Montag, Januar 26, 2026
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Starkes Erdbeben auf den Philippinen

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Manila (dts Nachrichtenagentur) – Auf den Philippinen hat sich am Samstag ein starkes Erdbeben ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 7,5 und eine Tiefe von 60 km an.

Diese Werte werden oft später korrigiert. Das Beben ereignete sich um 22:37 Uhr Ortszeit (15:37 Uhr deutscher Zeit) an der Ostküste von Mindanao, der zweitgrößten Insel der Philippinen. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Es gibt weltweit etwa 18 Erdbeben dieser Stärke pro Jahr.

Regelmäßig kommt es dabei zu starken Schäden an Gebäuden.


Foto: Seismograph bei der Aufzeichnung eines Erdbebens (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Stark-Watzinger gegen erneutes Aussetzen der Schuldenbremse

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) hält es für einen „gefährlichen Vorschlag“, nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe auch für 2024 die Schuldenbremse auszusetzen. „Nicht jeder Konsolidierungsdruck ist gleich eine Notlage“, sagte sie der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe).

„Das Bundesverfassungsgericht hat die Schuldenbremse gestärkt und damit die Leitplanken gesetzt. Der Auftrag ist also, mit weniger Geld wirkungsvollere Politik zu machen“, so Stark-Watzinger. „Daran fühlen wir uns als Freie Demokraten gebunden.“ Für sie sei allerdings klar, „dass wir trotz der Einsparungen genug Spielraum für die notwendigen Zukunftsinvestitionen brauchen“.

Eine Reform der Schuldenbremse, die Teile der SPD und der Grünen jetzt anstreben, hält sie ebenso für nicht angezeigt. „Ich halte die Diskussion über die Aufweichung der Schuldenbremse für falsch. Wir haben jetzt die Aufgabe, den Haushalt 2024 aufzustellen.“ Man habe hohe Steuereinnahmen.

„Und die Schuldenbremse bietet schon jetzt einen gewissen Spielraum bei konjunkturellen Einbrüchen. Wir können doch nicht immer auf Kosten kommender Generationen leben“, sagte Stark-Watzinger. Die Bundesbildungsministerin hält es weiterhin für richtig, dass die FDP Teil der Ampel-Koalition ist. „Wir haben Verantwortung übernommen in Krisenzeiten, um die großen Herausforderungen zu bewältigen. Und als Freie Demokratin füge ich hinzu: Wir haben viel erreicht – spürbare Entlastungen, Planungsbeschleunigung, Bürokratieabbau sowie Investitionen in Bildung und unsere Infrastruktur.“

Man müsse jetzt „klare Prioritäten setzen“, so Stark-Watzinger. „Dann können wir mit dieser Regierung noch viel schaffen.“


Foto: Bettina Stark-Watzinger (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Israel bricht Verhandlungen über Feuerpause ab

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Doha (dts Nachrichtenagentur) – Israel hat die Verhandlungen über eine mögliche weitere Feuerpause in Gaza abgebrochen. Das teilte das Büro von Premierminister Benjamin Netanjahu am Samstag mit.

Nach dem Scheitern der Verhandlungen habe Mossad-Chef David Barnea sein Verhandlungsteam in Doha angewiesen, nach Israel zurückzukehren. „Die Terrororganisation Hamas hat ihren Teil der Vereinbarung nicht erfüllt, die die Freilassung aller Kinder und Frauen gemäß einer Liste vorsah, die der Hamas übermittelt und von ihr genehmigt worden war“, hieß es als Begründung. Nach dem Ende der Feuerpause haben die israelischen Streitkräfte eigenen Angaben zufolge „militärische Ziele der Hamas im gesamten Gazastreifen“ angegriffen. Insbesondere im Süden des Gebiets soll es zu intensiven Kämpfen kommen.


Foto: Grenze zum Gazastreifen (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dobrindt kritisiert Klimapolitik der Grünen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sieht die Klimapolitik der Grünen als Hauptursache für ein zunehmend raueres gesellschaftliches Klima im Land. „Das Heizungsgesetz hat die Stimmungslage in Deutschland massiv belastet, es wird von vielen Menschen als Bedrohung ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit empfunden“, sagte Dobrindt den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Samstagausgaben).

„Aus meiner Sicht zu Recht. Das Heizungsgesetz muss deshalb weg“, so der CSU-Landesgruppenchef. „Eine unserer ersten Maßnahmen in Regierungsverantwortung wäre es, das Heizungsgesetz zu beseitigen. Das Gesetz bringt keinen erkennbaren Klimanutzen, kostet Bürger und Staat aber Milliarden“, so Dobrindt.

Für den ursprünglichen Entwurf des Gesetzes gehen Berechnungen im Auftrag der Bundesregierung von einer Einsparung in Höhe von rund 54 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten aus. Wegen zahlreicher Änderungen dürfte die Pflicht zum Einbau klimafreundlicher Heizarten jedoch für deutlich weniger Bürger gelten – und somit auch weniger CO2 einsparen. Die Union möchte die Novelle des sogenannten Gebäudeenergiegesetzes wieder abschaffen, obwohl Deutschland bislang das CO2-Budget im Wohnungssektor jährlich überschreitet. „Das Heizungsgesetz ist neben der illegalen Migration die Grundlage für die schwer belastete gesellschaftliche Stimmung“, sagte Dobrindt.

„Olaf Scholz sollte endlich einsehen: Die Klimapolitik der Grünen zerstört das gesellschaftliche Klima in Deutschland“, schlussfolgerte der CSU-Politiker. Generell zeigte sich Dobrindt über die Entwicklung des Kanzlers verwundert. „Ich habe Olaf Scholz früher anders erlebt. Er hat dieses Etikett des Scholzomaten, das prägt seine öffentliche Wahrnehmung. Aber in Verhandlungen, in Gesprächen, auch in kritischen Situationen habe ich ihn stets überlegt, in der Sache sortiert, kompromissbereit und strategisch denkend erlebt. Darum bin ich von seiner totalen Fehlleistung überrascht, die er als Kanzler offenbart“, so Dobrindt.

Olaf Scholz habe die Führung verloren.


Foto: Alexander Dobrindt am 01.12.2023, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Krankenhausgesellschaft will Lauterbachs Reform unterstützen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) bietet Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach eine Zusammenarbeit bei der angestrebten Krankenhausreform an. „Wir unterstützen die Reformpläne von Minister Lauterbach und seinen Länderkollegen“, sagte Gaß der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

Doch dazu müsse die Finanzierung gesichert werden. „Die Ziele der Krankenhausreform drohen angesichts des laufenden kalten Strukturwandels unerreichbar zu werden. Wir brauchen eine faire Finanzierung für die nächsten Jahre, sonst werden viele Kliniken die Reform gar nicht mehr erleben“, sagte Gaß weiter. „Die 16 Landeskrankenhausgesellschaften und weitere Klinikverbände haben gerade mit der DKG einen gemeinsamen Appell an die Politik beschlossen: Wir bekennen uns zum Strukturwandel – mit dem Ziel, die Patientenversorgung in der Fläche zu sichern, Leistungen zu konzentrieren, Standortfusionen zu fördern und die ambulante Versorgung am Krankenhaus auszuweiten.“

Die Kliniken sorgten sich allerdings um die Energiehilfen, weil der Bund den dafür vorgesehenen Wirtschafts-Stabilisierungsfonds (WSF) nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Nachtragshaushalt 2021 gesperrt hat. „Insgesamt geht es um 4,5 Milliarden Euro, die der Bund 2022 an Energiehilfen für die Kliniken zugesagt hat. Das meiste davon ist bereits geflossen. Im Januar 2024 soll es die letzte Tranche von 800 Millionen Euro geben. Das Gesundheitsministerium hat uns signalisiert, dass auch diese Zahlung sicher ist“, erklärte der DKG-Chef.

„Wir vertrauen darauf, dass es so bleibt.“


Foto: Krankenhaus zur Weihnachtszeit (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Lindner weist Neuwahl-Vorstoß der Union zurück

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Chef Christian Lindner hat Vorstöße aus der Union zu vorgezogenen Neuwahlen zurückgewiesen. „Das ist keine Zeit für Hasardeure“, sagte der Finanzminister den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).

Wer mit Regierungskrisen aus Parteitaktik liebäugele, dem empfehle er seinen Blick in die Niederlande. Dort waren bei den Parlamentswahlen die Rechtspopulisten stärkste Kraft geworden. In der Ampel-Koalition habe jeder „seine eigenen Vorstellungen davon, was nötig ist“. Die drei Koalitionspartner verbinde aber die Verantwortung, Schaden vom Land abzuwenden und seine Modernisierung voranzubringen.

Auf die Frage, ob Lindner lieber mit CDU-Chef Friedrich Merz regieren würde, der die Schuldenbremse nicht in Frage stellt, erklärte der Minister, es sei noch offen, wie die Position der Union insgesamt zur Schuldenbremse sei. „Ich habe den Eindruck, dass die selbstbewussten CDU-Ministerpräsidenten ihrem Parteichef in dieser Frage ganz schön auf der Nase herumtanzen.“


Foto: Christian Lindner am 01.12.2023, über dts Nachrichtenagentur

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Trittin kontert FDP-Kritik an Teilnahme an Atomwaffenverbotskonferenz

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der außenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Jürgen Trittin, wies die Kritik von FDP-Fraktionsvize Michael Link an der Präsenz Deutschlands an der UN-Konferenz zum Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) zurück. „Es ist schon verwunderlich, dass ein stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP der Außenministerin vorwirft, sich an den gemeinsamen Koalitionsvertrag zu halten“, sagte Trittin dem „Tagesspiegel“ (Samstagausgabe).

„Die Koalition hat sich auf den Beobachterstatus beim AVV verständigt. Michael Links Gehampel schadet der Ampel.“ Link hatte zuvor gesagt, die Teilnahme Deutschlands als Beobachter an der Konferenz setze „gegenüber unseren Nato-Partnern ein problematisches Signal in einer gefährlichen Zeit“. Die Präsenz bei der AVV-Konferenz irritiere „verständlicherweise“ einige der „engsten Nato-Partner wie etwa Frankreich und Großbritannien“.

Trittin warf Link vor, er liege „in der Sache falsch“. Das Ziel einer atomwaffenfreien Welt müsse „weiterhin zentral sein, gerade in Zeiten multipler Krisen und Bedrohungen“, sagte der Grünen-Politiker. „Und der Atomwaffenverbotsvertrag ist dafür eine der wichtigsten Initiativen der letzten Jahrzehnte. Er stärkt den Nichtverbreitungsvertrag, statt ihn zu schwächen.“

So sähen es auch die Nato-Mitglieder Belgien und Norwegen, die mit Deutschland an der Konferenz teilnehmen würden, sagte Trittin. „Dass sich die FDP nun ausgerechnet die neue Position der von Rechtsradikalen abhängigen Regierungen von Schweden und Finnland zu eigen macht, stimmt nachdenklich.“ Link sagte, auf dem Nato-Gipfel in Wilna im Juli 2023 sei der AVV als Schwächung der Nato-Abschreckungsanstrengungen gegenüber Russland scharf kritisiert worden. „Deshalb sprechen wir uns als FDP-Bundestagsfraktion dafür aus, dass Deutschland in Zukunft nicht mehr als Beobachter an AVV-Konferenzen teilnimmt, auch um die Glaubwürdigkeit der Zeitenwende zu unterstreichen“, so Link.


Foto: Jürgen Trittin (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

MATCH PLANER Start-up BW Elevator Pitch 2024

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MATCH PLANER

Regional Cup Ulm: MATCH PLANER aus Reutlingen zieht ins Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch 2024“ ein

Mit dem Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“ sucht das Wirtschaftsministerium bereits zum zehnten Mal nach den einfallsreichsten Geschäftsideen und besten Gründerinnen und Gründern im Land. Dafür finden in ganz Baden-Württemberg Vorentscheide für das Landesfinale statt, die eigenverantwortlich durch die Partner organisiert werden. Der Regional Cup Ulm fand im Rahmen des IHK-Netzwerktags mit Start-up BW Elevator Pitch am 29. November statt. Das Team MatchPlaner Sport Solutions UG überzeugte mit seiner Geschäftsidee, einem digitalen Co-Trainer für den Amateursport, die Jury und zieht ins Landesfinale 2024 ein.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratuliert dem frisch gekürten Landesfinalisten und betont: „Ich freue mich, dass die IHK Ulm Gründerinnen und Gründern mit dem Vorentscheid die Gelegenheit gibt, sich und ihre innovativen Geschäftsideen zu präsentieren. Gründerinnen und Gründer gestalten mit ihren innovativen Geschäftsideen die Zukunft unserer Wirtschaft entscheidend mit. Deshalb wollen wir sie mit unserer Landeskampagne ‚Start-up BW‘ bestmöglich bei ihren Vorhaben unterstützen. Durch die Teilnahme am ‚Start-up BW Elevator Pitch‘ können sie ihre Geschäftsmodelle in einem frühen Stadium der Öffentlichkeit präsentieren und so wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung ihrer Unternehmen knüpfen.“

Für den Regional Cup Ulm hatten sich 26 Teams beworben, von denen 10 Teams ihre Geschäftsideen nach einem vorgeschalteten Publikumsvoting vor einer Fachjury präsentierten.

Zum „Start-up BW Elevator Pitch“
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg führt den Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“ seit Oktober 2013 als Baustein der Landeskampagne „Start-up BW“ durch. In der Wettbewerbsrunde 2023/2024 werden die Vorentscheide von den Partnern von Start-up BW durchgeführt. Sie schicken ihre Landesfinalisten in das Landesfinale „Start-up BW
Elevator Pitch“.

Die Gründerinnen, Gründer und Start-up-Teams haben in der Regel drei Minuten Zeit, um die Jury und das Publikum von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Teams werden von einer qualifizierten Jury bewertet. Beim Vorentscheid sollen mindestens 7 Start-ups, Gründerinnen und Gründer pitchen.

Für den Landesfinalisten gelten folgende Kriterien, um sich für das Landesfinale zu qualifizieren:

· Das Start-up / die Gründerin / der Gründer ist am Tag des Wettbewerbs mindestens 18 Jahre alt.

· Das Start-up / die Gründerin / der Gründer hat zum Zeitpunkt des Wettbewerbs nicht länger als 5 Jahre an der konkreten Umsetzung der Geschäftsidee gearbeitet, befindet sich in der Projekt- beziehungsweise Vorgründungsphase oder hat bereits gegründet.

· Es muss sich um eine konkrete Geschäftsidee handeln. Fiktive Geschäftsideen können leider nicht berücksichtigt werden.

· Der Standort des Unternehmens ist in Baden-Württemberg.

· Die Geschäftsidee wurde nicht bereits im Rahmen des „Start-up BW Elevator Pitch“ präsentiert.

Weitere Informationen
Mehr Infos zum „Start-up BW Elevator Pitch“ finden Sie unter: www.startupbw.de/elevatorpitch

Bild MATCH PLANER

Quelle Startup BW Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

Junge Union stellt Subventionen für Intel in Frage

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, hat die öffentlichen Subventionen für Intel in Magdeburg in Frage gestellt. „10 Milliarden Euro Steuergeld für ein Projekt eines einzigen Unternehmens, das im letzten Jahr über 11 Milliarden Euro Gewinn verzeichnet hat, überschreitet die Schwelle der Vernunft“, sagte der JU-Chef der „Wochentaz“ (Samstagsausgabe).

„Darüber hinaus ist Intel kein deutsches Unternehmen. Ich bin sehr gespannt, ob im Krisenfall in Taiwan wirklich Deutschland oder doch die USA vorrangig von den Chips aus Magdeburg profitieren würden.“ Sachen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) wiederholte unterdessen seine Forderung gegenüber Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zur Ansiedlung des Chip-Herstellers. „Der Bundeskanzler und Bundesminister Habeck haben gesagt, die Projekte in Magdeburg und Dresden kommen“, sagte er der Zeitung.

„Wir vertrauen den Worten des Bundeskanzlers.“ Haseloff erklärte abermals Reformwünschen der Schuldenbremse eine Absage und verwies auf die Möglichkeit einer Haushaltsnotlage für Kreditaufnahmen. „Die Schuldenbremse, so wie sie ist, muss bleiben. Es muss aber auch verfassungskonforme Möglichkeiten geben, Zukunftsinvestitionen in Wirtschaft, Wissenschaft und Technik zu tätigen. Die Möglichkeiten sind beispielsweise auch innerhalb der Schuldenbremse gegeben, etwa durch das Erklären einer Notlage.“

JU-Chef Winkel knüpfte Diskussionen über die Reform der Schuldenbremse an Bedingungen, die die Bundesregierung zuerst erfüllen müsse. „So lange die Ampel ihre Arbeitsmarkt-, Energie- und Migrationspolitik nicht ändert, gibt es keine Grundlage für ein Gespräch über eine Reform der Schuldenbremse.“ Der Bundestag beriet am Freitag in erster Lesung über den Nachtragshaushalt für das Jahr 2023, für den die Ampel-Koalition nach dem Haushalts-Urteil des Bundesverfassungsgerichts nachträglich die Notlage feststellen möchte.

Ob in diesem Jahr noch ein Haushalt für 2024 verabschiedet wird, ist bislang unklar.


Foto: Junge Union (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

edupression- App gegen Depressionen auf Rezept

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edupression

App gegen Depressionen auf Rezept – edupression permanent als digitale Gesundheitsanwendung gelistet

Psychische Erkrankungen sind nicht nur für jeden einzelnen Betroffenen belastend, sie stellen auch eine große Herausforderung für das Gesundheitssystem, Sozialversicherungen und die Arbeitgeber in Deutschland dar. Denn mit 15,1 Prozent sind sie der dritthäufigste Grund für Krankenstandstage, noch deutlich vor Verletzungen, Infektionen oder Verdauungsproblemen.

Umso wichtiger erscheint eine rasche und effiziente Therapie. Genau hier setzt edupression® an: das evidenzbasierte digitale Therapie-Programm richtet sich gleichermaßen an unipolar depressive Personen, deren Ärzt:innen und Therapeut:innen sowie Unternehmen zwecks Vorsorgemanagement. Jetzt hat die wegweisende App die dauerhafte Listung als digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) erreicht und kann somit auch in Zukunft auf Rezept verschrieben werden.

Berlin, 30.11.2023. Effiziente Hilfe im Kampf gegen Depression und Burnout – das hat sich die digitale Anwendung edupression® zum Ziel gesetzt. Der Bedarf ist leider größer denn je, denn die Corona-Pandemie hat hier noch einmal zu einem starken Anstieg geführt. So schätzt die WHO, dass weltweit etwa eine Milliarde Menschen von psychischen Erkrankungen betroffen sind. In Deutschland ortet die DAK einen Höchststand bei psychisch bedingten Fehltagen im Job und Fehlzeiten, die um 48 Prozent über dem Niveau von vor zehn Jahren liegen.

Sowohl die individuell Betroffenen, als auch die Gesellschaft insgesamt benötigen also dringend umfassende, moderne Lösungen. Als Vorreiter auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit hat sich edupression® genau darauf spezialisiert. Das Therapieprogramm basiert auf neuesten Erkenntnissen der Depressionsforschung und stützt sich auf wissenschaftlich-medizinisch fundierte Erkenntnisse. Das Ergebnis stellt eine vollständig evidenzbasierte Depressionsbehandlung dar, die sowohl bei der Therapie als auch in der Prävention Anwendung findet.

Mit mehr Wissen zu größerem Behandlungserfolg

Eine wesentliche Säule dabei ist Psychoedukation, also den Patient:innen Gesundheitskompetenz über ihre Krankheit zu vermitteln und sie so selbst zu Expert:innen zu machen. Denn wer mehr über seine Erkrankung weiß, kann Krankheitsbilder rascher identifizieren und Maßnahmen ergreifen, um gegenzusteuern. Depressionssymptome werden gelindert, was die Lebensqualität der Betroffenen naturgemäß stark verbessert. „Wir sind stolz darauf, nicht nur eine wirksame Lösung anzubieten, sondern auch durch evidenzbasierte Ergebnisse zu belegen, dass edupression® einen positiven Einfluss auf den Depressionsschweregrad und die Gesundheitskompetenz unserer Patienten hat“, betont Daniel Amann, CEO der SOFY GmbH, die edupression® betreibt.

Entwickelt wurde die App von einem multidisziplinären Expertenteam – mit Experten der Medizinischen Universität Wien. Wesentliche Bestandteile sind etwa ein medizinisches Stimmungsdiagramm, denn Patient:innen sollen Zusammenhänge der Erkrankung erkennen und den Therapieerfolg selbst dokumentieren. Patient:innen erhalten auch leitliniengerechte Therapieempfehlungen. Für das Therapie-Feedback stehen außerdem weitere psychologische und neuropsychologische Fragebögen bereit. Natürlich gibt es auch abwechslungsreiche Übungen aus der kognitiven Verhaltenstherapie.

Anti-Depressions-App jetzt dauerhaft auf Rezept

Seit Anfang des Jahres kann die Plattform mit zwei CE-zertifizierten Medizinprodukten bereits als DiGA auf Rezept verschrieben und von unipolar depressiven Patient:innen in Deutschland somit kostenfrei genutzt werden. Nun hat edupression® die dauerhafte Aufnahme in das DiGA Verzeichnis erreicht. „Die dauerhafte Listung von edupression® als DiGA für unipolar depressive Patienten markiert einen entscheidenden Schritt in der psychischen Gesundheitsversorgung“, kommentiert Amann. Die Zulassung unterstreiche auch das Engagement der SOFY GmbH für personalisierte Medizin, indem sie eine personalisierte, klinisch relevante und wirksame Lösung für unipolar depressive Patient:innen bereitstellt. Das Unternehmen setze damit neue Maßstäbe in der psychischen Gesundheitsversorgung.

Eine Plattform – drei Anwendergruppen

Neben den Patient:innen und potenziell Betroffenen selbst richtet sich das Angebot von edupression® auch an Ärzt:innen und Therapeut:innen, die es für die Arbeit mit ihren Patient:innen nutzen und – im Hinblick auf Mitarbeitervorsorge – auch an Unternehmen. „Diese können ihren Mitarbeiter:innen damit nicht nur etwas Gutes tun und deren psychische Gesundheit fördern, sondern durch das frühzeitige Erkennen von Symptomen auch Krankenstandstage reduzieren“, erklärt Amann abschließend.

Quelle Fullstop Public Relations