Donnerstag, Januar 22, 2026
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1. Bundesliga: Heidenheim und Bochum torlos

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Heidenheim (dts Nachrichtenagentur) – Im ersten Sonntagsspiel des zwölften Bundesliga-Spieltags haben sich der 1. FC Heidenheim und der VfL Bochum 0:0 getrennt. Auch wenn die Hausherren im ersten Durchgang etwas mehr Spielkontrolle hatten, blieben Chancen auf beiden Seiten Mangelware.

Erst nach dem Seitenwechsel nahm das Spiel dann zunehmend an Fahrt auf, im Abschluss agierten aber beide Teams weiterhin erfolglos. Die größte Chance vergab noch Heidenheim-Stürmer Tim Kleindienst, der in der 88. Minute frei vorm Tor des Gegners auftauchte, den Ball aber über das Tor setzte. Somit blieb es bei der Punkteteilung. In der Tabelle bleibt Heidenheim damit auf Platz 13, Bochum rangiert direkt dahinter.

Für Heidenheim geht es am Samstag in Leipzig weiter, Bochum ist zeitgleich gegen Wolfsburg gefordert.


Foto: Erhan Masovic (VfL Bochum) (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Pflegerat drängt auf mehr Unterstützung für pflegende Angehörige

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Präsidentin des Deutschen Pflegerates, Christine Vogler, fordert, pflegende Angehörige stärker zu unterstützen, um negativen wirtschaftlichen Folgen für Deutschland entgegenzuwirken. Wenn Angehörige vermehrt aus ihrem Beruf aussteigen, um Pflegetätigkeiten zu übernehmen, „dann haben wir ein volkswirtschaftliches Mega-Problem“, sagte Vogler der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Der Deutsche Pflegerat geht davon aus, dass bis 2030 ungefähr 100.000 Pflegefachpersonen in allen Versorgungsbereichen fehlen werden. Das könne man nur stemmen, wenn man die gesamte Zivilgesellschaft mit einbeziehe und die Last auf mehr Schultern verteile, sagte Vogler der NOZ. „Wir müssen über Pflege in der Gesellschaft viel selbstverständlicher sprechen.“ Gesundheit und Pflege müssten bereits in den Grundschulen thematisiert werden: „Es muss Normalität sein, für die Menschen, die bedürftig sind, Sorge zu tragen.“ Ähnlich sieht es auch Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste: „Auf uns kommt eine Lawine an pflegebedürftigen Menschen zu“, sagte Meurer der NOZ. Zudem werde es nicht nennenswert mehr Pflegepersonal geben. Auch die Zuwanderung werde keine deutliche Verbesserung bringen.

Zusätzlich zu einer verstärkten zivilgesellschaftlichen Beteiligung müsse deshalb in Technik, wie zum Beispiel moderne Betten, investiert werden, die die Pfleger bei ihrer Arbeit unterstützen.


Foto: Seniorin mit Helferin (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Verstappen gewinnt Formel-1-Saisonfinale in Abu Dhabi

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Abu Dhabi (dts Nachrichtenagentur) – Red-Bull-Pilot Max Verstappen hat das Formel-1-Saisonfinale in Abu Dhabi gewonnen. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Informationen.

Foto/Quelle: dts

Lang verteidigt Asylkurs der Grünen

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Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Chefin Ricarda Lang hat den auf dem Bundesparteitag in Karlsruhe beschlossenen Asylkurs gegen Kritik verteidigt. Der beschlossene Asylkurs der Parteispitze markiere alles andere als einen Schlusspunkt, sagte sie dem ARD-Hauptstadtstudio.

Sie nannte die heftige Diskussion zu den anstehenden Asylrechtsverschärfungen der Ampel eine „notwendige Debatte“: Es gehe schließlich um eine grundsätzliche Frage für die Partei. Diese Diskussion sei nun auch nach dem Scheitern des Antrags der Grünen Jugend noch nicht vorbei: „Ich glaube, das kann auch nicht das Ziel sein zu sagen, wir entscheiden einmal, und jetzt basta. Dann läuft das so“, so Lang. In der Frage, welche Kompromisse die Grünen bereit sind einzugehen, um das Milliardenloch zu decken, dass das Karlsruher Urteil zur Schuldenbremse auch in den Haushalt 2024 reißt, mahnte Lang an, auf keinen Fall Investitionen für die Wirtschaft zurückzufahren.

Das würde die Wettbewerbsfähigkeit gefährden. Auch bei Sozialabgaben jetzt den Kahlschlag anzulegen, etwa beim Bürgergeld oder der Kindergrundsicherung, lehnen die Grünen ab. „Was ich nicht mitgehen würde, ist diese Tendenz jetzt zu sagen, jetzt muss man auf einen Sparkurs umschwenken“, sagte Lang.


Foto: Ricarda Lang beim Grünen-Parteitag 2023 in Karlsruhe, über dts Nachrichtenagentur

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Nenad Bjelica neuer Cheftrainer von Union Berlin

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der kriselnde Fußball-Bundesligist Union Berlin hat Nenad Bjelica als neuen Cheftrainer der Profimannschaft der Männer verpflichtet. Der 52-jährige kroatische Fußballlehrer werde bei den Eisernen von seinem Co-Trainer Danijel Jumic unterstützt, teilte der Verein am Sonntag mit.

Zudem bleibe Marie-Louise Eta bis zur Rückkehr von Sebastian Bönig ebenfalls Co-Trainerin der Profimannschaft der Männer. „Wir haben mit Nenad Bjelica einen erfahrenen Trainer für uns gewinnen können, der erfolgreich in verschiedenen Ländern gearbeitet hat“, sagte Vereinspräsident Dirk Zingler. „Er hat eine klare Vorstellung davon, wie er unsere Mannschaft führen möchte und welche Art Fußball sie spielen soll; ihm vertrauen wir die Aufgabe an, sie wieder zum Erfolg zu führen.“ Bjelica steht in Berlin vor einer schwierigen Aufgabe: Der Champions-League-Teilnehmer war zwischenzeitlich bis auf den letzten Platz abgestürzt und steht nach dem Remis am Samstag gegen Augsburg derzeit auf Rang 17. Als Reaktion auf den Absturz hatte sich der Klub von seinem langjährigen Cheftrainer Urs Fischer getrennt.

Bjelica stand zuletzt beim türkischen Verein Trabzonspor unter Vertrag.


Foto: Mannschaftsbus von Union Berlin (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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FDP erteilt Forderungen nach Preisbremsen-Verlängerung Absage

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Mit Blick auf die Diskussion um den Haushalt und die Strom- und Gaspreisbremsen erteilt die FDP Forderungen nach Verlängerungen eine Absage. „Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds endet als Folge des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zum Ende des Jahres und wird abgewickelt, damit enden die Preisbremsen“, sagte FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).

„Es ist nicht davon auszugehen, dass wir Anfang des nächsten Jahres eine Notlage bei Strom und Gas haben werden.“ Bundesfinanzminister und FDP-Chef Christian Lindner hatte angekündigt, dass die Regierung die staatlichen Milliardenhilfen über die Strom- und Gaspreisbremsen nicht wie geplant bis Ende März 2024 verlängern wird. Sie würden „zum Jahresende beendet“, sagte er dem Deutschlandfunk. Er begründete dies damit, dass dann der Energie-Krisenfonds WSF auslaufe, aus dem die Energiepreisdeckelung finanziert werden sollte.

Nach dem Verfassungsgerichtsurteil zum Klimafonds will die Regierung den Krisenfonds beenden, der sich aus im Jahr 2022 erteilten Kreditermächtigungen speist. Diese gelten nach dem Urteil als nicht mehr nutzbar. Die Karlsruher Richter hatten solche Sondervermögen neben dem regulären Haushalt für unzulässig erklärt. SPD und Grüne sehen die Pläne kritisch und drängen auf eine Verlängerung bis zum Frühjahr.


Foto: Gaszähler (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Verdi verzeichnet Mitgliederplus

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat nach eigenen Angaben außergewöhnlich viele neue Mitglieder gewonnen. „Wir haben bei Verdi in diesem Jahr eine so hohe Zahl von Eintritten wie noch nie seit unserer Gründung“, sagte Verdi-Chef Frank Werneke der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Eine so gute Eintrittsbewegung habe es zuletzt in den 1980er-Jahren gegeben, „sodass wir deutlich mehr Mitglieder gewonnen haben als verloren“. In vielen Branchen und Teilen der Gesellschaft sei „ordentlich Druck im Kessel“, fügte Werneke hinzu. „Davon können unsere Gewerkschaften offenbar profitieren.“ Genaue Zahlen für das ablaufende Gesamtjahr will die Gewerkschaft im Januar vorlegen.

Neben dem öffentlichen Dienst haben, laut Werneke, vor allem die Sparten Handel und Post zu der Entwicklung beigetragen. „Übrigens treten viele jüngere Beschäftigte Verdi bei, etwa ein Drittel der neu Eingetretenen ist unter 27 Jahre“, so Werneke. Verdi war 2001 durch den Zusammenschluss von fünf Einzelgewerkschaften entstanden. Seit der Gründung ist die Zahl der Mitglieder um rund eine Million gesunken.

2022 lag die Mitgliederzahl bei rund 1,86 Millionen. Eine Ursache für die zuletzt positive Mitgliederentwicklung sieht der Gewerkschaftschef in den Veränderungen am Arbeitsmarkt. „In der Vergangenheit gab es oft sehr viel Angst vor dem Verlust des Jobs, wenn man sich engagiert, das hat sich in Zeiten eines Mangels von Fach- und anderen Arbeitskräften etwas gewandelt“, sagte Werneke. Bei vielen Arbeitnehmern nehme man mehr Selbstbewusstsein wahr, sodass sich das Kräfteverhältnis verändere und gute tarifliche Erfolge möglich seien.

Weiter sagte der Verdi-Chef der NOZ: „Außerdem sind aufgrund der Preisentwicklung die finanziellen Sorgen vieler Arbeitnehmer deutlich gewachsen; so haben wir inzwischen sogar im öffentlichen Dienst immer mehr Menschen, die auf Wohngeld angewiesen sind, weil sie in teuren Städten hinten und vorne nicht mehr klarkommen.“


Foto: Verdi (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Grüne setzen Parteitag fort – Parteirat wird neu gewählt

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Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen haben ihren viertägigen Bundesparteitag in Karlsruhe am Sonntagmorgen fortgesetzt. Zum Auftakt des letzten Tags des Treffens stand zunächst die Neuwahl des 16-köpfigen Parteirats auf der Tagesordnung.

Zudem sollen die Beratungen über das Wahlprogramm für die Europawahl mit den Themengebieten Justiz- und Innenpolitik fortgesetzt werden. Im Anschluss steht zudem noch eine Schlussabstimmung über das gesamte Programm an. Die wohl wichtigste Debatte des Parteitags zum Thema Migrationspolitik hatte bereits am Samstagabend stattgefunden: An deren Ende hatte der Parteitag der Parteispitze für ihre Migrationspolitik den Rücken gestärkt – und damit Kompromisse bis hin zu Asylrechtsverschärfungen weiter möglich gemacht. Die entscheidenden Personalfragen hatte der Parteitag schon am Freitag und Samstag geklärt.


Foto: Grünen-Parteitag 2023 in Karlsruhe, über dts Nachrichtenagentur

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SPD-Fraktionsvize gegen Aus für Zuschüsse zum Heizungstausch

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Debatte um Haushaltskürzungen hat SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch Forderungen nach einem Aus für die Zuschüsse zum Heizungstausch widersprochen. „Unsere Zusagen gelten – vor allem für die Förderung klimafreundlicher Heizungen“, sagte Miersch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Die Vorschläge aus der CDU, die Förderungen für private Haushalte abzuschaffen, lösen keines unserer Probleme und entlarven eine beispiellose Ignoranz gegenüber den Menschen im Land.“ Die CDU wisse, dass veraltete Heizungen ersetzt werden müssten, kritisierte Miersch. „Klimaschutz ist eine klare Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts.“ Der SPD-Politiker verwies außerdem auf den erwarteten Preisanstieg für Gas in den kommenden Jahren: „Zudem laufen Millionen Haushalte in die CO2-Preis-Falle, wenn ab 2027 die Zertifikate für CO2 über den Markt gehandelt werden“, sagte Miersch.

„Ohne klimafreundliche Heizungen wird es richtig teuer.“ Die mit dem Heizungsgesetz geplanten Zuschüsse von bis zu 70 Prozent für den Einbau neuerer und klimafreundlicherer Anlagen und Kredite mit bis zu 120.000 Euro müssten daher bleiben. Miersch warnte davor, bisher geplante Ausgaben des Staates zu streichen. „Öffentliche Investitionen sind entscheidend für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands“, sagte der SPD-Politiker.

Miersch forderte zudem, den Haushalt für 2024 noch in diesem Jahr zu beschließen. „Unsere Wirtschaft braucht Planungssicherheit – nicht nur im Wärmesektor“, sagte der SPD-Fraktionsvize. Der Haushalt schaffe klare Rahmenbedingungen, um gute Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern und auszubauen. „Wir sollten alles dafür tun, den Haushalt noch in diesem Jahr zu beschließen.“


Foto: Ausbau einer alten Gasheizung (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Thomas Gottschalk begründet TV-Abschied mit Angst vor "Shitstorms"

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Offenburg (dts Nachrichtenagentur) – TV-Urgestein Thomas Gottschalk hat seinen mutmaßlich endgültigen Abschied von „Wetten, dass..?“ unter anderem mit der Sorge vor öffentlicher Empörung über seine Äußerungen begründet. Er habe immer im Fernsehen das gesagt, was er zu Hause auch gesagt habe, „inzwischen rede ich zu Hause anders wie im Fernsehen, und das ist auch keine dolle Entwicklung“, sagte Gottschalk am Ende der Sendung am Samstagabend.

„Und bevor hier irgendein verzweifelter Aufnahmeleiter hin und her rennt und sagt, du hast wieder einen Shitstorm hergelabert, dann sag ich lieber gar nichts mehr“, sagte Gottschalk. Kurz darauf wurde er mit einem Bagger aus der Sendung gefahren. Der mittlerweile 73-Jährige hatte die Show vor 35 Jahren das erste Mal moderiert, anschließend allerdings unterbrochen von jahrelangen Pausen.


Foto: Thomas Gottschalk in Wetten, dass..? am 25.11.2023, über dts Nachrichtenagentur

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