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Fahrgastverband rechnet mit höherem Preis für Deutschlandticket

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S-Bahn Mitteldeutschland (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Fahrgastverband Pro Bahn rechnet in absehbarer Zeit mit einem höheren Preis für das Deutschlandticket. Der bisherige Preis von 49 Euro werde kaum zu halten sein, sagte der Ehrenvorsitzende des Verbands, Karl-Peter Naumann, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

„Wenn der Staat nicht mehr Geld geben will, dann muss das über den Preis gehen. Da bleibt gar nichts anderes übrig.“ Naumann verwies auf deutlich gestiegene Kosten der Nahverkehrsunternehmen, etwa für Löhne, Kraftstoffe und Material. Aus Gesprächen mit Firmenvertretern wisse er, dass insbesondere in ländlichen Regionen viele Unternehmen längst nicht mehr kostendeckend arbeiten könnten und deshalb darüber nachdächten, das Angebot für die Fahrgäste auszudünnen. „Kein Fahrgastverband sagt bravo, wenn es teurer wird“, sagte der Pro-Bahn-Ehrenvorsitzende. „Aber wenn die Alternative die Einstellung von Verkehrsleistung auf dem Lande ist, dann wäre ein Ticketpreis von 59 Euro das kleinere Übel.“ Insgesamt müsse vom Staat deutlich mehr Geld ins System gesteckt werden, und zwar vorrangig für den Ausbau des Nahverkehrs-Angebots und weniger für die Subventionierung von Tickets. Naumann reagierte damit auf neue Berechnungen des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Demnach geht die Branche davon aus, dass die Kosten des Deutschlandtickets für die Verkehrsanbieter und Verbünde im kommenden Jahr bei mehr als vier Milliarden Euro liegen werden. Bund und Länder wollen von 2023 bis 2025 gemeinsam aber nur drei Milliarden Euro pro Jahr für das Ticket zur Verfügung stellen. Das bedeutet, dass sich für 2024 eine Finanzierungslücke von mehr als einer Milliarde Euro abzeichnet.


Foto: S-Bahn Mitteldeutschland (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Vonovia schiebt Investitionen in neue Wohnungen auf

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Baustelle (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia schiebt wegen hoher Zinsen und Baukosten den Bau zahlreicher Wohnung auf. „Bei uns liegen Planungen für insgesamt 60.000 Wohnungen in der Schublade“, sagte der Vonovia-Vorstandsvorsitzende Rolf Buch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

„Wir machen alles fertig bis zum Baurecht. Und hoffen, dass sich Bauen bald wieder lohnt und rechnet. Dann wollen wir sofort wieder bauen.“ Buch sagte, in Deutschland würden derzeit mehr als eine Million Wohnungen fehlen. Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft (GdW), hatte der „Bild“-Zeitung am Dienstag gesagt, dass bis 2025 bis zu eine Million Wohnungen fehlen könnten. „Meine Schätzung ist, wir brauchen 700.000 Wohnungen im Jahr, auch wegen der zunehmenden Zuwanderung“, sagte Buch darauf. „Das Problem sind also nicht eine Million Wohnungen, sondern mehrere Millionen Wohnungen, die fehlen – in sehr kurzer Zeit.“ Buch besichtigte gemeinsam mit Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) am Dienstag eine Baustelle in Berlin. Am Rande der Baustellenbesichtigung sagte Geywitz, dass die Immobilienwirtschaft wie eine Melkkuh tot auf der Wiese liegen würde. Um Mieter zu entlasten, hatte die SPD-Spitze Ende August in einem Beschlusspapier einen bundesweiten Mietenstopp gefordert. „Allein die Diskussion erschwert schon neue Investitionen. Ein tatsächlicher Mietenstopp würde dazu führen, dass noch weniger gebaut wird als jetzt schon“, sagte Buch. In Richtung Politik fordert Buch in ausgewählten Sektoren eine Absenkung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent.


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Hausärzte werben um Grippe-Impfquote von über 50 Prozent

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Aufgezogene Impfspritzen (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Um die diesjährige Grippewelle gut zu bewältigen, muss sich nach Ansicht des Hausärzteverbandes mindestens jeder Zweite gegen Influenza impfen lassen. „Ziel muss sein, dass deutlich mehr als fünfzig Prozent der Bevölkerung geimpft sind“, sagte der Verbandsvorsitzende Markus Beier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

In den vergangenen Wintern sei die Quote noch zu niedrig gewesen. „Es sollten sich deswegen nicht nur Ältere und Risikopatienten impfen lassen, sondern alle, die im Alltag viele Kontakte haben.“ In Australien sei bereits zu sehen, dass in dieser Saison die Influenza-Variante H1N1 grassiere, so Beier. „Diese Variante führt zu vielen Fällen, gerade auch bei Jüngeren.“


Foto: Aufgezogene Impfspritzen (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Niedersachsen drängt auf weitere Gelder für Tierhaltungsumbau

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Kühe (Archiv), über dts NachrichtenagenturHannover (dts Nachrichtenagentur) – Vor der Agrarministerkonferenz von Bund und Ländern hat die niedersächsische Agrarministerin Miriam Staudte (Grüne) Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) aufgefordert, weitere Finanzierungszusagen für den Umbau der Nutztierhaltung zu geben. „Allen Beteiligten ist klar, dass es für den gesellschaftlich gewollten Umbau der Tierhaltung eine dauerhafte Gegenfinanzierung braucht“, sagte Staudte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgabe).

Die Bundesregierung habe sich immerhin bereits darauf geeinigt, eine Milliarde Euro zur Verfügung zu stellen, die unter anderem in den Umbau von Ställen fließen soll. „Nun braucht es ein Bekenntnis des Bundesfinanzministers zur Verstetigung“, sagte Staudte. Um in das Tierwohl in ihrem Stall zu investieren, bräuchten die Landwirte Planungssicherheit. Brandenburgs Agrarminister Axel Vogel (Grüne) ergänzte, die Landwirte bräuchten verlässliche Rahmenbedingungen, um den Umbau der Tierhaltung voranzutreiben. „Dazu gehört auch eine auskömmliche Finanzierung“, so Vogel. Die bisher vom Bund beschlossene Finanzpaket von einer Milliarde Euro sei ein erster Schritt. Der Deutsche Bauernverband (DBV) drängte auf entschlossenere Schritte beim Umbau der Tierhaltung. „Der Handlungsbedarf ist groß, wir arbeiten gegen die Zeit und gegen den Export der Tierhaltung aus Deutschland“, heißt es in einem Positionspapier zur Agrarministerkonferenz, über das die RND-Zeitungen berichten. Die Haltungskennzeichnung, die zunächst nur für frisches Schweinefleisch gilt, müsse kurzfristig unter anderem auf verarbeitete Ware ausgeweitet werden. Die Bundesländer müssten sich „auf eine bundeseinheitliche, praktikable und bürokratiearme Umsetzung“ verständigen.


Foto: Kühe (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Plan A sammelt 27 Millionen USD von Lightspeed, Visa und weiteren globalen Finanzinstituten ein

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Finanzierung folgt signifikantem Kunden- und Umsatzwachstum, starken Partnerschaften und führender Dekarbonisierungssoftware für Unternehmen.
Kapital für Weiterentwicklung der SaaS-Plattform, Skalierung der Märkte Frankreich, Großbritannien, Skandinavien und Verdopplung der Mitarbeiterzahl.
Kunden wie Chloé, BMW, Deutsche Bank, Visa, GANNI, N26, HomeToGo, trivago, Personio, Sorare, KFC und DFB vertrauen bereits auf „Plan A Sustainability Platform“.
Julie Kainz: „Die Stärke und Flexibilität ihrer Plattform ist in der Lage, Unternehmen verschiedenster Branchen rund um den Globus zu dekarbonisieren.“

Plan A, Europas führender Entwickler von Softwarelösungen für unternehmerische CO2-Bilanzierung, Dekarbonisierung und ESG-Berichterstattung, hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 27 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Diese wird von der amerikanischen Risikokapitalgesellschaft Lightspeed Venture Partners angeführt. Visa, mit denen Plan A erst im Dezember 2022 eine exklusive globale Partnerschaft unterzeichnet hat (siehe Pressemitteilung hier), beteiligt sich ebenfall an der Runde, zusammen mit der Deutschen Bank, Opera Tech Ventures (VC-Zweig der BNP Paribas) sowie einer Vielzahl an Einhorn-Gründern, darunter Supercell, Aiven, Zalando und Wolt. Auch die bestehenden Investoren HV Capital, Keen Venture Partners, Demeter IM und coparion haben sich der Runde angeschlossen. Die Finanzierung folgt Plan As signifikantem Wachstum beim Kundenstamm (mehr als 1.500 Kunden) und der Softwareumsätze (>600 Prozent YoY Dezember 2021-22), dem starken europaweiten Partnernetzwerk sowie der marktführenden Technologie für unternehmerische Emissionsbilanzierung und Dekarbonisierung.

Teamverdoppelung, Internationalisierung und Plattform-Ausbau im Fokus
Die jüngste Runde läutet nun die nächste Wachstumsphase ein. Mit dem frischen Kapital wird Plan A sein Team auf über 240 Mitarbeiter:innen verdoppeln, um seine Marktdurchdringung in Europa mit einem starken Fokus auf Frankreich, Großbritannien und Skandinavien auszubauen und seine Plattform-Kompetenzen weiter zu vertiefen. Besonderes Augenmerk wird hierbei darauf liegen, die eingebetteten Dekarbonisierungstools sowie marktspezifischen ESG-Reporting-Möglichkeiten zu erweitern. Aber auch für den Scope 3 – den Emissionsbereich der vor- und nachgelagerten Lieferketten, in dem sich oftmals das Gros unternehmerischer Treibhausgas-Emissionen verbirgt – werden die Softwarefähigkeiten massiv ausgebaut. Dies umfasst eine verbesserte Abdeckung sowie gezielte Maßnahmen, Zulieferer aktiv in bestehende Dekarbonisierungsbestrebungen einzubeziehen, bestehende Risiken zu identifizieren und zu verringern und so mehr Transparenz und Resilienz in der Lieferkette zu schaffen.

Lubomila Jordanova, CEO von Plan A: „Der Klimawandel und die damit einhergehenden Auswirkungen stellen ein existenzielles Risiko für Unternehmen dar. Unsere Mission bei Plan A ist es, maßgeschneiderte Softwarelösungen und Services anzubieten, die es großen und komplexen Unternehmen ermöglichen, ihre Betriebsabläufe und Wertschöpfungsketten zu dekarbonisieren und auf den regulatorischen Wandel zu reagieren. Doch die Zeit drängt. Daher sind wir überglücklich, dass wir diese hochkarätigen Investoren für Plan A und unsere hohen Ambitionen gewinnen konnten. Sie werden uns maßgeblich dabei unterstützen, die Komplexität unternehmerischer Dekarbonisierung zu bewältigen und den Klimawandel global anzugehen.“

Julie Kainz, Partnerin bei Lightspeed Venture Partners: „Wir bei Lightspeed glauben fest an die Kraft der Technologie und einzigartiger Gründerteams, um eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit in Angriff zu nehmen – den Klimawandel. Wir haben den Weg von Lubomila und dem gesamten Plan A-Team in den letzten Jahren genauestens verfolgt. Dabei wurde mehr als offensichtlich, dass sie sich als Marktführer in diesem Bereich etabliert haben. Die Stärke und Flexibilität ihrer Plattform ist in der Lage, kleine wie große Unternehmen verschiedenster Branchen rund um den Globus zu befähigen, ihre gesamte Dekarbonisierungsreise zu managen und so den Wandel und Impact voranzutreiben.“

Plan A Sustainability Platform: wissenschaftsbasierte SaaS für gesamte Netto-Null-Reise
Plan As Plattform sammelt und ordnet alle erforderlichen Emissionsdaten aus den Scopes 1, 2 und 3 und führt diese mit nationalen Emissionsfaktoren zusammen. Auf Basis dieser Datensätze erstellt sie granulare Emissions- und ESG-Profile in dynamischen Dashboard-Übersichten. Anschließend können Unternehmen wissenschaftlich fundierte Netto-Null-Ziele festlegen und diese mithilfe von über 1.000 Dekarbonisierungslösungen, Best Practices sowie einem Netzwerk aus Nachhaltigkeitsexperten erreichen. Am Ende dieses ganzheitlichen Prozesses erstellt die Plattform vorschriftskonforme ESG-Berichte. Aufgrund des hohen Automatisierungsgrads werden Dekarbonisierung und Compliance in einem stark fragmentierten regulatorischen Markt handhabbar, weniger komplex und kosteneffizient.

Alle in die Plattform eingebetteten Berechnungen und Dekarbonisierungslösungen entsprechen international anerkannten wissenschaftlichen Methoden und Standards wie dem Greenhouse Gas Protocol (GHGp) und der Science Based Targets initiative (SBTi). Dass die Methodik, den sogenannten Corporate Carbon Footprint (CCF) zu berechnen, wissenschaftlich fundiert ist, wurde wiederholt vom TÜV Rheinland zertifiziert.

Bild:Lubomila Jordanova (CEO von Plan A, links) und Julie Kainz (Partner bei Lightspeed Venture Partners

Quelle:Plan A

Größte Finanzierung für Recyclingtechnologie in Europa: Metaloop sammelt 16 Millionen Euro in Serie-A-Runde ein, um das Wachstum zu beschleunigen und den CO2-Ausstoß zu reduzieren

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Metaloop, die größte europäische vertikale Softwarelösung für die Metallrecyclingbranche, hat erfolgreich eine überzeichnete Serie-A-Finanzierung abgeschlossen. Die Runde wurde vom in New York ansässigen Technologieinvestor FirstMark Capital angeführt und belief sich auf über 16 Millionen Euro, mit Beteiligung von Silence VC und den bestehenden Investoren Statkraft Ventures und FJ Labs.

Mit der Finanzspritze wird Metaloop das weitere strategische internationale Wachstum vorantreiben und das Teams mit erstklassigen Fachkräften in den Bereichen Vertrieb und Operations im Bereich des Metallrecyclings zusätzlich stärken. Gleichzeitig wird das Unternehmen seine Produkt-, Daten- und Entwicklungsteams stärken, um seine Digital-Enterprise-Softwareplattform weiter auszubauen.

Jan Pannenbäcker, Mitbegründer von Metaloop, erläuterte: „Der Abschluss dieser Finanzierungsrunde unterstützt unsere Wachstumsstrategie und trägt dazu bei, den analogen Markt für das Metallrecycling digitaler, transparenter und effizienter zu gestalten. Ich freue mich, dass wir nicht nur darauf abzielen, ein aufstrebender Marktführer in unserer Branche zu werden, sondern auch von Anfang an zur dringend notwendigen Dekarbonisierung unseres Planeten beitragen.“

Alexander Schlick, Mitbegründer von Metaloop: „Unser Ziel ist es, der führende globale Dienstleister für Metallschrott und Closed-Loop-Services zu werden. Mit FirstMark haben wir den idealen Partner mit der richtigen Einstellung gefunden, der diese Ambition mit uns teilt und uns auf unserem Weg zu diesem Ziel weiterhin unterstützen wird.“

Rick Heitzmann, General Partner & Mitbegründer von FirstMark: „Basierend auf unserer Erfahrung bei Investitionen in führende globale Marktplätze sind die wichtigsten Merkmale eines großartigen Unternehmens starkes organisches Wachstum und erstklassige Kundenbindung – ein Produkt, das die Kunden lieben. Wir sehen diese seltenen Qualitäten in Metaloop und freuen uns darauf, gemeinsam in Richtung globale Marktführerschaft zu arbeiten.“

Rick Heitzmann wird Board Member von MetaLoop, zusammen mit den Unternehmensgründern und Alexander Küppers, Geschäftsführer bei Statkraft Ventures. Derek Chu, Principal bei FirstMark, wird als Beobachter im Board tätig sein, neben Odette Yga von Statkraft Ventures.

Metaloop bietet umfassende Unterstützung für Industrieunternehmen, indem es eine komplette Lösung zur Verwaltung ihres Metallschrotts liefert. Dies steigert nicht nur die Gewinne für Verkäufer, sondern bewältigt auch die Komplexitäten von Logistik und Finanzierung effizient. Darüber hinaus stattet Metaloop Verkäufer mit fortschrittlicher Software aus, die für totale Transparenz in allen Prozessen und Preisen sorgt und den reibungslosen Betrieb an mehreren Standorten zu einer einheitlichen globalen Lösung integriert. Im Hintergrund betreibt das Unternehmen eine hochmoderne Technologieplattform, um die Logistik sorgfältig zu koordinieren, Finanzierungsoptionen zu optimieren und Schmelzwerken Zugang zu immer knapper werdenden sekundären Rohstoffen zu gewähren. Metaloop arbeitet hauptsächlich mit multinationalen Fertigungsunternehmen zusammen, um den Umsatz aus Metallschrott zu steigern und relevante Daten zu zentralisieren, um Einblicke in Volumen und Preise an verschiedenen Standorten zu bieten.

Die globale Metallindustrie hat einen Wert von über 4 Billionen US-Dollar und wächst weiterhin um 5 % pro Jahr, was Herstellern auf der ganzen Welt ermöglicht, alles von Autos bis hin zu Gebäuden zu bauen. Millionen Tonnen häufig verwendeter Metalle wie Stahl, Aluminium oder Kupfer werden aus der Erde (primär) oder aus Recycling (sekundär) gewonnen, um die wachsende Nachfrage zu decken. Schrottmetall (das Metall, das aus Fertigungsprozessen stammt und weltweit einen Markt von 600 Milliarden US-Dollar hat) kann recycelt werden, schont natürliche Ressourcen, reduziert den Energieverbrauch, minimiert die Umweltverschmutzung durch den Bergbau von Primärrohstoffe aus dem Bergbau und senkt die Produktionskosten. Metaloop leistet seinen Beitrag: Schrott ist kohlenstoffeffizienter als Primärmetall, benötigt bis zu 95 Prozent weniger Energie und ist unendlich wiederverwertbar. Durch die Förderung der Wiederverwendung und des Recyclings von Metallen können wertvolle Ressourcen geschont und der CO2-Fußabdruck der Metallproduktion erheblich reduziert werden.

Bild: Metaloop Founder, Jan Pannenbäcker (l), Alexander Schlick (r)

Quelle:Metaloop

Klarna und Tiptapp starten Partnerschaft, um Kund:innen flexible Zahlungen anzubieten

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Klarna, das KI-gestützte globale Zahlungsnetzwerk und digitaler Shopping-Assistent, gibt heute die Partnerschaft mit Tiptapp, einem digitalen Marktplatz für Nachbarschaftshilfe aus Schweden, bekannt. Fortan können Nutzer:innen von Tiptapp die Bezahloptionen “Pay Now” und “Pay Later” von Klarna nutzen. Damit profitieren sie von mehr Komfort und Flexibilität bei der Nutzung der verschiedenen Services des Online-Marktplatzes.

Tiptapp ist ein digitaler Marktplatz, der es Privatpersonen ohne Auto ermöglicht, sich bei Lieferungen, Einkäufen, Umzügen und der Entsorgung von Sperrmüll gegenseitig zu unterstützen. Nutzer:innen können bei Bedarf über die App eine Anzeige mit einem Foto von dem Transportgut und dem Preis, den sie bereit sind zu zahlen, erstellen. Personen mit Auto können sich daraufhin als „Helfer:in“ melden und den Transport zu einem vereinbarten Zeitpunkt übernehmen. Seit diesem Sommer ist die App auch in Deutschland, in den Städten Berlin, Hamburg und München verfügbar und soll sukzessive in weiteren Städten ausgerollt werden.

Die Zusammenarbeit mit Klarna ermöglicht Nutzer:innen von Tiptapp die Bezahlmethode zu wählen, die am besten zu ihnen passt. Dabei können sie flexibel entscheiden, ob sie über “Pay Now” sofort zahlen oder mit “Pay Later” erst nach Abwicklung der Leistung bezahlen möchten. In beiden Fällen profitieren die Verbraucher:innen von den schnellen und sicheren Zahlungsalternativen von Klarna.

Tim Bjelkstam, CEO Tiptapp: “Tiptapp soll das alltägliche Leben komfortabler machen, indem es eine einfache, effiziente und nachhaltige Möglichkeit bietet, Gegenstände zu transportieren, zu liefern und zu recyceln. Umweltbewusstes Handeln ist oft nicht unbedingt bequem, aber unser Ziel ist es, das zu ändern. Wir wollen unseren Nutzer:innen die größtmögliche Flexibilität und Sicherheit bieten – nicht nur bei unseren Dienstleistungen, sondern auch bei den Zahlungsmöglichkeiten. Klarna bietet genau diese Flexibilität, daher freuen wir uns, Klarna in unsere App zu integrieren und allen unseren Nutzer:innen die passende Zahlungsoption anzubieten.“

Nicole Defren, Head of Germany bei Klarna: “Unsere Mission bei Klarna ist es, Menschen mit unseren Produkten zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen, Zeit und Geld zu sparen – und das nicht nur beim Onlineshopping. Gemeinsam mit Tiptapp können wir Menschen dabei helfen alltägliche Aufgaben zu bewältigen und nachhaltiges Handeln noch einfacher und sicherer machen.”

Bild: Klarna

Quelle:RCKT GmbH

Hi Inov führt eine 8,8-Millionen-Finanzierungsrunde für das HR-Software-Start-up Kenjo an

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Hi Inov investiert zusammen mit Lightbird Ventures und Innovation Nest sowie den Altinvestoren Redalphine und The Delta im Rahmen einer Serie-A-Finanzierungsrunde 8,8 Millionen Euro in das HR-Software-Start-up Kenjo.
Kenjo bietet eine All-in-One-HR-Software an, die die Verwaltungsaufgaben für Personalabteilungen reduzieren und es Unternehmen erleichtern soll, arbeitsrechtliche Vorschriften einzelner Länder einzuhalten.
Die Serie-A-Investition wird die Präsenz von Kenjo besonders in Europa stärken und soll dem Unternehmen dabei helfen, das jetzt schon starke Wachstum zu beschleunigen.
Dr. Wolfgang Krause, Managing Partner von Hi Inov, wird im Zuge des Investments Vorstandsmitglied von Kenjo.

Hi Inov, eine deutsch-französische Venture Capital-Gesellschaft spezialisiert auf digitale B2B-Lösungen, hat an einer Serie-A-Finanzierungsrunde des HR-Software-Start-ups Kenjo teilgenommen. Neben Hi Inov investieren Lightbird Ventures und Innovation Nest sowie die Altinvestoren Redalphine und The Delta. Die Serie-A-Finanzierungsrunde umfasst insgesamt 8,8 Millionen Euro.
Mithilfe der Finanzierung will Kenjo seine Präsenz in Europa stärken, um seine Positionierung als Marktführer im Bereich HR-Software für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) in den Bereichen Produktion, Einzelhandel, Transport, Logistik und Gesundheitswesen zu festigen. Zudem will sich das Startup auf die Entwicklung seiner Produkte konzentrieren, um seine Lösungen für das Personalmanagement von Unternehmen weiter zu verbessern. Mit seinen Produkten fokussiert Kenjo sich auf die Optimierung der wichtigsten Prozesse im Personalmanagement, zum Beispiel Zeiterfassung, Urlaubs- und Abwesenheitsmanagement, Schichtplanung, Gehaltsabrechnung, Datenanalyse sowie Leistungsbewertung.

Kenjo hat derzeit Niederlassungen in Madrid, Berlin und Zürich und verfügt über ein Kundenportfolio von mehr als 1.000 Unternehmen, mit einer Hauptpräsenz in Europa. Aktuell beschäftigt das Unternehmen fast 70 Mitarbeiter und peilt eine Verdoppelung seiner Belegschaft in den kommenden Monaten an.

Dr. Wolfgang Krause, Managing Director von Hi Inov, ist von dem Wachstumspotenzial von Kenjo überzeugt: „New Work ist einer von Hi Inovs Themenschwerpunkten, weshalb Kenjo unser Portfolio neben unseren Investments 360 Learning, Awork und Skillup sehr gut ergänzt. Wir sind beeindruckt von den bisherigen Erfolgen von Kenjo und freuen uns sehr darauf, mit dem Team zusammenzuarbeiten. Dieses Investment setzt unser Engagement fort, vielversprechende Teams in Deutschland, Frankreich und den Benelux-Ländern zu unterstützen.“

David Padilla, CEO und Gründer von Kenjo, ergänzt: „Wir sind sehr stolz auf die abgeschlossene Finanzierungsrunde und sind unseren Partnern dankbar, dass sie unser weiteres Wachstum unterstützen. HR-Abteilungen und Personalleitern wird oft zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, obwohl sie essenziell für die Unternehmenskultur und das strategische Wachstum sind. Durch diese Finanzierungsrunde können wir unsere Produkte stetig verbessern und somit sicherstellen, dass wir diese Schlüsselstellen in ihren täglichen Herausforderungen unterstützen und effizienter gestalten.“

Bild: Hi Inov Wolfgang Krause

Quelle:Hi Inov

Neuer ETP-Emittent in der Schweiz gestartet

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ETP
Foto von Giuliano Glocker, Roman Przybilla und David Schmid (v.l.n.r., Quelle: CAT Financial Products)

 

  • CAT Financial Products AG mit erstem Listing eines ETPs an der SIX Swiss Exchange
  • Fokus auf Privatanleger: Zugang zu neuen Märkten, Strategien und Themen
  • TCM-Besicherungslösung der SIX

CAT Financial Products (CATFP), einer der führenden Schweizer Anbieter von Anlagelösungen im Bereich Strukturierter Produkte, erweitert seine Kundenbasis mit der Emission eines ETP an der Schweizer Börse. Im März hatte das Unternehmen von der FINMA die Bewilligung als Wertpapierhaus erhalten.

Die Zahl der Anlegerinnen und Anleger, die sich um ihr Vermögen selbst kümmern – so genannte Selbstentscheider – nimmt von Jahr zu Jahr zu. Diese suchen vermehrt nach neuen, einfachen und kostengünstigen Lösungen abseits der traditionellen Angebote. CATFP steigt mit dem neuen Produkt in dieses Segment ein und erschliesst sich mit Privatanlegern eine neue Zielgruppe.

„ETPs spielen in unserer Geschäftsstrategie eine wichtige Rolle. Wir werden uns darauf konzentrieren, durch neue und innovative Anlagelösungen einen Mehrwert zu schaffen. Ziel ist es, Privatanlegern den Zugang zu neuen Märkten, professionellen Strategien und Zukunftsthemen zu ermöglichen und diese handelbar zu machen”, gibt Roman Przibylla, der als Head Public Solutions diesen Unternehmenszweig verantwortet, einen Ausblick.

Die ETPs von CATFP werden mit der innovativen Besicherungslösung Triparty Collateral Management (TCM) von SIX emittiert. Der TCM-Mechanismus von SIX schützt die Sicherheitsinteressen der Anleger, indem er das Ausfallrisiko des Emittenten reduziert. Die verpfändeten Sicherheiten werden bei SIX SIS AG verwahrt und SIX Repo AG ist als Collateral Agent für die tägliche Überwachung der Sicherheiten verantwortlich.

David Schmid, Co-CEO und Head Markets, fügt hinzu: „Das Emittentenrisiko spielt für viele Anleger eine entscheidende Rolle bei der Wahl des richtigen Anlageprodukts. Die TCM-Besicherung minimiert dieses Ausfallrisiko erheblich und bietet zusätzlichen Schutz in Zeiten wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheit. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, unsere ETPs mit dieser Art der Besicherung zu emittieren. Als Schweizer Wertpapierhaus ist es unser Anspruch, die höchsten Standards anzuwenden. Damit sind wir nahezu der einzige Anbieter im ETP-Segment.“

Als erstes gelistetes Anlageprodukt wird nun ein ETP auf den Obermatt Swiss Pearls Index lanciert. Dieser ist ein gut diversifiziertes und repräsentatives Abbild von Schweizer Qualitätsaktien, die an der Schweizer Börse kotiert sind. Der Index wurde von der Amasus Investment AG konzipiert und basiert auf dem Aktienresearch der Obermatt AG. Die Auswahl und Gewichtung der 36 Aktien erfolgt nach festen Regeln. Die Qualität einer Aktie wird durch die 360°-Sicht von Obermatt, einer regelbasierten Aktienanalyse, bestimmt. Zwölfmal im Jahr wird die Strategie anhand der Obermatt 360°-Sicht von Amasus aktualisiert, mindestens einmal im Jahr findet ein Rebalancing statt.

„Obermatt analysiert die Märkte seit über 20 Jahren. Mit dem ersten ETP geben wir Privatanlegern nun die Möglichkeit, in eine Strategie zu investieren, die bisher nur im Rahmen einer Vermögensverwaltung zur Verfügung stand.

Damit verbinden wir auf einfache Art und Weise institutionelle Investoren mit interessierten Selbstentscheidern und geben ihnen dadurch die Möglichkeit, einfach und kostengünstig in deren Strategien zu investieren”, ergänzt Giuliano Glocker, Co-CEO und Head Sales.

Bereits seit 2012 hat sich CATFP als innovativer Anbieter von Anlagelösungen für professionelle Vermögensverwalter, Banken und institutionelle Anleger einen Namen gemacht. Mit dem Erhalt der Bewilligung als Wertpapierhaus durch die FINMA im Jahr 2023 richtet sich das Unternehmen nun auch gezielt an Privatanleger. Diese können den Obermatt Swiss Pearls ETP (Kürzel: OMSP1) ab sofort börsentäglich an der SIX Swiss Exchange handeln. Die Management Fee beträgt 0.98% p.a. Weitere Informationen finden Sie unter amc.catfp.ch.

Neuer ETP-Emittent in der Schweiz gestartet

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BoE wird der EZB folgen: Hoffnung für britische Hausbesitzer

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Bank of England BoE
Foto von Andy Burgess (Bildquelle: Insight Investment)

Das am 21. September bevorstehende MPC Meeting der Bank of England kommentiert Andy Burgess, Fixed Income Investment Specialist, Insight Investment:

Die EZB hat letzte Woche signalisiert, dass sie glaubt, den Höhepunkt der Leitzinsen erreicht zu haben, zumindest in diesem Zyklus. Es wird erwartet, dass die Bank of England dem Beispiel der EZB folgt und die Zinssätze um 0,25 % auf 5,5 % anhebt, was wohl ihre letzte Zinserhöhung in diesem Zyklus sein könnte.

Die Zinserhöhung wird im Anschluss an die für Mittwoch erwarteten wichtigen britischen Inflationsdaten erfolgen, bei denen angesichts der jüngsten Benzinpreiserhöhungen ein Anstieg der Gesamtinflation erwartet wird. Sollte dieser Anstieg stärker ausfallen als erwartet oder sollte die Kerninflation ebenfalls deutlich anziehen, könnte dies die Zentralbank dazu zwingen, den Spielraum für weitere Anhebungen offen zu halten.

Wie immer werden die folgende Erklärung und die Pressekonferenz Aufschluss über die Absichten der BoE geben. Wenn die Zinserhöhung am Donnerstag, wie von uns erwartet, einen Höchststand markiert, werden die Zinsen wahrscheinlich für einige Zeit auf diesem Niveau bleiben, da die Inflation im Vergleich zum Ziel der Bank of England weiterhin hoch ist.

Dies könnte jedoch zumindest bedeuten, dass auch die Laufzeithypothekenzinsen in Großbritannien ihren Höchststand erreicht haben, was den britischen Hausbesitzern eine gewisse Hoffnung gibt, dass die Laufzeithypothekenzinsen nicht weiter steigen werden.

BoE wird der EZB folgen: Hoffnung für britische Hausbesitzer

Foto von Andy Burgess (Quelle: Insight Investment)

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