Samstag, Februar 21, 2026
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Rechnungshof kritisiert Bilanz von Ukrainern in Integrationskursen

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Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesrechnungshof beklagt die aus seiner Sicht mangelhafte Bilanz bei den Integrationskursen von Ukrainern. „Trotz der hohen Ausgaben sind die Ergebnisse ernüchternd; weniger als die Hälfte der ukrainischen Kriegsflüchtlinge absolvierte die Integrationskurse mit Erfolg“, heißt es in einem Prüfbericht an den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, über den der „Spiegel“ berichtet.

Der Rechnungshof beruft sich in seinem Bericht auf Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Demnach haben seit Kriegsbeginn im Februar 2022 fast 450.000 Ukrainer die Zulassung für einen Integrationskurs erhalten, rund 198.000 von ihnen erhielten einen Platz zugewiesen und konnten starten. „Mehr als die Hälfte der ukrainischen Kriegsflüchtlinge schloss den Integrationskurs erfolglos ab“, so der Rechnungshof in seinem Bericht weiter. Bis Ende September 2023 hätten rund 135.000 Ukrainer ihren Integrationskurs beendet – 61.266 davon erfolgreich.

Sie erreichten beim Deutsch-Test das Niveau B1 und bestanden den Test „Leben in Deutschland“. Von den 56.750, die durchfielen, scheiterten die meisten am Sprachtest. 16.546 Ukrainer brachen ihre Kurse ab, nahmen also an den Tests nicht teil. Für Integrationskurse stand im laufenden Jahr fast eine Milliarde Euro zur Verfügung – rund ein Viertel mehr als 2022. Für das nächste Jahr plant die Regierung mit Mitteln von mehr als einer Milliarde für die Angebote.

Der Rechnungshof fordert, Innenministerium und Flüchtlingsbundesamt sollten prüfen, wie sie dafür sorgen könnten, dass mehr Geflüchtete aus der Ukraine die Kurse erfolgreich abschließen.


Foto: Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Link11 sichert sich 26,5 Mio. Euro Kapital

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link11 Jens-Philipp Jung, CEO und Co-Founder von Link11 (© Link11)

Link11, spezialisierter europäischer IT-Sicherheitsanbieter, hat erfolgreich eine weitere Finanzierungsrunde mit dem niederländischen Investor Pride Capital Partners abgeschlossen. Der Software- und IT-Investor beteiligt sich mit einer Minderheitsbeteiligung an Link11 und stellt parallel eine weitere Mezzanine-Finanzierung zur Verfügung. Mit der Investition in Höhe von insgesamt 26,5 Millionen Euro will der Frankfurter IT-Sicherheitsspezialist sein kontinuierliches Wachstum, sowohl organisch als auch anorganisch, weiter vorantreiben.

Die neuen Mittel schaffen Raum für die geplanten Produktentwicklungen und die internationale Go-to-Market-Strategie. Gegründet 2005 als Managed Service Provider (MSP) für Low-Latency-Applikationen, ist Link11 heute einer der führenden europäischen Anbieter von IT-Sicherheitslösungen für Performance, Netzwerk- und Webschutz.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Frankfurt am Main bietet eine wegweisende globale Security Cloud-Plattform, welche die digitale Wertschöpfung von Unternehmen rund um den Globus gegen verheerende Cyberangriffe absichert. Mit der patentierten Technologie von Link11 werden DDoS-Angriffe automatisiert entdeckt und abgewehrt. Die skalierbaren Lösungen, werden als Software-as-a-Service (SaaS)-Modell angeboten. Zudem entwickelt Link11 sein Produktportfolio ständig weiter, um mit innovativen Angeboten führend zu bleiben. Aus diesem Grund werden die Marktkategorien Network Security & Observability, Web Application & API Protection sowie Web-Performance kontinuierlich weiter ausgebaut, um Cybersicherheit als Wettbewerbsvorteil für die Kunden zu etablieren.

Jens-Philipp Jung, Gründer & CEO von Link11: „Wir freuen uns, dass wir mit der Investition von Pride Capital Partners die nächsten Schritte gehen und unsere seit 2019 bestehende Kooperation ausbauen können. Trotz der aktuell herrschenden wirtschaftlichen Unsicherheit lagen uns mehrere attraktive Angebote vor. Wir haben uns schlussendlich für Pride Capital entschieden. Denn mit einem solch starken Partner, der langjährige Erfahrung in der Wachstumsfinanzierung von B2B-Unternehmen im Bereich SaaS hat, kommen wir unserem Ziel näher, das Internet zu einem sichereren Ort zu machen.“

Lars van ’t Hoenderdaal, Managing Partner von Pride Capital Partners: „Link11 ist in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gewachsen. Wir freuen uns, das Unternehmen bei der Produktentwicklung und zukünftigen Expansionsstrategie weiter zu begleiten. Die Investition markiert einen Meilenstein und stärkt unsere Position als strategischer Partner. Wir sind von der Innovationskraft überzeugt und wollen dazu beizutragen, dass Link11 weiterhin einen herausragenden Beitrag zur Cybersicherheit leistet.“

Bild Jens-Philipp Jung, CEO und Co-Founder
(© Link11)

Quelle Bettertrust GmbH für Link11

Ampel einigt sich im Streit um Asyl-Pakt

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Streit um den neuen Migrations- und Asyl-Pakt der Ampel-Koalition haben SPD, Grüne und FDP eine Einigung erzielt. Das teilten die Fraktionsvorsitzenden der drei Parteien am Mittwoch mit.

„Die Koalitionsfraktionen haben in konstruktiven Verhandlungen bei wichtigen Gesetzesvorhaben eine Einigung erzielt, die einer modernen Einwanderungsgesellschaft und den Prinzipien von Humanität und Ordnung gerecht werden“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Sowohl das Gesetz zur „Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts“ als auch zur „Verbesserung der Rückführungen“ könnten damit im Januar 2024 im Deutschen Bundestag beschlossen werden, hieß es. Details zu dem Kompromiss wurden zunächst nicht genannt. Eine Verabschiedung des Gesetzespakets noch in diesem Jahr war zuletzt dem Vernehmen nach am Widerstand der Grünen gescheitert.


Foto: Ankunftszentrum für Flüchtlinge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Leinen los!

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tahiti© Tahiti Fly Shoot

Ein Segeltraum erfüllt sich auf den Inseln von Tahiti

Die exotischen Inseln von Tahiti sind schon seit Jahren ein beliebter Anlaufpunkt für leidenschaftliche Segler, denn die Segelreviere sind hier äußerst vielseitig und es herrschen konstante Passatwinde. Ob auf ruhigen Gewässern oder auf dem offenen Meer, Segler erwarten warme Temperaturen, leuchtend blaue Lagunen, viele Ankerplätze und kurze Segeltörns zwischen faszinierenden Inseln und Atollen, die zu aufregenden Entdeckungstouren einladen:

Abenteuer haben die Inseln von Tahiti massenhaft zu bieten – unsere Empfehlung: Entlang der exotischen Inseln von Tahiti mit dem Segelboot zu gleiten. Denn ein Segeltörn durch die Lagunen bietet auf den Inseln von Tahiti immer eine ganze Reihe von großartigen Erlebnissen: Ein hervorragender Weg die Vielfalt und Magie der Inseln von Tahiti zu entdecken, ist mit dem Segelboot oder Katamaran vom Meer aus. Zahlreiche professionelle Charter-Unternehmen wie Tahiti Yacht Charter, Dream Yacht Charter, Herevai Charter, Poe Charter oder The Moorings vermieten diese Schiffe oder einzelne Kabinen, mit oder ohne Skipper, unterschiedlicher Größen auf denen Segler auf Entdeckungsreise gehen können.

Der Vorteil einer einheimischen Crew: Diese Profis kennen die Inseln wie ihre Westentaschen und bringen die Reisenden an wunderschöne sowie geheimnisvolle Orte, die sie sonst nie finden würden. Reisende können so in Ruhe die Schönheit der Inseln und Landschaften genießen und sich auf die Spuren der ersten polynesischen Reisenden begeben – und sie dürfen ihren Kurs dabei selbst bestimmen. Der Skipper übernimmt dann das Steuer und geleitet sie gekonnt durch die polynesischen Gewässer. Und falls Reisende sich lieber der schönen Aussicht statt der Essenszubereitung widmen wollen – es lässt sich obendrein noch ein Koch anheuern, der der ganzen Mannschaft ein leckeres Mahl kredenzt.

Wer das All-Inclusive-Erlebnisparket haben möchte, für den dürften die Angebote der Charteryachten interessant sein. Von einer möblierten Wohnung bis hin zu einer Luxussuite bieten diese Giganten die gleiche Auswahl an Unterkünften wie an Land – ein schwimmendes Hotel für jeden Geschmack.

Eine coole Urlaubsidee: Inselhüpfen – denn auf jeder Insel gibt es Neues und Einzigartiges zu entdecken. Mit dem Segelboot oder einem Katamaran können Abenteurer sich auf eine Expedition begeben und die Schönheit und Traditionen der bekannten Inseln Tahiti, Taha’a, Moorea, Bora Bora und Raiatea sowie die geheimnisvolleren Tuamotu-, Marquesas-, Austral- und Gambier-Inseln kennenlernen. Beim Inselhüpfen lassen sich spektakuläre Aussichten genießen oder während eines Spaziergangs durch die Dörfer und Städte entlang der historischen Stätten und lokalen Einkaufsläden sowie Restaurants die besondere Kultur erleben – denn jede Insel und jedes Atoll ist anders.

Ein Segeltrip entlang der Inseln von Tahiti – das darf auf keiner Bucketliste fehlen.

Mehr Informationen unter: https://tahititourisme.de/de-de/tahiti-aktivitaten/cruises-and-sailing/sailing/

Bild © Tahiti Fly Shoot

Quelle Tahiti Tourisme c/o Global Communication Experts GmbH  Rainer Fornauf ǀ Bianca Kolic

Sind Rückschläge im Networking Chancen für persönliches Wachstum?

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Ablehnung und Misserfolg sind unvermeidliche Bestandteile dieses Prozesses. Diese Erfahrungen können entmutigend sein,

Umgang mit Ablehnung und Misserfolg im Networking

Networking ist eine Kunst, die essentiell für beruflichen Erfolg und persönliche Entwicklung ist. Es öffnet Türen zu neuen Möglichkeiten, führt zu wertvollen Verbindungen und kann Karrierewege maßgeblich beeinflussen. Doch der Weg des Networkings ist nicht immer nur von Erfolgen gepflastert. Ablehnung und Misserfolg sind unvermeidliche Bestandteile dieses Prozesses. Diese Erfahrungen können entmutigend sein, aber der Umgang mit ihnen ist ein entscheidender Faktor für langfristigen Erfolg und persönliches Wachstum.

In einer Welt, die zunehmend von sozialen Medien und Netzwerken dominiert wird, ist es wichtig, Strategien zu entwickeln, um mit Rückschlägen umzugehen. Ablehnung im Networking sollte nicht als persönliches Scheitern, sondern als Lerngelegenheit betrachtet werden. Dieser Beitrag beleuchtet, wie man konstruktiv mit Ablehnungen und Misserfolgen im Networking umgeht, Resilienz aufbaut und diese Herausforderungen in Chancen für persönliche und berufliche Entwicklung umwandelt.

1. Realistische Erwartungen setzen:

Es ist wichtig, realistische Erwartungen an Networking-Aktivitäten zu haben. Nicht jede Interaktion wird zu einem Erfolg führen. Diese Erkenntnis hilft, Rückschläge besser zu verkraften.

2. Ablehnung nicht persönlich nehmen:

Oft liegt eine Ablehnung nicht an der Person selbst, sondern an externen Faktoren. Es ist wichtig, Ablehnung professionell und nicht persönlich zu nehmen.

3. Aus Fehlern lernen:

Misserfolge bieten Lernchancen. Eine Reflexion darüber, was schiefgelaufen sein könnte, hilft, zukünftige Strategien zu verbessern.

4. Resilienz aufbauen:

Widerstandsfähigkeit gegenüber Rückschlägen ist im Networking entscheidend. Resilienz kann durch regelmäßige Selbstreflexion und positive Selbstgespräche gestärkt werden.

5. Netzwerkpflege trotz Rückschlägen:

Auch nach Ablehnungen ist es wichtig, das Networking fortzusetzen. Kontinuität zeigt Engagement und Professionalität.

6. Unterstützungsnetzwerke nutzen:

Der Austausch mit Kollegen oder Mentoren kann helfen, Ablehnungen besser zu verstehen und zu verarbeiten.

7. Perspektivenwechsel üben:

Manchmal hilft es, die Perspektive zu wechseln und sich in die Position des Gegenübers zu versetzen. Dies kann ein besseres Verständnis für deren Entscheidungen und Reaktionen schaffen.

8. Emotionalen Abstand gewinnen:

Es ist wichtig, emotionalen Abstand zu Rückschlägen zu gewinnen. Eine Pause einzulegen oder sich mit anderen Aktivitäten zu beschäftigen, kann helfen, die Situation objektiver zu betrachten.

9. Netzwerkziele regelmäßig überprüfen:

Regelmäßige Überprüfung und Anpassung der eigenen Netzwerkziele ist wesentlich. Dies hilft dabei, sich auf realistische und erreichbare Ziele zu konzentrieren.

10. Selbstbewusstsein stärken:

Ein starkes Selbstbewusstsein hilft dabei, Ablehnungen besser zu verkraften. Selbstvertrauen kann durch Erfolge in anderen Bereichen oder durch persönliche Weiterentwicklung gestärkt werden.

11. Positives Feedback suchen:

Positives Feedback von vertrauenswürdigen Personen kann die Motivation stärken und dabei helfen, den Fokus wieder auf das Positive zu richten.

12. Balance zwischen Online- und Offline-Networking:

Eine ausgewogene Mischung aus Online- und Offline-Networking kann die Erfolgschancen erhöhen und die Abhängigkeit von einer einzigen Networking-Form reduzieren.

13. Vielfältigkeit im Networking anstreben:

Es ist vorteilhaft, ein vielfältiges Netzwerk aufzubauen, das verschiedene Branchen und Fachgebiete umfasst. Diese Diversität kann neue Perspektiven eröffnen und die Abhängigkeit von einzelnen Kontakten verringern, wodurch sich die Auswirkungen einzelner Ablehnungen reduzieren.

14. Kontinuierliche Selbstverbesserung:

Networking-Fähigkeiten können durch kontinuierliche Weiterbildung und Selbstverbesserung gestärkt werden. Dies kann durch den Besuch von Workshops, Networking-Events oder das Studium relevanter Literatur geschehen. Die ständige Weiterentwicklung sorgt dafür, dass man besser für zukünftige Networking-Herausforderungen gerüstet ist und effektiver auf Ablehnungen reagieren kann.

Der Umgang mit Ablehnung und Misserfolg im Networking ist eine Herausforderung, die jedoch wesentlich zum beruflichen und persönlichen Wachstum beiträgt. Die Entwicklung einer realistischen Erwartungshaltung, die Fähigkeit, Ablehnungen nicht persönlich zu nehmen, und die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen, sind entscheidende Schritte, um Resilienz aufzubauen. Ein Perspektivenwechsel und emotionaler Abstand können dabei helfen, Rückschläge objektiver zu betrachten und daraus zu lernen.

Die regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Netzwerkziele, gepaart mit dem Aufbau von Selbstbewusstsein und dem Einholen positiven Feedbacks, stärken die Fähigkeit, mit Ablehnungen umzugehen. Zudem ist eine ausgewogene Mischung aus Online- und Offline-Networking wichtig, um die Erfolgschancen zu maximieren und flexibel auf unterschiedliche Situationen reagieren zu können.

Insgesamt ist es wichtig, Rückschläge als integralen Bestandteil des Networking-Prozesses zu akzeptieren und sie als Gelegenheiten für Lernen und Entwicklung zu nutzen. Mit einer positiven Einstellung und der richtigen Strategie kann jeder Rückschlag eine Quelle für Stärke und Motivation sein, die den Weg für zukünftige Erfolge ebnet.

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – Anela Ramba/peopleimages.com

Storyblok-Umfrage zeigt: Influencer:innen können mehr Risiko als Asset sein

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Storyblok-Umfrage

Storyblok-Umfrage unter 1.000 Verbraucher:innen zeigt, dass eine von vier Personen aktiv davon abgeschreckt ist, ein Produkt zu kaufen, wenn es von Influencer:innen empfohlen wird

Eine Umfrage von CMS-Anbieter Storyblok unter 1.000 Verbraucher:innen weltweit zeigt, dass Produktwerbung von Influencer:innen den Verkäufen im Vorweihnachtsgeschäft insgesamt sogar schaden könnte.

Eine Analyse der Einstellung von Konsument:innen gegenüber Produkten, die von prominenten Influencer:innenn beworben werden, zeigt: Gerade einmal 19 Prozent der befragten Käufer:innen wären eher dazu geneigt, ein Produkt aufgrund von Influencer:innen-Empfehlungen zu kaufen. Besorgniserregend für Marken ist dabei, dass 24 Prozent einem Kauf gegenüber sogar aktiv abgeneigt wären.

Wenig überraschend ist hingegen, dass der Einfluss von Influencer:innen zwischen den Altersgruppen variiert. 30 Prozent der unter 35-Jährigen gaben an, sie würden sich eher zu einem Kauf bewegen lassen. Gleichzeitig sagten 19 Prozent aus derselben befragten Altersgruppe, dass Influencer:innen sie aktiv vom Kauf abbringen würden. Ähnlich verhält es sich mit 22 Prozent der Befragten unter den 35- bis 44-Jährigen. Für die Altersgruppe ab 45 Jahren steigt die Zahl sogar auf 30 Prozent an. Insgesamt gaben 57 Prozent aller Umfrageteilnehmer:innen an, dass Empfehlungen von Influencer:innen für sie überhaupt keinen Unterschied machen würden.

Obwohl sich Männer und Frauen gleichermaßen (jeweils 20 Prozent und 21 Prozent) für ein Produkt aufgrund einer Empfehlung durch Influencer:innen interessieren, gaben 28 Prozent der Männer an, dass sie davon abgeschreckt wären – verglichen mit 19 Prozent der befragten Frauen.

Thomas Peham, VP of Marketing bei Storyblok, sagt: „Empfehlungen von Influencer:innen sind ein zweischneidiges Schwert. Obwohl sie möglicherweise ein jüngeres Publikum für eine Marke gewinnen können, besteht die Gefahr, dadurch gleichzeitig andere, wertvollere Käufer:innen aktiv abzuschrecken. Das geht über bloße Ambivalenz hinaus – es führt dazu, dass eine signifikante Anzahl von Verbraucher:innen weniger dazu geneigt ist, ein Produkt zu kaufen. Das unterstreicht, warum Marken die Präferenzen ihrer Zielgruppe wirklich verstehen müssen und ihr Marketing entsprechend ausrichten sollten.“

Storybloks Umfrage zeigt zudem eine wachsende Alterskluft im Hinblick auf den Einfluss verschiedener Marketingkanäle. Im Durchschnitt sind Websites noch immer das wertvollste Marketinginstrument: Für 43 Prozent der Befragten sind sie der wichtigste Kanal, gefolgt von Mobile (34 Prozent) und Social Media (16 Prozent).

Unter den 18- bis 24-jährigen Befragten ist Mobile der wichtigste Marketingkanal (36 Prozent), gefolgt von Websites (35 Prozent) und Social Media (16 Prozent). Im Gegensatz dazu glauben nur 7 Prozent der Verbraucher:innen über 45 Jahren, dass Social Media der wichtigste Kanal sind, während 31 Prozent Mobile und 51 Prozent Websites als wichtigsten Marketingkanal nennen.

Thomas Peham fügt hinzu: “Verbraucher:innen mit Marketing zu erreichen wird immer komplexer, da sich der Wert, den verschiedene Zielgruppen den jeweiligen Marketingkanälen beimessen, ständig ändert. Wenn Marketer die falsche Zielgruppe mit der falschen Message erreichen, können sie der Marke damit sogar schaden. Technologie kann dabei Abhilfe schaffen, indem sie die Kommunikation auf den verschiedenen Kanälen vereinfacht und effizienter gestaltet. Allerdings ist sie kein Ersatz dafür, dass sich Marken wirklich damit auseinandersetzen, wer ihre potenziellen Kund:innen sind und was sie wollen.”

Bild Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Quelle YPS. agency für Storyblok

Responsible Investment Outlook 2024: Mehr Klarheit und Fokus auf finanzielle Ergebnisse

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Investment Claudia Wearmouth, Global Head of Responsible Investments bei Columbia Threadneedle Investments (jpg) (Foto: Columbia Threadneedle Investments)

Kapital verantwortungsvoll anzulegen war 2023 insbesondere aufgrund der Zinserhöhungen und des Anstiegs der Ölpreise erneut eine Herausforderung. Gleichzeitig war die Branche mit zunehmenden Unklarheiten bezüglich der Terminologie konfrontiert, als auch mit politischem Gegenwind in den USA.

Dennoch bin ich weiterhin von den Vorteilen verantwortungsvoller Anlagen überzeugt, auch wenn mehr Klarheit und Fokus erforderlich sind. Positive finanzielle Ergebnisse sind wahrscheinlicher, wenn wir die Risiken und Chancen jedes Investments genau verstehen. ESG-Faktoren spielen hierbei eine größere Rolle als je zuvor. Beispiel Klimawandel: Wissenschaftler gehen davon aus, dass 2023 das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen wird. Extreme Hitzewellen, tödliche Waldbrände und verheerende Überschwemmungen haben uns eindringlich vor Augen geführt, wie wichtig es ist, physische Klimarisiken, aber auch die damit einhergehen Chancen, in Anlageentscheidungen einzubeziehen.

Beseitigung von Unklarheiten notwendig

In den letzten Jahren hat das Interesse der Anleger an verantwortungsvollen Anlagen rasant zugenommen. Auf dem europäischen Markt wird heute fast schon erwartet, dass ESG-Faktoren in Anlageentscheidungen einbezogen werden, und viele Strategien konkurrieren in diesem Bereich um Kunden. Der massive Anstieg des Interesses hat zu erheblichen Unklarheiten in der Branche geführt. Unter anderem sind diese auf die missbräuchliche Verwendung des Akronyms ESG als Synonym für nachhaltiges Investieren zurückzuführen.

Es war mitunter frustrierend zu beobachten, dass Mainstream-Fonds als nachhaltig bezeichnet wurden, obwohl es sich in Wirklichkeit um Fonds handelte, bei denen lediglich ESG-Faktoren berücksichtigt werden – hier ist mehr Disziplin bei der Wortwahl vonnöten. Für 2024 wünsche ich mir, die Ziele der Kunden noch besser zu verstehen. So können wir im gesamten Spektrum verantwortungsvoller Anlagen optimal auf ihre Bedürfnisse eingehen. Als Vermögensverwalter ist es unsere Aufgabe, mehr Transparenz über die Funktionsweise der verschiedenen Strategien zu schaffen und diese auf die Präferenzen unserer Kunden zuzuschneiden. Unter anderem wird dies durch Regulierung vorangetrieben.

Positionierung im regulatorischen Umfeld

Die Regulierung im Bereich verantwortungsvolles Anlegen ändert sich schnell. Nicht zuletzt gilt das auch für die Vorschriften zu Produktinformationen. Die Offenlegungsverordnung ist in Europa bereits in Kraft, und im Vereinigten Königreich und in den USA werden vergleichbare Regelungen eingeführt. Diese Vorschriften zielen darauf ab, die Transparenz bei verantwortungsvollen Anlagen zu erhöhen und Greenwashing zu verhindern. In der Praxis haben sie jedoch in einigen Fällen zu Verwirrung in der Branche geführt, da nachhaltige Investitionen nicht klar und einheitlichen definiert waren. Damit gibt es mehr Raum für Interpretationen und damit für unterschiedliche Ansätze seitens der Investoren. Im sich verändernden regulatorischen Umfeld ist es für uns bei Columbia Threadneedle Investments entscheidend, über unsere eigene Zielsetzung nachzudenken: Wir konzentrieren uns auf die Integrität und Qualität unserer Produkte und stellen sicher, dass wir unseren Kunden klar und transparent darlegen, was wir ihnen in diesem Bereich bieten können.

Fortsetzung unserer Active-Ownership-Aktivitäten

Vorausschauendes Engagement und aktive Stimmrechtsausübung sind wesentliche Bestandteile unseres Ansatzes für verantwortungsvolles Anlegen. Auch wenn wir unsere thematischen Engagement-Prioritäten und Ziele für 2024 noch nicht endgültig festgelegt haben, stehen bereits die allgemeineren Aspekte fest.

Das Management von physischen Klimarisiken wird immer wichtiger und ist ein Bereich, auf den wir unser Engagement im Kampf gegen den Klimawandel in Zukunft noch mehr konzentrieren werden. Obwohl die Natur von entscheidender Bedeutung für die Weltwirtschaft ist, verschärfen sich Probleme wie Umweltverschmutzung und Entwaldung weiterhin rasch. Sowohl Unternehmen als auch Investoren benötigen ein besseres Verständnis um die Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft und Natur.

Sie müssen wissen, wie sie naturbedingte Risiken und Chancen am besten berücksichtigen können. Das ist ein weiterer Bereich, auf den wir uns in Zukunft konzentrieren wollen. Gleiches gilt für das Thema Wasser. Steigende Nachfrage, Klimawandel und Umweltverschmutzung erhöhen den Druck auf die Wasserressourcen, und dies birgt Risiken für Unternehmen und Gesellschaft. Wir werden uns daher mit diesem Thema über verschiedene Sektoren und Wertschöpfungsketten hinweg befassen.

Neben diesen Umweltthemen arbeiten wir auch an Diversität. Dementsprechend streben wir danach, eine vielfältige Belegschaft zu rekrutieren, zu halten, zu entwickeln, zu engagieren und zu fördern. Auch unsere Active-Ownership-Aktivitäten – das heißt den Dialog mit den Unternehmen, in die wir investieren, unsere Stimmrechtsausübung und Beteiligung an Investoreninitiativen – werden wir weiterführen und ausbauen.

Bei der Sorgfaltsprüfung im Bereich Menschenrechte und beim Supply-Chain-Risikomanagement werden wir uns auf die Entwicklung eines systematischeren Ansatzes zur Identifizierung und zum Management wesentlicher Risiken konzentrieren. Ferner werden wir unsere Analysen im Bereich Humankapitalmanagement, dem wir einen hohen Stellenwert beimessen, weiter verfeinern und konsistenter gestalten.

Schließlich wird die Corporate Governance für eine gute Unternehmensführung und eine wirksame Risikoüberwachung auch in Zukunft wesentlich sein. Wir fokussieren uns auf die Erneuerung des Verwaltungsrats, um eine angemessene Mischung von Fähigkeiten, Hintergründen und Fachkenntnissen zu gewährleisten. Für die Bewältigung eines zunehmend volatilen regulatorischen und geopolitischen Umfelds ist dies von entscheidender Bedeutung. Angesichts der hohen Fluktuation von Führungskräften, die wir in wichtigen Märkten wie den USA beobachten, gilt das umso mehr.

Bild Claudia Wearmouth, Global Head of Responsible Investments bei Columbia Threadneedle Investments (jpg) (Foto: Columbia Threadneedle Investments)

Quelle redRobin. Strategic Public Relations GmbH.

Giffey verteidigt Rückkauf des Fernwärmenetzes von Vattenfall

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) verteidigt den Rückkauf des Fernwärmenetzes vom Energieversorger Vattenfall durch die Stadt Berlin. „Mit der gestrigen Entscheidung ist eine der wichtigsten energie- und klimapolitischen Weichenstellungen dieses Jahrzehnts gelungen“, sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch im RBB-Inforadio.

Es gehe darum, dass Berlin den Einfluss auf die Versorgungssicherheit und auch auf die Preisstabilität gewinne. „Das ist ganz anders möglich, als wenn irgendein Fonds mit höchstmöglicher Renditeerwartung unsere Berliner Fernwärme in den Händen hält.“ Man habe schon sehr gute Erfahrungen gemacht, als Wasser und Strom wieder in Landeshand zurückgekommen seien. Giffey sagte weiter, man sei bei der Preisgestaltung natürlich von den Entwicklungen des Weltmarkts abhängig.

„Aber Berlin wird die Preise immer unter dem Aspekt des unbedingt Erforderlichen gestalten und nicht aufgrund des Aspekts der höchstmöglichen Renditeerwartung.“


Foto: Fernwärme-Anschluss (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Neue „Rising Stars“ im Universum der Schwellenländermärkte

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rising stars

Von Paulo Salazar, Head of Emerging Markets Equity, und
Kroum Sourov, Leitender ESG-Analyst, ESG-Länderresearch bei Candriam

In einem Umfeld ständigen Wandels, geprägt von geopolitischen Spannungen, der zunehmenden Bedeutung des Klimawandels und einer globalen wirtschaftlichen Neuorientierung, zeichnet sich ein deutlich erkennbarer Megatrend ab: Das Wachstum verlagert sich zunehmend auf die Entwicklungs- und Schwellenländer außerhalb Chinas.

Dieses wird durch demografische Entwicklungen und die sich wandelnde globale Wirtschaftsstruktur noch verstärkt. Die aktuellen geopolitischen Spannungen fördern den Trend zum „Nearshoring“, gleichzeitig stehen einige Schwellenländer vor erheblichen Herausforderungen. Auch dort wird die Bevölkerung langsam älter, und was einst eine wirtschaftlich vorteilhafte demografische Struktur war, wird jetzt zum Risiko. Die einschneidenden Auswirkungen des Klimawandels und der KI-getriebenen Automatisierung verkomplizieren die globale Wirtschaftsentwicklung zusätzlich.

Am globalen Markt werden die Karten neu gemischt

Die 90er Jahre waren geprägt von der Globalisierung, die zum Outsourcing und Offshoring der Produktion in Länder mit billigeren Arbeitskräften und lascheren Umweltstandards führte. Die Umgestaltung der Lieferketten oder „China-plus-One“-Strategien schafften Chancen für viele andere Entwicklungs- und Schwellenländer, insbesondere in Mexiko, Indien und Südostasien – dort haben globale Unternehmen begonnen, in alternative Lieferketten zu investieren.

Gerade Mexiko profitierte aufgrund seiner geografischen Nähe zu den USA sehr früh von dieser Entwicklung und ist so zum größten Handelspartner der USA geworden. Fertigungs- und exportorientierten Unternehmen in Indien – vor allem in Sektoren wie Pharma, Biotech und Elektronik – erhielten Rückenwind für ihr Wachstum, da viele Akteure die Diversifizierung ihrer Lieferketten vorantrieben.

Um das Potenzial einzelner Länder vor dem Hintergrund einer dekarbonisierten Weltwirtschaft einordnen zu können, müssen Investoren zum einen die Bevölkerungsdynamik des betreffenden Landes berücksichtigen. Zum anderen ist auch die Kapazität dieser Länder relevant, mit der sie aktiv zum Wandel beitragen und neue Nachfragequellen im Inland und auf der lokalen Ebene erschließen können.

Demografische Dividenden lassen die neuen Sterne unter den Schwellenländern glänzen

China profitierte viele Jahre lang von der Tatsache, dass ein beträchtlicher Anteil der Bevölkerung im Erwerbsalter war. Inzwischen erlebt das Land jedoch eine demografische Verschiebung hin zu einer alternden Bevölkerung, während sich die Wirtschaft weiterentwickelt. Verschiedene Faktoren beeinflussen dabei das künftige Nachfragewachstum. Das Candriam Ländernachhaltigkeitsmodell bietet zusätzliche Einblicke in die Wachstumsaussichten der einzelnen Regionen und Länder. Um die Bedingungen am Arbeitsmarkt zu beurteilen, müssen die Zahlen für die Bevölkerung im Erwerbsalter analysiert werden.

Das umfasst die Zusammensetzung nach Geschlechtern, die Erwerbsquote, Sektorprofile und Arbeitsbedingungen. Darüber hinaus hat die Qualität der Gesundheitssysteme, in Bezug auf Menschen sowohl im erwerbsfähigen Alter als auch in sehr jungen Jahren, Einfluss auf die Bewertungen der Länder. Zuletzt ist auch Qualität und Verfügbarkeit von Bildung für junge Menschen in den einzelnen Ländern zu beurteilen. Auf Basis dieser Kennzahlen dürften Länder wie Indien, Indonesien und Malaysia bei der Beurteilung ihrer Potenziale zukünftig besser abschneiden.

Gemeinsame Ziele bei der Energiewende eröffnen Wachstumschancen für Schwellenländer außerhalb Chinas

Weltweit wird der Übergang zur Elektrifizierung der Wirtschaft durch neue Technologien vorangetrieben. Im Fokus stehen dabei Batterietechnologien und Halbleiter. Die Lieferketten für wichtige Mineralien wie Lithium, Nickel, Kobalt, Graphit und Mangan – wichtige Grundstoffe für Elektrofahrzeug-Batterien – sind stark konzentriert und werden hauptsächlich von Australien und China dominiert. Geopolitische Erwägungen und politische Maßnahmen in den USA und der EU haben das Ziel, die Abhängigkeit von diesen ausländischen Lieferketten zu verringern.

Bei der Mineraliengewinnung kann eine Diversifizierung angestrebt werden, insbesondere bei Graphit, für das es in Europa und Brasilien beträchtliche Reserven gibt. Verbesserte geologische Gutachten in Schwellenländern sind enorm wichtig, ebenso wie Fortschritte bei Recyclingtechnologien. Im Augenblick dominiert China die Produktion von Batteriezellen, aber auch Korea und Japan spielen entscheidende Rollen in Downstream-Bereichen. Mit entsprechender politischer Unterstützung und geopolitischen Veränderungen könnten andere Entwicklungs- und Schwellenländer hier aufholen.

Die Energiewende in der EU und den USA korreliert mit Partnerländern außerhalb Chinas und bietet diesen so Wachstumschancen. Gesetze wie der Critical Materials Act der EU und der Inflation Reduction Act in den USA schaffen die Grundlage für Energiewendechancen in Ländern wie Korea, Indonesien und Lateinamerika.

Emerging Markets neben China spielen eine zentrale Rolle in der Wertschöpfungskette für die KI-Technologie

Die globale Versorgungskette für Halbleiter wird von Taiwan und Südkorea dominiert, zwei Regionen, die ein bedeutendes Gewicht in den Emerging Markets ex-China haben. Bei genauerer Betrachtung der ergiebigen KI-Wertschöpfungskette in den Schwellenländern wird ihre entscheidende Bedeutung für den globalen KI-Goldrausch klar: Sie stellen die wesentliche Infrastruktur bereit, von Halbleiter- und Hardware-Produktionszentren in Asien bis zur Entwicklung neuer innovativer Technologien wie Speicher mit hoher Bandbreite und Chip-on-Wafer-on-Substrates. So treiben sie strukturelle und technologische Entwicklungen in der gesamten KI-Lieferkette an und versprechen ein potenziell signifikantes Wachstum in den kommenden Jahren.

Schwellenländer werden zukünftiges Wirtschaftswachstum antreiben

Anlagechancen in Schwellenländern gehen weit über China hinaus und befinden sich an einem wichtigen Wendepunkt. Vorteilhafte demografische Dynamiken, positive geopolitische Entwicklungen und Chancen durch Energiewende und Halbleiter-Lieferketten könnten diese Märkte in die Lage versetzen, das globale Wachstum nachhaltig anzuführen. Deswegen sollte es keine Überraschung sein, dass die Schwellenländer außerhalb Chinas in den kommenden Jahren die größten Treiber des globalen Wachstums sein dürften.

Wie sie diese Wachstumschancen umsetzen und nutzen, wird darüber entscheiden, in welcher Rolle und in welchem Maße sie dazu beitragen. Während die Welt den Blick auf diese Länder richtet, müssen sie sich der Situation gewachsen zeigen und ihren Weg zu nachhaltigem und robustem Wachstum in einer sich ständig wandelnden globalen Wirtschaftslandschaft finden.

Neue „Rising Stars“ im Universum der Schwellenländermärkte

Bild Paulo Salazar, Head of Emerging Markets Equity bei Candriam (jpg) (Foto: Candriam)

Quelle redRobin. Strategic Public Relations GmbH.

Motovolt und Swobbee verkünden strategische Partnerschaft

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motovolt swobbee

Motovolt und Swobbee verkünden strategische Partnerschaft, um in den nächsten 24 Monaten 200 Batteriewechselstationen in Indien aufzustellen

Mit dieser Partnerschaft bietet Motovolt seinen Kunden in ganz Indien den einzigartigen Batteriewechsel-Service von Swobbee an

Um den Zugang zu elektrischen Zweirädern in Indien zu verbessern, hat sich Motovolt Mobility Pvt. Ltd, eine führende indische Elektromobilitäts-Marke, mit dem deutschen GreenTech-Unternehmen Swobbee zusammengeschlossen. Gemeinsames Ziel ist es, Lösungen für die bestehenden Herausforderungen von Elektrofahrzeugen hinsichtlich Ladezeit, Kosten und Batterielebensdauer anzubieten, um das Nutzungserlebnis der Anwender in Indien zu verbessern.

Motovolt und Swobbee treten an, den Sektor zu revolutionieren, indem innerhalb der nächsten 24 Monate 200 Batteriewechselstationen in ganz Indien installiert werden sollen. Diese ehrgeizige Initiative wird durch eine beträchtliche technische und finanzielle Investition in 7-stelliger Höhe (USD) unterstützt. Die erste Phase hat mit der Inbetriebnahme der ersten beiden Swobbee-Batterietausch- und Ladestationen in Delhi und Kolkata begonnen. Die langfristige Vision sieht vor, innerhalb von fünf Jahren einen Umsatz von über 10 Millionen USD zu erzielen und die Rentabilität zu erreichen.

Indien hat einen deutlichen Anstieg der Verkäufe von Elektrofahrzeugen erlebt, vor allem im Segment der Zweiräder.

Mit rund 15,6 Millionen verkauften Einheiten im vergangenen Jahr ist Indien der zweitgrößte Markt für motorisierte Zweiräder weltweit. Allerdings sehen sich die indischen LEV-Nutzer weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert, wie z. B. den hohen Anschaffungskosten für Batterien, der begrenzten Reichweite, die häufiges Aufladen erfordert, Problemen mit der Batterieleistung, der Batterielebensdauer und der Verwendung der Batterien am Ende ihrer Lebensdauer sowie Sicherheitsbedenken.

Motovolt, ein Schlüsselakteur in der E-Bike-Industrie, setzt sich an vorderster Front mit diesen Herausforderungen auseinander. Das Unternehmen widmet sich der kontinuierlichen Forschung und Entwicklung sowie der Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb der Branche, um das LEV-Ökosystem zu verbessern. Swobbee passt mit seinem Fachwissen im Bereich der LEV-Energiedienstleistungen perfekt zur Mission von Motovolt.

Herr Tushar Choudhary, Gründer und CEO von Motovolt, erklärte:

„Motovolt ist bestrebt, die Probleme seiner Kunden zu verstehen und ihnen durch einzigartige Dienstleistungen, Produktinnovationen und Industriekooperationen zu helfen, diese zu überwinden. Die Akkuwechsel-Services von Swobbee bieten ein einzigartiges Angebot, indem sich unsere Kunden nun bei einem Anbieter von Wechsel-Lösungen anmelden können. Dies befreit sie von der Notwendigkeit, Batterien im Voraus mit dem Fahrzeug zu kaufen und gewährleistet eine optimale Batterieleistung, sicheres und effizientes Aufladen sowie die ordnungsgemäße Entsorgung von Altbatterien. Swobbee wird außerdem Zugang zu unserem Produktportfolio und unserem Kundenstamm haben, der es ihnen ermöglicht, ein landesweites intelligentes und herstellerübergreifendes Batterietauschnetz aufzubauen.“

Die Swobbee-Stationen richten sich zunächst an Geschäftskunden, einschließlich Liefer- und Transportdienste, und werden nach und nach auch Privatkunden zur Verfügung stehen. Diese Stationen sind als universelle Infrastrukturlösung konzipiert, die verschiedene LEV-Batterietypen von unterschiedlichen Herstellern integrieren kann und verschiedene Technologien und Zellchemien unterstützt.

„Die Beseitigung von Zugangshindernissen zu sauberen Mobilitätslösungen ist nicht nur unerlässlich, um die Auswirkungen des Klimawandels abzufedern, sondern auch, um soziale Gerechtigkeit in der laufenden Mobilitätswende zu gewährleisten. Nirgendwo ist dies wichtiger als im bevölkerungsreichsten Land und der fünftgrößten Volkswirtschaft der Erde. Kleine Unternehmen, Lieferdienste, Taxis – sie alle sind auf zwei- und dreirädrige Fahrzeuge angewiesen, die zu Millionen auf den Straßen unterwegs sind. Deshalb freuen wir uns sehr über die Partnerschaft mit Motovolt, um eine Infrastrukturlösung einzuführen, die den Zugang zu emissionsfreien LEVs für Unternehmen und private Verbraucher demokratisiert“, so Thomas Duscha, CEO und Mitgründer von Swobbee.

Die Swobbee-Stationen sind derzeit für die gewerblichen Kunden von Motovolt in Delhi und Kolkata zugänglich.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, weitere LEV-OEMs einzubinden und ein umfassendes Batteriewechsel-Netzwerk für verschiedene Fahrzeugmarken und -typen in ganz Indien aufzubauen. Die Partnerschaft zwischen Motovolt und Swobbee wird ein bedeutender Meilenstein im indischen LEV-Ökosystem werden, wobei die Erschwinglichkeit und Zugänglichkeit für alle im Vordergrund stehen.

Die bisherigen Initiativen von Swobbee unterstreichen die bemerkenswerte Entwicklung des Unternehmens, das von Berlin aus in mehrere deutsche Städte und darüber hinaus in 10 europäische Länder expandierte. Das Unternehmen hat mit Branchenriesen wie Volkswagen, Total Energies, Galp, BP und NIU 2 Wheelers zusammengearbeitet. Swobbees globaler Einfluss wird durch sein Pilotprojekt in Indonesien und seine zentrale Rolle innerhalb des SBMC (Swappable Batteries Motorcycle Consortium) an der Seite von Hauptakteuren wie Honda, Piaggio und Yamaha sowie der LEVA-EU (Light Electric Vehicle Association – EU) mit bekannten Unternehmen wie Mahle, Dott, Van Moof und Segway 9 Bot deutlich.

Bildquelle Motovolt Mobility Pvt. Ltd.

Quelle M3E GmbH