Donnerstag, April 3, 2025
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Geheimdienst: Russische Verluste deutlich zurückgegangen

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London/Moskau (dts Nachrichtenagentur) – Nach Einschätzung des britischen Militärgeheimdienstes ist die durchschnittliche tägliche Opferzahl Russlands in der Ukraine im April höchstwahrscheinlich um etwa 30 Prozent gesunken. Diese Entwicklung folge auf „außergewöhnlich hohe russische Verluste“ im Zeitraum von Januar bis März, hieß es am Dienstag im täglichen Lagebericht aus London.

Die vom ukrainischen Generalstab veröffentlichten Zahlen deuteten auf einen Rückgang von durchschnittlich 776 russischen Toten pro Tag im März auf 568 im April hin. Die genaue Methodik der Ukraine könne man nicht überprüfen, aber der allgemeine Trend sei wahrscheinlich zutreffend, hieß es aus London. Die russischen Verluste seien höchstwahrscheinlich zurückgegangen, da die versuchte Winteroffensive ihre Ziele nicht erreicht habe und sich die russischen Streitkräfte nun auf die Vorbereitung der erwarteten ukrainischen Offensivoperationen konzentrierten, so der Geheimdienst.


Foto: Russische Einsatzkräfte, MOD, Text: über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Immer mehr Frauen wollen Landwirtin werden

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Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Immer mehr Frauen in Deutschland wollen Landwirtin werden. Ihr Anteil an den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen in dem Beruf stieg im Jahr 2021 auf 22 Prozent, von zwölf Prozent zehn Jahre zuvor, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit.

Insgesamt waren es knapp 900 Frauen, im Jahr 2011 hatte die Zahl noch bei 400 neuen Landwirtinnen gelegen. Auch Berufskraftfahrerinnen sind nicht mehr so selten wie zehn Jahre zuvor: Während der Frauenanteil bei den Neuabschlüssen in diesem Ausbildungsberuf 2021 bei elf Prozent lag, waren es 2011 noch vier Prozent. In anderen Berufen mit traditionell hohem Frauenanteil stieg dagegen der Männeranteil: So schlossen im Jahr 2021 knapp 2.100 Männer einen Ausbildungsvertrag zum Friseur ab, damit betrug der Männeranteil bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Friseurhandwerk 32 Prozent. 2011 waren es gut 1.400 Männer, was einem Anteil von elf Prozent entsprach.

Bei den Auszubildenden zur Fachkraft im Gastgewerbe hat sich das Geschlechter-Verhältnis im gleichen Zeitraum beinahe umgekehrt: 2021 lag der Männeranteil bei den gut 1.700 neuen Ausbildungsverträgen bei 58 Prozent, 2011 wurden 38 Prozent der knapp 3.100 Neuverträge für eine Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe von Männern abgeschlossen. Nach wie vor absolvieren deutlich mehr Männer als Frauen eine Berufsausbildung im dualen System. Von den knapp 466.200 Personen, die im Jahr 2021 in Deutschland einen neuen Ausbildungsvertrag abschlossen, waren 64 Prozent Männer, 2011 hatte der Männeranteil bei 59 Prozent gelegen, so die Statistiker.


Foto: Traktor, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Speed Dating fürs Business

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Business-Knigge: So gelingt die Kommunikation 4.0

Beim Speed Dating wird schnell deutlich, dass jede Beziehung Kommunikation ist und jede Kommunikation Beziehung.

Lockerbleiben bei der Kontaktaufnahme, wichtiger wie auch richtiger Gesprächseinstieg, Präsenz, raffinierte Wortwahl – letztendlich hat man nur wenig Zeit, einen kreativen Eindruck zu hinterlassen. Das gilt im geschäftlichen Kontext übrigens genau wie im privaten Umfeld. Hier kommen sechs Speed Dating-Regeln für eine spannende und wirksame, kreative und wertvolle Alltagskommunikation.

Längst wird Speed Dating nicht mehr nur bei der Partnersuche eingesetzt. Die Prinzipien gelten inzwischen auch bei der Suche nach einem Job ebenso wie nach einer Wohnung, für die Zusammenführung von Azubis und Unternehmen, zum Kennenlernen der Teilnehmer bei Seminaren oder für einen fachlichen Austausch auf Messen. Identisch bleibt dabei immer das Ziel: innerhalb einer relativ kurzen und festgelegten Zeit möglichst viele Gesprächspartner etwas näher kennenzulernen, im Idealfall sogar erste Gemeinsamkeiten festzustellen.

Regel # 1: Locker bleiben

Die erste Speed Dating Regel besagt, dass wir ganz locker sein sollen. Der Riegel im Kopf „die oder den muss ich haben“ oder „heute treffe ich meinen Märchenprinzen oder meine Traumfrau“ ist mehr Blockade und eher weniger eine motivierende Zielgröße. Ziele im Leben sind gut, das ist unbestritten. Doch in der konkreten Situation der Kommunikation gilt es, ans Hier und Jetzt zu denken: Konzentrieren Sie sich auf das, was gerade jetzt geschieht! Es geht nicht um schwierige Verhandlungen, dort ist strategisches Vorgehen sinnvoll – es geht um den Alltag.

Einfach so, um diese fast vernachlässigbare Größe von etwa 85 Prozent der Gespräche während des Tages. Vertrauen wir ruhig darauf, dass „es“ schon richtig funktioniert. Das gelingt, wenn die innere Haltung stimmt. Denken wir Schlechtes über eine Situation oder unser Gegenüber, kommt es auch so rüber. Umso wichtiger ist es, an der eigenen Haltung zu arbeiten: Die Dinge positiv-konstruktiv sehen, um sie dann eben auch mal ganz locker angehen zu können.

Regel # 2: Präsent sein

Alltägliches läuft Gefahr, einfach so nebenbei erledigt zu werden. Das kurze Gespräch mit dem Chef, der Kollegin, dem Kunden, der Mitarbeiterin wird im besten Fall inhaltsfokussiert geführt. Kurz, knapp, klar – so haben wir es gelernt. Allenfalls noch auf Level 2, nämlich sauber positiv formuliert. Eine Bitte statt ein Befehl, ein Wunsch statt eine Aufforderung. Aussagen wie „Hörst du mir überhaupt zu?“ oder „Ich habe den Eindruck, dass du gar nicht so richtig da bist?“ kennen wir alle. Die Präsenz gestaltet die Intensität unserer Alltagskommunikation. Unabhängig von den richtigen oder falschen Worten: ankommen tun diese nur, wenn sie in möglichst höchster Präsenz ausgesprochen werden.

Genau so sollten wir auch in Dialog(e) gehen: keine automatisierten Sätze, sondern ein Bekenntnis zur Präsenz. Geht schneller, braucht weniger Vorbereitung, verlangt aber im Endeffekt mehr Vertrauen zu sich selbst. Dieses prägt unsere Auftritte auch im Kleinen. Dabei hat Selbstvertrauen nichts mit Überheblichkeit zu tun. Es ist das Vertrauen in sich, zu wissen, dass ich mit Talenten und Fähigkeiten so gut ausgestattet bin, dass ich das Richtige zur richtigen Zeit sage und tue.

Regel # 3: Offen bleiben

Das Vorurteile einschränken, ist hinlänglich bekannt. Treffen wir auf ein Gegenüber, das uns optisch an eine verflossene Liebe erinnert, geht es entweder negativ oder positiv weiter. Egal was war – es prägt. Einfacher gesagt als getan: Das Gegenüber hat eine Chance, genau nicht so zu sein, wie wir es erwarten. Achten wir also auf Unterschiede oder suchen wir Dinge, die neu, interessant, spannend sind. „Haben Sie Schulterschmerzen?“, war die Frage bei einer Polizeikontrolle. Es interessierte den Polizeibeamten wahrlich nicht, mit welchen Schmerzen der Verkehrsteilnehmer fährt, sondern er wollte ihm lediglich mitteilen, dass er den Sicherheitsgurt nicht trägt und dass das ein Bußgeld kostet.

Das ist beileibe keine positive Alltagskommunikation. Wenn Sie etwas wissen möchten, dann stellen Sie eine Frage. Wenn Sie etwas sagen möchten, dann sagen Sie es. Bei dem oben genannten Beispiel liegt eine deutliche Diskrepanz vor. Gleiches passiert oft in Führungsgesprächen: „Geht’s dir nicht gut, hast du privat Probleme?“ Entweder interessiert es mich wirklich, oder ich deklariere es als Interpretation: „Ich habe die Vermutung, dass privat etwas nicht stimmt, liege ich da richtig oder falsch?“

Regel # 4: Interesse an anderen

So banal wie einfach und doch doppelt so schwer: Zuhören ist eine Königsdisziplin in der Kommunikation – gerade und erst recht im Alltag! Versuchen Sie doch mal diese kleine Beobachtungsaufgabe: Stellen Sie sich nach der Urlaubsphase in Ihrem Unternehmen in den Pausenraum. Hören Sie einfach zu, wie oft sich Menschen nicht (zu)hören. Da erzählt Kollege x, er sei heute wieder zurück aus dem Urlaub. Kollege y fragt nett: „Wie war´s denn und wo wart ihr?“ Spannend einfach zuzuhören, wie oft sich viele überhaupt nicht interessieren, was der andere erzählt. Bei der ersten Gesprächspause kommt die eigene Geschichte wieder aufs Set.

„Wir hatten wirklich einen tollen Service an Bord.“ Kurze Atempause. Das Gegenüber erwidert: „Ja, letztes Jahr sind wir mit der Air Singapur geflogen, war noch besser als ihr Ruf.“ Zur Erinnerung: Interessieren wir uns wirklich für unser Gegenüber, werden wir reicher! Und wenn zwei reden, heißt das noch lange nicht, dass es auch ein Dialog ist. Sehr häufig sind es so genannte Doppelmonologe – beide erzählen abwechselnd ihre Geschichte.

Regel # 5: Lächle und sei freundlich

Setzen Sie Ihr freundliches Gesicht auf, zeigen Sie Ihre Freude, jemanden zu treffen und denken Sie ans Positive jetzt und im Leben. Sie gewinnen als authentisch positive Person mehr. So steht es im „Leitfaden zum Daten“. Stellen wir uns vor, das Gespräch am Dating-Tisch beginnt mit den Worten „Hallo, ich bin Peter. Ich hatte eine schwere Jugend, im Moment habe ich kein Geld und mein Chef macht mich kaputt. Abgesehen davon finde ich die politischen Verhältnisse in unserem Land furchtbar.“ Ehrlichkeit in allen Ehren – aber Sympathien gewinnt man so keine und schon gar kein Herz! Das ist keine Aufforderung zum gequälten „Think-positive“, sondern für klare Botschaften: Ohne innere, positive Haltung sind wir weder im Date noch im Alltag wirklich erfolgreich. Deshalb ist es wichtig, das Positive zu suchen.

„Ich bin gerne bis um 16 Uhr persönlich für Sie da“ ist inhaltlich gleich aber eben doch ganz anders als die Formulierung „Ich bin dann ab 16 Uhr weg“. Zugegebenermaßen handelt es sich um kleine Details, aber in der Summe macht Kleinvieh auch Mist und das Leben besteht im Grunde nun einmal aus vielen Details. Übrigens: Positive Verhaltensweisen einer freundlichen Person werden durch Lob und Zuwendung verstärkt. Ehrliches Lob und Zuwendung freuen im Grund jeden Menschen, so dass es ihm wiederum auch leichter fällt, freundlich und vertrauensvoll zu sein.

Regel # 6: Nette Worte zum Start

„Himmel, wo warst du beim Friseur, hierzu braucht´s wohl auch keine Ausbildung.“ Das Date können wir abschreiben. Bei allem Interesse, Präsenz, Lockerheit – irgendwann beginnen wir zu reden. Ein guter Grund, von Anfang an charmant, nett und unverfänglich zu sein. Es kann durchaus sein, dass es sich im Verlauf des Gesprächs zeigt, dass unser Gegenüber unseren Sinn für Humor teilt, aber diesen Sinn sollten wir zuerst kennen! Erfahrene Speed-Dater empfehlen: Beginne mit einem Lob. Gehen wir davon aus, dass jeder gerne zuerst etwas Positives hört, schaffen wir einen Mikrokosmos der konstruktiven Aura und beginnen im Alltag mit einem positiven Wort: „Eine schöne Tasche haben Sie?“ oder „Danke, dass Sie mir den Platz überlassen haben.“

Als ich vor kurzem bei einem Restaurantbesuch (notabene ein nobler Gourmettempel) das Auto auf ein markiertes Feld stellte (aber wohl den Schriftzug in selbem nicht las), kam ein Mitarbeiter nach draußen gestürmt „Hier dürfen Sie Ihr Auto nicht hinstellen!“ – und das noch bevor die Fahrzeugtür abgeschlossen war. Kurzum: „Danke, dass Sie bei uns vorbeikommen. Dürfte ich Sie noch bitten, das Fahrzeug auf die andere Seite zu stellen?“ So einfach wäre es. Locker, positiv, nett, freundlich, offen, interessiert – und das mit dem Mehraufwand von ein paar wenigen, vor allem aber anderen Worten.

FAZIT

Erfolg im Umgang mit Kunden heißt, nicht nur dann gut zu kommunizieren, wenn etwas schiefgelaufen ist. Einen Führungsstil leben, der Mitarbeitende fördert, findet nicht nur beim Lohn- oder Disziplinargespräch statt. Stressabbau im Alltag bedeutet nicht, dass ich zweimal im Jahr ins Wellness-Weekend gehe. Der Erfolg kommt schleichend im Alltag. Ebenso wie auch Probleme langsam und leise um sich greifen. Wenn wir es schaffen, zentrale, oft ganz kleine Erfolgselemente in der Kommunikation und im Aufbau von Beziehungen in unseren Alltag zu integrieren, wird er strukturell, rituell oder eben ganz normal und selbstverständlich. Erfolgreiche Kommunikation als Selbstverständlichkeit – eine Ode an die 90 Prozent Normalleben.

Zum Autor

Stefan Häseli ist Experte für glaubwürdige Kommunikation, Keynote-Speaker, Moderator und Autor mehrerer Bücher. Als ausgebildeter Schauspieler mit jahrelanger Bühnenerfahrung schreibt er ganze Abendprogramme selbst. Dazu kommen Engagements in Kinofilmen, TV-Serien, TV-Werbespots und Schulungsfilmen. Er betreibt ein Trainingsunternehmen in der Schweiz. Häseli ist mehrfach international ausgezeichneter Redner und Trainer. Die Kommunikation in ihren unterschiedlichen Welten und die Details in der Sprache faszinieren ihn und prägten seinen beruflichen Werdegang. Er begeistert in seinen Fachartikeln und Kolumnen mit feinsinnigem Humor.
https://stefan-haeseli.com/

Bild: Stefan Häseli ist Experte für glaubwürdige Kommunikation. Der international ausgezeichnete Schweizer Trainer begleitet vor allem Konzerne und Führungskräfte.

Quelle Titania Kommunikation Text. PR. Geist.

Volvo Cars Tech Fund investiert in KI-Spezialist CorrActions

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Alexander Petrofski, CEO Volvo Cars Tech Fund

CorrActions entwickelt Technik zur Überwachung der Gehirnaktivitäten

Volvo Cars beteiligt sich am israelischen Start-up CorrActions: Über den hauseigenen Volvo Cars Tech Fund investiert der schwedische Premium-Automobilhersteller in das auf künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte Unternehmen. Seine KI-gestützte Software analysiert Gehirnaktivitäten und soll beispielsweise erkennen, wenn der Fahrer abgelenkt, betrunken oder übermüdet ist. Damit lässt sich die Sicherheit im Straßenverkehr verbessern.

Die von CorrActions entwickelte Technik bemerkt selbst kleinste menschliche Muskelbewegungen, die Hirnaktivitäten widerspiegeln. In Kombination mit weiteren Sensoren beispielsweise im Lenkrad werden kognitive Anomalien des Fahrers erkannt. Ablenkung, Trunkenheit am Steuer und Übermüdung gehören zu den häufigsten Unfallursachen im Straßenverkehr. Das bessere Verständnis hilft dabei, entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen, die die Sicherheit erhöhen.

Um die weitere Entwicklung und Kommerzialisierung der erfolgreich getesteten Software zu unterstützen, beteiligt sich der Volvo Cars Tech Fund strategisch an CorrActions. Der Risikokapitalarm des schwedischen Premium-Automobilherstellers investiert regelmäßig in vielversprechende Start-ups, die den Wandel in der globalen Mobilitätsbranche vorantreiben und beschleunigen – insbesondere in Schlüsselbereichen wie künstliche Intelligenz, Elektrifizierung, autonomes Fahren, Nachhaltigkeit und digitaler Geschäftsverkehr. Volvo Cars will mit CorrActions in Zukunft zusammenarbeiten.

Volvo C40 Recharge Dawn Silver

„Mit dem Tech Fund sind wir ein strategischer Partner für spannende Start-ups, die unsere Position in diesem Branchenbereich stärken können“, sagt Alexander Petrofski, Leiter des Volvo Cars Tech Fund. „CorrActions passt perfekt zu uns und konzentriert sich auf eine Mission, die uns am Herzen liegt: Autos und die Menschen inner- und außerhalb sicherer zu machen.“

Im Zuge intensiver jahrzehntelanger Forschung hat Volvo Cars den menschlichen Faktor als eine der häufigsten Unfallursachen ausgemacht. Ob abgelenkt oder müde, der Fahrer ist nicht immer in Bestform. Sekundenbruchteile der Unaufmerksamkeit reichen bereits aus, um Kollisionen zu verursachen. Die CorrActions Technik ist die perfekte Ergänzung künftiger Assistenz- und Sicherheitssysteme.

„Auf dem Weg in eine Zukunft ohne Autounfälle kommt es entscheidend darauf an, den kognitiven Zustand des Fahrers zu verstehen“, sagt Åsa Haglund, Leiterin des Volvo Cars Safety Centre. „Das macht die von CorrActions entwickelte Technik für unsere Ingenieure sehr interessant.“

Die Investition des Volvo Cars Tech Funds ist Teil einer Serie-A-Finanzierungsrunde von CorrActions. Weitere finanzielle Details werden nicht bekanntgegeben.

Bild Alexander Petrofski, Leiter des Volvo Cars Tech Fund

Quelle Bild und Text: Volvo Car Corporation

Mali-Einsatz kostet Deutschland 4,3 Milliarden Euro

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bund hat bislang rund 3,5 Milliarden Euro für den Mali-Einsatz der Bundeswehr ausgegeben. Die Bundesregierung rechnet damit, dass bis Mai 2024 weitere rund 760 Millionen Euro hinzukommen – dann sollen die letzten deutschen Soldaten das Land verlassen haben.

Insgesamt belaufen sich die Kosten für den zehnjährigen Bundeswehreinsatz in Mali somit auf rund 4,3 Milliarden Euro. Die Zahlen gehen aus der Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine schriftliche Frage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sevim Dağdelen hervor, über die der „Spiegel“ berichtet. Die Summe setzt sich aus den Ausgaben für einzelne militärische und polizeiliche Missionen zusammen – wobei der UN-geführte Minusma-Blauhelmeinsatz mit bisher 2,7 Milliarden Euro den größten Anteil hat, gefolgt von der EU-Ausbildungsmission EUTM mit bisher rund 382 Millionen Euro. Die erst kürzlich bis 2025 verlängerte zivile Aufbaumission „Eucap Sahel Mali“ schlägt mit 327 Millionen Euro zu Buche.

Dağdelen, Obfrau ihrer Partei im Auswärtigen Ausschuss des Bundestags, spricht von nutzlosen Ausgaben. „Die 4,3 Milliarden Euro für die Mali-Mission der Bundeswehr sind sinnlos verpulvertes Geld“, sagte sie dem „Spiegel“. Deutschlands Einsatz an der Seite der einstigen Kolonialmacht Frankreich sei „militärisch wie politisch komplett gescheitert“ und habe den islamistischen Terror im Land weiter befeuert, statt ihn einzudämmen. Ihr Einsatz in Mali dürfte die Bundeswehr noch auf Jahre prägen: Von Mitte 2013, als die Minusma-Mission startete, leisteten bis Anfang April dieses Jahres 25.308 Soldaten in dem Land ihren Dienst, wobei einzelne Bundeswehrangehörige mehrmals in Mali stationiert waren.

Für die EUTM-Trainingsmission gibt das Verteidigungsministerium die Zahl von 6.599 deutschen Soldaten an. Über das Mandat zum Abzug der Bundeswehr aus Mali will das Kabinett in der ersten Mai-Woche beraten, anschließend geht es in den Bundestag.


Foto: Bundeswehr-Soldat mit Pistole, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

BRILAMO der Polierstab für brillante Gläser

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Flexibel: Mit BRILAMO kann ein Weinglas optimal getrocknet werden

Mit BRILAMO wird das professionelle Polieren von Gläsern in den eigenen vier Wänden zum Kinderspiel. Gläser können von nun an ohne großen Aufwand, blitzschnell und schlierenfrei poliert werden. Auch das lästige Abtrocknen von Gläsern gehört mit BRILAMO der Vergangenheit an. Der BRILAMO Polierstab soll optimalerweise mit dem besonders weichen Mikrofasertuch genutzt werden, um brillante Polierergebnisse zu erzielen.

Die Gründerin Linda Koller entwickelte BRILAMO im Alleingang, von den ersten Skizzen bis zum ersten Prototypen. Durch das lästige Abtrocknen von Wein- und Biergläsern kam der Dresdnerin kurzerhand die Idee für diesen praktischen Problemlöser. Sie sorgte für Begeisterung in der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ – und freut sich jetzt über einen Deal mit ihrem Wunschinvestor Ralf Dümmel.

BRILAMO ist leicht anzuwenden und ein wahrer Problemlöser: Einfach den Polierstab mit dem Mikrofasertuch in das Weinglas einführen und in kurzen, rotierenden Bewegungen reinigen. Anschließend kann die Außenseite mit dem Mikrofasertuch poliert werden. Der Polierstab ist durch seine anpassungsfähigen Lamellen besonders flexibel, sodass weniger Gefahr für brechende Weingläser besteht und jede Ecke erreicht wird. Mit BRILAMO wird das Weinglas auf hygienische Weise gereinigt und poliert. Die innovative Glaspflege von heute! So wird der Weinmoment auch nach dem Trinkgenuss in unvergesslicher Erinnerung bleiben und nicht in lästiger Arbeit enden.

„Das lästige Abtrocknen von Gläsern, insbesondere bei schwer zugänglichen Glasformen wie Wein- und Biergläsern, hat mich schon oft gestört. Ich hatte gehofft, dass es hier eine Lösung gibt, konnte jedoch bei meiner Online-Recherche keine adäquate finden. Aus diesem Grund habe ich mein eigenes Produkt entwickelt – und herausgekommen ist BRILAMO!“ Linda Koller Gründerin von BRILAMO

„Mühsam Gläser polieren? Mag niemand – doch damit ist jetzt Schluss, danke Linda. Denn sie hat mit BRILAMO einen Problemlöser erfunden: Einen Polierstab, um Gläser schlierenfrei und glänzend zu bekommen. Und das tolle? BRILAMO ist leicht anzuwenden: Einfach den Polierstab mit dem Mikrofasertuch in das Glas einführen und in kurzen, rotierenden Bewegungen reinigen. Fertig ist das polierte Glas. Tolles Produkt, mega Gründerin und starker Pitch. Von nun an sind alle Gläser streifenfrei.“ Ralf Dümmel 
Investor und Geschäftsführer DS Unternehmensgruppe

BRILAMO ist unter www.brilamo.com für 19,99€ – aber auch im Handel – erhältlich

Bild: Fotocredit: BRILAMO | DS Unternehmensgruppe |Stefan Groenveld | RTL Bernd-Michael Maurer

Quelle DS Unternehmengruppe / Social Chain AG

Innenministerium schon mit über 1,3 Millionen Euro Beraterausgaben

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesinnenministerium hat in der aktuellen Legislaturperiode bereits rund 1,3 Millionen Euro für externe Beratungen ausgegeben. Das geht aus der Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.

Damit hat das Ministerium unter Nancy Faeser (SPD) schon nach weniger als der Hälfte der aktuellen Legislaturperiode einen ähnlichen Betrag erreicht wie in der gesamten vorherigen Legislaturperiode unter Horst Seehofer (CSU). Zu den größten Kostenpunkten zählten dabei eine Beratung zur Begleitung des Gründungsprozesses eines Dateninstituts Deutschland sowie eine Begleituntersuchung zu ebendiesem Thema. Die Ausgaben für beide Beratungen lagen demnach bei über 500.000 Euro. Von der Linken gibt es Kritik an der Höhe der Zahlungen für externe Beratungen: „Bei Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung muss das BMI endlich ohne Berater in der Lage sein, eigene Strategien zu entwickeln“, sagte die Linken-Abgeordnete Martina Renner den Funke-Zeitungen.

Sie beanstandete dabei vor allem die hohen Beratungskosten für den Aufbau eines Dateninstituts. „Dass Beraterfirmen andere Berater befragen, wie sie sich ein Dateninstitut vorstellen, dass vor allem den Interessen der Datenwirtschaft nützt, geht gar nicht“, so Renner. Es sei zudem nicht erkennbar, welche Aufgaben dieses Dateninstitut überhaupt haben solle. Der Nutzen für die Bürger spiele „erkennbar keine Rolle“, so die Linken-Politikerin.


Foto: Bundesinnenministerium, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Söder laut Umfrage besserer Kanzlerkandidat für Union

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – CSU-Chef Markus Söder wird laut einer Insa-Umfrage von den Bundesbürgern eher als geeigneter Kanzlerkandidat der Union angesehen als CDU-Chef Friedrich Merz. Das Institut hatte für die „Bild“ (Dienstagausgabe) gefragt: „Mit welchem der beiden folgenden Spitzenkandidaten hätte die Union Ihrer Meinung nach bessere Erfolgschancen?“.

Die relative Mehrheit von 39 Prozent der Befragten antwortete, dass die Union weder mit Friedrich Merz noch mit Markus Söder als Spitzenkandidaten gute Erfolgschancen hat. Für Markus Söder sprachen sich 31 Prozent und für Friedrich Merz 21 Prozent aus. Neun Prozent wussten es nicht oder mochten keine Angabe tätigen. Wähler der Union sprachen sich zu 43 Prozent für Markus Söder und zu 34 Prozent für Friedrich Merz aus. Bei Wählern der anderen Parteien betrug der Anteil derer, die Markus Söder die besseren Erfolgschancen zuweisen, zwischen 24 Prozent (Grüne) und 34 Prozent (Linke). Wähler der FDP sahen am häufigsten die besseren Erfolgschancen bei Friedrich Merz. Bei einer Direktwahl des deutschen Bundeskanzlers zwischen Olaf Scholz und Friedrich Merz würden sich 46 Prozent für keinen der beiden aussprechen. Bei einer solchen Kandidatenkonstellation käme es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Olaf Scholz (26 Prozent) und Friedrich Merz (24 Prozent). Fünf Prozent wissen es nicht oder möchten keine Auskunft erteilen. Für Olaf Scholz würden sich sowohl Wähler der Grünen (45 Prozent) als auch der SPD (64 Prozent) jeweils (knapp) mehrheitlich aussprechen, wohingegen Friedrich Merz mehrheitlich von den Unions- (49 Prozent) und von den FDP-Wählern (51 Prozent) gewählt werden würde. Wähler von Linkspartei (51 Prozent) und AfD (61 Prozent) würden sich jeweils absolut-mehrheitlich für keinen der beiden Kandidaten aussprechen. Bei einer Direktwahl zwischen Markus Söder und Olaf Scholz würde sich eine relative Mehrheit für Markus Söder (38 Prozent) aussprechen.

Der Anteil derer, welche für Olaf Scholz stimmen würden, beträgt lediglich 27 Prozent. Weitere 30 Prozent würden keinen der beiden wählen und fünf Prozent wissen es nicht oder möchten keine Auskunft erteilen. Insa hatte am 24. April 1.002 Bundesbürger befragt.


Foto: Markus Söder, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Unfallflucht soll entkriminalisiert werden

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesjustizministerium will Unfallflucht ohne Personenschaden künftig nicht mehr als Straftat behandeln. Wer bei einem Autounfall lediglich einen Sachschaden anrichtet und flüchtet, soll nur noch eine Ordnungswidrigkeit begehen.

Das geht aus einem Eckpunktepapier des Ministeriums hervor, über das die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ berichten. „Durch die Herabstufung der Unfallflucht nach reinen Sachschäden zur Ordnungswidrigkeit würde einer undifferenzierten Kriminalisierung des Unfallverursachers entgegengewirkt“, heißt es in dem Papier, das das Ministerium von Marco Buschmann (FDP) kurz nach Ostern mit der Bitte um Stellungnahme an Fachverbände verschickt hat. Bislang werden Unfallbeteiligte, die sich unerlaubt von einem Unfallort entfernen, mit bis zu drei Jahren Haft oder einer Geldstrafe bestraft. Das soll nach den Plänen des Justizministeriums künftig nur noch bei Unfällen mit Personenschaden gelten.

Sobald es körperlich Geschädigte gebe, sei es stets erforderlich, „am Unfallort zu verbleiben und sich als Unfallbeteiligter zu erkennen zu geben“, heißt es in dem Ministeriums-Papier. Das gelte „trotz der mit der Selbstanzeige des Unfalls verbundenen Selbstbezichtigung einer ggf. mitverwirklichten Begleittat“ – etwa einer Trunkenheitsfahrt. „Vor diesem Hintergrund gibt es umgekehrt aber gute Argumente dafür, von einer Strafbewehrung der unterlassenen Selbstanzeige des Unfalls bei reinen Sachschäden abzusehen“, heißt es in dem Eckpunktepapier weiter. Paragraf 142 des Strafgesetzbuchs, in dem die Unfallflucht geregelt ist, durchbreche nämlich das Prinzip der „Straflosigkeit der Selbstbegünstigung“.

Bislang gilt, dass Unfallbeteiligte eine „angemessene Zeit“ am Unfallort warten müssen. Als Alternative dazu bringt das Bundesjustizministerium die Einrichtung einer Meldepflicht und Meldestelle ins Spiel. „Denkbar wäre etwa eine Meldung über eine standardisierte Online-Maske, gegebenenfalls auch mit hochzuladenden Bildern vom Unfallort und Schaden, oder eine, am geschädigten Fahrzeug zu fixierende, Schadensmeldung, bei deren ordnungsgemäßer Vornahme keine tatbestandsmäßige Handlung vorläge“, heißt es in dem Papier des Ministeriums.


Foto: Polizei, über dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen uneinheitlich – Tech-Werte schwach

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New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Montag uneinheitlich geschlossen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 33.875 Punkten berechnet, 0,2 Prozent höher als am Freitag.

Der breiter gefasste S&P 500 schloss mit 4.137 Punkten 0,1 Prozent stärker, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 am Ende bei 12.970 Punkten 0,2 Prozent schwächer. In dieser Woche richtet sich die Aufmerksamkeit auf die anstehenden Quartalszahlen von Amazon, Alphabet, Microsoft und der Facebook-Mutter Meta – offenbar ist die Zuversicht nicht besonders groß. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1045 US-Dollar (+0,53 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9054 Euro zu haben. Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.989 US-Dollar gezahlt (+0,3 Prozent).

Das entspricht einem Preis von 57,90 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 82,70 US-Dollar, das waren 1,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

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