Dienstag, Februar 10, 2026
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Bundesregierung um Gesundheit Nawalnys besorgt

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nachdem es seit Tagen kein Lebenszeichen von dem in Russland inhaftierten Kreml-Kritiker Alexei Nawalny mehr gegeben hat, hat sich die Bundesregierung besorgt geäußert. „Sein Aufenthaltsort ist weiter unklar, die zuständigen Behörden verweigern jede Auskunft“, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Mittwoch in Berlin.

„Sein Gesundheitszustand gibt uns Anlass zu großer Sorge.“ Er sei bereits seit einigen Jahren unter unmenschlichen Bedingungen inhaftiert, so Hebestreit. „Wir fordern die russischen Behörden auf, Nawalnys medizinische Versorgung und Behandlung umgehend und vollumfänglich sicherzustellen“, fügte er hinzu. „Und wir bleiben bei unserer Forderung gegenüber Russland, Nawalnys unverzüglich freizulassen.“


Foto: Fahne von Russland (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Lonely Planet und Hauser Exkursionen Nachhaltig unterwegs 2024

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Lonely Planet © Hauser Exkursionen/Ruth Zeller

50 Years of Travel – 50 Jahre staunen mit „Lonely Planet“ und Hauser Exkursionen
Nachhaltig unterwegs 2024: Reise weniger, dafür richtig

Ecuador, Spanien, Patagonien, Grönland, die Trails von Wales, der Jakobsweg Caminho Português in Portugal, Palau, Hokkaido in Japan, die Baltic Trails und Südafrika: So heißen die grünen Sehnsuchtsorte der kommenden Saison. Sie alle wurden anlässlich des 50. Geburtstags der internationalen Reiseführerreihe „Lonely Planet“ für ihre einzigartigen Naturschönheiten sowie hinsichtlich Sozial- und Umweltverträglichkeit ausgezeichnet und als „Best in Travel“-Ziele für 2024 empfohlen. „In unserem Jubiläumsjahr staunen wir über 50 Jahre Pioniergeschichte in der Reiseentwicklung.

Als führender Slow-Trekking-Anbieter steht auf all unseren Touren die Balance zwischen sozialer Verantwortung und einer möglichst geringen Klimabelastung im Mittelpunkt. Umso mehr begeistert es mich, dass auch der ,Lonely Planet‘ zu seinem 50. Geburtstag einen besonderen Fokus auf nachhaltigen Tourismus setzt“, freut sich Manfred Häupl, Inhaber und Geschäftsführer von Hauser Exkursionen. Der Münchner Veranstalter reiht sich mit sechs ausgewählten Touren in die Liste der grünen Trend-Destinationen ein und zeigt, wie man sich mit geringem Fußabdruck bewegen und zugleich die Welt mit jeder Reise einen Schritt besser machen kann. Die im Buchungspreis inbegriffenen Flüge werden zu 100 Prozent kompensiert. www.hauser-exkursionen.de

Spanien, Europa
Schäferpfade und Seenzauber – In fünf Etappen durch die Pyrenäen von Lleida (Selfguided)

Wenige Zugstunden von Barcelona entfernt, findet sich in Nordspaniens Landesinnerem die Ursprünglichkeit der südlichen Pyrenäen – beste Voraussetzungen für Selfguided-Entdecker, die als Reiseleiter ein digitales Roadbook erhalten. Die siebentägige Wanderreise verdankt Hauser Exkursionen der Begeisterung der Menschen aus dem Dorf Senterada. Das nachhaltige Konzept wurde von der Bevölkerung selbst entwickelt – aus Liebe zu ihrer Heimat, der regionalen Kultur und zur Schönheit ihrer Gebirgslandschaften.

Dank ihnen entdecken Outdoor-Fans auf den Spuren von Schafhirten und Bergbauern die lebendige Geschichte uralter Weiler und historischer Gemäuer der Region. Private Gastgeber bewirten ihre Besucher mit traditioneller Küche und gewähren tiefe Einblicke in ihr Leben. Teilnehmer erhalten eine wiederverwendbare Trinkflasche und eine Frühstücksbox, die täglich mit neuen kulinarischen Überraschungen befüllt wird. Mit jeder Reise wird ein lokales Projekt unterstützt und das Naturerbe erhalten. Alle Infos zur Tour: hsr.reisen/ESI63

Ecuador, Argentinien und Chile/Südamerika
Verzauberte Inseln und eine Welt aus Eis und Granit

Die Galápagos-Inseln jenseits der Westküste Ecuadors gelten als Sehnsuchtsorte – nicht nur für Forschende. Obwohl sie seit 1978 zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen, konnte man sie viele Jahre nur im Rahmen einer Kreuzfahrt auf kurzen Landgängen besuchen. Urlauber verbrachten viele Stunden auf dem Schiff und nur wenige Momente in der außergewöhnlichen Natur. Mit Hauser Exkursionen kann man die Inseln und ihre zum Großteil endemischen Tier- und Pflanzenarten nun auf Augenhöhe erleben. Der Pionier für nachhaltige Reisekonzepte war einer der ersten Veranstalter, der Wanderungen auf San Cristóbal, Floreana, Isabela und Santa Cruz mit festen Unterkünften anbot. Die Besonderheit: Besucher übernachten auf den Eilanden und können die Gegend so auch nach Abreise der Tagestouristen in Ruhe zu Fuß erkunden. Alle Infos zur Tour: hsr.reisen/ECK13

Zu Fuß Neues entdecken – gemäß der Idee des Firmengründers Günter Hauser beschreiten Reisende auf der Tour „Durch Granit und Eis“ von Hauser Exkursionen im wilden, einsamen Patagonien unbegangene Wege. Im Jubiläumsjahr ergänzt der Slow-Trekking-Spezialist sein Angebot zu den beliebten argentinischen und chilenischen Zielen Patagonien, Fitz Roy sowie dem Nationalpark Torres del Paine um ein weiteres Element: das Aysén-Gebiet. Der langjährige Partner Phillipe Reuter hat vor Ort als Trekking-Pionier in der am dünnsten besiedelten Region Chiles eine neue Route entwickelt und eigenhändig Strecken angelegt. Ausgangspunkt ist die Terra Luna Lodge am Lago General Carrera. Dort können die Teilnehmer in Baumhäusern schlafen und von Patagoniens wilden Naturschönheiten träumen. Alle Infos zur Tour: hsr.reisen/CLK02

Grönland, Nordeuropa
Das große Trekking durch Ostgrönlands arktische Wildnis

In Ostgrönland ist die arktische Wildnis noch in ihrem Urzustand zu entdecken. Die Grundlagen dafür legten Hauser-Geschäftsführer Manfred Häupl und Visonär Robert Peroni vor 25 Jahren. Sie entwickelten für die Region um die Stadt Tasiilaq eine neue Art des nachhaltigen Tourismus, der die einheimischen Inuit in den Mittelpunkt stellt – während der Westen und Süden der weltweit größten Insel von Kreuzfahrtanbietern erobert wurde. Die Wanderung führt in völliger Abgeschiedenheit durch das weglose Gelände der polaren Wildnis. „Es gibt nicht mehr viele Plätze auf der Welt, an denen man die Einsamkeit noch so intensiv spüren kann“, resümiert Reiseleiter Martin Völker-Draxinger das Trekking fernab jeglicher Zivilisation. Hauser-Kunden bekommen von ihm einen Einblick in die faszinierende Kultur der Inuit, die seit Jahrhunderten selbst den widrigsten Lebensbedingungen trotzen. Alle Infos zur Tour: hsr.reisen/GLK20

Südafrikas Kapregion
Im Reich der Zulu: Überquerung der Drakensberge

Die Drakensberge beflügeln seit jeher die Fantasie von Reisenden und Abenteurern. Auf der Route im Reich der Zulu dürfen sich Teilnehmer in die erfahrenen Hände der ersten lokalen Bergführerin Südafrikas begeben. Sie ist eine von wenigen Guides, die die Aufstiegsroute zum spektakulären Höhenweg Bell Traverse kennen. Dank des von Hauser unterstützen Projektes verdient mittlerweile ein ganzes Zulu-Dorf so seinen Lebensunterhalt, etwa als Begleitmannschaft der Reisegruppe. Beim Trekking mit den Einheimischen lernen Anwesende deren Kultur aus erster Hand kennen. Zur Einstimmung beginnt die Tour mit Erkundungen in der Kapregion: Dazu zählen Ausflüge zum Kap der Guten Hoffnung, eine Wanderung auf den Lion’s Head sowie auf anspruchsvoller Route über den Tafelberg. Alle Infos zur Tour: hsr.reisen/ZAK30

Japan, Ostasien
Tief eintauchen ins Land der aufgehenden Sonne

Während der Hauser-Tour „Japan – Land der aufgehenden Sonne“ erhalten Teilnehmer intensive Aus- und Einblicke in die Welt Nippons. Neben der Erkundung dichter Wälder, gewaltiger Vulkankrater und tosender Wasserfälle stehen auch architektonische Highlights wie die mächtige Burg von Kumamoto und Tōdai-ji, größtes Holzgebäude der Welt, auf dem Programm. Auf ihrer Reise von Fukuoka über Aso sowie Hiroshima bis nach Tokio tauchen die Wanderer mit jedem Schritt tiefer in die Kultur des Buddhismus und Shintoismus ein – bestaunen das im Meer stehende Torii vor Hiroshima, die mächtige Statue des kosmischen Ur-Buddha in Nara sowie die spirituelle Atmosphäre am Tempel in Daisho-In. Die Reise setzt vor Ort komplett auf die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wie Busse und den Shinkansen-Schnellzug. Alle Infos zur Tour: hsr.reisen/JPK01

Neugierig geworden? Weiterführende Informationen zu nachhaltigen Reisen mit Hauser Exkursionen und ausführliche Hintergrundgeschichten zu den 50 Jubiläumsreisen des Veranstalters gibt es im neuen Hauser-Magalog „Staunen“ unter www.hauser-exkursionen.de/magalog.

Bild Grönland-Trekking fernab jeglicher Zivilisation – Hauser Exkursionen führt Outdoor-Fans durch die arktische Welt der Inuit.
Lonely Planet © Hauser Exkursionen/Ruth Zeller

Quelle: AHM Kommunikation

DocuSign: Digitale Entwicklungen und Trends 2024

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Ronan Copeland_DocuSign

Laut Bitkom halten zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland künstliche Intelligenz für die wichtigste Technologie der Zukunft. Aber nur jedes fünfte Unternehmen setzt KI tatsächlich ein – obwohl es bereits viele konkrete Anwendungsfälle gibt. Für viele Unternehmen ist also noch unklar, wie sie KI in ihre Geschäftsprozesse integrieren können und welche konkreten Vorteile dies für ihr Unternehmen bringen kann.

Eine der vielversprechenden Anwendungsmöglichkeiten für verfeinerte und angewandte KI ist das moderne Vertragsmanagement: Mit einem hohen Wortanteil, Standardformulierungen, kritischen Schlüsselwörtern und spezifischen Daten kann KI eine Reihe von Stakeholdern dabei unterstützen, intelligenter zu arbeiten und Risiken durch übersehene Details und verpasste Chancen zu minimieren. Neue digitale Plattformen können den gesamten End-to-End-Workflow bei der Vertragsgestaltung verwalten, und KI hat das Potenzial, jeden einzelnen Schritt zu überwachen, zu analysieren und zu optimieren.

Digital-First Ansatz für Risk Management und Privacy
Maxime Hambersin, Senior Director of Product Management International

Im Laufe des neuen Jahres wird ein digitaler Ansatz für das Risikomanagement zur Norm werden. Unternehmen werden nach neuen Möglichkeiten suchen, um Vorteile bezüglich Bequemlichkeit und Geschwindigkeit digitaler Angebote zu nutzen, ohne dabei die Sicherheit zu gefährden, die für die moderne Wirtschaft unerlässlich sind.

Es wird zudem immer wichtiger werden, schnell und erfolgreich zu überprüfen, ob die Person am anderen Ende einer Transaktion diejenige ist, die sie vorgibt zu sein. KI wird hier eine große Hilfe sein. Führungskräfte müssen in die Technologie zur Identitätsüberprüfung und zur Bekämpfung von Fälschungen und anderen digitalen Tricks investieren, denn auch die Internetkriminalität wird weiter zunehmen – angetrieben durch die Leistungsfähigkeit von KI-Angeboten auf beiden Seiten des Gesetzes.
2024 wird es für den Unternehmenserfolg entscheidend sein, mit dem sich entwickelnden KI-Wettrüsten Schritt zu halten.

Krisensichere Geschäftsprozesse
Ronan Copeland, Head of Sales EMEA & Ireland GM

Krisensichere Geschäftsabläufe sind für Entscheidungsträger auf dem Weg ins Jahr 2024 von grundlegender Bedeutung. Ein unbeständiges wirtschaftliches und geopolitisches Umfeld bedeutet, dass Störfälle weiterhin die Regel sein werden. Folglich sind Unternehmen bestrebt, ihre Prozesse einfacher, effizienter und resilienter zu gestalten. Dies wird zunehmend in Form von eigenständigen Tools und Technologien geschehen, die in einem Ökosystem kombiniert werden – zum Beispiel: Vertrags- und Identitätsmanagement sowie Lösungen zur Betrugsbekämpfung, die Risiken in Arbeitsabläufen des Customer Lifecycle minimieren. Resilienzmaßnahmen schützen Unternehmen, ihre Daten, Kunden und Mitarbeiter vor Cyber- und Geschäftsrisiken durch bösartige Akteure, Störungen und Wettbewerb.

Wie der DocuSign Digital Maturity Report 2023 zeigte, ist es dreimal wahrscheinlicher, dass Unternehmen mit einem „sehr hohen“ digitalen Reifegrad über transformative Resilienz verfügen.

Außerdem ist es laut der Mehrheit der Entscheidungsträger wahrscheinlicher, dass der CTO/CIO die größte Wirkung erzielt, da ihre Teams Innovation, Anpassung und geschäftliche Widerstandsfähigkeit ermöglichen. Wenn dies gelingt, werden sich die Bemühungen rund um Daten, Sicherheit und Compliance in allen Abteilungen zu einer besseren Sichtbarkeit – und einem größeren Erfolg – führen.

Bild Ronan Copeland DocuSign

Quelle Archetype

Offiziell: Schuldenbremse soll 2024 wieder eingehalten werden

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In den Verhandlungen über den Bundeshaushalt 2024 haben sich SPD, Grüne und FDP darauf geeinigt, dass die Schuldenbremse im kommenden Jahr wieder eingehalten werden soll. Das teilten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) am Mittwochmittag in Berlin mit.

Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Informationen.

Foto/Quelle: dts

Analysten von PAC geben Ausblick auf 2024

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pac

Analysten von PAC geben Ausblick auf 2024- IT-Trends 2024: 5 Prognosen zwischen Hyper-Personalisierung und KI-Inzucht

PAC hat sich als das führende europäische Marktanalyse- und Beratungsunternehmen für die IT-Branche einen Namen gemacht. Mit der klaren Fokussierung auf die teils speziellen Marktentwicklungen in Europa decken die Expertinnen und Experten mehr als 30 Ländermärkte im Detail ab. Zum Jahreswechsel veröffentlichen die PAC-Analysten auf Basis fundierter Analysen ihre wichtigsten Prognosen für das neue Jahr. Sie zeigen die entscheidenden Trends und Marktentwicklungen auf, die sich auf unterschiedliche Weise auf den IT-Markt auswirken werden.

Fünf zentrale Trends sind es, die nach den Erkenntnissen der Analysten in 2024 und darüber hinaus für Unternehmen überdurchschnittliches Wachstum, Effizienzsteigerung und mehr Nachhaltigkeit bringen werden – und wie zu erwarten war, haben viele mittelbar oder unmittelbar etwas mit dem Themenfeld der Künstlichen Intelligenz zu tun.

1. FinOps für GenAI: Verwaltung von Cloud-Kosten im KI-Zeitalter wird für Unternehmen zur Herausforderung.

Das Jahr 2023 markierte einen Wendepunkt für KI-Services, insbesondere resultierend aus der wachsenden Bedeutung von Generative AI (GenAI). stehen nun vor einem neuen FinOps-Wendepunkt, da GenAI hohe Rechen- und Datenverarbeitungskapazitäten erfordert, die nur durch Cloud-Dienste erschwinglich realisiert werden können. PAC sieht GenAI als das, was die Tech-Industrie eine „Killer-Applikation“ nennt, da es sich um eine Innovation handelt, deren Anwendungsfall sowohl das private als auch das berufliche Leben von Menschen weltweit verändert und beeinflusst.

Gleichzeitig sehen die Analysten aber auch ein erhebliches Risiko für Unternehmen, dass die Nachfrage nach solchen Diensten zu unerwarteten Kostensteigerungen führt – in einer Größenordnung und Geschwindigkeit, die weitaus gravierender ist als die anfänglichen Kostenprobleme bei der Ausbreitung der Cloud. „Unternehmen müssen daher die Cloud-Service-Kosten für KI in allen Geschäftsbereichen durch FinOps effektiv verwalten und eine Kultur der finanziellen Transparenz und Verantwortlichkeit schaffen“, rät Spencer Izard, Principal Analyst von PAC.

2. MLSecOps: Effektives Sicherheitsmanagement wird in einer von „Multi-Hops“ geprägten KI-Landschaft zum Muss.

Mit der Zunahme der KI-Nutzung steigt auch die Notwendigkeit, Sicherheitspraktiken an ML-bezogene Workflows anzupassen. Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, KI in einer Vielzahl von IT-Lösungen zur Unterstützung von Geschäftsmodellen zu etablieren – und Unternehmen, die ihre Cybersicherheitsstrategie nicht parallel zu ihrer KI-Strategie anpassen, gehen hohe Risiken ein. MLSecOps-Rahmenwerke werden daher für die Absicherung von KI-Lösungen und -Diensten zunehmend einen höheren Stellenwert bekommen. Eine besondere Herausforderung aufgrund der in vielen Unternehmen zu beobachtenden breiten Palette an KI-Services, ist dabei die sogenannte „Multi-Hop-KI“. Darunter versteht man die Verkettung mehrerer KI-Lösungen oder -Dienste und ihrer Datensätze zu einer integrierten Pipeline oder Lieferkette, wobei bei jedem Hop eine andere, oft cloudbasierte KI-Lösung oder ein anderer Dienst genutzt wird.

Diese KI-Nutzung wird Lösungen und Dienste von einer Vielzahl von IT-Anbietern umfassen. Zwischen den einzelnen „Hops“ wird es keine menschliche Interaktion geben, sodass der Mensch nur den anfänglichen Input liefert und dann den Multi-Hop-Output erhält. PAC hält dies für einen revolutionären Schritt, aber auch ein Risiko bei der Nutzung von KI. „Dem Mehrwert von KI für Unternehmen steht das Potenzial für neue Formen von Sicherheitsverletzungen gegenüber. Denn Daten sind aus Sicht der Cybersicherheit das wertvollste Gut, das sich böswillige Akteure aneignen können – und da sie das Herzstück aller KI sind, ist dies ein Bereich, mit dem sich CxOs in den kommenden Jahren intensiv befassen müssen“, weiß Spencer Izard.

3. Umgang mit der KI-Inzucht: Wie die Anwendung von verantwortungsvoller und erklärbarer KI für Validität sorgt.

Ein zunehmend relevantes Problem im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz ist die sogenannte „KI-Inzucht“. Dieses Phänomen tritt auf, wenn KI-Systeme überwiegend von anderen KI-generierten Inhalten lernen, was zu einer Verzerrung und Entfremdung von der menschlichen Perspektive führen kann. Während etwa die aktuellen Versionen des ChatGPT-Modells auf einer relativ sauberen Bandbreite von überwiegend menschengenerierten Datenpunkten trainiert wurden, könnten zukünftige KI-Modelle immer mehr Daten generieren (und von ihnen lernen), die sich über viele Verarbeitungsiterationen hinweg von der Relevanz für menschliche Perspektiven unterscheiden.

Diese Entwicklung, besonders sichtbar im Bereich der generativen KI (GenAI), könnte die Langzeitwirksamkeit von KI-Lösungen beeinträchtigen. „Wir von PAC halten dies für ein sehr ernstes Warnsignal für eine potenzielle Zukunft mit schwerwiegenden Auswirkungen auf den Nutzen der KI sowohl für Organisationen als auch für die Gesellschaft“, warnt Spencer Izard. Verantwortungsvolle und erklärbare KI-Tools und Frameworks können indes als geeignete Instrumente zur Bewältigung dieses Problems angesehen werden.

4. Hyper-Personalisierung: Digitale Assistenten schaffen mit Hilfe von GenAI eine individuelle Kundenansprache.

Seit Jahren streben Unternehmen im B2C- oder D2C-Geschäft danach, digitale Einkaufserlebnisse ähnlich einem persönlichen Einkaufsberater mit möglichst präziser Personalisierung zu bieten. Generative KI eröffnet Chancen Hyper-Personalisierung zu erreichen, die darauf abzielt, eine möglichst enge und langfristige Beziehung zum Kunden zu entwickeln, die das Engagement und die Loyalität erhöht und Cross- und Upselling-Möglichkeiten eröffnet. In der Vergangenheit waren die Kosten für einen Einkaufsberater, der den Kunden so passgenau beraten konnte, angesichts der unzureichenden Datenlage zu hoch und die Skalierbarkeit nicht gegeben.

Auch waren vor GenAI die Chatbot-Style-Schnittstellen nicht ausgeklügelt genug, um Kaufberatungen oder Steuerungen ähnlich einem traditionellen persönlichen Einkaufsberater zu bieten. PAC prognostiziert, dass ab 2024 die Integration von GenAI in digitale Erlebnisse auf Mitarbeitergeräten zur Unterstützung persönlicher Interaktionen und durch ähnliche Erlebnisse direkt auf den Geräten der Kunden vermehrt erfolgen wird. „Dadurch wird GenAI den Zugang zu digitalen Assistentendiensten im Stil eines persönlichen Einkaufsberaters für die Verbraucher demokratisieren, den Kaufzyklus von Unternehmen vereinfachen und neue Umsatzmöglichkeiten schaffen“, prognostiziert Spencer Izard.

5. Neue ESG-Regulierung: Die CSRD verschärft die Anforderungen an Unternehmen für eine nachhaltige IT-Landschaft.

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) regelt ab 2024 EU-weit die Umweltberichterstattung und forciert damit die internationalen ESG-Bestrebungen. Die Experten von PAC sehen das Inkrafttreten der CSRD als Beschleuniger des Wandels hin zu mehr Nachhaltigkeit in Unternehmen. Waren diese in der Vergangenheit an Nachhaltigkeit vor allem deshalb interessiert, weil ihre Kunden danach fragten und es die Gelegenheit bot, Umsätze zu steigern, besteht nun eine Verpflichtung mit rechtlichen, rufschädigenden und kommerziellen Komponenten. „Unternehmen werden vermehrt nach Partnern suchen, die ihnen helfen, die richtigen Softwarelösungen und Prozesse zu implementieren, um Daten im Zusammenhang mit ESG effizient zu verfolgen, zu sammeln und zu analysieren“, sagt Mopia Kamdoum, Analystin von PAC.

Gleichzeitig wird die Vergleichbarkeit der Berichte die Unternehmen dazu drängen, zu zeigen, dass sie mindestens so nachhaltig ausgerichtet sind wie ihre direkten Mitbewerber. Der Trend zu mehr Nachhaltigkeit wird Unternehmen zudem weiter zu einer Cloud-First-Strategie ermuntern. Neben der Möglichkeit, einzelne Workloads mit vertretbarem Aufwand und Betriebskosten in die Cloud zu migrieren, werden Organisationen zunehmend fragen, wie nachhaltig verschiedene Cloud-Angebote sind.

Bei der Auswahl eines Cloud-Anbieters wird Nachhaltigkeit neben der Verfügbarkeit von Dienstleisterressourcen und angemessenen Funktionen in der PaaS-Umgebung ein Schlüsselfaktor sein. Zudem werden auch die Cloud-Anbieter Effizienzparameter für Interessenten bereitstellen, um die Nachhaltigkeit der Angebote zu belegen.

Mehr zu diesen und einigen weiteren Prognosen finden Interessierte im folgenden ausführlichen Beitrag: https://sitsi.pacanalyst.com/pacs-predictions-for-2024/

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Quelle Pierre Audoin Consultants (PAC) GmbH/ StoryWorks

SevenAccelerator beteiligt sich an getvoila

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SevenAccelerator getvoila

SevenAccelerator beteiligt sich an Food Start-up getvoila und initiiert Lizenzpartnerschaft mit SAT.1-Format „The Taste“

Der SevenAccelerator beteiligt sich über ein Medien-Investment in Höhe eines einstelligen Millionenbetrags an der Dine In Taste GmbH, dem Unternehmen hinter dem innovativen Food-Portal getvoila. Das aufstrebende Start-up aus Berlin versendet frische Restaurant-Boxen sowie Premium-Tiefkühlgerichte der besten Köche und Restaurants landesweit zu Kunden nach Hause. Die Gerichte werden in wenigen Schritten ohne erforderliche Fachkenntnisse zuhause vollendet und machen damit die besonderen Kreationen von Spitzenköchen sowie kulinarischen Trendsettern für deren Fans erlebbar.

Das Medien-Investment soll getvoila dabei helfen, seine Markenbekanntheit in Deutschland weiter zu steigern und den Verkauf der Premium-Food-Boxen über den eigenen Online-Shop zu fördern. Gleichzeitig schließt getvoila eine zwölfmonatige Lizenzpartnerschaft mit dem erfolgreichen TV-Format „The Taste“ ab. An getvoila beteiligt sind bereits namhafte VC-Investoren, darunter EQT Ventures und FoodLabs, aber auch Angel-Investoren wie Roger Hassan.

Maximilian Jochim, Geschäftsführer SevenVentures GmbH:

„Mit getvoila haben wir ein weiteres, ambitioniertes Food Start-up für unser starkes Portfolio des SevenAccelerator gewinnen können. Unsere Expertise beim Markenaufbau zeigen wir diesmal über eine zielgruppenspezifische TV- und Digitalkampagne hinaus durch die umfangreiche Kooperation mit den Kolleg:innen der Licensing Unit von ProSiebenSat.1. Die TV-Show ‚The Taste‘ bietet für getvoila nicht nur ein ideales Werbeumfeld, sondern auch den perfekten Rahmen für eine erfolgreiche Vermarktung seiner Premium-Food-Boxen durch eine exklusive Lizenzpartnerschaft.“

Die erneute Investition in ein aufstrebendes Start-up aus dem Food-Sektor unterstreicht die Kompetenz des SevenAccelerators, verbraucherorientierte junge Unternehmen durch individuell zugeschnittene Investments in Form von Medialeistung aufzubauen und deren Markenbekanntheit über die reichweitenstarken TV- und Digitalkanäle von ProSiebenSat.1 maßgeblich zu erhöhen.

Die Investment-Unit legt dabei großen Wert auf eine partnerschaftliche Betreuung der Start-ups sowie eine enge inhaltliche Zusammenarbeit mit deren Managements. Im Rahmen einer ganzheitlichen Beratung und Betreuung bietet SevenAccelerator seinen Portfolio-Partnern immer wieder außergewöhnliche Kooperationsformen an, die auf deren Markenbildung nachhaltig einzahlen.

So wurde getvoila zu Beginn der aktuellen Staffel von „The Taste“ zum offiziellen Lizenzpartner des Sendeformats von SAT.1.

Ein umfassender Deal mit Seven.One Licensing, der Lizenz-Unit der Seven.One Entertainment Group, ermöglicht es dem Food Start-up, ein exklusives, gemeinsam entwickeltes „The Taste Weihnachtsmenü“ auf den Markt zu bringen. Zudem bietet getvoila von nun an einzigartige Signature-Gerichte und Menüs sämtlicher Juroren, Gastjuroren sowie renommierter Spitzenköche aus der Koch-TV-Show, wie Max Strohe, Nelson Müller oder Thomas Bühner, online an. Alle Boxen sind nach den TV-Auftritten auf getvoila.com erhältlich und werden deutschlandweit mit Express-Versand an die Haustür geliefert.

Gleichzeitig können Kunden für eine 360°-„The Taste“-Erfahrung die „The Taste Experience Box” bestellen und die kulinarische Kreativität der TV-Show in die eigene Küche holen. Die Box beinhaltet Rezepte von Alexander Herrmann, alle notwendigen Kochutensilien und den originalen „The Taste” Probierlöffel. Zum krönenden Abschluss der Staffel wird direkt nach der Live-Ausstrahlung des Finales am 20. Dezember das Gewinnergericht als Premium-Tiefkühlgericht auf der Website von getvoila verfügbar sein.

Julius Wiesenhütter, Gründer und Geschäftsführer getvoila: „Lieblingsoutfits aus einer TV-Show zu shoppen, ist für Modeliebhaber bereits vollkommen normal. Jetzt gehen wir in der Food-Branche den nächsten Schritt – gemeinsam mit unseren Partnern von ‚The Taste‘ und ProSiebenSat.1: Die Gerichte der Spitzenköche für jeden deutschlandweit erlebbar machen und bis an die Haustür liefern. Gleichzeitig soll die Werbekampagne aus dem Deal mit unserem Media-Investor SevenAccelerator dazu beitragen, getvoila noch mehr potenzielle Kunden zu erschließen.“

Das Halbfinale der 12. Staffel von „The Taste“ läuft am Mittwoch, 13. Dezember, um 20:15 Uhr in SAT.1 und auf Joyn und das Finale am Mittwoch, 20. Dezember, um 20.15 Uhr in SAT.1 und auf Joyn.

Bild ProSiebenSat.1 Media SE

Quelle ProSiebenSat.1 Media SE

Kellner erwartet trotz Haushaltskrise Kohleausstieg bis 2030

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Wirtschaftsstaatssekretär Michael Kellner (Grüne) ist zuversichtlich, dass Deutschland trotz der Probleme mit dem Haushalt am Kohleausstieg 2030 festhalten kann. „Wir schaffen das – durch den Ausbau der erneuerbaren Energien, durch den höheren CO2-Preis“, sagte Kellner den Sendern RTL und ntv.

Es stimme ihn zudem optimistisch, dass die Kohleverstromung bereits jetzt rückläufig sei, „übrigens trotz Atomausstieg“. Man müsse die Versorgungssicherheit zu jedem Zeitpunkt gewährleisten und brauche deswegen neue Gaskraftwerke. Deswegen sei eine Einigung über die Finanzierung so wichtig. Bisher sollten die Milliarden aus dem Klima- und Transformationsfonds kommen, der nun aber vom Verfassungsgericht gestoppt wurde.


Foto: Tagebau Hambach (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Neues IWG White Paper Arbeitstrends 2024

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Mark Dixon, Gründer und CEO von IWG

Hybrides Arbeiten zahlt auf die drei D’s des deutschen Arbeitsmarktes ein: Dekarbonisierung, Digitalisierung und Demographie

Welche Trends werden das Arbeitsleben im Jahr 2024 weltweit prägen? Im aktuellen White Paper von IWG wird genau diese Frage analysiert. IWG ist der weltweit größte Anbieter von flexiblen Arbeitsplätzen, zu dem Marken wie Regus und Spaces gehören. Das aktuelle White Paper zur Zukunft der Arbeit basiert dabei sowohl auf der Zusammenarbeit mit international renommierten Wissenschaftlern als auch auf intensiven Analysen von IWG-Experten. Beispielsweise wurden gemeinsam mit Prof. Dr. Alexander Spermann, Wirtschaftswissenschaftler und Arbeitsmarktexperte, die globalen Trends speziell für den deutschen Markt eingeordnet.

Hybrides Arbeiten manifestiert sich als unausweichlicher Megatrend – beschleunigt durch bedeutende technologische Fortschritte. Es verändert das Leben von Millionen Menschen auf der ganzen Welt und ermöglicht es ihnen zu arbeiten, wie und wo sie sich am wohlsten fühlen, als auch am produktivsten sind. Dieser Wandel wird sich fortsetzen: Untersuchungen der Stanford University und anderer führender Institute haben vorausgesagt, dass über ein Drittel der Angestellten langfristig in einer hybriden Form arbeiten werden.

IWG identifiziert Trends 2024 vom Chief Hybrid Officer bis hin zur zunehmenden Rolle von KI

Das neue White Paper von IWG identifiziert verschiedene Trends, die die Arbeitswelt im Jahr 2024 und darüber hinaus verändern werden: angefangen bei der Entstehung einer neuen C-Level-Führungskraft, dem Chief Hybrid Officer und Teamstrukturen, der zunehmenden Rolle der künstlichen Intelligenz (KI) am Arbeitsplatz für ein effizientere Zusammenarbeit bis hin zur Senkung des Co2-Fußabdrucks der Unternehmens wie auch dem aktiven Eingreifen der Unternehmen zur Steigerung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

“Nach Covid sehen wir eine dauerhafte Verringerung der Nachfrage nach Gewerbeimmobilien um etwa 30 Prozent. Es ist also nicht mehr die Frage, ob, sondern wie Unternehmen effektiver hybrides Arbeiten umsetzen können”, sagt Prof. Dr. Alexander Spermann. “Hybrides Arbeiten zahlt auf die drei D’s des deutschen Arbeitsmarktes ein: Dekarbonisierung, Digitalisierung und Demografie”, führt Dr. Spermann fort.

“Unsere Gesellschaft befindet sich in einer spannenden Umbruchphase, in der sich die Art der Zusammenarbeit stark verändert. Arbeitnehmer entscheiden sich viermal häufiger für ein Büro in der Nähe ihres Wohnorts, weshalb wir unser geographisches Netz kontinuierlich mit Büros in Vorstädten und kleinen Kommunen erweitern. Das hybride Arbeiten bringt zusätzliche Vorteile für Pendlerstädte und spielt eine wichtige Rolle dabei, den Arbeitnehmern ein Arbeitsumfeld zu bieten, das ihren spezifischen Erwartungen entspricht – und das hat messbare Auswirkungen auf ihre Zufriedenheit und Produktivität. Mit anderen Worten: Es ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten”, ergänzt Dr. Christoph Schneider, Regional Senior Vice President von IWG.

Hybrides Arbeiten verändert die Art und Weise, wie wir arbeiten, grundlegend. Unternehmen, die sich darauf einlassen, werden die besten Talente anziehen und das Beste aus ihren Mitarbeitern herausholen, während sie gleichzeitig ihren eigenen Profit erhöhen. Dieser Wandel wird sich 2024 fortsetzen, denn immer mehr Arbeitnehmer und Unternehmen erkennen die klaren finanziellen, kulturellen und nachhaltigen Vorteile, die flexible Arbeitsmodelle mit sich bringen können.

Zu den relevantesten Erkenntnissen der von IWG identifizierten Trends gehören für den Deutschen Markt aus Sicht von Prof. Dr. Alexander Spermann:

Hybrides Arbeiten zahlt auf die drei D’s des deutschen Arbeitsmarktes ein: Dekarbonisierung, Digitalisierung und Demographie.

Der gesenkte CO2-Fußabdruck durch weniger Reisen und virtuelle Kooperation (Dekarbonisierung).

Die Steigerung der Produktivität durch bessere Arbeitsorganisation beispielsweise mit der Schaffung der Position des Chief Hybrid Office und dem Einsatz von KI (Digitalisierung).

Chancen für ältere Fachkräfte, länger am Arbeitsmarkt aktiv zu bleiben (Demographie).

Gestiegene Bedeutung des hybriden Arbeitsmodells, bei dem ein Fokus auf Arbeitsorte gelegt wird, die eine Zusammenarbeit im Team fördern, aber auch lokal für die Mitarbeiter gut erreichbar sind.

Gesteigerte Bedeutung der Unternehmenskultur zur Bindung von Talenten und kollaborative Zusammenarbeit in Teams zur Steigerung der Effektivität.

Vorzüge durch immer stärker in den Fokus rückenden Bereich der mentalen Gesundheit der Mitarbeiter – insbesondere bei Gen Z.

Aktives Eingreifen der Unternehmen zur Steigerung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, z.B., wenn es um Lösungen rund um bezahlbare Kinderbetreuung geht, aber auch die Entwicklung zu dezentralen Standorten, die ein wohnortnahes Arbeiten ermöglichen und damit die Work-Life- Balance fördern.

Bild Mark Dixon, Gründer und CEO von IWG

Quelle marco agency

Blicke sagen mehr als tausend Worte

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blicke@matthias trenn

Virtuelle Kamera schafft Vertrauensgrundlage in digitalen Meetings

„Beim ersten Augenkontakt hat es sofort gefunkt“ – dieser Satz könnte ebenso aus einer Hollywood-Romanze stammen wie auch aus einem Verkaufs- oder Bewerbungsgespräch. Denn der Blickkontakt verkörpert einen der mächtigsten und entscheidendsten Bestandteile der nonverbalen Kommunikation. Der Austausch von Blicken aktiviert das neuronale Belohnungssystem, was wiederum für Glücksgefühle sorgt und motiviert. Bereits vor über 20 Jahren ging das aus einer Studie hervor.[1] „Hier kommen wir wiederum sehr schnell zum Thema Vertrauen.

Ohne Augenkontakt fehlt hierfür die wichtigste Grundlage, wirkliche Nähe kommt nicht zustande“, sagt Carsten Kraus, Gründer und CEO der Casablanca.AI GmbH. „Wenn wir darüber nachdenken, ergibt sich schnell ein großes Problem: Viele Gespräche, insbesondere im geschäftlichen Kontext, laufen heute auf digitalem Wege in Videokonferenzen ab. Direkter Augenkontakt besteht hier nie, ohne dass die Mimik des Gesprächspartners aus dem Sichtfeld verschwindet.“ Das Pforzheimer KI-Startup Casablanca nimmt sich der Herausforderung an und schafft Abhilfe.

(Nicht mehr) im Zwiespalt

Innerhalb eines Videocalls gibt es für die Gesprächsteilnehmer genau zwei Optionen: den Blick in die Kameralinse und den auf den Bildschirm. Bei ersterem besteht keine Möglichkeit, den Gesichtsausdruck des Gegenübers zu sehen. Dagegen führt die zweite Alternative dazu, dass sich die Augenpaare nicht treffen. „Erfahrungsgemäß schwanken User und variieren innerhalb eines Calls immer wieder. Sie stehen sozusagen vor der Wahl, welche Option sich zum jeweiligen Zeitpunkt eher eignet. Damit geht dem Gespräch viel Qualität ab“, erläutert Kraus, der mit seinem Unternehmen eine „virtuelle Kamera“ mit lokaler KI entwickelt. Diese greift in Echtzeit das Bild der physischen Webcam ab und richtet den Blick sowie den Gesichtswinkel der aufgezeichneten Person aus.

„Nicht erst seit der Coronapandemie liegen Videokonferenzen absolut im Trend. Insbesondere in der Geschäftswelt hat sich diese Technik als unverzichtbar herauskristallisiert, spart viel Zeit und damit Kosten. Die Schwierigkeit bestand aber bisher darin, in diesen Gesprächen das notwendige Vertrauen aufzubauen, beispielsweise für einen erfolgreichen Verkaufsabschluss“, so Kraus. „Das möchten wir ändern und die Kommunikation per Video auf ein neues Level heben, sozusagen auf das eines analogen Gesprächs.“

Auf vielen Ebenen

Blicke machen die Basis sozialer Interaktion aus. Sie tragen zur Interpretation von nonverbalen Signalen bei. Eine dementsprechend große Rolle nehmen sie in der Geschäftswelt etwa für Verkäufer, Berater oder Personalverantwortliche ein. „Vertrauen hat auf ihr Handeln große Auswirkungen, mangelt es daran, sinken die Erfolgsaussichten zum Beispiel im Verkaufsgespräch. Auch der zunehmend digitale Bewerbungsprozess hat nach wie vor die Hürde des fehlenden Augenkontakts und damit auch der mangelnden Nähe zu überspringen“, zeigt Kraus die Relevanz auf.

„Gelingt dies aber, entsteht eine persönliche Beziehung und das Gespräch geht über die Übermittlung von Informationen hinaus – und das bei beliebiger physischer Distanz. Dabei kommt es immer auch auf die Natürlichkeit und Authentizität des Videocalls an.“ Damit dies bestmöglich funktioniert, richtet Casablanca nicht nur die Augen entsprechend aus, sondern dreht den gesamten Kopf in die passende Position. So lässt sich auch in digitalen Meetings sagen: „Beim ersten Augenkontakt hat es sofort gefunkt.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.casablanca.ai

[1] Reward value of attractiveness and gaze, Knut K. W. Kampe, Chris D. Frith, Raymond J. Dolan, Uta Frith, Nature 2001.

Bild: Carsten Kraus CEO Casablanca ©Matthias Trenn

Quelle Borgmeier Media Gruppe GmbH

Volocopter erobert Kinderherzen mit Erstflug in Osaka und Hyogo

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Volocopter, der Pionier der Urban Air Mobility (UAM), hat vom 7. bis 13. Dezember erfolgreich eine pilotierte 2X Flugtestkampagne in Osaka und Amagasaki durchgeführt. Dabei wurden alle nötigen Tests in Vorbereitung auf die EXPO 2025 abgeschlossen, die es dem Team ermöglicht haben, sich mit den örtlichen Verfahren und der Umgebung vertraut zu machen. Der 500-Tage-Countdown bis zur Eröffnung der Osaka Kansai World EXPO 2025 hat begonnen. Volocopter plant dort, mit seinem kommerziellen Flugtaxi, dem VoloCity, zu fliegen.

Die Testflüge dienten einem doppelten Zweck: dem Testen des Flugbetriebs unter ähnlichen Bedingungen, wie sie auf der EXPO zu erwarten sind, und der Förderung des öffentlichen Bewusstseins für elektrische Senkrechtstarter (eVTOL) in Japan. Lokale Gäste, darunter der Gouverneur von Osaka, der Bürgermeister von Osaka City, Vertreter der Präfektur, städtische Beamte, Partner und Medien, waren Zeugen des letzten Testflugtages, der von der Sumitomo Corporation, Volocopters strategischem Partner und Investor in Japan, mitorganisiert wurde. Darüber hinaus nahmen über 200 Grund- und Sekundarschüler aus der Region an der Veranstaltung teil und diskutierten mit Volocopter-Geschäftsführer Christian Bauer, Chef-Testpilot Paul Stone, dem Gouverneur von Osaka, Hirofumi Yoshimura, und dem Bürgermeister der Stadt Osaka, Hideyuki Yokoyama, über die innovative eVTOL-Flugzeugtechnologie.

Ein erfolgreicher Flugbetrieb auf der EXPO 2025 erfordert Vorbereitungszeit. Alle Flugtests wurden auf dem Osaka Heliport in der Nähe des geplanten Standorts des EXPO-Pavillons 2025 in der Bucht von Osaka durchgeführt. Dieser Standortvorteil liefert Einblicke und Daten über den dann tatsächlichen Volocopter eVTOL-Betrieb während der Ausstellung. Die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden wie dem Japan Civil Aviation Bureau (JCAB), den örtlichen Fluglotsen, Notfallteams und Infrastruktureigentümern wird einen schnelleren Übergang von der Erprobung zur kommerziellen Zukunft der Branche ermöglichen, ebenso wie für den VoloCity, wenn er 2025 in den Himmel über Osaka aufsteigt.

Hirofumi Yoshimura, Gouverneur der Präfektur Osaka, sagte: “Schön, dass ich den Testflug von Volocopter neben Hunderten von aufgeregten SchülerInnen und so nah am Gelände der EXPO 2025 miterleben konnte. Der 2X brillierte mit einem stabilen und unglaublich leisen Flug. Ich setze große Erwartungen in eVTOLs, und mithilfe von Hyogo und anderen benachbarten Präfekturen werden wir die EXPO zu einem Erfolg machen, um die Zukunft der Branche über 2025 hinaus zu unterstützen“.

Die strahlenden Gesichter der Kinder zu sehen, als der Volocopter in die Luft ging, war mein absolutes Highlight des Tages“, so Christian Bauer, CFO und CCO von Volocopter. „Wir konzentrieren uns in Japan auf die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für eVTOLs und die Schaffung eines UAM-Ökosystems. Volocopter und seine Partner bereiten sich bereits heute auf die Expo 2025 vor, um sicherzustellen, dass wir über das nötige Know-how für einen dann nahtlosen Betrieb verfügen“.

Anfang der Woche führte der Volocopter 2X bereits mit Besatzung in Zusammenarbeit mit der New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO), Japans nationalem Forschungs- und Entwicklungszentrum, einen Flugversuch durch. Für diese mehrtägige Testflugkampagne erhielt Volocopter Zuschüsse von der Präfektur Osaka, der Stadt Osaka, der Präfektur Hyogo und der NEDO. Weitere Unterstützung kam von den Sponsoren Sumitomo Corporation, Sekisui Chemical Company, Mitsui Sumitomo Insurance Company, Kintetsu Group Holdings und Schenker-Seino Company.

Das Engagement von Volocopter in Japan geht auf das Jahr 2018 zurück, als das Land als eines der ersten sein Engagement für die Einführung von UAM bekannt gab. Seit Ende 2022 hat Volocopter in Japan mehrere Zuschüsse erhalten, um Unterrichtsstudien über eVTOLs für Schulkinder in Osaka sowie Routen- und Kommunikationsdurchführbarkeitsstudien in Tokio durchzuführen. Im März 2023 präsentierte das Unternehmen das VoloCity-Modell in einem Einkaufszentrum im Stadtzentrum von Osaka, wo es innerhalb weniger Tage Tausende von Besuchern anlockte. Als Vorreiter für die Einführung von UAM in Japan verfügt Volocopter über die Erfahrung und das Fachwissen, um mit den lokalen Behörden zusammenzuarbeiten und ein UAM-Ökosystem zu schaffen, das ein sicheres und nachhaltiges Umfeld für UAM schafft.

Bild Volocopter 2X at Osaka Heliport @Volocopter

Quelle Volocopter GmbH