihrer Art gehören oder sich in der Abgeschiedenheit des Indischen Ozeans herausgebildet haben.

Seychellen zählen zu den Top-Reisezielen für Vogelbeobachtungen

Damit gehören die Seychellen zu einem Top-Ziel für Vogelbeobachter und Naturfotografen, das nur in einigen wenigen Expeditionen von ausgewählten Reiseveranstaltern besucht werden kann. Auch unter Wasser ist die Artenvielfalt dank des seitens der Seychelles Islands Foundations verhängten Fischereiverbots enorm. Nach Bird Watching und Fotografie schließen sich Tauchgänge in die faszinierende Unterwasserwelt direkt von Bord der »Maya’s Dugong« an.

Aldabra: Bird Watching-Expedition startet am 7. Mai 2024

Die 18 Tage an Bord des Expeditionsschiffes »Maya’s Dugong« führen entlang der Inseln Aride, African Banks und Marie Louise (beide Amirantes) zum Aldabra-Atoll.
Die Bird Watching-Expedition wird von zwei bekannten Ornithologen geführt, die die Reisegruppe mit Spezialwissen und Leidenschaft für die seltene Vogelwelt begleiten. Beide Ornithologen leiten auch wissenschaftliche Expeditionen auf den Seychellen und forschen hier.

Die 43 Meter lange »Maya’s Dugong« von Silhouette Cruises legt sowohl zu Kreuzfahrten als auch zu wissenschaftlichen Expeditionen ab und kann ebenso für private Touren gechartert werden. Das vielseitige Schiff verfügt dabei über den Komfort einer modernen Yacht für bis zu 14 Passagiere und 10 Crew-Mitglieder.

Termin Aldabra Bird Watching-Expedition mit Silhouette Cruises: 7. Mai bis 24. Mai 2024, ab/bis Mahé, ab 13.260 US-Dollar pro Person.

Bild Die Seychellen gelten als Top-Ziel für Vogel-Beobachter und Naturfotografen. Im Mai 2024 nimmt Silhouette Cruises, begleitet von zwei Ornithologen, Kurs auf das Aldabra Atoll. Die Seychellen gelten als ein Top-Ziel für Vogelbeobachter und Naturfotografen, das nur in einigen wenigen Expeditionen von ausgewählten Reiseveranstaltern besucht werden kann. Auch unter Wasser ist die Artenvielfalt dank des seitens der Seychelles Islands Foundations verhängten Fischereiverbots enorm. Nach Bird Watching und Fotografie schließen sich Tauchgänge in die faszinierende Unterwasserwelt direkt von Bord der »Maya’s Dugong« an. www.seychelles-cruises.com Bildquelle: Foto Silhouette Cruises

Quelle John Will Kommunikation

SPD verteidigt geplante Visa-Erleichterungen für die Türkei

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD verteidigt die von der EU geplanten Visa-Erleichterungen für Menschen aus der Türkei. „Der gestern vorgelegte Bericht zum Stand der Beziehungen zwischen der EU und der Türkei ist ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung der türkisch-europäischen Beziehungen“, sagte der Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion in der Deutsch-Türkischen Parlamentariergruppe Macit Karaahmetoglu am Freitag.

Insbesondere mögliche Visa-Erleichterungen für Geschäftsleute, Studierende und Menschen mit Angehörigen in der EU seien „sinnvoll und sollten nicht als Geschenk für den türkischen Machthaber fehlinterpretiert werden“. Viele Menschen sähen derzeit aufgrund restriktiver Visabestimmungen ihre geschäftlichen und familiären Beziehungen bedroht. „Im Zuge solcher Erleichterungen halte ich es für unerlässlich, auch die dazugehörige Infrastruktur in den Botschaften und Konsulaten Deutschlands deutlich zu verbessern“, sagte Karaahmetoglu. Nicht nur in der Türkei, sondern in vielen anderen Ländern erhielten Menschen kaum noch Termine und müssen teils über sechs Monate warten.

„Dies trifft sogar Eheleute, obwohl sie alle Voraussetzungen inklusive notwendiger Sprachnachweise erfüllen“. Das sei schon mit Blick auf Artikel 6 des Grundgesetzes (Schutz von Ehe und Familie) „grenzwertig“, so der SPD-Politiker. „Solche Zustände sind einem modernen Einwanderungsland wie Deutschland unwürdig und schaden unserem Ansehen weltweit“, sagte Karaahmetoglu.


Foto: Flugzeuge der Turkish Airlines (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bundesregierung bringt Nachtragshaushalt ein – Lindner will sparen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung hat den Entwurf für ein Nachtragshaushaltsgesetz am Freitag in den Bundestag eingebracht. „Wir werden auf der Ausgabenseite umschichten“, sagte Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) am Vormittag im Plenum.

„Überkommene Ausgaben“ sollten „depriorisiert“ werden, sagte er, noch mehr Schulden seien „nicht der richtige Weg“. Die Bundesregierung reagiert mit ihrem Nachtragshaushalt auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 15. November, das die Verschiebung von 60 Milliarden Euro nicht verbrauchter Corona-Hilfen in einen Topf für Klimamaßnahmen für verfassungswidrig erklärt hatte. Konkret will die Bundesregierung nun schwerpunktmäßig die Finanzierung des Wirtschafts- und Stabilisierungsfonds sowie des Sondervermögens „Aufbauhilfe 2021“ sicherstellen. Um die Finanzierung zu sichern, ist auch erneut eine Ausnahme von der Schuldenregel des Grundgesetzes nötig, die Koalitionsfraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben dazu einen entsprechenden Antrag vorgelegt.

Nach der Debatte am Freitag überwiesen die Abgeordneten den Regierungsentwurf und den Antrag der Koalitionsfraktionen zur weiteren Beratung in den Haushaltsausschuss. Laut Entwurf sind für 2023 nunmehr Ausgaben in Höhe von 461,21 Milliarden Euro vorgesehen, bisher lag das Soll bei 476,29 Milliarden Euro. Gestrichen werden im Etat unter anderem die Ausgaben für das „verzinsliche Darlehen für den Aufbau eines Kapitalstocks zur Stabilisierung der Beitragssatzentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung“ in Höhe von zehn Milliarden Euro. Die Einnahmen – ohne Kredite und Entnahme aus der Rücklage – fallen mit 389,74 Milliarden Euro um 178,7 Millionen Euro geringer aus als bisher geplant, was unter anderem an geringer ausfallenden Steuereinnahmen liegt.

Deutlich geringer fällt nunmehr die geplante Nettokreditaufnahme im Kernhaushalt aus: Sie soll 27,41 Milliarden Euro betragen, das sind 18,2 Milliarden Euro weniger als bisher geplant. Hinzu tritt die geplante Kreditaufnahme im Wirtschafts- und Stabilisierungsfonds (WSF) in Höhe von 43,20 Milliarden Euro. Aus dem WSF werden unter anderem die Strom- und Gaspreisbremse finanziert. Bisher war als Finanzierung vorgesehen, auf in 2022 an den WSF übertragene und verbuchte Kreditermächtigungen zurückzugreifen.

Nunmehr soll der WSF in die Lage versetzt werden, in 2023 eigene Kredite aufzunehmen, die aber auf die Schuldenregel anzurechnen sind. Damit liegt laut Entwurf die für die Schuldenregel relevante Kreditaufnahme bei 70,61 Milliarden Euro und damit 44,8 Milliarden Euro über der zulässigen Kreditaufnahme, die im Entwurf mit 25,81 Milliarden Euro angegeben ist. Vorgesehen ist daher, die erhöhte Kreditaufnahme mit einer Notlage im Sinne der Schuldenregel zu ermöglichen. Die Bundesregierung führt in den Entwurf ausführlich auf, warum aus ihrer Sicht weiterhin eine Notlage im Sinne des Artikels 115 Grundgesetz festzustellen sei und verweist im Kern auf die fortwirkenden Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf die Energiemärkte im Jahr 2023 sowie auf die anhaltenden Folgen der Flutkatastrophe in Westdeutschland im Sommer 2021.


Foto: Christian Lindner am 01.12.2023, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Israel setzt nach Ende der Waffenruhe Angriffe fort

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Jerusalem/Gaza (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Ende der vereinbarten Waffenruhe hat Israel die Angriffe auf den Gazastreifen am Freitag fortgesetzt. Die israelische Armee warf der Hamas vor, gegen die Feuerpause verstoßen und kurz vor Ablauf der Frist wieder Raketen aus dem Gazastreifen abgeschossen zu haben.

Diese seien aber abgewehrt worden. Anschließend wurden wieder mutmaßliche Ziele der Hamas im Gazastreifen bombardiert, dabei soll es nach palästinensischen Angaben auch wieder Tote gegeben haben. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu sagte, die Hamas habe keine weiteren Geiseln freilassen wollen. Es seien auch weiterhin noch Frauen und Kinder in den Händen der Organisation, insgesamt sollen noch rund 140 Menschen festgehalten werden, wie es in israelischen Medien hieß.

Israel und die Hamas hatten unter Vermittlung von Katar und Ägypten vor einer Woche eine Waffenruhe vereinbart, die zwei Mal verlängert worden war. Die Vereinbarung sah den Austausch von Geiseln der Hamas gegen palästinensische Gefangene in israelischer Haft sowie Hilfslieferungen in den Gazastreifen vor. Insgesamt wurden über 100 in den Gazastreifen verschleppte Geiseln freigelassen, darunter auch 14 Israelis mit deutschem Pass. Die Menschen waren am 7. Oktober von der Hamas aus Israel entführt worden, rund 1.200 Menschen waren umgebracht worden.


Foto: Gazastreifen (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Auf der Balkanroute verstorbene Flüchtlinge werden anonym begraben

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Viele Flüchtlinge, die auf der Balkanroute sterben, werden nie identifiziert und in anonymen Gräbern begraben. Angehörige suchen oft verzweifelt nach den Vermissten – und bekommen dabei kaum Unterstützung von europäischen Behörden.

Das zeigen gemeinsame Recherchen des „Spiegel“ mit der gemeinnützigen Investigativorganisation Lighthouse Reports, der ARD, dem Radiosender RFE/RL Sofia, der britischen Zeitung „i“ und dem griechischen Onlinemedium Solomon. In Bulgarien, wo vermehrt Migranten die EU-Außengrenze überqueren, werden verstorbene Migranten zum Teil innerhalb von wenigen Tagen anonym beigesetzt. Die Not der Angehörigen wird in einigen Fällen offenbar ausgenutzt. Vier Flüchtlinge berichten, dass sie den Mitarbeitern eines Leichenschauhauses in Burgas Geld zustecken mussten, um die Toten anschauen zu können.

Das Management der Leichenhalle gibt an, keine Kenntnis von solchen Praktiken zu haben. Doch viele NGOs der Region haben davon gehört. „Wir erhalten immer wieder solche Berichte“, sagt Georgi Voynov vom bulgarischen Helsinki-Komitee, einer Menschenrechtsorganisation, an die sich viele Flüchtlinge wenden. Auf der Balkanroute sind seit einiger Zeit wieder mehr Migranten unterwegs.

Es gibt keine genauen Zahlen darüber, wie viele von ihnen dort sterben. Vieles spricht dafür, dass es so viele sind wie seit Jahren nicht. In sechs ausgewählten Leichenschauhäusern entlang der Route wurden in diesem Jahr 92 tote Migranten registriert, deutlich mehr als in den Jahren zuvor.


Foto: Flüchtlinge auf der Balkanroute (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Käßmann verärgert über soziale Medien

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Hannover (dts Nachrichtenagentur) – Die Theologin Margot Käßmann hadert mit den sozialen Medien. „Sozial sind die nicht, da rotzen Menschen irgendeine Empfindung raus, ohne zu reflektieren“, sagte die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und ehemalige Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Freitagausgabe).

Die Menschheit sei „in einer Phase, in der viele schockiert sind“, sagte sie. „Ich auch, weil das Ausmaß an Krieg und Hass derartig dominant ist.“ Auch außerhalb der sozialen Medien muss sich Käßmann immer wieder für ihren Pazifismus rechtfertigen. Pazifisten würden „auch in Kriegszeiten gebraucht, damit dieser Ruf zur Mäßigung, zur Verhandlung, zum Frieden, nicht einfach verspottet wird, sondern Gehör findet“, so Käßmann.


Foto: Margot Käßmann (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Link gegen Teilnahme an UN-Konferenz zum Verbot von Atomwaffen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der FDP wird Kritik an der Teilnahme der Bundesregierung an der Konferenz zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag laut. Das Auswärtige Amt nimmt derzeit als Beobachter an der Staatenkonferenz zum Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) in New York teil.

Die Teilnahme Deutschlands als Beobachter an der Konferenz „setzt gegenüber unseren Nato-Partnern ein problematisches Signal in einer gefährlichen Zeit“, sagte der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Michael Link dem „Tagesspiegel“ (Freitagausgabe). „Verständlicherweise irritiert unsere Präsenz bei der AVV-Konferenz einige unserer engsten Nato-Partner wie etwa Frankreich und Großbritannien.“ Auf dem Nato-Gipfel in Wilna im Sommer 2023 sei der AVV als Schwächung der Nato-Abschreckungsanstrengungen gegenüber Russland scharf kritisiert worden, sagte Link. „Deshalb sprechen wir uns als FDP-Bundestagsfraktion dafür aus, dass Deutschland in Zukunft nicht mehr als Beobachter an AVV-Konferenzen teilnimmt, auch um die Glaubwürdigkeit der Zeitenwende zu unterstreichen.“

Die wachsende Bedrohungslage durch Akteure wie Russland und China und die Gefahr einer neuen Aufrüstungsspirale erforderten „statt problematischen Projekten wie dem AVV eine massive Stärkung und Ergänzung von Abrüstung und Rüstungskontrolle, so wie sie der Nichtverbreitungsvertrag (NVV) vorsieht“, sagte der FDP-Fraktionsvize. „Auf diesen sollten wir uns jetzt konzentrieren.“ Das gelte „umso mehr, als die Bundesregierung in der Nato-Gipfelerklärung von Wilna im Juli 2023 gemeinsam mit den Nato-Partnern bekräftigt hat, dass der AVV mit der nuklearen Abschreckungspolitik der Nato unvereinbar ist“. Im Koalitionsvertrag 2021 hatten SPD, Grüne und FDP festgelegt: „Im Lichte der Ergebnisse der Überprüfungskonferenz des NVV und in enger Absprache mit unseren Alliierten werden wir als Beobachter (nicht als Mitglied) bei der Vertragsstaatenkonferenz des AVV die Intention des Vertrages konstruktiv begleiten.“


Foto: Michael Georg Link (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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SPD schlägt Haushalts-Notlage für Ukraine-Ausgaben vor

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Streit um das Milliardenloch im Haushalt schlägt die SPD für 2024 eine „punktuelle“ Notlage für die Ausgaben im Zusammenhang mit der Ukraine vor. „Auch 2024 stehen wir vor großen Herausforderungen und müssen in die Zukunft investieren“, sagte die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion, Katja Mast, dem „Tagesspiegel“ (Freitagsausgabe).

„Ich finde daher, dass wir die Schuldenbremse auch für das kommende Jahr punktuell aussetzen können“, sagte Mast. Offen ist laut „Tagesspiegel“, ob mit dieser „punktuellen“ Notlage nur die militärische und humanitäre Hilfe für die Ukraine finanziert werden könnte oder auch das Bürgergeld, das rund 700.000 ukrainische Geflüchtete in Deutschland empfangen. Allein dafür rechnet das Finanzministerium mit Kosten von sechs Milliarden Euro im Jahr 2024. Mit den Militärhilfen könnten über 20 Milliarden Euro zusammenkommen.

„Das Verfassungsgericht hat deutlich gemacht, dass wir weiterhin von der Notlagen-Regelung für den Haushalt Gebrauch machen können“, sagte Mast. Man müssen diese aber jedes Jahr neu erklären. „Notlagen können auch länger als ein Jahr andauern. Sie müssen sehr gut begründet sein.“

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hatte vor dem Koalitionsausschuss am Mittwochabend erklärt, er sei „noch nicht davon überzeugt“, dass die Voraussetzungen für einen Notlagenbeschluss 2024 vorliegen würden. Der Staat müsse nach dem Karlsruher Urteil „treffsicherer umgehen mit dem Geld, das wir haben“. Die Regierung kann gemäß dem Gesetz eine Notlage erklären und die Schuldenbremse aussetzen, wenn sie unverschuldet in eine Krise geraten ist. So hatte es die Regierung.

Allerdings hatte das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil auch hier Barrieren eingezogen: Ob ein Ereignis vorliegt, das eine Notlage rechtfertige, sieht das Gericht als „vollumfänglich verfassungsrechtlich überprüfbar“ an. Nicht jede wirtschaftliche Krisensituation sei dabei gleich eine Notlage, argumentieren die Richter, und je länger eine Notlage dauere, desto genauer müsse sie begründet sein. Allerdings hatte das Gericht auch deutlich gemacht, dass Notlagen wiederholt beschlossen werden könne, wenn Krisen länger andauern. Darauf setzen nun die Sozialdemokraten mit Blick auf den Ukraine-Krieg.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte in seiner Regierungserklärung auch die nun nachträglich ausgerufene Notlage 2023 mit dem Ukraine-Krieg erklärt.


Foto: SPD-Logo (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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