Samstag, Januar 31, 2026
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Neues Hideaway auf 1.760 Metern

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The Porter Project Kitzbühel Alps

Die Hospitality-Marke The Porter übernimmt das Management des Berggasthauses Resterhöhe in den Kitzbüheler Alpen und eröffnet gemeinsam mit dem erfahrenen Gastronomen, Unternehmer und Pächter Julian Siebach am 22. Dezember 2023 The Porter Project Kitzbühel Alps. Als Pop-Up ist es zunächst bis Ostern 2024 geöffnet. Auf 1.760 Metern Höhe oberhalb des Pass Thurns und direkt an der Skipiste gelegen, lockt das Hideaway nicht nur mit einem beeindruckendem Panoramablick, sondern zeichnet sich auch durch eine authentische, familiäre Atmosphäre aus. 15 liebevoll eingerichtete Zimmer und Suiten, eine ausgewählte Kulinarik und ein zeitgemäßes Interieur prägen das Domizil.

Neben klassischen Doppelzimmern sind auch Mehrbettzimmer für bis zu vier Personen buchbar. Alle Räumlichkeiten bestechen durch ihre originelle Einrichtung, welche urbane und moderne Elemente mit bäuerlicher, traditioneller Atmosphäre vereint. Nach dem Frühstück sind Gäste dank der direkten Pistenlage die ersten im Schnee und genießen die Annehmlichkeiten des Ski-In / Ski-Out. Für Entspannung sorgen eine urige Outdoor-Sauna und ein Hot-Tub mit Bergblick. Eine Übernachtung im Doppelzimmer kostet ab 135 Euro pro Person inklusive Bergfrühstück und Drei-Gang-Menü am Abend. Weitere Informationen finden sich unter www.theporter.io/kitz und www.resterhoehe.at.

Die bewusste Reduktion auf das Wesentliche und die gelebte Gastfreundschaft machen den Charme der Unterkunft aus. „Wir lieben die ständige Weiterentwicklung der Resterhöhe und so auch das kommende Kapitel mit The Porter. Gemeinsam mit dem ganzen Team, den Gästen und nicht zuletzt den Einheimischen werden wir einen ganz besonderen Ort kreieren und das altehrwürdige Haus auf eine neue Stufe heben können,“ sagt Julian Siebach vom Berggasthaus & Lodge Resterhöhe.

Martin Egner, Co-Founder und CEO von The Porter Group ergänzt: “Die Idee, einen Ort in den Alpen zu schaffen, an dem wir unsere Vision von einer neuen Verbindung des Reisens, des Arbeitens und der Erholung für unsere Community realisieren können, schlummerte schon lange in unseren Köpfen. Über die Möglichkeit, gemeinsam mit Julian Siebach dem Berggasthaus Resterhöhe durch ein spannendes, kulturelles Programm und unser Verständnis von Hospitality neues Leben einhauchen zu können und diesen magischen Ort unseren Gästen näherzubringen, freut mich sehr.“

Bild © Max Gräber

Quelle STROMBERGER PR GmbH

Dax startet leicht im Minus – Hoffnung auf Zinssenkungen

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Donnerstagmorgen mit leichten Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 16.620 Punkten berechnet, 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Am unteren Ende des Tableaus kursierten Zalando, Siemens Energy und Continental. Ein Analyst hatte die Papiere des Automobilzulieferers in seinen Kaufempfehlungen zuletzt herabgestuft. Von der Spitze grüßte unterdessen MTU. Bei deren Aktien war das Kursziel angehoben worden. Die Hoffnung auf deutliche geldpolitische Lockerung durch die Europäische Zentralbank im kommenden Jahr trieb den Dax in den vergangenen Tagen zu neuen Allzeithochs.

„Auch als die Wall Street bereits zur Schwäche neigte, stiegen die Kurse in Frankfurt weiter“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Eine Bewegung, die sehr stark für einen Short Squeeze spricht, in dem nun vielleicht auch die letzten Leerverkäufer aus ihren Positionen gedrängt wurden.“ Anleger erwarteten jetzt für 2024 sechs Zinssenkungen durch die EZB zu je 25 Basispunkten. „Das wäre vor gerade mal drei Wochen noch undenkbar gewesen.“

Während die Politik weiterhin vor der Bedrohung durch die Inflation warne, deuteten eine Reihe von geldpolitischen Kommentaren aus den Kreisen des EZB-Rats in den letzten Tagen darauf hin, dass weitere Anhebungen der Leitzinsen auf über vier Prozent nicht nötig sein würden. „Der Markt preist aktuell eine fast 90-prozentige Chance ein, dass der Lockerungszyklus der EZB bereits zwischen Januar und März 2024 beginnt“, so der Marktexperte. „Allerdings dürfte auch bei der Senkung der Leitzinsen die US-Notenbank Fed den Ton angeben“, ergänzte er. Die EZB werde kaum im Alleingang die Leitzinsen senken und schon gar nicht schneller als die Fed.

Die Markterwartungen hinsichtlich dessen, was zinstechnisch 2024 möglich sei, trügen gerade übertriebene Züge. „Selbst wenn es zu diesem Idealszenario kommen sollte, ist es ein Wagnis, bereits jetzt mit absoluter Sicherheit auf die beste aller Börsenwelten zu spekulieren.“ Das wollten Anleger aber im Moment nicht hören, und die Kursentwicklung im Dax habe ihnen in den vergangenen Wochen recht gegeben. „Aktienkurse tendieren aber zuweilen dazu, auch Fehler zu belohnen, das darf man an der Börse nie vergessen“, so Stanzl weiter.

Wer in euphorischen Phasen zu gierig werde, sei in der Vergangenheit oft bestraft worden. „Nach der nur freiwilligen Empfehlung über Fördermengenkürzungen innerhalb der Opec+ ist der russische Präsident Putin nun nach Saudi-Arabien aufgebrochen: Es ist gut möglich, dass die enge Kooperation zwischen den beiden Ländern zu einer größeren, verpflichtenden Fördermengenkürzung führen wird, nachdem der bisher nur auf freiwilliger Basis beschlossene zusätzliche Cut nicht dazu beigetragen hat, den Ölpreis zu stabilisieren.“ Der Versuch der USA, Russland auf dem Ölmarkt zu isolieren, sei gescheitert, sagte Stanzl. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagmorgen etwas stärker.

Ein Euro kostete 1,0779 US-Dollar (+0,11 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9277 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 74,84 US-Dollar, das waren 54 Cent oder 0,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Ampelpolitiker fordern wegen vieler Bahn-Beschwerden Konsequenzen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Politiker der Ampelkoalition und Verbraucherschützer fordern angesichts der deutlichen Zunahme an Beschwerden über die Deutsche Bahn Konsequenzen. Die vielen Verspätungen seien „mehr als ärgerlich“ für die Kunden, sagte der Vizechef der SPD-Bundestagsfraktion, Detlef Müller, dem „Handelsblatt“.

Als einen Grund führte er den schlechten Zustand der Schieneninfrastruktur an. „Das zeigt, wie dringend notwendig die Sanierung und der Ausbau des Schienennetzes sind.“ Auch der Grünen-Verkehrspolitiker Stefan Gelbhaar mahnt: „Die Generalsanierung der Bahn muss kommen.“ Dafür müsse die Finanzierung stehen.

„Zusätzlich müssen auch alle anderen Quellen von Ausfällen und Verspätungen identifiziert und ausgetrocknet werden, etwa Personalengpässe oder in der Organisation“, sagte Gelbhaar dem „Handelsblatt“. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) sieht den Bundesverkehrsminister in der Verantwortung. „Volker Wissing muss den totalen Kollaps der Bahn aufhalten“, sagte die Mobilitätsexpertin des VZBV, Marion Jungbluth. „Durch die anstehende Generalsanierung dürfen die Pünktlichkeitswerte nicht weiter in den Keller sinken.“

Es bestehe sonst die Gefahr, dass Verbraucher auf andere Verkehrsmittel umsteigen oder ihre Mobilität einschränken. Jungbluth fordert zudem Qualitätskontrollen durch unabhängige Dritte für die Bahn. „Eine umfassende und unabhängige Untersuchung der Qualität des öffentlichen Verkehrs und hieraus abgeleitet der Zufriedenheit der Fahrgäste sind Bausteine für einen zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehr“, sagte sie. Hintergrund sind vorläufige Zahlen der Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) über das Jahr 2023.

Insgesamt sind demnach bei der SÖP bis 1. Dezember bereits 4.978 Verbraucherbeschwerden eingegangen – vor allem wegen Ausfällen und Verspätungen von Zügen. Das entspreche einem Anstieg um rund 47 Prozent im Vergleich zu 2022.


Foto: Lok auf Gleisanlage (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Freitag und Montag häufigste Homeoffice-Tage

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München (dts Nachrichtenagentur) – Die meistgenutzten Homeoffice-Tage in der deutschen Wirtschaft sind der Freitag und der Montag. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Ifo-Instituts hervor.

„Freitag ist in 55 Prozent der Unternehmen der häufigste Homeoffice-Tag, vor Montag mit 35 Prozent; dagegen sind Dienstag, Mittwoch und Donnerstag meistens Präsenztage auch für Beschäftigte, die teilweise zu Hause arbeiten“, sagte Ifo-Forscher Simon Krause. Dieses Muster zeigt sich in allen Wirtschaftszweigen und bei kleineren, mittleren wie größeren Firmen, wenn auch auf unterschiedlichem Niveau. „Insbesondere an Freitagen stehen in Unternehmen mit hoher Homeoffice-Quote zahlreiche Büros leer“, fügte Krause hinzu. Über alle Wirtschaftszweige hinweg wird in etwa 64 Prozent der Unternehmen Homeoffice genutzt, vor allem in Großunternehmen.

Industrie und Dienstleister bieten diese Möglichkeit häufiger an als Handel und Baugewerbe. Freitag ist der Haupt-Homeoffice-Tag bei 66 Prozent der Industrieunternehmen und 58 Prozent der Dienstleister, während dieser Anteil im Handel und im Baugewerbe nur etwa 28 Prozent beträgt. Da die Umfrage Mehrfachnennungen zugelassen hat, addieren sich die Anteile der Tage zu mehr als 100 Prozent auf. „Aus wissenschaftlicher Sicht verbindet ein strukturiertes hybrides Arbeitsmodell – also eine Festlegung von Präsenz- und Homeoffice-Tagen – die Interessen von Unternehmen und Beschäftigten am besten“, so Krause weiter.

In diesem Arbeitsmodell fänden kreative Teamarbeit, Besprechungen und Mentoring vorrangig an den Präsenztagen statt, während die Homeoffice-Tage für konzentrierte und ungestörte Arbeit genutzt werden. Dabei profitierten die Beschäftigten von mehr Flexibilität und gesparten Pendelwegen an den Homeoffice-Tagen, während die Firmen eine gleichbleibende Produktivität und höhere Mitarbeiterbindung erzielten. „Das Büro entwickelt sich vom Arbeitsort zu einem Ort des persönlichen Austauschs“, sagte der Ifo-Forscher. „In einigen Firmen gibt es keine festen Schreibtische mehr, leere Arbeitsplätze werden zu Besprechungsräumen und Lounges. Damit verringern Unternehmen ihren Flächenbedarf und sparen Kosten ein.“

Der Nachfragerückgang nach Büroflächen mache sich zwar am Immobilienmarkt bemerkbar, aber werde durch die hybriden Modelle mit festen Präsenztagen etwas abgeschwächt. „In den Städten trifft die geringere Büronutzung besonders stark die Innenstädte mit großer Bürodichte, die wegen Homeoffice auch unter niedrigeren Einzelhandelsumsätzen leiden.“ Die Umfrage wurde unter mehr als 9.000 Unternehmen in Deutschland im Oktober 2023 durchgeführt.


Foto: Computer-Nutzerin (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Lauterbach warnt wegen Haushaltskrise vor Leistungskürzungen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat in den Haushaltsverhandlungen Kürzungen an seinen Reformvorhaben ausgeschlossen. „Sparen ohne Reform bedeutet Leistungskürzung, das machen wir nicht“, sagte er dem „Handelsblatt“.

Deswegen seien Reformen nötig. „Wenn das System so ineffizient bleibt, wie es jetzt ist, wären Leistungskürzungen oder weitere Beitragssteigerungen unausweichlich. Beides wäre falsch“, warnt er. „Daran ändert auch die schwierige Haushaltslage nichts.“

Streichungen schloss er unter anderem für den von Bund und Ländern geplanten und milliardenschweren Transformationsfonds für Kliniken aus, mit dem die Kosten der Krankenhausreform gestemmt werden sollen. „Diesen Fonds wird es trotz schwieriger Haushaltslage geben“, sagte Lauterbach. „Die Reformen, die wir machen – im Bereich der Kliniken, der Digitalisierung oder etwa der Prävention -, werden Geld kosten, aber es sind keine Mehrausgaben für nicht funktionierende Strukturen“, so der Minister. „Sie machen das System moderner und effizienter und jeder Cent dafür ist gut angelegtes Geld. Die Mittel dafür stehen nicht zur Disposition.“


Foto: Karl Lauterbach (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Lauterbach: Telefonische Krankschreibung ab heute wieder möglich

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Patienten können voraussichtlich schon ab heute wieder telefonisch krankschreiben lassen. „Wir werden die telefonische Krankschreibung dauerhaft ermöglichen“, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) dem „Handelsblatt“.

Formal entschieden wird erst im Laufe des Tages, wenn der gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken zusammenkommt. „Das Verfahren hat sich in der Pandemie bewährt und ist dann leider ausgelaufen. Ab dem 7. Dezember soll es wieder für Patienten gelten, für die absehbar ist, dass sie keinen schweren Krankheitsverlauf haben und die dem Arzt bereits bekannt sind“, sagte Lauterbach. „Das ist eine wesentliche Entlastung für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Ärzte.“

Mit Blick auf die aktuellen Infektionswelle riet Lauterbach Über-60-Jährigen mit Risikofaktoren, sich am besten gleichzeitig gegen Grippe und Covid impfen zu lassen. Generell sei die Immunität der Bevölkerung sehr viel höher. „Masken sind daher im Alltag nicht mehr nötig“, sagte Lauterbach. So hält er es auch.

„Ich bin geimpft. Deswegen trage ich die Maske nur, wenn ich Leuten begegne, die ich gefährden könnte“, sagte er. „Das ist zum Beispiel bei meiner 88-jährigen Mutter der Fall. Aber das ist die Ausnahme.“


Foto: Karl Lauterbach (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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DHL: Sendungsmengen in Vorweihnachtszeit auf "sehr hohem Niveau"

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Bonn (dts Nachrichtenagentur) – In der diesjährigen Weihnachtszeit sind nach Angaben des Marktführers DHL bereits millionenfach Pakete verschickt worden. „Die Sendungsmengen bewegen sich bei uns seit etwa zwei Wochen auf einem sehr hohen Niveau“, sagte DHL-Sprecherin Sarah Preuß der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

Im laufenden Dezember werde man „an einzelnen Tagen über elf Millionen Pakete“ bei den Kunden zustellen. „An normalen Tagen im Jahr sind es etwa 6,2 Millionen Pakete“, so Preuß. Bislang liege die Sendungsmenge ähnlich hoch wie in der Weihnachtszeit des Vorjahres. Die Sprecherin erklärte, der massive Wintereinbruch in Teilen Deutschlands sei eine Herausforderung. „Vor allem nicht geräumte Straßen haben zur Folge, dass sich die Laufzeiten von Briefen und Paketen dort verzögern können“, sagte Preuß. Grundsätzlich bitte man alle Kunden, Weihnachtsgeschenke möglichst frühzeitig zu bestellen und zu verschicken, „damit sie pünktlich an Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum liegen“.


Foto: Deutsche-Post-Transporter (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Ärztekammer für Wiedereinführung telefonischer Krankschreibung

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor der Sitzung des Gemeinsamen Bundesausschusses an diesem Donnerstag zu telefonischen Krankschreibungen hat der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, auf eine Wiedereinführung der Regelung gedrungen. „Wer erkältet ist, gehört nach Hause“, sagte Reinhardt der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

„Er sollte nicht gezwungen werden, wegen eines einfachen Verwaltungsvorgangs eine Arztpraxis aufzusuchen und dort vielleicht noch andere Patienten anzustecken.“ Daher sei die voraussichtliche Wiedereinführung der telefonischen Krankschreibung bei Erkrankungen ohne schwere Symptome zu begrüßen. „Gerade in der Erkältungssaison hilft sie dabei, Ansteckungen zu vermeiden und Arztpraxen zu entlasten. Wir haben in der Corona-Pandemie die Erfahrung gemacht, dass Patienten und Ärzte sehr verantwortungsbewusst mit dieser Möglichkeit umgegangen sind“, sagte Reinhardt. Es gebe keinen Grund zur Annahme, dass sich das jetzt ändern würde. Ärzte könnten selbst entscheiden, „ob die Angaben ihrer Patienten für eine medizinisch fachgemäße und sorgfältige Beratung ausreichend sind oder ob dafür eine persönliche Vorstellung in der Praxis beziehungsweise ein Hausbesuch notwendig sind“, sagte Reinhardt.


Foto: Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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COP28: Schulze sieht "letztes Aufbäumen" der fossilen Industrie

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Dubai (dts Nachrichtenagentur) – Zum Ende der ersten Woche der Weltklimakonferenz (COP28) in Dubai sieht Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) die ölproduzierenden Staaten unter Druck. „Die Welt erlebt in Dubai ein letztes Aufbäumen der fossilen Industrie, doch letztendlich wissen die Ölländer längst selbst, dass ihre Geschäftsgrundlage wegfallen wird, und investieren deswegen kräftig in erneuerbare Energien“, sagte Schulze der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

„Es wird jetzt ernst.“ Dass der Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas kommen werde, sei sicher. „Ob er schon in Dubai beschlossen wird, ist ungewiss“, so Schulze. Klar sei, je früher die Weltgemeinschaft sich dieser neuen Realität stelle, desto besser. Sie fände es menschlich nachvollziehbar, wenn manche sich angesichts all der Krisen und Alarme am liebsten zurückziehen würden, sagte die SPD-Politikerin. „Aber das wäre falsch. Die Antwort ist nicht weniger, sondern mehr internationale Zusammenarbeit. Ein gemeinsames globales Vorgehen ist die einzige Chance, den Klimawandel aufzuhalten“, so Schulze. „Das ist anstrengend, aber die Kosten des Nicht-Handelns wären auch in Deutschland deutlich größer.“


Foto: Svenja Schulze am 04.12.2023, über dts Nachrichtenagentur

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Deutschland will neuer EU-Gentechnik-Regelung nicht zustimmen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland wird einer europäischen Neuregelung zur Kennzeichnung von Gentechnik am Montag im EU-Agrarrat nach jetzigem Stand nicht zustimmen. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) unter Berufung auf das Landwirtschaftsministerium.

Wichtig sei für ihn, dass neben den Interessen der Wissenschaft auch die der Landwirtschaft, der Verbraucher sowie der Lebensmittelwirtschaft gewahrt bleiben, sagte Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) den Funke-Zeitungen zur Begründung. Die Interessen der Bürger sowie der Wirtschaft zu missachten und für eigene Überzeugungen Freiheiten anderer einzuschränken, sei sicherlich keine gute Idee, so Özdemir. Ein Vorschlag der spanischen Ratspräsidentschaft zu neuen genomischen Techniken (NGT) sieht vor, dass der größte Teil der NGT-Pflanzen künftig ohne Risikoprüfung und ohne Kennzeichnung der Endprodukte auf den Markt kommen kann. Damit könnten Verbraucher nicht mehr unterscheiden, ob die Lebensmittel mit oder ohne gentechnische Verfahren produziert wurden. Umweltverbände und Lebensmittelhändler wollen diese Neuregelung verhindern. Sie sehen ihre Existenz und die Kennzeichnung von Bioprodukten, die bewusst ohne Gentechnik hergestellt werden, in Gefahr. „Ich möchte, dass weiterhin jeder für sich entscheiden kann, Produkte mit oder ohne Gentechnik zu nutzen“, sagte Özdemir. „Wer gentechnikfrei wirtschaften möchte, ob konventionell oder ökologisch, soll dies auch in Zukunft tun können. Dafür brauchen wir Regeln für die Koexistenz, damit ein funktionierender, milliardenschwerer Markt nicht zerstört wird.“


Foto: Rapsfeld mit Fahrgasse (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts