Sonntag, Januar 11, 2026
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Trotz Inflation: 82 Prozent mit unverändertem Budget für Kindergeschenke zu Weihnachten

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21 Prozent kürzen zwar insgesamt, aber nicht bei ihren Kindern.
81 Prozent der Eltern planen, bis zu 200 Euro pro Kind auszugeben.
66 Prozent ist wichtig, dass Geschenke die Kindesentwicklung fördern.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von tonies, dem Hersteller der beliebten Toniebox, zeigt, dass 82 Prozent der deutschen Familien entschlossen sind, trotz hoher Inflationsraten das Geschenkebudget für ihre Kinder zu Weihnachten unverändert zu lassen. Während 26 Prozent angeben, dass die Inflation gar keinen Einfluss auf das Geschenkebudget hat, geben 21 Prozent der Eltern an, dass sie zwar ihr gesamtes Weihnachtsbudget kürzen, der Anteil für ihre Kinder aber gleich bleiben soll. 35 Prozent können ihr Weihnachtsbudget konstant halten, weil sie bei anderen Ausgaben sparsamer sind.

Im internationalen Vergleich der tonies-Kernmärkte liegt Deutschland damit an der Spitze: In Frankreich (79 Prozent) und Großbritannien (73 Prozent) können weniger Familien das Geschenkebudget für ihre Kinder unverändert lassen. In den USA geben sogar nur 65 Prozent der Eltern an, trotz Inflation wieder so viel für ihre Kinder auszugeben wie zu Weihnachten des Vorjahres.

Die Umfrage, für die das Meinungsforschungsinstitut Civey 1.000 Personen in Deutschland befragte, gibt auch Aufschluss über die konkrete Höhe der Weihnachtsausgaben: 81 Prozent der befragten Eltern planen, bis zu 200 Euro pro Kind für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Drei Prozent der Familien hierzulande sind sogar bereit, Geschenke für mehr als 500 Euro pro Kind zu kaufen.

Lutz Möller, bei tonies unter anderem für die DACH-Region verantwortlich, erklärt: „Wir bei tonies sind davon überzeugt, dass die Freude und das Lächeln von Kindern unbezahlbar sind. Umso ermutigender ist es, dass Eltern in Deutschland auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ihren Kindern ein fröhliches Weihnachtsfest bereiten und Wünsche erfüllen wollen. Wir freuen uns zudem, dass die Mehrheit der Familien unseren Anspruch teilt und Wert auf pädagogisch wertvolle Weihnachtsgeschenke legt.“

Laut der tonies-Umfrage ist es 66 Prozent der deutschen Eltern wichtig oder sehr wichtig, dass ihre Weihnachtsgeschenke die Entwicklung der Kinder fördern. Interessanterweise ist dieser Wert bei den Vätern tendenziell höher als bei den Müttern. Im internationalen Vergleich der tonies-Kernmärkte sind deutsche Eltern in dieser Hinsicht jedoch zurückhaltender: In Großbritannien legen 75 Prozent der Eltern Wert auf entwicklungsbezogene Geschenke, in den USA sind es sogar 77 Prozent. Besonders bemerkenswert ist der hohe Wert in Frankreich, wo beeindruckende 89 Prozent der Eltern betonen, wie wichtig es ihnen ist, dass Weihnachtsgeschenke die Entwicklung ihrer Kinder fördern.

Bei der Auswahl der Weihnachtsgeschenke ist der Spielspaß das wichtigste Kriterium in allen untersuchten Ländern (50 Prozent in Deutschland). Dass die Geschenke auch die Kreativität der Kleinen fördern, ist für 44 Prozent der deutschen Eltern ein Auswahlkriterium. Es folgen Preis, Sicherheit und Bildungsaspekt mit jeweils 34 Prozent.

Fragt man nach Nachhaltigkeitskriterien beim Kauf von Weihnachtsgeschenken, so ist für alle Familien die Langlebigkeit und Reparierbarkeit der Produkte am wichtigsten (53 Prozent in Deutschland), gefolgt von umweltfreundlichen Materialien (44 Prozent in Deutschland). Die CO2-Bilanz der Produkte ist in allen untersuchten Ländern kaum relevant, in Deutschland nur für neun Prozent der befragten Eltern.

Für die Umfrage wurden 1.000 Personen in Deutschland im Zeitraum vom 17.-24. Oktober 2023 befragt.

Bild:Christmas PR image

Quelle:tonies GmbH

Launch von Eltern-Karte: Bling stärkt Position als Family-Banking-App

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Nach rasantem Wachstum der vergangenen Monate öffnet Bling seine Plattform für alle Menschen, unabhängig von Alter und Familienkonstellation.
Die neu lancierte Eltern-Karte hilft Erwachsenen, persönliche Finanzen zu verwalten und zu verstehen.

Bling, das erste Family-FinTech in Europa, erfindet das herkömmliche Retail-Banking für Familien neu und lanciert mit der Eltern-Karte ein grundlegend neues Produkt, um allen Familienmitglieder den Zugang zur Bling Plattform zu ermöglichen und sie umfassend bei ihren finanziellen Bedürfnissen zu unterstützen.

Nach dem Start von Bling im vergangenen Jahr verzeichnete das Family-FinTech rasantes Wachstum und zählt inzwischen über 50.000 Familien auf seiner Plattform. Wenige Monate nach dem Start der Taschengeld-Lösung lancierte Bling im Sommer die Sparbäume – eine familienfreundliche und lehrreiche Art, Geld nachhaltig zu investieren.

Mit dem Launch der Eltern-Karte wagt das von führenden VCs (LaFamiglia, Peak) und renommierten Business Angels (u.a Verena Pausder, Lea-Sophie Cramer) finanzierte Family-FinTech den nächsten Schritt, um täglicher Begleiter für die ganze Familie zu werden. “Mit der Bling Taschengeld-Karte engagieren wir uns bereits heute für eine starke Finanzkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Dabei haben sich viele Eltern eine genauso einfache und unterstützende Lösung für sich selbst gewünscht. Diesen Wunsch erfüllen wir mit der Eltern-Karte.”, erklärt Nils Feigenwinter, CEO und Mitgründer von Bling.

Die Eltern-Karte wurde speziell entwickelt, um auch erwachsenen Familienmitgliedern, unabhängig von der Familienkonstellation, den Umgang mit persönlichen Finanzen zu erleichtern. Bei der Eltern-Karte handelt es sich um eine Prepaid-Mastercard, die sich Eltern mit wenigen Klicks in der Bling App bestellen können. Die Karte funktioniert weltweit und ist in die Bling Plattform eingebunden – inklusive hilfreicher Statistiken und einer Verbindung mit dem Familienplaner in der App. Die Bling App ist bekannt für verständliche Visualisierungen und Informationen, um auch weniger technikaffine Menschen in ihrem Umgang mit digitalen Zahlungen zu unterstützen.

Die Eltern-Karte wird im Rahmen des neu eingeführten Family+ Abonnements verfügbar sein, das darüber hinaus weitere Vorteile bietet, so auch für die Sparbäume, das familienfreundliche Investmentprodukt von Bling. Diese Entwicklung ist ein weiterer Transformationsschritt von einer Taschengeld-App hin zu einer umfassenden, leicht verständlichen und lehrreichen Familien-Plattform.

Das Potenzial verdeutlicht dabei eine von Bling und Mastercard in Auftrag gegebene Studie, die gezeigt hat, dass fast die Hälfte der Eltern (49 %) damit unzufrieden ist, dass ihre Bank auf ihre Bedürfnisse als Familie nicht eingeht.

Bild:Family+ & Eltern-Karte

Quelle:Bling

Netanjahu: Israel will Gazastreifen nicht "besetzen"

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Jerusalem/Gaza (dts Nachrichtenagentur) – Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat seine Position bekräftigt, dass sein Land nach dem Ende des Krieges gegen die Hamas die „Gesamtsicherheitsverantwortung“ für den Gazastreifen übernehmen will. „Wir wollen die militärische Gesamtverantwortung, um das Wiederaufflammen des Terrors zu verhindern“, sagte er dem US-Fernsehsender CBS. Man versuche nicht, den Gazastreifen zu „besetzen“, aber man wolle dafür sorgen, dass sich die Situation vor Ort ändere.

„Um das zu erreichen, müssen wir den Gazastreifen entmilitarisieren und deradikalisieren“, so Netanjahu. Nötig sei ein „Kulturwandel“. Man könne nicht zulassen, „dass eine zivile Verwaltung in den Gazastreifen eindringt, die Terroristen nicht bekämpft, die Terroristen finanziert, anstatt sie zu bekämpfen“. Mit Blick auf Forderungen nach einer Zwei-Staaten-Lösung fügte der Regierungschef hinzu, dass die Palästinenser einen Führungswechsel bräuchten.

„Ich sage, die Palästinenser sollen alle Befugnisse haben, um sich selbst zu regieren, aber keine Befugnisse, um Israel zu bedrohen“, so Netanjahu.


Foto: Benjamin Netanjahu (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Lite&Fog mit dem „DLG – Impulse Pitches: Inhouse Farming, Feed & Food Award” ausgezeichnet

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Am 15.11.2023, erhielt das Berliner Startup Lite&Fog auf der AGRITECHNICA 2023 in Hannover den „DLG – Impulse Pitches: Inhouse Farming, Feed & Food Award”. Damit wurde erneut die innovative Hardwareentwicklung des Unternehmens gewürdigt, mittels Fogponic-Technologie und den revolutionären Growth-Chambers die digital planbare, ortsunabhängige und erntesichere Landwirtschaft der Zukunft zu ermöglichen.

Die AGRITECHNICA in Hannover gilt als internationale Leitmesse, wenn es um Neuentwicklungen im Bereich Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion geht. In diesem Jahr fanden im Rahmen der Messe auch eine Reihe von Impulsvorträgen junger Unternehmen statt, deren Ideen das Potenzial haben, die Welt der Nahrungsmittelproduktion zu revolutionieren.

Veranstalter war die DLG, die sich als offenes Netzwerk und fachliche Stimme der Land-, Agrar- und Lebensmittelwirtschaft versteht. Auf der AGRITECHNICA 2023 stellte die DLG ihre neue Plattform vor, die „Inhouse Farming ‒ Feed & Food Show“, die sich vor allem auf landwirtschaftliche Produktionssysteme in kontrollierten Umgebungen konzentriert. Höhepunkt waren die inspirierenden Impulsvorträge und eine damit verbundene Auszeichnung.

Die perfekte Gelegenheit also für Lite&Fog, ihre Systeme einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Das junge Unternehmen bietet mit seinen skalierbaren Growth-Chambers ­eine ideale Wachstumsumgebung für nahezu alle Nutzpflanzen. Diese werden unter streng kontrollierten Bedingungen ohne Schädlingsbekämpfungsmittel oder andere Zusätze zu perfekter Reife herangezogen. Nährstoffe werden hierbei gemeinsam mit dem Wasser vernebelt und können so von den Pflanzen direkt an der Wurzel aufgenommen werden. Damit erreicht Lite&Fog eine Wasserersparnis von rund 95 Prozent gegenüber herkömmlicher Landwirtschaft bei 400-fachem Ertrag pro Quadratmeter.

So lassen sich viele Obst- und Gemüsesorten ressourcenschonend und unabhängig von den äußeren Bedingungen zu jeder Jahreszeit überall regional produzieren. Die von Lite&Fog entwickelten Growth-Chambers eignen sich darüber hinaus perfekt für die Forschung und Entwicklung von individualisierten Medizinprodukten, da benötigte Pflanzen in reinraumähnlichen Bedingungen gedeihen.

Der hohe Innovationsgrad sowie die Flexibilität der Lite&Fog-Technologie konnte die Expertenjury überzeugen, die Lite&Fog mit dem „DLG – Impulse Pitches: Inhouse Farming, Feed & Food Award” auszeichnete.

„Für uns ist das eine große Ehre“, sagte Martin Peter, einer der beiden Gründer von Lite&Fog im Anschluss an die Auszeichnung. „Dass unsere Technologie das Zeug dazu hat, die Welt zu verändern, stand für uns nie in Frage, aber zu sehen, dass auch andere dieses Potenzial erkennen, freut uns natürlich ungemein und spornt uns weiter an.“

Bild:DLG-Impulse Pitch, Martin Peter (c) Lite&Fog

Quelle:Candystorm PR GmbH

Suche nach Atommüll-Endlager könnte deutlich länger dauern

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll könnte nach Ansicht des Präsidenten des Bundesamts für die Sicherheit nuklearer Entsorgung (BASE), Wolfram König, sogar noch länger dauern, als zuletzt befürchtet. „Die Fachleute meiner Behörde haben den Zeitplan der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) analysiert und mussten leider feststellen, dass die Annahmen darin noch nicht belastbar sind“, sagte König den Partnerzeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ (Freitagsausgaben).

Im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass der angepeilte Termin, bis 2031 einen Endlagerstandort festzulegen, nicht zu halten sei. Die BGE rechnet stattdessen im besten Fall mit dem Jahr 2046, ein anderes Szenario sieht gar einen Zeitkorridor bis 2068 vor. In diesen Plänen jedoch „fehlen wesentliche Schritte, die das Endlagergesetz vorgibt, zum Beispiel bei der Beteiligung und beim Gesetzgebungsverfahren“, so König. Dem Bundesamts-Chef zufolge müsse die Endlagersuche auch aus finanziellen Gründen dringend gestrafft werden.

Es bestehe „die Gefahr, dass der Atomfonds nicht ausreicht, in den die Kraftwerksbetreiber als Abfallverursacher 24 Milliarden Euro eingezahlt haben“, so der BASE-Präsident. Das Geld würde für die Zwischenlager- und Verfahrenskosten aufgebraucht, sodass am Ende der Steuerzahler für die Endlagerung aufkommen müsste.


Foto: Atomkraftwerk (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Techniker Krankenkasse will Zusatzbeitrag 2024 stabil halten

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Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Die größte deutsche Krankenkasse will ihren Zusatzbeitrag im kommenden Jahr entgegen dem Trend stabil halten. „Wir empfehlen unserer Selbstverwaltung, dass der Zusatzbeitrag der Techniker Krankenkasse bei 1,2 Prozent stabil bleibt“, sagte Jens Baas, Chef der Techniker Krankenkasse (TK), der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

Die Selbstverwaltung werde dann im Dezember entscheiden. „Damit läge die TK weiter deutlich unter dem Durchschnitt.“ Der Bund hebt den durchschnittlichen gesetzlichen Zusatzbeitrag für 2024 um 0,1 Punkte auf 1,7 Prozent an. „Das ist angesichts der Kostensteigerungen knapp kalkuliert, manche Kassen werden etwas mehr erhöhen müssen, andere kommen damit hin“, erwartet der TK-Chef. Für die Zukunft erwartet Baas weiter steigenden Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). „Die Ausgaben steigen weiter stärker als die Einnahmen, deshalb werden auch die Zusatzbeiträge in der GKV weiter steigen müssen – wenn nicht endlich Reformen kommen. Die müssen dringend die Ausgaben angehen“, so Baas. „Schon jetzt liegen die Sozialabgaben bei rund 41 Prozent.“


Foto: Euroscheine (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Hüther drängt nach Haushaltsurteil auf Reform der Schuldenbremse

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Köln (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Nachtragshaushalt 2021 fordert der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, eine Reform der Schuldenbremse. „Es muss endlich ernsthaft über eine Reform der Schuldenbremse gesprochen werden“, sagte Hüther der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

„Es geht nicht um die Abschaffung, aber um die Anpassung an die Herausforderung unserer Zeit.“ Das Bundesfinanzministerium selbst habe für die Eurozone eine Investitionsklausel vorgeschlagen. Das bedeutet, dass Schulden für bestimmte Investitionen erlaubt wären. Zugleich warnte Hüther, dass der Bund nun als Reaktion auf das Urteil seine Förderzusagen zurücknimmt. „Man kann und sollte einzelne Ausgabenpläne für den Klima- und Transformationsfonds überprüfen, freilich ohne die Reputation der Politik als Verhandlungspartner zu unterminieren. Im Grundsatz aber benötigen wir ein solches Finanzierungsvehikel“, sagte der IW-Chef und fragte, wie sonst die Jahrhundertaufgabe der Transformation zur Klimaneutralität gelingen solle.


Foto: Michael Hüther (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Lauterbach erwartet "kein Krankenhaussterben im großen Stil"

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geht davon aus, dass es im kommenden Jahr zwar vereinzelte Klinikschließungen geben wird, aber nicht die von vielen Ländern und der Deutschen Krankenhausgesellschaft vorhergesagte Pleitewelle. Der Bund stelle gerade sechs Milliarden Euro kurzfristige Liquiditätshilfen bereit, sagte er dem „Tagesspiegel“ (Freitagausgabe).

„Wenn man dazu noch die 3,2 Milliarden Euro betrachtet, die wir bis Frühling nächsten Jahres als Energiehilfe zur Verfügung stellen, halte ich es für ausgeschlossen, dass im Jahr 2024 viele Krankenhäuser in die Insolvenz gehen.“ Trotzdem werde es im kommenden Jahr „Umfinanzierungen geben, im Rahmen geregelter Insolvenzverfahren“, sagte der Gesundheitsminister. Massenhafte Schließungen seien deswegen aber nicht zu befürchten. „Wir werden nächstes Jahr kein Krankenhaussterben im großen Stil erleben“, so Lauterbach. Derzeit verhandelt Lauterbach mit den Ländern über eine Krankenhausreform, kommende Woche wird es dazu ein Arbeitstreffen mit den Ressortchefs der Länder geben. In einem Brief an Lauterbach äußerten diese kürzlich erneut Kritik an den jetzigen Plänen und forderten Nachbesserungen. Im Raum steht dabei seit Langem der Ruf der Länder nach Milliarden Euro an Überbrückungshilfen über die Liquiditäts- und Energiehilfen hinaus. Lauterbach lehnt dies weiterhin kategorisch ab, nicht zuletzt mit Verweis auf die angespannte Haushaltslage.

Die Krankenhausreform soll im kommenden Jahr in Kraft treten, benötigt wird dafür die Zustimmung der Länder. Voll finanzwirksam soll die Reform allerdings erst Ende der 2020er-Jahre werden.


Foto: Krankenhaus (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Züge rollen wieder planmäßig

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Wenige Stunden nach dem offiziellen Ende des GDL-Streiks bei der Bahn rollen die Züge wieder weitgehend nach Plan. Am Berliner Hauptbahnhof waren am späten Abend kaum noch Störungen zu merken.

Nach Angaben der Bahn soll der Fern-, Regional- und S-Bahn Verkehr am Freitag wieder nahezu überall nach dem regulären Fahrplan laufen. Da der Freitag ein sehr nachfragestarker Tag sei, empfehle man im Fernverkehr „dringend“ eine Sitzplatzreservierung, teilte der Staatskonzern mit. Alle Fahrgäste, die ihre für den Mittwochabend und Donnerstag geplante Reise aufgrund des Streiks der GDL verschoben haben, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen, hieß es, ein maximales Gültigkeitsdatum wurde anders als bei früheren Streiks diesmal nicht angegeben. Die Zugbindung ist aufgehoben, alle Tickets gelten dabei für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort auch mit einer geänderten Streckenführung.

Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden.


Foto: ICE-Zug (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

US-Börsen uneinheitlich – Gold teurer

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New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben sich am Donnerstag uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 34.945 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.508 Punkten 0,1 Prozent schwächer, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 14.114 Punkten 0,1 Prozent fester. Die Rally der vergangenen Tage nach einem deutlichen Rückgang der US-Inflationsrate im Oktober hat sich am Donnerstag deutlich abgeschwächt. Insbesondere von Einzelhändlern waren Warnungen laut geworden, dass die Konsumausgaben zurückgehen könnten. Die Hoffnung von Anlegern auf eine sanfte Landung der US-Wirtschaft ist damit etwas eingetrübt. Unterdessen zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung kaum verändert. Ein Euro kostete am Abend 1,0848 US-Dollar (+0,01 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9218 Euro zu haben. Der Goldpreis tendierte deutlich stärker, am Abend wurden für eine Feinunze 1.981,23 US-Dollar gezahlt (+1,11 Prozent). Das entspricht einem Preis von 58,73 Euro pro Gramm. Der Ölpreis sank hingegen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 77,51 US-Dollar, das waren 367 Cent oder 4,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts