Mittwoch, Februar 4, 2026
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Wenn das Dach ruft

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Bild (c) Falkensteiner Michaeler Tourism Group

Rechtzeitig zum Start der Wintersaison präsentiert das 4 Sterne Superior Familienresort in der Nähe von Bruneck in Südtirol die coolsten Aktivitäten für den perfekten Winterurlaub. Das Resort lockt nicht nur mit einer Ganzjahresskipiste auf dem Dach sowie einem Rooftop Sky Adventure Park, sondern ist auch Heimat der größten Indoor-Wasserrutsche Südtirols. Darüber hinaus ist es der perfekte Startpunkt für Familienausflüge voller Action. Ob bei Lama- & Alpakawanderungen, Husky-Schlittenfahrten oder im Ski Kinderpark – hier ist für alle etwas dabei.

Der Winter ist da und für viele Familien heißt es jetzt bald: „Ab in den Schnee“. Und hier ist das 4-Sterne-Superior Falkensteiner Family Resort Lido the place to be für einen unvergesslichen Urlaub voller Spaß und Action. Die Bergwelt der Dolomiten mit ihren hohen schneebedeckten Gipfeln und einem Panorama der Extraklasse bietet die perfekte Kulisse – die Top 5 Empfehlungen von Falkensteiner garantieren dazu maximalen Fun-Faktor und unvergessliche Wintererlebnisse.

#1 Das Falkensteiner Family Resort Lido selbst

Eigentlich könnte man hier auch schon wieder aufhören, coole Attraktionen aufzuzählen. Denn das Hotel selbst ist ein einziges Kinderparadies. Mit der Skipiste auf dem Dach, dem Rooftop Sky Adventure Park mit Valo Jump World, Bobbycar Bahn und Eislaufplatz bis hin zur größten Indoor-Wasserrutsche Südtirols mit Speed Messung, sowie der Familiensauna und so vielem mehr, ist es ein Ort, den man eigentlich gar nicht verlassen möchte. Für Familien, die sich dennoch kurz loslösen können, bietet die Region unzählige weitere Attraktionen.

#2 Bewegung und Spaß im Ski Kinderpark Pfalzen

Rodeln, Eislaufen und Reifenrutschen – im Ski Kinderpark Pfalzen werden kleine Skianfänger_innen spielerisch an ihre ersten Schwünge im Schnee herangeführt. Der Park liegt nur sechs Kilometer vom Hotel entfernt und lädt von Dezember bis Anfang März zum Spielen und Toben ein. Von hier aus führen schöne Wanderwege direkt in die winterliche Natur. Rasant geht’s dann auf dem Schlitten oder dem Bob über die beleuchtete Piste wieder bergab. Und alle, die sich gerne aufs Glatteis wagen, ziehen am Eislaufplatz ihre Kreise.

#3 „HuskysledDog“-Touren im hohen Norden der Dolomiten

Eine Extraportion Action gibt’s auch bei der Hundeschlittenfahrt auf dem Würzjoch. Hier im Naturpark Puez-Geisler auf 2.000 Metern Höhe, lassen die sibirischen Huskys den Schlitten elegant durch den Schnee gleiten – vorbei an Langläufern und Wanderern. Wer noch mehr Action sucht, lenkt den Schlitten eigenhändig durch die kühle Winterluft. Geeignet ist der Ausflug für Familien mit Kindern ab drei Jahren.

#4 Von Pferden, Lamas und Alpakas

Trabende Pferde im Blick, den rhythmischen Klang der Schellen im Ohr und eine frische Winterbrise im Gesicht – all das gehört zu einer romantischen Pferdeschlittenfahrt. Bei einer Fahrt durch San Vigilio Dolomites können Familien die schönsten Plätze der Umgebung erkunden: Verschneite Winterlandschaften, bizarre Eisburgen und zugefrorene Bäche. Im Hinterwalderhof in Meransen begrüßen wiederum der große Gustav und der flinke Fritz die Besucher_innen. Bei einer Wanderung mit den Lamas und Alpakas wird die wunderschöne Region zu Fuß entdeckt – die verschiedenen Trecking-Touren führen durch die winterlichen Wälder und sind für jedes Wetter geeignet.

#5 Nach der Action wird’s besinnlich in Bruneck

Nach all der Action des Tages laden die weihnachtliche Dekoration und die strahlende Festbeleuchtung zu einem Ausflug nach Bruneck ein. Das gleichnamige Schloss sowie die vielen Boutiquen und Cafés sind in jedem Fall einen Besuch wert. Das Städtchen zeigt sich gerade in der Weihnachtszeit von seiner schönsten Seite – insbesondere der Christkindlmarkt am Graben und in der Oberstadt, der von 23. November 2023 bis 6. Januar 2024 geöffnet ist, beeindruckt Besucher_innen jedes Jahr aufs Neue. Beim „Duftstadel“ werden die Sinne verzaubert und die deftige Gulaschsuppe oder eine Ofenkartoffel nach Pustertaler Art schmecken und wärmen von innen. Wie auch im Falkensteiner Family Resort Lido stehen bei den Südtiroler Christkindlmärkten regionale Produkte und ein nachhaltiges Konzept im Fokus.

Bild (c) Falkensteiner Michaeler Tourism Group

Quelle Falkensteiner Michaeler Tourism Group AG (FMTG)
c/o Global Communication Experts GmbH

Özdemir beklagt Pisa-Studie und will Konsequenzen ohne Tabus

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) fordert angesichts der desaströsen Ergebnisse der jüngsten Pisa-Studie zum Handeln auf und begründet dies auch mit seiner eigenen Migrationsbiografie. „Die Zahlen der neuen Pisa-Studie sind alarmierend“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

„Wir sind darauf angewiesen, dass wir unsere Kinder bestmöglich auf das Leben vorbereiten, dazu gehört auch eine exzellente Schulbildung. Wenn wir das geistige Vermögen unseres Landes nicht in jeder Generation erneuern und stärken, dann sind wir weg vom Fenster.“ Dabei seien auch Investitionen nötig. „Man kann an der Bildung sparen, dann zahlt man später aber doppelt und dreifach, weil man die Erwachsenen alimentieren muss. Volkswirtschaftlich ist ein ausreichend finanziertes Bildungssystem jedenfalls allemal billiger, als später ein Leben lang Menschen staatlicherseits unterstützen zu müssen.“

Ihm hätte ein bedingungsloses Grundeinkommen für seine Eltern nicht geholfen, sagte der Grünen-Politiker, der ein Kind türkischer Arbeiter ist. „Was uns aber geholfen hätte, wären eine Kita und eine Ganztagsschule gewesen, die den Namen verdient, mit einem gesunden und vollwertigen Mittagessen.“ Er beklagt, dass es Deutschland generell nicht schaffe, den Bildungserfolg von der Herkunft abzukoppeln: „Darum müssen wir uns dringend kümmern und dabei darf es keine Tabus geben.“

Kinder aus ärmeren Familien, mit und ohne Migrationsgeschichte, hätten es überdurchschnittlich schwer – „als Kind einer sogenannten Gastarbeiterfamilie kenne ich das aus eigenem Erleben“. Jedenfalls dürfe es nicht sein, dass man die Leistungsanforderungen in den Schulen den zurückgehenden Fähigkeiten anpasse und etwa Diktate abschaffe. „Das halte ich für einen Fehler, auch wenn ich bei Diktaten selbst oft eine Fünf hatte. Mein Beispiel zeigt schließlich auch, dass man es irgendwann mal lernen kann.“

Außerdem müssten die Kindertagesstätten noch stärker auf die Schule vorbereiten.


Foto: Cem Özdemir (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Milano Vice sichert sich 9 Millionen Dollar

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milano vice

Das in Berlin ansässige Lebensmitteltechnologie-Unternehmen Milano Vice hat eine Serie-A-Runde in Höhe von 9 Millionen US-Dollar eingesammelt, um sein innovatives, neues Restaurantmodell zu erweitern. Die Finanzierungsrunde wurde von Coefficient Capital angeführt, mit Beteiligung von True, Geschwister Oetker und Speedinvest.

Das Unternehmen erhielt außerdem Investitionen von namhaften Unternehmern aus dem Bereich Food Tech / Hospitality, darunter Ole Strohschnieder, Mitbegründer von Just Spices, David Brunier, Mitbegründer von Flash Coffee, Christian Gaiser, Mitbegründer von Numa und Fabian Wittleben von CG Partners. Mit den Investitionen sollen der Betrieb erweitert sowie das Geschäft in Deutschland und anderen Ländern ausgebaut werden.

Milano Vice wurde von Rudolf Donauer und Dennis Murselovic gegründet, nachdem sie gemeinsam bei Delivery Hero, dem globalen Essenslieferdienst mit Sitz in Berlin, gearbeitet hatten. Gemeinsam starteten sie das erste und einzige digital betriebene Pizza-Restaurant-Konzept der Welt, bei dem die Lieferung im Vordergrund steht. Seit dem Start im Januar 2022 hat Milano Vice über 1 Million Pizzen in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main und Nordrhein-Westfalen verkauft. Das Unternehmen arbeitet derzeit mit über 60 Partnern in Deutschland zusammen.

Viele Gastronomiebetriebe und Restaurants in Deutschland haben Schwierigkeiten, ihre Anfangsinvestitionen zu decken, weil die Küchen nicht ausgelastet sind, die Inflation zunimmt und die Mieten sowie die Lebensmittelpreise steigen. Während Restaurantbesitzer im Vorfeld hohe Summen für den Aufbau der Infrastruktur ihrer Restaurants aufwenden müssen, sind die meisten Küchen pro Tag nur zu 40 Prozent ausgelastet (basierend auf den Berechnungen von Milano Vice) und benötigen lange Zeit um sich zu amortisieren.

Milano Vice revolutioniert die Branche, indem es Partnerschaften mit Gastronomen eingeht und die Auslastung von Küche und Personal mit der Zubereitung sowie der Lieferung hochwertiger Pizzen steigert. Eine Bäckerei in Berlin zum Beispiel konnte durch die Partnerschaft mit Milano Vice ihren monatlichen Umsatz von 20.000 Euro auf 95.000 Euro steigern.

Das Unternehmen baut eine Lifestyle-Pizzamarke für Millennials und Gen-Z Konsumenten auf. Die Marke wird durch lokale Veranstaltungen, Kooperationen mit Künstlern und Streetwear-Partnerschaften gestärkt.

Rudolf Donauer, Co-Gründer und CEO von Milano Vice, berichtet: „Milano Vice ist das Restaurantkonzept der Zukunft. Wir fokussieren uns auf ein erstklassiges Liefersystem, ein großartiges Bestellerlebnis für den Kunden und helfen Gastronomen dabei, ihr Einkommen zu steigern.“

Das Unternehmen hat eigene Technologien für die gesamte Wertschöpfungskette entwickelt, um seinen Partnern und Kunden ein besseres Erlebnis zu bieten. So nutzt das Unternehmen beispielsweise künstliche Intelligenz und Computer-Vision-Technologie, um die Qualität der frisch zubereiteten Pizzen zu überwachen und sicherzustellen, dass das Produkt den hohen Standards des Unternehmens entspricht. Milano Vice hat vor kurzem auch eine neue Online-Bestellplattform eingeführt, die dem Verbraucher ein direktes Einkaufserlebnis bietet. Außerdem nutzt das Unternehmen moderne Gamification-Elemente um die Kundenbindung zu fördern.

Arpon Ray, Partner bei Coefficient Capital, erklärt: „Wir haben nach innovativen Modellen im Bereich der Essenslieferung gesucht und waren sofort von dem kapitaleffizienten Geschäftsmodell beeindruckt, das Rudolf und Dennis entwickelt haben. Wir glauben, dass ihr Fokus auf die Nutzung firmeneigner Technologie ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal sein wird und dass ihr Ansatz zur Markenbildung bei den heutigen Konsumenten Anklang finden wird.“

Im Oktober 2023 eröffnete das Unternehmen seinen ersten Pop-up-Standort in Berlin (Münzstraße 11, 10178 Berlin), wo Kunden ganze Pizzen und einzelne Pizzastücke bestellen können. Milano Vice wird seine Marke durch eine Multichannel-Strategie weiter ausbauen und seine physische Präsenz durch kleinformatige Standorte erweitern.

„Das starke Team von Milano Vice hat eine moderne Pizzamarke geschaffen, die sich auf geschmackvolle Pizza in hoher Qualität und mit kulinarischem Pfiff konzentriert sowie das Tagesgeschäft vieler kleinerer Restaurants und inhabergeführter Lokale digitalisiert und optimiert. Wir freuen uns über die Chance, zufriedene Kunden und erfolgreiche Food-Unternehmer zusammenzubringen“, erläutert Sven Wiszniewski, Investment Manager bei der Geschwister Oetker Beteiligungen KG.

Joe Seager-Dupuy, Director of VC bei True, fügt hinzu: „Das Team von Milano Vice hat eine einzigartige und unverwechselbare Marke aufgebaut, die durch ein innovatives Produkt und Geschäftsmodell zu einer der ersten Adressen für Pizza in Deutschland geworden ist. Diese Series-A ist ein Beweis für die Dynamik, die das Team bei Verbrauchern und Partnern erreicht hat, und wir freuen uns darauf, Milano Vice auf die nächste Stufe zu heben.“

Bild Milano Vice

Quelle Spartapr

Rückgang der Auftragseingänge: EZB-Politik könnte Rezession beschleunigen

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Foto von Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

Ein aktueller Marktkommentar von Tomasz Wieladek, Chefvolkswirt für Europa bei T. Rowe Price:

Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland sind im Oktober gegenüber dem Vormonat um 3,7 % gesunken. Dies ist ein historisch gesehen sehr starker Rückgang und liegt weit über dem in den Konsensprognosen erwarteten Anstieg von 0,2 %. Der größte Teil war auf einen Rückgang bei den Investitionsgütern und den Auslandsaufträgen zurückzuführen – normalerweise ein Signal für einen deutlichen Rückgang der Auslandsnachfrage. Der Rückgang war jedoch ausschließlich auf einen Rückgang bei den Großaufträgen zurückzuführen, wodurch die Aussagen dieses Indikators häufig verzerrt werden. Werden die Großaufträge ausgeklammert, stiegen die Auftragseingänge im Oktober gegenüber dem Vormonat sogar um 0,7 %.

Insgesamt sind dies keine guten Nachrichten für die deutsche Wirtschaft, aber bei weitem nicht so schlecht, wie es die Zahlen suggerieren. Andere Daten deuten darauf hin, dass die Lagerbestände der deutschen Fabriken derzeit sehr niedrig sind. Das bedeutet, dass die Produktion in Zukunft etwas ansteigen oder vielleicht in geringerem Maße schrumpfen wird, um die Lagerbestände wieder aufzufüllen, auch wenn die Auftragslage im Moment schwach zu sein scheint. Diese Lagerhaltungszyklen haben die Produktion in der Vergangenheit stark angetrieben. Wir gehen daher davon aus, dass die PMI-Erhebungen eine Verbesserung im verarbeitenden Gewerbe anzeigen werden.

Während wir eine kurzfristige Verbesserung des verarbeitenden Gewerbes erwarten, wird die größte Belastung für die Wirtschaft im nächsten Jahr die Haushaltskürzung infolge des Verfassungsgerichtsurteils sein, die mindestens 20-30 Mrd. Euro betragen wird. Eine finanzpolitische Kürzung zu einer Zeit, in der die Wirtschaft bereits schwach ist, wird die deutsche Wirtschaft im nächsten Jahr wahrscheinlich wieder in die Rezession stürzen. Dies ist der wichtigste Gegenwind, den die Anleger im Auge behalten sollten, sobald weitere Informationen über den deutschen Haushalt vorliegen.

Die Finanzmärkte werden die Daten zu den Auftragseingängen heute Morgen wahrscheinlich als eindeutig rückläufigen Indikator interpretieren und wahrscheinlich noch mehr geldpolitische Lockerungen für die EZB im nächsten Jahr in die Geldmarktkurve einpreisen. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass die EZB im nächsten Jahr zu früh zu viele geldpolitische Lockerungen plant. Wenn man bedenkt, wie unbeständig die Stimmung an den Märkten heute ist, braucht die EZB vielleicht nur ein paar Datenüberraschungen, um die Marktpreise erfolgreich auf eine erste Zinssenkung im Juni zu verschieben. Dessen sollten sich die europäischen Anleiheinvestoren bewusst sein, denn die große Rallye bei europäischen Anleihen könnte in naher Zukunft eine Korrektur erfahren.

Rückgang der Auftragseingänge: EZB-Politik könnte Rezession beschleunigen

Foto von Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

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IWF-Vizechefin empfiehlt "moderate Lockerung" der Schuldenbremse

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Washington (dts Nachrichtenagentur) – In der Debatte um die Schuldenbremse spricht sich die Vizechefin des Internationalen Währungsfonds, Gita Gopinath, für Anpassungen aus. „Man könnte die deutsche Schuldenbremse moderat lockern“, sagte sie der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Die durch die Schuldenbremse festgelegte Obergrenze für Kredite solle in normalen Zeiten angehoben werden, empfiehlt die Ökonomin. Bisher liegt diese Obergrenze bei einer jährlichen Neuverschuldung von 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. „Wir meinen, dass es ein Prozentpunkt mehr sein könnte“, sagte die Ökonomin. Das entspräche etwa 40 Milliarden Euro im Jahr.

„Damit hätte man zum einen finanziellen Spielraum für die großen Investitionen, die jetzt nötig sind, etwa für die grüne Transformation oder für die Verkehrsinfrastruktur, zugleich würden nach unserer Berechnung die Schulden im Verhältnis zum BIP mittelfristig immer noch sinken.“ Der große finanzielle Spielraum, über den die Bundesrepublik wegen der niedrigen Staatsschulden verfüge, sei eine der Stärken Deutschlands, so Gopinath. Die Schuldenrisiken seien gering. Die IWF-Managerin räumt ein, dass solche Reformen kurzfristig schwer umzusetzen seien.

„Bis man das erreicht hat, muss man im Haushalt klare Prioritäten setzen“, sagte sie. Vorrang sollten ihr zufolge etwa Ausgaben für die Energiewende haben oder für die Verkehrsinfrastruktur. „Auf der anderen Seite sollten Subventionen für fossile Brennstoffe gestrichen werden.“


Foto: Gita Gopinath (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

VZBV bemängelt Schwächen bei Online-Buchung von Arztterminen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Digitale Buchungssysteme für Arzttermine benachteiligen offenbar gesetzlich versicherte Patienten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV), der eine deutschlandweite Befragung zum Thema Online-Buchung von Arztterminen durchgeführt hat, über die „Business Insider“ berichtet.

Konkrete Namen von Plattformen nennt der VZBV nicht. Die Befragung von Verbrauchern kommt aber zu einem klaren Ergebnis: Kassenpatienten werden „bei der Online-Terminvergabe benachteiligt“, so Thomas Moormann, Leiter des Teams Gesundheit und Pflege im VZBV. Für gesetzlich Krankenversicherte seien oft wenig bis gar keine zeitnahen Termine auf den Buchungsplattformen verfügbar, so die Ergebnisse der Befragung. Teilweise werden den Nutzern auch freie Termine angezeigt, die dann aber doch nicht buchbar seien. Wenn man jedoch privat versichert sei, wäre es nicht so schwierig, auch kurzfristig einen Termin beim Arzt auf den Buchungsplattformen zu finden.

Verbraucher berichteten außerdem, dass Termine für Kassenpatienten angeboten werden, die sich später als Selbstzahler oder Privatpatienten-Termine herausstellten. Ärzte nutzten demnach so die Plattformen, um den Anschein zu erwecken, dass es mehr Termine für gesetzlich Versicherte gebe als tatsächlich verfügbar, so die Auswertung des VZBV. Verbraucher würden so bei Terminknappheit dazu verleitet, Selbstzahler-Termine zu buchen, so Moormann. Insgesamt haben 85 Verbraucher den Fragebogen des VZBV ausgefüllt. Einzelne Plattformen, auf denen sich die Vorfälle ereignet haben sollen, nennt der VZBV nicht.


Foto: Ärztehaus (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Haushalt wird vorerst noch nicht im Bundeskabinett beraten

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundeshaushalt 2024 wird in der Kabinettssitzung am Mittwoch voraussichtlich noch kein Thema sein. „Ich gehe nicht davon aus, dass heute im Kabinett schon ein neuer Entwurf im Haushalt beschlossen wird“, sagte Grünen-Chefin Ricarda Lang am Morgen dem „Bayerischen Rundfunk“.

Sie erwarte aber, dass „sehr, sehr bald eine politische Entscheidung folgen wird“, fügte sie hinzu. „Und das ist auch absolut richtig.“ Man habe es in den vergangenen Wochen nicht geschafft, „dem Land die Sicherheit zu geben, die es verdient hat“, so Lang weiter. Umso wichtiger sei es jetzt, schnell Klarheit zu schaffen, aber sich dabei auch die Zeit zu nehmen, gründlich zu sein, sagte die Grünen-Chefin.

„Jetzt gerade geht es nicht darum, wer am Ende sagen kann, das ist ein grüner Punkt, das ist ein gelber Punkt oder ein roter Punkt.“


Foto: Christian Lindner, Robert Habeck, Olaf Scholz (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Abiturnoten in NRW: Verband fordert Blick auf Geschlechter-Diskrepanz

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Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der Philologenverband NRW fordert nach Auswertung der Abiturergebnisse dieses Jahres einen genaueren Blick auf den Distanzunterricht und geschlechterspezifische Unterschiede. „Wir dürfen die deutlichen geschlechterspezifischen Unterschiede in den Abiturergebnissen nicht einfach achselzuckend hinnehmen“, sagte die Vorsitzende des Landesverbands, Sabine Mistler, der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe).

Man müsse Schlüsse aus der Zeit der Pandemie ziehen. „Der Jahrgang, der dieses Jahr Abitur gemacht hat, war 2021 in der Coronazeit in pubertärem Alter und hatte am meisten Distanzunterricht“, sagte Mistler. Das sei sicher für alle schlecht gewesen – womöglich für Jungen aber noch nachteiliger als für Mädchen. „Der vermeintliche Schub für die Digitalisierung und neue Unterrichtskonzepte könnte vor diesem Hintergrund relativiert werden“, befand Mistler mit Blick auf den Distanzunterricht.

„Vor allem für männliche Schüler scheinen sich erhebliche Nachteile zu ergeben, wenn der enge, persönliche Bezug zur Lehrkraft und einer motivierenden Unterstützung fehlt.“ Der Philologenverband stützt sich auf die Statistik des Landesinstituts für Schule „Qua-Lis“ zum Zentralabitur an Gymnasien und Gesamtschulen in NRW. Demnach fielen in diesem Jahr insgesamt rund 4,9 Prozent der Prüflinge durchs Abitur: 5,2 Prozent der männlichen und 4,6 Prozent der weiblichen Prüflinge. Schülerinnen kamen auf eine bessere Durchschnittsnote als Schüler (2,3 zu 2,45) und hatten häufiger als Jungen die Bestnote 1,0 (3,7 zu 2,5 Prozent). Das NRW-Schulministerium teilte zu den Zahlen mit, von einem großen Geschlechterunterschied könne insgesamt nicht gesprochen werden.

Selbstgesteuertes Lernen stelle ohne Frage hohe Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler, „gleichgültig, ob im analogen oder im virtuellen Raum“, hieß es aus dem Ministerium. „Um Lernende nicht zu überfordern, müssen daher die entsprechenden methodischen und personalen Kompetenzen, die dieses Lernsetting erfordert, schrittweise trainiert werden.“


Foto: Klassenraum in einer Schule (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Verena Pausder ist neue Vorsitzende

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Verena Pausder Fotocredits:Patrycia Lukas

Verena Pausder ist neue Vorsitzende
Pausder: „Unternehmerischer Aufbruch für Deutschland“

Der deutsche Startup-Verband wird zukünftig von Verena Pausder, Unternehmerin, Investorin & Co-Gründerin des FC Viktoria Berlin, als Vorstandsvorsitzende angeführt. Pausder wird sich gemeinsam mit einem „All-Star-Team“ aus insgesamt zehn visionären Gründer*innen und Investor*innen für die Stärkung von Startups einsetzen.

In ihrer Antrittsrede legte Pausder den Fokus auf die Wiederbelebung von Deutschlands Rolle als Vorreiter in Sachen Innovation. Dafür brauche es die Kraft der Startups und einen “unternehmerischen Aufbruch”. Dieser baue auf einer Kultur des Mutes auf, in der sich Menschen mehr trauen, Risiken einzugehen und Neues zu wagen. “Deutschland muss wieder lernen, das Unmögliche möglich zu machen”, so Pausder. “Aktuell ächzt es auf allen Ebenen, wir brauchen neuen Schwung.” Genau dafür stehe Startup-Unternehmertum.

“Gemeinsam möchten wir eine neue Ära der technologischen und wirtschaftlichen Erneuerung einleiten”, so Pausder. “Deutschland muss seine vorhandenen Stärken in Forschung und Entwicklung besser nutzen und einfacher kommerzialisieren. Wir stehen uns zu oft selbst im Weg und verspielen dabei unsere Zukunftschancen”. Mit dem neuen Vorstand sei eine „Innovationsagenda” für das begonnene Jahrzehnt geplant.

Ein Blick in die USA zeige, wie essenziell junge Unternehmen für die Erneuerung und Weiterentwicklung einer Volkswirtschaft seien. Trotz einer exzellenten Forschungslandschaft und eines starken Mittelstandes hinkt Deutschland im internationalen Vergleich hinterher. „Zu oft heißt es: ‚Das können wir uns nicht leisten‘ oder ‚das ist zu riskant‘. Dabei ist nichts riskanter, als kein Risiko einzugehen. Und die Folgen eines Unterlassens sind oft viel teurer als entschiedenes Handeln“, mahnt Pausder.

Um deutsche Startups nachhaltig zu stärken, ist es darüber hinaus für Pausder essenziell, mehr Kapital zu aktivieren, besonders für Deep-Tech Gründungen und große Finanzierungsrunden. Zudem sei es notwendig, die Exit-Bedingungen zu verbessern. „Wir müssen mehr Wagniskapital in Deutschland und Europa mobilisieren, um als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Kapital ist da, es muss aber auch zukunftsorientiert investiert werden“, so Pausder. Dafür brauche es ein Zusammenwirken aller beteiligten Akteure.

„Scheitern ist hier keine Option“, so Pausder. „Denn gelingt uns das nicht, wird die Wertschöpfung künftig außerhalb Europas stattfinden. Mittelfristig würde Deutschland seine Relevanz als Innovationsstandort verlieren. Das können wir uns als ressourcenarmes Land nicht leisten.”

Das neue Vorstandsteam umfasst:

Verena Pausder, Vorstandsvorsitzende; Unternehmerin, Investorin & Co-Gründerin des FC Viktoria Berlin
Nicole Büttner, Founder & CEO Merantix Momentum
Jochen Engert, Co-Founder & Vice Chairman Flix
Kati Ernst, Co-Founder & Co-CEO Ooia
Zoé Fabian, Growth Investorin
Hélène Huby, Mitbegründerin & CEO The Exploration Company
Benedict Kurz, CEO & Gründer Knowunity
Magdalena Oehl, Founder und Geschäftsführerin TalentRocket
Sebastian Pollok, Founding Partner Visionaries Club
Helmut Schönenberger, Co-Founder & CEO UnternehmerTUM

„Mit diesem Vorstandsteam ist es gelungen, ein exzellent vernetztes und diverses Team zusammenzustellen, das die gesamte Dynamik und Vielfalt der deutschen Startup Landschaft widerspiegelt. Jede*r einzelne in diesem Team steht für unternehmerischen Tatendrang und den Willen, die wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land aus der Startup- Szene heraus voranzubringen“, erklärt Pausder. Mit der Wahl setzt der Startup-Verband ein starkes Zeichen für Geschlechtergerechtigkeit: Den Vorsitz übernimmt erstmalig eine Frau, dem geschäftsführenden Vorstand gehören mehr Frauen als Männer an. Verena Pausder und ihr Team streben danach, Deutschland zum gründungsfreundlichsten Standort in Europa zu machen.

Ihre Ansätze dabei sind:

Erleichterung des Zugangs für internationale Top-Talente
Verbesserung des Transfers aus der Forschungslandschaft (Ausgründungen)
Kapitalaktivierung für Deep-Tech Gründungen und große Finanzierungsrunden und
Stärkung von Impact Entrepreneurship
Integration von Entrepreneurship in Bildungscurricula

Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Deutschland im internationalen Wettlauf der Innovationen wieder an die Spitze zu bringen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Zusammenarbeit zwischen Startups und etablierter Wirtschaft, um Synergien zu schaffen und neue Märkte zu erschließen.

Das All-Star Team & seine Themen:

Nicole Büttner, Founder & CEO Merantix Momentum | KI

“Die Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz entwickeln sich mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit und werden von einem Ökosystem aus Startups, Forschungseinrichtungen und Institutionen getragen. Um europaweit an der Spitze der KI- Innovationen zu stehen, müssen wir dieses Ökosystem weiterzuentwickeln. Das Potenzial ist vorhanden, aber wir müssen unser Know-how in die unternehmerische Praxis umsetzen. Dafür brauchen wir erstens Kapital, denn Deutschland fällt bei Investments in KI- Unternehmen immer weiter zurück. Zweitens müssen wir KI europäisch denken. Daher strebe ich eine intensivere Vernetzung der europäischen KI-Ökosysteme an.”

Jochen Engert, Co-Founder & Vice Chairman Flix | Scaleups

“In jungen Wachstumsunternehmen schlummert das Potenzial für Tech-Champions Made in Germany. Frischer Wind für die deutsche Wirtschaft ist dringend notwendig, denn unter den wertvollsten Unternehmen der Welt sind nur zwei deutsche Unternehmen vertreten. Ein Grund dafür ist der schwach aufgestellte Tech-Sektor. Im Vorstand des Startup-Verbands möchte ich Scaleups in den Blick nehmen und diesen jungen Unternehmen in extrem schnellen Wachstumsphasen beste Bedingungen bereiten.”

Kati Ernst, Co-Founder & Co-CEO Ooia | Bootstrapping & Diversity

„Das Startup-Ökosystem steht für Offenheit und Vielfalt. Der Startup-Verband hat Diversität in den letzten Jahren prominent auf die Agenda gesetzt und ich will diese Power im Vorstand auf das nächste Level heben. Mein zweites Ziel ist es, Bootstraping ins Spotlight bringen – also wie Startups ohne externes Kapital erfolgreich aufgebaut werden. Denn aus eigener Erfahrung weiß ich: Es bringt einige Vorteile, ein Startup aus eigener Kraft hochzuziehen.“

Zoé Fabian, Growth Investorin | Europa

„Das europäische Innovationsökosystem hat das Potential weltweit ganz vorne mitzuspielen. Dafür brauchen wir stärke Player im Bereich Growth Investment und attraktivere Exit- Kanäle. Wenn wir den Abstand zu den USA verringern, schaffen mehr deutsche Startups den Sprung Richtung Internationalisierung und beflügeln unser gesamtes Ökosystem. All das geht nur, wenn wir in Europa an einem Strang ziehen und unsere Kräfte bündeln. Nur in einer starken Union können wir im globalen Wettbewerb mithalten.

Hélène Huby, Mitbegründerin & CEO The Exploration Company | Deep Tech

„Ich bin überzeugt: Die Zukunft gehört Deep Tech. Startups sind prädestiniert, um Deep Tech-Technologien wie Robotik, SpaceTech oder Quantencomputing schnell in die praktische Anwendung zu bringen. Im Vorstand des Startup-Verbands möchte ich diesen Pionieren den Weg ebnen, um mehr globale Tech Champions „Made in Europe“ zu schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft langfristig zu stärken.”

Benedict Kurz, CEO & Gründer Knowunity | Young & Wild

“Im Vorstand des Startup-Verbands möchte ich der jungen Generation von Startups- Unternehmern eine Stimme geben, die neben Startups und Scaleups unserem Ökosystem mehr Drive geben. Im Fokus steht dabei auch, dass Education Technology in die schulische Bildung integriert wird. Unser Bildungssektor darf den digitalen Wandel, der zum Beispiel durch Künstliche Intelligenz angeschoben wird, nicht verschlafen.”

Magdalena Oehl, Founder und Geschäftsführerin TalentRocket | Talente

“Im Vorstand des Startup-Verbands will ich Deutschland zum Magneten für internationale Talente machen. Qualifizierte Mitarbeiter*innen sind für Startups ein entscheidender Erfolgsfaktor und angesichts unserer demografischen Entwicklung ist der hohe Bedarf nicht ohne Fachkräfte aus dem Ausland zu decken. Wir brauchen bessere Bedingungen, damit Startups im internationalen Konkurrenzkampf um high potentials erfolgreich sein können, internationale Gründer*innen ein Startup in Deutschland gründen wollen und alle sich in Deutschland willkommen fühlen.”

Sebastian Pollok, Founding Partner Visionaries Club | Startup-Finanzierung & Deep Tech

“Deutschland hat in Sachen Wachstumskapital weiter Nachholbedarf, wir sind schwächer als europäische Standorte wie Frankreich oder Großbritannien aufgestellt – der Abstand zu den USA ist noch deutlicher. Zudem droht eine Abhängigkeit von außereuropäischem Kapital. Um aufzuholen, müssen wir mehr Kapital privater institutioneller Investoren mobilisieren. Im Vorstand des Startup-Verbands werde ich mich für eine starke Finanzierungslandschaft einsetzen.”

Helmut Schönenberger, Co-Founder & CEO UnternehmerTUM | Sustainability & Ausgründungen

“Im Vorstand des Startup-Verbands möchte ich die Vernetzung von Startups, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und etablierten Unternehmen stärken. Mein Ziel ist, mehr wachstumsstarke Tech-Unternehmen in Deutschland zu initiieren und diese erfolgreich zu machen. Der Weg dorthin führt über mehr unternehmerische Gründungszentren, besseren IP-Transfer aus Hochschulen und eine stärkere Finanzierungslandschaft in Deutschland. Darüber hinaus nehme ich das Thema Sustainability in den Blick, denn nachhaltiges Wirtschaften und gesellschaftliche Verantwortung sind zentrale Ziele vieler Startups.“

Bild Verena Pausder Fotocredits:Patrycia Lukas

Quelle Startup Verband

Microsoft warnt vor Hackerangriffen auf Privatpersonen

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München (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutschland-Chefin des Softwareunternehmens Microsoft, Marianne Janik, warnt vor Hackerangriffen im öffentlichen wie privaten Bereich. „Die bösen Jungs im Internet schlafen nicht“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben).

Sie selbst sei zwar noch nie Opfer eines Hackerangriffs gewesen, aber sie könne es für die Zukunft nicht ausschließen. „Ein aktueller Virenschutz, zeitnahe Software-Updates, sichere Passwörter und ein kritischer Blick auf Links gerade bei unbekannten E-Mails lassen weit über 90 Prozent der typischen Angriffe ins Leere laufen.“ So lasse es sich verhindern, wirklich Opfer eines Hackerangriffs zu werden. Mit Blick auf Cybersicherheit fordert Janik mehr Aufklärung, insbesondere für Kinder.

„In meiner Schulzeit kam die Polizei vorbei und hat die Fahrradfahrregeln erklärt, das sollte man auch für den digitalen Bereich tun. Wir brauchen so etwas wie einen Internetführerschein.“ Mit Blick auf Künstliche Intelligenz (KI) fordert sie die Gesellschaft zu mehr Selbstregulierung auf. „Wir müssen uns andauernd die Frage stellen: Welche Technologie wollen wir haben – und wie wollen wir die in Zukunft einsetzen.“

Gleichzeitig würden KI-Programme wie ChatGPT so programmiert, dass möglichst keine Anleitungen für Straftaten zu finden seien, sagte sie. Die Microsoft-Chefin warnt jedoch auch: „Wenn wir den Programmierer haftbar für Missbrauch durch Dritte machen würden, würden wir jegliche Innovation ausbremsen.“


Foto: Microsoft-Logo auf einem Computer (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts