Sonntag, Februar 1, 2026
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Dax lässt geringfügig nach – Commerzbank hinten

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Donnerstag hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 16.629 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Nach einem schwachen Tagesstart verharrte der Dax im Tagesverlauf auf etwas unter Vortagesniveau. „Die Rally im Deutschen Aktienindex lässt nicht nur die meisten Marktbeobachter, sondern auch viele Anleger kopfschüttelnd zurück“, kommentierte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst bei CMC Markets. „Dass es heute mit wieder steigenden Kursen an der Wall Street vorerst nicht weiter nach oben geht, könnte bedeuten, dass zumindest ein Großteil der Leerverkäufer gestern die Reißleine gezogen hat.“ Auch die Erwartungen massiver Zinssenkungen hält Oldenburger zumindest kurzfristig für übertrieben.

„Ein zu dynamischer Kurswechsel in der Geldpolitik könnte am Ende auch vom Segen zum Fluch für die Aktienmärkte werden, wenn Investoren immer mehr und schnellere Zinssenkungen einpreisen. Bei diesem Tempo wird es nicht lange dauern, bis die gestiegenen Aktienmarktbewertungen durch sinkende Anleiherenditen in echte Rezessionsängste umschlagen.“ Die letzten beiden Male, als die US-Notenbank und auch die Europäische Zentralbank von einer Pause zur tatsächlichen Senkung der Leitzinsen übergegangen waren, seien mit starken Verlusten im breiten Aktienmarkt verbunden gewesen, so der Marktanalyst. „Als die Fed zu dem Schluss kam, dass sie die Zinsen schnell senken musste, waren das Wachstum und damit auch die Stimmung am Aktienmarkt bereits so stark angeschlagen, dass die Notenbanken die gesamte Straffung, die sie in dem Zyklus zuvor vorgenommen hatten, wieder rückgängig machen mussten. Mit anderen Worten: eine harte Landung der Wirtschaft zwang sie dazu.“

Bis kurz vor Handelsschluss bildeten die Papiere von Adidas, Zalando und Commerzbank das Schlusslicht an der Frankfurter Börse. Nach den kräftigen Verlusten am Vortag waren die Merck-Aktien dagegen an der Tabellenspitze zu finden. Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Januar kostete 40 Euro und damit zwei Prozent mehr als am Vortag.

Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Der Ölpreis stieg ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 74,86 US-Dollar, das waren 56 Cent oder 0,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagnachmittag stärker. Ein Euro kostete 1,0792 US-Dollar (+0,22 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9266 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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Wissing mahnt schnelle Lösung im Bahn-Tarifstreit an

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat an die Tarifpartner im Bahnstreik appelliert, eine schnelle Lösung zu finden. „Die Menschen sind auf Mobilität angewiesen und gerade während der Feiertage trifft es die Familien hart – oder Menschen, die zu ihren Freunden wollen, zu ihren Liebsten wollen“, sagte Wissing dem TV-Sender „Welt“ am Donnerstag.

„Und deswegen kann man nur appellieren an alle, sich schnell zu einigen und vor allen Dingen dafür zu sorgen, dass die Menschen während der Feiertage, die auf Mobilität angewiesen sind, auch mit der Bahn reisen können.“ Einen Eingriff in die Verhandlungen lehnte Wissing ab. „Es gilt bei uns Tarifautonomie. Es ist nicht Aufgabe der Bundesregierung, hier zu schlichten“, so der Verkehrsminister.

„Ich kann den Ärger verstehen und bin dennoch darauf fokussiert, die Tarifautonomie zu achten.“ Er könne nicht in diesem Tarifkonflikt ein „Machtwort“ sprechen oder eine Entscheidung treffen, so Wissing. „Und deswegen müssen die Tarifparteien sich ihrer Verantwortung bewusst sein, gerade in der Zeit, in der Menschen in besonderem Maße auf Mobilität angewiesen sind. Ich kann nur hoffen, dass diese Verantwortung wahrgenommen wird und man sich schnell einigt und zusammenfindet.“

Der FDP-Politiker machte aber auch deutlich, dass er die Streiks für eine Belastung für die ganze Gesellschaft hält. Die Bahn sei ein wichtiges Verkehrsmittel, und die Bürger seien „darauf angewiesen, dass sie zuverlässig und vor allen Dingen verlässlich fährt“, so Wissing. „Und diese immerwährenden Streiks belasten die gesamte Gesellschaft.“ Der Ausstand im Personenverkehr soll am Donnerstagabend um 22 Uhr beginnen und bis Freitag 22 Uhr andauern.

GDL-Chef Claus Weselsky hat für die Zeit bis zum 7. Januar 2024 eine Streik-Pause angekündigt.


Foto: Volker Wissing (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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NRW-Wirtschaftsministerium erleichtert über Datteln-Urteil

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Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Das nordrhein-westfälische Wirtschafts- und Klimaschutzministerium hat sich erleichtert über das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Kohlekraftwerk Datteln IV gezeigt. „Das Kraftwerk Datteln IV leistet aktuell einen systemstabilisierenden Versorgungsbeitrag sowohl für Strom-, aber besonders auch für die Wärmeversorgung vor Ort“, sagte die Sprecherin von Ministerin Mona Neubaur (Grüne) der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

„Zudem ist es wichtiger Stromlieferant für den Bahnbetrieb der DB in deren separatem Stromnetz.“ Den Fortgang des Prozesses beim OVG Münster werde man „aufmerksam verfolgen“, so die Sprecherin. Das Bundesverwaltungsgericht hatte am Donnerstag ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts von NRW aufgehoben, das 2021 den Bebauungsplan für das Steinkohlekraftwerk für unwirksam erklärt hatte. Nun muss das Landesgericht sein Urteil überdenken.


Foto: NRW-Landesschild (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Pisa-Studie: Bildungsforscherin rät von Schulstruktur-Debatten ab

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Dresden (dts Nachrichtenagentur) – Die Bildungsforscherin Nele McElvany rät angesichts der schlechten Ergebnisse in der jüngsten Pisa-Studie davon ab, Debatten über die deutsche Schulstruktur mit dem dreigliedrigen Schulsystem zu eröffnen. „Schulsysteme sind international schwierig zu vergleichen, weil sie sich in vielem unterscheiden“, sagte McElvany der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

„Sie zu verändern, ist langwierig und teuer, und dann weiß man im Zweifelsfall nicht, ob das neue wirklich besser ist als das alte“, so die Leiterin des Instituts für Schulentwicklungsforschung an der TU Dresden. „Ich plädiere darum dafür, sich nicht an so einer Strukturfrage aufzuhalten.“ Man müsse sich darum kümmern, was im Unterricht passiert. Sie fragte, ob die Kinder mit ausreichender Zeit, ausreichendem Fokus und Ansätzen lernten, die wissenschaftlich als wirksam evaluiert wurden, oder ob man tradierte Methoden habe, „von denen man nur annimmt, dass sie gut sind“.

Zugleich plädierte McElvany für einen anderen Umgang mit Migration im deutschen Schulsystem. Es gebe „eine sich veränderte Schülerschaft und ein System, das sich schwer tut, darauf wirksam zu reagieren“, sagte sie. Sprache sei ein wesentlicher, zentraler Schlüssel für die gesamte Bildung. „Kinder mit eigenem oder familiärem Zuwanderungshintergrund sprechen zu Hause häufig eine andere Sprache als Deutsch. Das ist auch gut so, es gehört zu ihrer familiären Herkunft und Kultur. Aber sie müssen Deutsch lernen, und wir sehen ganz klar, dass das nicht ausreichend gut und nicht rechtzeitig genug funktioniert“, sagte McElvany.

„Wir müssen die Sprachkompetenz aller Kinder frühzeitig diagnostizieren. Dann muss passgenau gefördert werden. Am besten, bevor Kinder in die Schule kommen“, sagte sie.

„Diese Förderung muss verbindlich sein: Vorschulische Bildung darf nicht nur in der Verantwortung der Eltern liegen. Sicher gibt es viele, die sich wunderbar um so etwas kümmern können. Aber viele können das aus unterschiedlichsten Gründen nicht leisten – und das ist überhaupt kein Vorwurf an die Eltern.“

Im Hinblick auf die deutschen Pisa-Ergebnisse warnte McElvany, man könne abgehängt werden, wenn dieser Trend so weitergehe. Deutschland sei im Mittelfeld der OECD-Länder gelandet, „aber wirklich viele sind signifikant besser als wir. Und das in unserem Land, in dem wir ganz zentral auf Humankapital angewiesen sind. Der Fachkräftemangel hat direkt etwas mit unserem Bildungssystem zu tun.“

Bei einem großen Anteil der Schülerschaft gelinge es derzeit nicht einmal, grundlegende Fähigkeiten zu vermitteln. Nele McElvany ist Leiterin der internationalen Iglu-Studie in Deutschland.


Foto: Räume für Deutsch-Unterricht (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Zentralbanken: Von restriktiv auf neutral

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Zentralbanken Ausblick
Foto von Maurizio Porfiri (Quelle: CAT Financial Products)

Ein aktueller Ausblick von Maurizio Porfiri, CIO, CAT Financial Products:

Mit Blick auf das Inflationsjahr 2023 zeichnet sich ab, dass die US-Inflation für den von der FED bevorzugten Indikator, die Personal Consumption Expenditures Inflation (PCE-Inflation), die einen breiteren Warenkorb abbildet als der gängige CPI-Indikator, bis Ende des Jahres auf 2,4 % sinken dürfte. Dies deutet auf eine gewisse Stabilisierung der Preisentwicklung hin, wobei insbesondere Mieten und Nebenkosten aufgrund von Angebotsengpässen den stärksten Rückgang verzeichnen. Bemerkenswert ist, dass trotz dieser rückläufigen Tendenzen einige Sektoren, wie z.B. das Gesundheitswesen und andere Dienstleistungen, weiterhin ein hohes Inflationsniveau aufweisen. Dies könnte auf spezifische strukturelle und nachfrageseitige Faktoren in diesen Sektoren zurückzuführen sein, die einen anhaltenden Preisdruck aufrechterhalten.

Insbesondere für die Federal Reserve (FED) und die Europäische Zentralbank (EZB) erwarten wir, dass beide Institutionen die Zinssätze im vierten Quartal 2023 und im ersten Quartal 2024 unverändert lassen. Diese Prognose signalisiert eine gewisse Kontinuität in der aktuellen Politik und könnte auf den Wunsch hindeuten, die wirtschaftliche Stabilität aufrechtzuerhalten. Die interessante Wendung liegt in der Erwartung erster Zinssenkungen, die für die zweite Jahreshälfte 2024 prognostiziert werden. Es wird sogar spekuliert, dass es bereits im zweiten Quartal 2024 zu kleineren Anpassungen kommen könnte. Dies deutet darauf hin, dass die Zentralbanken eine vorsichtige Lockerung ihrer Geldpolitik in Erwägung ziehen, um auf potenzielle wirtschaftliche Herausforderungen und Unsicherheiten zu reagieren.

Der Übergang von einer straffen zu einer lockeren Geldpolitik signalisiert eine proaktive Herangehensweise der Zentralbanken an die sich verändernden wirtschaftlichen Bedingungen. Der Fokus auf das zweite Halbjahr 2024 und mögliche kleinere Anpassungen im zweiten Quartal 2024 unterstreichen die Dynamik und Flexibilität, die die Zentralbanken bei ihren geldpolitischen Entscheidungen beibehalten wollen. Die Bank of Japan, die bisher keine Zinserhöhungen vorgenommen hat, bleibt auf dem Radar der Anleger. Hier wurden bisher nur kleinere Anpassungen an der sogenannten YieldCurveControl Methodik (YCC) vorgenommen. Eine Wende hin zu Zinserhöhungen ist nicht zu erwarten, weitere kleinere Anpassungen der Geldpolitik sind aber durchaus möglich.

Bezüglich der für 2023 von vielen Seiten erwarteten Rezession hat sich eine deutliche Verbesserung ergeben. Die Wahrscheinlichkeit musste kontinuierlich nach unten korrigiert werden. Diese Anpassungen spiegeln ein gewisses Vertrauen in die Widerstandsfähigkeit des aktuellen Konjunkturzyklus wider. Trotz dieser positiven Anpassungen halten wir die Rezessionswahrscheinlichkeit nach wie vor für zu hoch, insbesondere in den USA, wo der aktuelle Zyklus eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gegenüber einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aufweist. Diese Einschätzung beruht auf der Beobachtung, dass die US-Wirtschaft robust erscheint und sich gegenüber den potenziellen Auslösern einer Rezession als widerstandsfähig erweist.

Unsere aktuellen Prognosen für die Wahrscheinlichkeit einer US-Rezession innerhalb eines Jahres liegen eher im Bereich von 15-20%. Diese moderaten Einschätzungen spiegeln ein gewisses Maß an Unsicherheit und die Berücksichtigung potenzieller Risiken wider, unterstreichen aber gleichzeitig das Vertrauen in die Stabilität des derzeitigen wirtschaftlichen Umfelds.

Obwohl die Risiken abnehmen, ist weiterhin Vorsicht geboten, und die Wahrscheinlichkeit einer Rezession muss ständig sorgfältig neu bewertet werden. Die Grafik zeigt ein eher umgekehrtes Bild unserer Erwartungen. Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in Europa höher ein als in den USA. Hier ist insbesondere die Wirtschaftsleistung Deutschlands zu beobachten, die stark eingebrochen ist.

Zentralbanken

Zentralbanken: Von restriktiv auf neutral

Foto von Maurizio Porfiri (Quelle: CAT Financial Products)

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SPD-Spitze fordert Aussetzung der Schuldenbremse 2024

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die beiden SPD-Parteivorsitzenden Saskia Esken und Lars Klingbeil fordern, 2024 die Schuldenbremse erneut auszusetzen und die dafür nötige außergewöhnliche Notlage mit den Milliarden-Ausgaben zur Unterstützung der Ukraine im Verteidigungskampf gegen Russland zu begründen. „Wir hoffen auf Einsicht auch bei der FDP“, sagte Esken dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagsausgaben).

Klingbeil erklärte in dem Doppelinterview: „Wir sind der zweitgrößte Unterstützer der Ukraine und wir sehen gerade, dass andere Länder drohen, wegzubrechen. Wir haben eine hohe Verantwortung.“ Esken erläuterte: „Das Bundesverfassungsgericht hat klar dargelegt, dass über Haushaltsjahre hinweg andauernde Krisen und ihre Folgen im Rahmen der Ausnahmeregel bewältigt werden können – sie muss nur immer wieder neu erklärt werden.“ Es sei offenkundig, dass der russische Angriffskrieg andauere und mit ihm die deutsche Unterstützung für die Ukraine.

„Und auch die Folgen, die wir in unserem Land spüren, dementsprechend muss man die Notlage auch für 2024 beschließen und damit auf die Rechtslage nach dem Urteil reagieren“, so Esken. Klingbeil mahnte: „Wir haben in Deutschland im nächsten Jahr die Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine. Es ist ganz entscheidend, dass wir solidarisch bleiben und deswegen ist es auch so wichtig, dass keine Konkurrenz entsteht zwischen Investitionen in die Zukunft und der Unterstützung der Ukraine.“ Er zeigte sich zuversichtlich, dass es auch mit der Union eine Reform der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse geben könnte.

„Warten wir mal ab, was bei der Union noch passiert.“ Er sei sicher, dass CDU-Chef Friedrich Merz „ein Führungsproblem bekommt“. Einflussreiche Ministerpräsidenten der Union folgten seinem Kurs nicht. „Jeder, der in Verantwortung steht – und das tut Friedrich Merz nicht -, hat zur Veränderung der Schuldenbremse eine aufgeschlossene Haltung“, sagte Klingbeil.

„Wir wollen, dass die Ukraine sich erfolgreich gegen Russland verteidigt. Wir müssen sie weiter umfassend unterstützen. Das Schlimmste, was passieren könnte, ist, diese Hilfe gegen Investitionen in die wirtschaftliche Stärke Deutschlands und den Klimaschutz zu stellen.“


Foto: Lars Klingbeil und Saskia Esken (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Welche Faktoren sind entscheidend bei der Auswahl eines Affiliate-Programms?

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Affiliate-Programme

Auswahlkriterien für lohnende Affiliate-Programme

In der Welt des digitalen Marketings hat sich Affiliate-Marketing als eine effiziente und flexible Methode etabliert, um online Einnahmen zu generieren. Es bietet Publishern, Bloggern und Website-Betreibern die Möglichkeit, durch die Bewerbung von Produkten oder Dienstleistungen anderer Unternehmen eine Provision zu verdienen. Doch angesichts der Fülle an verfügbaren Affiliate-Programmen steht man oft vor der Herausforderung, diejenigen auszuwählen, die nicht nur finanziell lohnend, sondern auch für das eigene Publikum und die eigene Marke relevant sind.

Die Wahl des passenden Affiliate-Programms kann maßgeblich über den Erfolg Ihrer Marketingbemühungen entscheiden. Eine wohlüberlegte Auswahl ist daher unerlässlich, um das volle Potenzial des Affiliate-Marketings auszuschöpfen. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die Schlüsselfaktoren, die Sie bei der Auswahl eines Affiliate-Programms berücksichtigen sollten, um sicherzustellen, dass Ihre Bemühungen nicht nur finanziell ertragreich, sondern auch authentisch und nachhaltig sind.

1. Übereinstimmung mit dem eigenen Publikum

Das wohl wichtigste Kriterium ist die Relevanz des Affiliate-Programms für Ihr Publikum. Produkte oder Dienstleistungen, die Sie bewerben, sollten einen Mehrwert für Ihre Zielgruppe bieten und zu Ihrem Content passen. Eine hohe thematische Übereinstimmung führt in der Regel zu besseren Conversion Rates.

2. Provisionssätze und Zahlungsbedingungen

Ein weiterer entscheidender Faktor sind die Provisionssätze. Höhere Provisionen bedeuten nicht immer höhere Einnahmen – manchmal können Programme mit niedrigeren Raten, aber höheren Conversion Rates lukrativer sein. Beachten Sie auch die Zahlungsbedingungen, wie Mindestauszahlungsbeträge und Zahlungsfrequenz.

3. Qualität und Reputation der Produkte/Dienstleistungen

Die Qualität und Reputation der beworbenen Produkte oder Dienstleistungen sind essentiell. Empfehlen Sie nur Produkte, hinter denen Sie stehen können. Eine gute Produktqualität erhöht die Kundenzufriedenheit und fördert langfristige Beziehungen zu Ihrem Publikum.

4. Tracking und Reporting

Ein gutes Affiliate-Programm sollte transparente und zuverlässige Tracking-Methoden sowie detaillierte Reporting-Optionen bieten. Dies ermöglicht es Ihnen, die Performance Ihrer Affiliate-Links genau zu verfolgen und Ihre Strategien entsprechend anzupassen.

5. Unterstützung und Ressourcen

Manche Affiliate-Programme bieten zusätzliche Unterstützung und Ressourcen, wie Werbematerialien, Schulungen oder persönliche Ansprechpartner. Solche Zusatzleistungen können besonders für Einsteiger im Affiliate-Marketing sehr wertvoll sein.

6. Cookie-Laufzeit

Die Länge der Cookie-Laufzeit ist ein wichtiger Aspekt. Sie bestimmt, wie lange nach dem ersten Klick eines Besuchers auf Ihren Affiliate-Link Provisionen erfasst werden. Längere Cookie-Laufzeiten erhöhen die Chance, dass Käufe noch Ihnen zugeschrieben werden, selbst wenn sie erst einige Zeit nach dem ersten Klick erfolgen.

7. Wettbewerbsfähigkeit der Produkte

Bewerten Sie, wie wettbewerbsfähig die Produkte oder Dienstleistungen innerhalb ihres Marktes sind. Produkte, die sich durch eine hohe Nachfrage und geringen Wettbewerb auszeichnen, können effektiver zu bewerben und profitabler sein.

8. Exklusivität des Programms

Einige Affiliate-Programme bieten Exklusivität in dem Sinne, dass ihre Produkte nur über ausgewählte Affiliates vertrieben werden. Diese Exklusivität kann die Attraktivität Ihrer Angebote steigern und Ihre Chancen erhöhen, aus der Masse herauszustechen.

9. Flexibilität in Werbemethoden

Überprüfen Sie, wie flexibel das Affiliate-Programm in Bezug auf die Werbemethoden ist. Einige Programme haben strenge Richtlinien, was die Art und Weise der Werbung angeht, während andere mehr Freiheit in der Gestaltung und Vermarktung zulassen.

10. Zugang zu Performance-Daten

Gute Affiliate-Programme sollten Zugang zu detaillierten Performance-Daten bieten. Diese Informationen sind entscheidend, um Ihre Marketingstrategien zu bewerten und anzupassen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

11. Markenstärke und Marktpräsenz

Berücksichtigen Sie die Markenstärke und Marktpräsenz der Produkte oder Dienstleistungen. Bekannte Marken können das Vertrauen der Kunden wecken und die Wahrscheinlichkeit von Käufen erhöhen.

Fazit

Die richtige Auswahl eines Affiliate-Programms ist entscheidend für den Erfolg im Affiliate-Marketing. Es geht nicht nur darum, ein Programm mit hohen Provisionssätzen zu wählen, sondern vielmehr um die Suche nach einem Programm, das in Bezug auf die Zielgruppe, die Qualität und die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte, die Cookie-Laufzeit, die Markenstärke und weitere Faktoren gut zu Ihrem Content und Ihrer Marketingstrategie passt. Eine umsichtige Auswahl, die alle genannten Kriterien berücksichtigt, kann Ihre Chancen auf Erfolg im Affiliate-Marketing deutlich erhöhen.

Die Kombination aus einem relevanten und qualitativ hochwertigen Angebot, angemessenen Provisionen, einer langen Cookie-Laufzeit, exklusiven Angeboten, Flexibilität in der Werbung und Zugang zu detaillierten Performance-Daten bildet das Fundament für ein erfolgreiches Affiliate-Marketing. Darüber hinaus ist die fortlaufende Analyse und Anpassung Ihrer Strategien auf Basis der gesammelten Daten und Erfahrungen ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs.

Abschließend lässt sich sagen, dass Affiliate-Marketing ein dynamisches Feld ist, das ständige Aufmerksamkeit und Anpassung erfordert. Die sorgfältige Auswahl des richtigen Affiliate-Programms, kombiniert mit einer strategischen und datengesteuerten Herangehensweise, kann jedoch zu einer wertvollen Einnahmequelle und einer erfolgreichen Erweiterung Ihres Geschäftsmodells führen.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – Kzenon

AI Founders der Campus Founders

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AI Founders @campus founders

„AI Founders“ der Campus Founders – Innovative KI-Lösungen der Startups sind gefragter denn je

Ein Jahr „AI Founders“ der Campus Founders: das sind drei erfolgreiche Durchläufe des Inkubatorprogramms, mehr als 30 teilnehmende KI-Startups sowie der Kontakt zu zahlreichen Investoren und Entscheidern führender Unternehmen. „AI Founders“ hat sich als eines der führenden Inkubatorprogramme für KI-Startups etabliert und wird längst international wahrgenommen. Mit dem Demo Day, auf dem elf junge Gründerteams ihre Produkte präsentierten, endete gestern Durchlauf Nummer drei. 160 Gäste waren ins Heilbronner Science Center experimenta gekommen, um das mitzuerleben und Kontakte zu den aufstrebenden Startups zu knüpfen.

Erneut war das Interesse an dem Demo Day groß. Diesmal waren mehr als 50 Investoren und mehr als 40 Entscheider regionaler Hidden Champions unter den Gästen. Ein Zeichen für ein lebendiges Startup- und Innovationsökosystem. Die Campus Founders bringen als wichtiger Startup- & Co-Innovation Hub mit dem Programm nicht nur talentierte KI-Startups in die wirtschaftlich starke Region Heilbronn-Franken. Gleichzeitig erweitern sie das Heilbronner Startup-Ökosystem und heben es auf internationales Niveau. „Seit wir im Oktober 2022 mit `AI Founders´ starteten, haben mehr als 30 KI-basierte Startups das Programm durchlaufen und das Startup-Ökosystem bereichert. Gleichzeitig nimmt die Bedeutung Heilbronns als AI-Hotspot in Europa kontinuierlich zu“, sagt Oliver Hanisch, CEO der Campus Founders.

Immer mehr KI-Startups siedeln sich im Heilbronner Ökosystem an

Bestes Beispiel ist das Team von Semorai, das beim ersten „AI Founders“-Durchlauf dabei war. Mittlerweile hat es sein Headquarter bei den Campus Founders aufgeschlagen und ist fest in der Region etabliert. Das Startup bietet produzierenden Unternehmen einen KI-basierten Qualitätsassistenten, der es ermöglicht, Fehlerpotentiale bereits in der Entwicklungsphase automatisiert zu identifizieren und deren Risiko einzuschätzen. Mehrere Pilotprojekte mit namhaften Unternehmen wie Audi, Vector, SCHUNK, Magna International und KACO wurden initiiert.

„Inzwischen planen weitere sechs Teams, sich im Heilbronner Ökosystem anzusiedeln und haben sich u. a. für eine Frühphasenfinanzierung durch das Förderprogramm `Startup BW Pre-Seed´ des Landes Baden-Württemberg beworben. Das freut uns natürlich. Es zeigt, dass Startups in der Region mittlerweile gute Bedingungen für ihre weitere Entwicklung vorfinden: durch die Campus Founders, den Bildungscampus Heilbronn und einer Vielzahl etablierter Unternehmen“, so Hanisch.

Aus innovativen Ideen werden erfolgreiche KI-Startups

Gestern präsentierten elf Gründer:innenteams ihre innovativen KI-Lösungen: die Teams von AmberSearch, OpenGrant, esko.ai, Contrarian.ai, Celekohr, great2know, Phont, punku, StrategyBridge.ai, Sylby und Keyward. Sie hatten sich im Vorfeld gegen mehr als 200 Startups aus ganz Europa durchgesetzt, die sich ebenfalls um die Teilnahme beworben hatten. Sie sicherten sich damit ein Stipendium in Höhe von 25.000 Euro, freie Unterkunft im Co-Living-Appartement und Arbeiten im Coworking-Space der Campus Founders und des IPAI. 12 Wochen arbeiteten sie intensiv an ihrer Geschäftsidee und Technologie. Erfahrene Mentoren und KI-Experten standen ihnen dabei unterstützend zur Seite.

Aus innovativen Ideen werden so erfolgreiche KI-Startups – eine Entwicklung zur rechten Zeit: „Die KI-Technologie macht derzeit enorme Fortschritte. Immer mehr und immer differenziertere Anwendungen werden entwickelt“, sagt Patrick Burkert, Director Ventures & Head of Startups Campus Founders. Er ist beeindruckt vom Einsatz der Teams: „Sie alle haben während des Programms ihre KI-basierten Geschäftsideen stark vorangetrieben. Von den innovativen Ansätzen unserer Startups können wir viel lernen – Ansätze, die auch für etablierte Unternehmen relevant sind. Für uns als Campus Founders ist es daher wichtig, diese beiden Seiten zusammenzubringen.“ Wie gut das gelingt, zeigt einmal mehr das große Interesse am Demo Day.

“AI Founders” startet erneut mit zwei Durchläufen in 2024

Nach diesem Erfolg, geht „AI Founders“ 2024 in die nächste Runde. Start von Batch #4 ist am 15.04.2024 und endet am 26.06.2024 erneut mit einem Demo Day.
Mehr Informationen unter https://campusfounders.de/de/startups/aifounders/

Bild AI Founders @ Campus Founders

Quelle The Trailblazers GmbH

SPD wirft Lindner "industriepolitischen Offenbarungseid" vor

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Debatte über Haushaltseinsparungen wirft die SPD Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) vor, durch das Infragestellen der Förderung des Halbleiter- und Batteriesektors den Wirtschaftsstandort Deutschland zu gefährden. „Der Finanzminister leistet einen industriepolitischen Offenbarungseid“, sagte der Mittelstandsbeauftragte der Bundestagsfraktion, Esra Limbacher, der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).

Lindner verkenne, dass sich die Welt in den letzten Jahren weitergedreht habe. „Zentrale Akteure, allen voran die USA und China, betreiben eine aktive Industriepolitik mit massiven Investitionen in Zukunftstechnologien.“ Mikrochips, Batteriezellen, Technologien zur klimaneutralen Energieerzeugung seien die Grundlage für Wohlstand und gute Arbeitsplätze in den kommenden Jahrzehnten. „Die passive Beobachterrolle, die der Finanzminister für Deutschland vorsieht, ist aus der Zeit gefallen. Sie wäre fatal für den Wirtschaftsstandort Deutschland“, sagte Limbacher.

Lindner hatte den Sinn staatlich geförderter großer Infrastruktur-Investitionen im Halbleiter- und Batteriesektor infrage gestellt. Er sei nicht der Ansicht, dass Deutschland diese Industrien fördern müsse, so Lindner.


Foto: Christian Lindner (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Union und Ampel offen für Gruppenstatus für Ex-Linksfraktion

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion warnt die Ampel davor, das Ende der Linksfraktion für sich im parlamentarischen Alltag zu nutzen. „Wichtig ist, dass die Koalition die Situation nicht zu ihrem Vorteil nutzt“, sagte Thorsten Frei, Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, dem „Tagesspiegel“.

„Die Ampel darf sich nicht am parlamentarischen Nachlass der Linken bereichern.“ Die Union sei dabei offen, den derzeit fraktionslosen Abgeordneten um Dietmar Bartsch sowie denen um Sahra Wagenknecht zusätzliche parlamentarische Rechte zuzubilligen. „Für die Bildung von Gruppen gibt es historische Beispiele und verfassungsrechtliche Leitplanken, die das Bundesverfassungsgericht gezogen hat“, sagte Frei. Vor diesem Hintergrund gehe die CDU/CSU-Fraktion „davon aus, dass es zur Anerkennung zweier Gruppen kommen wird“. Die parlamentarischen Rechte hätten „sich an den verfassungsrechtlichen Vorgaben zu messen“, ergänzte er. „Dazu gehören unter anderem angemessene Redezeiten im Plenum sowie Mitwirkungsmöglichkeiten in den Ausschüssen.“ Frei fordert die Ampel-Fraktionen auf, „konkrete Vorschläge zu unterbreiten“. Die Unionsfraktion stehe „für konstruktive Gespräche bereit“. Die Ampel-Fraktionen zeigen sich offen, den früheren Linksfraktionsabgeordneten den Status als Gruppen zuzugestehen. Bei der Frage nach den konkreten Rechten und der Ausstattung der Gruppen mit Mitarbeitern und finanziellen Zuschüssen aber halten sich SPD, Grüne und FDP bisher bedeckt. „Wir werden zeitnah interfraktionelle Gespräche über einen Antrag des Ältestenrates zur Anerkennung der Gruppen aufnehmen, damit Anfang nächsten Jahres der Bundestag einen Beschluss hierzu fassen kann“, sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, Katja Mast, dem „Tagesspiegel“. Hierzu seien „viele Detailfragen interfraktionell zu besprechen und zu klären“.

Die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion, Irene Mihalic, sagte: „Die Rahmenbedingungen für eine mögliche Bildung von Gruppen werden im Ältestenrat beraten und wir werden diesen Gesprächen jetzt nicht vorgreifen.“ Das Thema sei „komplex“, weil es für einen solchen Vorgang in der jüngeren Geschichte des Parlaments kein erprobtes Vorgehen gebe. Stephan Thomae, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion, verwies auf „aktuell interfraktionelle Gespräche und juristische Prüfungen“. Wenn diese abgeschlossen seien, werde sich die FDP-Fraktion „eine finale Position bilden. Über Rechte und Status einer möglichen Gruppe entscheidet letztendlich der Bundestag.“


Foto: Rest der Linksfraktion (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts