Montag, Januar 12, 2026
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Kubicki weist Forderung nach Pau-Rücktritt zurück

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) hat Forderungen der Union nach einem Rücktritt seiner Amtskollegin Petra Pau (Linke) zurückgewiesen. „Petra Pau ist auf Vorschlag der Linken-Fraktion von der Mehrheit des Deutschen Bundestages gewählt worden“, sagte der FDP-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben).

Sie sei keine Vizepräsidentin der Linken, sondern des Deutschen Bundestages. „Charakterstark wäre es gewesen, eine solche Forderung überhaupt nicht zu erheben“, so Kubicki. Die Unionsfraktion hatte ihre Rücktrittsforderung mit der geplanten Auflösung der Linksfraktion im Bundestag begründet.


Foto: Petra Pau am 17.11.2023, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Pumpkin Spice Ramen von yummy

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Pumpkin Spice Ramen von yummy

Wenn die Blätter in bunten Farben zu Boden fallen und es draussen frisch wird, brauchen wir Wohlfühlmomente, die uns gut tun und warm halten. Dieses Jahr kommt in der kälteren Jahreszeit ein ganz besonderer LecKürbissen auf unseren Tisch – die Limited Edition Pumpkin Spice Ramen von yummy, unserer liebsten Brand für innovative und rein pflanzliche Ramen. Reichhaltiger Kürbis wird verfeinert durch eine Prise Zimt, einem Hauch Muskat und Nelken und gibt der Sorte damit eine unverkennbare, einzigartige Note. Mit dem Pumpkin Spice trifft Tradition auf Trend und bringt die Aromen der kalten Jahreszeit in ein herzhaft-würziges Geschmackserlebnis, das sowohl für Veganer und Gesundheitsbewusste, als auch für experimentierfreudige Entdecker ein wahrer Genuss ist.

yummy Pumpkin Spice Limited Edition. Garantiert lecker.

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100% rein pflanzlich und glutenfrei

Protein- und ballaststoffreich

frei von Zusatzstoffen, künstlichen Aromen oder Palmöl

hervorragend im Geschmack durch natürliche Zutaten

einfach zuzubereiten

minimaler Co2-Fußabdruck durch rein getrocknete Lebensmittel in einer 100% recyclebaren Verpackung

Wie der yummy Pumpkin Spice am besten schmeckt? Heisses Wasser hinzugeben, kurz umrühren und 5 Minuten warten. Fertig ist das Kürbis-Nudelglück.

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Bild @yummy

Quelle Sonja Berger Public Relations

Nachhaltigkeit wird zum Wettbewerbstreiber bei Retail-Banken

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Klima Banken
Foto von Dr. Tillmann Lang (Quelle: Inyova)

Fünf Elemente bestimmen den Erfolg in der Zukunft

Kommentar von Dr. Tillmann Lang, CEO und Mitgründer von Inyova Impact Investing

Das Finanzsystem soll Teil der Bewältigung der Klimakrise sein. Doch bisher haben gerade Retail-Banken sich wenig damit auseinandergesetzt, wie sie Teil der Lösung werden. Es ist jedoch an der Zeit, dass ein radikaler Wandel in der Geschäftspolitik einsetzt, denn auch der unternehmerische Erfolg wird davon abhängen.

Die Covid-Krise, geo-politische Neuordnung und die Entwicklung im Zinsumfeld sind nur 3 Beispiele dafür, dass „Radikaler Wandel“ das neue Normal ist. Dennoch: Blickt man auf die langfristigen Entwicklungen, sind manche tiefgreifenden Entwicklungen erstaunlich vorhersehbar. Die Klimakrise verändert unsere Lebensweisen schon heute stark. Die junge Generation hat andere Vorstellungen von einer gelungenen Lebensgestaltung als die Jahrgänge zuvor.

In diesem Lebensmodell spielt zum Beispiel die Work-Life-Balance eine viel größere Rolle als dies in der Lebenswirklichkeit ihrer Eltern- und Großelterngeneration der Fall war. Gleichzeitig sind junge Menschen, die zukünftig die Mehrzahl der weltweiten Kund*innen der meisten Branchen ausmachen werden, in der Regel umwelt- und klimabewusster. Sie werden sich ihre Geschäftspartner*innen, dazu zählen auch Geldinstitute, danach aussuchen, wie ernst diese das Thema Nachhaltigkeit nehmen. Sie werden sich ein genaues Bild davon machen, ob die Banken ihre Verantwortung als Teil der Gesellschaft übernehmen.

Finanzsystem kann Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit liefern

Banken könnten und sollten als Vorreiter für Nachhaltigkeit agieren. Die Produktpalette ist ein zentraler Teil vom nachhaltigen Wirtschaften – ihre Wirkung ist der sogenannte Handabdruck – und dürfte gerade bei Finanzinstituten den Löwenanteil des Impacts ausmachen. Doch zusätzlich müssen Finanzinstitute auch selbst nachhaltig werden, in ihrer Art zu wirtschaften, durch Verringerung ihres Fußabdrucks.

Welche Kund*innen sollten schon von einer Retail-Bank, die als Unternehmen selbst nicht überzeugend nachhaltig agiert, grüne Produkte kaufen? Menschen stehen heute eine Vielzahl an vielfältigen Informationen zu Verfügung, die sie für die Frage nutzen, wem sie vertrauen können und wem sie zutrauen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Fünf zentrale Punkte können Retail-Banken auf die nächste Stufe heben und zukunftsfähig machen.

Fünf Elemente bestimmen den Erfolg in der Zukunft

  1. Ganzheitliche Integration von Nachhaltigkeit

ESG-Kriterien dürfen nicht nur für Produkte gelten, sondern auch für ganze Unternehmen. Wofür werden Kredite vergeben? Welche Projekte werden finanziert? Haben Männer und Frauen dieselben Aufstiegschancen und erhalten für gleiche Arbeit gleiches Gehalt? Die Anbieter*innen werden von den Kund*innen auf ihre Nachhaltigkeitsleistung bewertet werden. In ihren Produkten, aber auch in ihrer Arbeit und Aufstellung. Sie werden bereits heute daran gemessen. Nachhaltigkeit wird damit Grundvoraussetzung für den Erfolg – nicht nur wegen immer strengerer regulatorischer Vorgaben, sondern weil die Firmen- wie Privatkund*innen es mehr und mehr einfordern.

  1. Megatrend Personalisierung

Menschen wollen zunehmend als Individuen wahrgenommen werden. Daher werden personalisierte Finanzprodukte, Investments, Kredite, Girokonten und Bezahlsysteme immer wichtiger. Was in England, den USA und in Asien längst Standard ist, kommt gerade erst nach Europa. Die amerikanische Großbank JPMorgan hat mit OpenInvest einen der führenden Anbieter für personalisierte Finanzprodukte gekauft. Die UBS kooperiert bereits mit dem Personalisierungsanbieter Ethic aus den USA, um das Personalisierungskonzept nach Europa zu exportieren.

  1. Plattform-Strategien und Partnerschaftsmodelle

Wer über Nachhaltigkeit redet, muss über das Thema Bescheid wissen. Nicht oberflächlich, sondern mit tiefer Expertise. Dies erfordert völlig neue Skills. Dafür ist die Zusammenarbeit mit Expert*innen aus anderen Disziplinen – insbesondere aus den Naturwissenschaften sowie aus der Datenerhebung und -auswertung – notwendig. Wer alles selbst machen will, wird bei allen Angeboten bestenfalls Mittelmaß liefern. Retail-Banken müssen sich also für Partnerschaften mit anderen Anbieter*innen öffnen. Sonst werden sie im Laufe der Zeit von Apple, Amazon und Google oder anderen gefressen.

  1. Nutzung der traditionellen Stärken

Die traditionellen Stärken klassischer Banken wie etwa ihre lokale Vernetzung und ihre Nähe zu den Kund*innen sind ein wertvolles Asset, doch sie werden zusätzliche Assets benötigen, die sie nicht allein aus sich heraus generieren können. Im Zentrum stehen die Kundenberater*innen, die im Beratungsgespräch immer komplexere Anforderungen schultern müssen – seien es Fragen zur Wirkung eines Produktes, oder schlichtweg die Einhaltung komplexer regulatorischer Vorgaben. Dazu braucht es Technologie und Beratertools, die den Berater*innen erlauben, sich auf das zu konzentrieren, was sie stark macht: die Kundenbeziehung.

  1. Retail-Modell passt in die Welt von morgen

Kapital für Innovationen bereitzustellen, ist der erste Hebel des Finanzsystems, um Teil der Lösung zu werden. Hier gibt es heute schon viele Modelle, die sich inzwischen zu beträchtlichen Märkten entwickelt haben: Green Bonds, Private Equity, Risikokapital, Peer Lending, Mikrofinanzen, um nur ein paar zu nennen. Durch das Finanzsystem kann Kapital dorthin gelenkt werden, wo es mehr Nachhaltigkeit bewirkt. Diese Modelle helfen, die Innovationen zu schaffen, die wir für ein nachhaltiges Wirtschaftsmodell brauchen. Neben Innovation brauchen wir aber auch ein Upgrade der bestehenden Wirtschaft, hin zu Klimaverträglichkeit. Das ist der zweite Hebel des Finanzsystems, zum Beispiel durch Wahrnehmung von Eigentums- und Aktionärsrechten. Indem die Retail-Banken diese Hebel in Bewegung setzen, können sie die Herausforderungen, vor der wir alle stehen, meistern und Teil der Lösung werden.

Der Wandel ist bereits entbrannt und er ist unumkehrbar. Allerdings kann man ihn nur meistern, wenn man sich auch selbst wandelt. Wer ihn mitgestaltet, hat enorme Chancen. Und Finanzinstitute in Europa sind gut beraten, diesen Wandel nicht allein dem Silicon Valley zu überlassen.

Nachhaltigkeit wird zum Wettbewerbstreiber bei Retail-Banken

Foto von Dr. Tillmann Lang (Quelle: Inyova)

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Baden-Württembergs Justizministerin für Abschiebungen nach Syrien

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Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Die baden-württembergische Justizministerin Marion Gentges (CDU) fordert eine härtere Gangart bei Abschiebungen. Sie habe sich bei Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) dafür eingesetzt, dass es möglich sein soll, verurteilte afghanische Straftäter in ihr Herkunftsland zurückzubringen, sagte sie dem „Spiegel“.

„In Ausnahmefällen sollten wir auch nach Syrien abschieben“, fügte sie hinzu. „Das halte ich für richtig, wenn es um Gewaltverbrecher und Terroristen geht.“ Dem Sonderstab „Gefährliche Ausländer“ im Stuttgarter Innenministerium sei es bereits gelungen, syrische Staatsangehörige, die schwere Straftaten begangen oder die Sicherheit des Landes gefährdet haben, „kontrolliert freiwillig nach Syrien oder in ein Drittland zu bringen“. Seit der Gründung des Sonderstabs Ende 2018 habe das Land 392 ausreisepflichtige gefährliche Straftäter abgeschoben. Die meisten von ihnen stammten aus Gambia, der Türkei, Tunesien, Serbien und Pakistan. Letztlich seien das keine einfachen Abwägungen, sagte die Justizministerin. „Niemand macht sich das leicht.“ Die Genfer Flüchtlingskonvention lege zwar Ausweisungsverbote fest, sage aber auch, dass sich der Einzelne nicht auf diesen Schutz berufen kann, wenn er im Schutzstaat schwere Straftaten begangen hat. Daneben sei die Europäische Menschenrechtskonvention entscheidend. Auf diese beziehe sich die Asylagentur der Europäischen Union und halte es für sinnvoll, bei der Bewertung von Rückkehroptionen nach Syrien regional zu differenzieren. „Unterschiedliche Teile Syriens sind unterschiedlich sicher“, so Gentges. Der Bund nehme eine solche Differenzierung aber nicht vor und lasse Abschiebungen auch nach Syrien weiterhin nicht zu. „Das kann so nicht bleiben“, kritisiert die Ministerin.


Foto: Flagge von Syrien (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wachstumsfonds der Bundesregierung steht

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der neue „Wachstumsfonds Deutschland“ der Bundesregierung steht. Er sei mit einer Milliarde Euro an Wagniskapital komplett gefüllt, berichtet das „Handelsblatt“.

Die zuständige KfW Capital – die Beteiligungstochter der staatlichen Förderbank KfW – habe die letzten Zeichnungen weitgehend finalisiert, schreibt die Zeitung unter Berufung auf vier Insider. Am kommenden Mittwoch wollen KfW und Bundesregierung den Wachstumsfonds demnach vorstellen. Das Geld kommt laut Zeitung zu rund einem Drittel vom Bund. Wirtschafts- und Finanzministerium hatten den Fonds initiiert und sehen ihn als zentrales Instrument, um den Start-up- und Innovationsstandort Deutschland nach vorn zu bringen.

Start-ups fällt es angesichts der Zinswende, den Kriegen in der Ukraine und Israel und der anhaltend hohen Inflation aktuell deutlich schwerer als noch in der Coronakrise, neue Finanzierungsgelder einzuwerben. Die übrigen zwei Drittel des Kapitals kommen dem „Handelsblatt“ zufolge von privaten Investoren, die bisher in Deutschland eher selten ihr Geld zur Verfügung stellen. Vertreten sind demnach namhafte Größen – unter anderem aus der deutschen Versicherungswirtschaft. Beim Wachstumsfonds handelt es sich um einen Dachfonds – das heißt, dass das vorhandene Geld in andere Wagniskapitalfonds investiert wird.

Die wiederum unterstützen damit verschiedene Start-ups. Maßgabe für die Zielfonds ist, dass es sich um europäische Investoren handelt, die vornehmlich in deutsche Start-ups in späteren Phasen der Firmengründung investieren, wenn mehr Geld vonnöten ist. Da ist der Mangel in Deutschland besonders augenfällig.


Foto: Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bundestag beschließt Lindners "Wachstumschancengesetz"

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundestag hat das sogenannte „Wachstumschancengesetz“ auf den Weg gebracht. Nach der abschließenden Debatte wurde der Gesetzentwurf aus dem Haus von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) am Freitag mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen beschlossen.

Die Opposition stimmte dagegen. Ziel des Gesetzes ist laut Bundesregierung die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Zentrales Projekt soll die Einführung einer Investitionsprämie zur Förderung der Transformation der Wirtschaft sein. Damit sollen Standortbedingungen mit steuerlichen Anreizen für Investitionen in saubere und klimafreundliche Technologien verbessert werden.

Die Bundesregierung will 15 Prozent der Aufwendungen für Energieeffizienzmaßnahmen von Unternehmen als direkte finanzielle Unterstützung bezuschussen. Im Kern sieht das Gesetz vor allem steuerliche Entlastungen für Unternehmen bis 2028 und eine Beschleunigung von Genehmigungsverfahren vor. Die jährlichen Entlastungen beziffert die Regierung auf etwa sieben Milliarden Euro.


Foto: Christian Lindner am 17.11.2023, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

KI entwickelt Marken-Strategien

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Mannheimer Agentur veröffentlicht ersten KI-Markenberater

Mannheim, November 2023. Die in Mannheim ansässige Agentur Callies & Schewe hat heute (16.11.2023) einen bedeutenden Durchbruch in der Markenstrategieberatung angekündigt. Der Launch der ersten Version des KI-Markenberaters auf Grundlage der ChatGPT-Technologie revolutioniert den traditionellen Beratungsprozess. Die Innovation liefert Unternehmern und Marketingverantwortlichen strategische Empfehlungen für ihre eigene Kommunikation binnen Minuten statt Wochen. In der Einführungsphase ist der KI-Markenberater kurzfristig sogar kostenlos nutzbar – unter https://www.hi-branding.de.

Neue Ära in der Markenberatung

„Mit diesem Tool beginnt eine neue Ära in der Markenentwicklung. Wir kombinieren die Leistungsfähigkeit künstlicher Intelligenz mit unserer 15-jährigen Expertise und menschlicher Kreativität“, erläutert Sebastian Callies, Geschäftsführer von Callies & Schewe. Anwender können wählen, ob sie eine Unternehmens-, Produkt- oder Arbeitgebermarke entwickeln. Der KI-Markenberater führt dann basierend auf der bewährten Methodik von Callies & Schewe und der Erfahrung aus tausenden Projekten – automatisiert einen interaktiven Workshop durch. Entsprechend der Antworten des Kunden und nach der Analyse von Marktdaten ermittelt das Tool in wenigen Minuten erste strategische Empfehlungen. So lassen sich der initiale Arbeitsaufwand und die Kosten für den Einstieg in die Markenentwicklung reduzieren. Die Vorschläge sind fundiert und eine gute Ausgangsbasis für die weiteren Schritte.

„Erfolgreiche Marken sind kein Zufall, sondern das Ergebnis einer durchdachten Strategie. Sie ist die Grundlage für eine starke Positionierung. Genau hier setzt unser KI-Markenberater an“, betont Callies. Das Tool wurde speziell für Markenverantwortliche in mittelständischen Unternehmen entwickelt. Die Bedienung erfolgt ganz einfach über eine Chat-Oberfläche.

Geringere Kosten, schnellere Produkteinführungen

„Wir sparen unseren Kunden wertvolle Zeit und Ressourcen, die sie sonst in die ersten Schritte der strategischen Markenarbeit investieren müssten. Das kann auch die Markteinführung neuer Produkte deutlich beschleunigen“, sagt Geschäftsführer Kim Schewe. An ihre Grenzen stößt die KI allerdings, wenn es um außergewöhnliche Markenidentitäten, kontroverse Ideen und einzigartige Geschichten geht. Für die entscheidenden Details bleibt die menschliche Kreativität also unverzichtbar. Hier kommt das Kreativteam der Agentur ins Spiel, das jederzeit hinzugebucht werden kann. „Die Beratungsbranche befindet sich im Umbruch. Wir wollen an der Spitze dieser Entwicklung stehen und freuen uns auf ganz neue Möglichkeiten“, betont Callies.

Pionier in der B2B-Kommunikation

Callies & Schewe ist seit 2008 in der B2B-Kommunikation tätig und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit einem Hauptpreis beim German Brand Award 2023. Ihren innovativen Ansatz bezeichnet die Agentur als „Human Intelligence Branding“, eine Symbiose aus künstlicher Intelligenz und menschlicher Intuition. Callies & Schewe plant, weiter in technologische Entwicklungen zu investieren. Unternehmen können sich von der Agentur auch KI-Werkzeuge entwickeln lassen, die auf eigenen Spezifikationen beruhen und dafür unterschiedliche KI-Anbieter einsetzen. Kim Schewe betont: „Der KI-Markenberater ist nur der Anfang.“

Der KI-Markenberater steht bereit unter: https://www.hi-branding.de 

Mannheimer Agentur veröffentlicht ersten KI-Markenberater

Titelfoto/Quelle: Das Führungsteam der Agentur Callies & Schewe: (v.l.n.r.) Axel Beyer, Josh Brecht, Sebastian Callies, Marija Stjepandic, Kim Schewe
(© Callies & Schewe)

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Dax startet freundlich – fast alle Werte legen zu

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:40 Uhr wurde der Leitindex mit rund 15.880 Punkten berechnet, 0,6 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

Fast alle Werte legten zu, am stärksten Siemens Energy, Sartorius und Fresenius. Verluste gab es entgegen dem Trend unter anderem bei Infineon und Airbus. „Der Dax wird heute wohl die dritte Woche in Serie im Plus abschließen“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Während viele noch immer diskutieren, ob denn eine Weihnachtsrally kommt, sind wir wahrscheinlich schon mittendrin.“

Kritische Stimmen könnten jetzt sogar argumentieren, dass die Jahresendrally schon bald zu Ende gehen könnte. „Denn im Durchschnitt der vergangenen Jahre war der November signifikant stärker als der Dezember. Im vergangenen Jahr folgte auf ein November-Plus von fast 9 Prozent ein Dezember mit -3 Prozent“, so Altmann. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagmorgen etwas schwächer.

Ein Euro kostete 1,0840 US-Dollar (-0,11 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9225 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 77,65 US-Dollar und damit 23 Cent oder 0,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Hofreiter pocht auf Stopp russischer LNG-Importe in die EU

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Berlin/Kiew (dts Nachrichtenagentur) – Der Grünen-Politiker Anton Hofreiter und der ukrainische Abgeordnete Andrii Zhupanyn fordern gemeinsam einen konsequenten Stopp russischer Gas-Importe in die EU. „Wir müssen russisches LNG gemeinsam sanktionieren, kein Tropfen russisches Flüssiggas darf mehr in europäischen Häfen ent- oder umgeladen werden“, schreiben Hofreiter und Zhupanyn in einem Gastbeitrag für das Internetportal des Senders ntv. „Während durch die Nord-Stream-Pipelines seit über einem Jahr kein Erdgas mehr fließt, liefert Russland allerdings weiterhin Erdgas nach Europa – als Flüssiggas per Schiff.“

Es sei bedenklich, „dass trotz des Versprechens der EU, die Abhängigkeit von russischen fossilen Brennstoffen zu beenden, einige Länder, darunter Belgien, Frankreich und Spanien, ihre Einfuhren von russischem LNG deutlich gesteigert haben“. Über Belgien gelange „zum Teil auch russisches Gas nach Deutschland“, schreiben Hofreiter und Zhupanyn. Das deutsche Staatsunternehmen SEFE sei zudem mit seinem Tanker „Amur River“ am Transport von russischem LNG beteiligt. Ferner werde russisches Flüssiggas in europäischen Häfen umgeladen und von europäischen Unternehmen gehandelt.

„Es ist höchste Zeit, dass die Europäische Kommission und die Regierungen der Mitgliedstaaten konkrete Maßnahmen ergreifen, um das gemeinsame Ziel umzusetzen, alle Importe russischer fossiler Brennstoffe einzustellen“, schreiben Hofreiter und Zhupanyn. Europa sei nicht auf russisches Gas angewiesen. „Anstatt weiter Putins Kriegskassen zu füllen, müssen die Erneuerbaren in Europa noch schneller ausgebaut werden.“ Andrii Zhupanyn ist Mitglied der Werchowna Rada der Ukraine, Vorsitzender des Unterausschusses für Erdgas und gehört der Präsidentenpartei „Diener des Volkes“ an.


Foto: Anton Hofreiter (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

NRW knüpft weitere Zusammenarbeit mit Ditib an Bedingungen

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Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Unmittelbar vor dem umstrittenen Besuch des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Berlin hat NRW-Staatskanzleichef Nathanael Liminski (CDU) die weitere Zusammenarbeit mit dem Moscheeverband Ditib beim islamischen Religionsunterricht an Bedingungen geknüpft. „Wenn die Ditib Partner des Landes Nordrhein-Westfalen für den bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht bleiben will, wird sie sich unmissverständlich von den antisemitischen und israelfeindlichen Aussagen von Staatspräsident Erdogan und des Chefs der türkischen Religionsbehörde Diyanet distanzieren müssen“, sagte Liminski der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Freitagsausgabe).

Man könne und dürfe in Deutschland ein klares Bekenntnis zum Existenzrecht Israels und gegen jede Form von Judenhass erwarten. „Die Zusammenarbeit mit den Islamverbänden bei der Gestaltung des islamischen Religionsunterrichts fußt auf unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, Israels Sicherheit und der Schutz der Juden hier bei uns als deutsche Staatsräson können dabei nicht außen vor bleiben“, so Liminski weiter. Erdogan hatte die Hamas als „Befreiungsorganisation“ bezeichnet und Israel unter anderem „Staatsterror“ vorgeworfen. Der Diyanet-Präsident Ali Erbas nannte in einer Predigt das Vorgehen der israelischen Armee „beispiellosen Völkermord“.

Die Ditib gilt als von der staatlichen Religionsbehörde Diyanet finanziell und organisatorisch abhängig. Liminski war es zuletzt gelungen, muslimische Verbände in NRW auf eine Erklärung zu verpflichten, die die „Gräueltaten der Hamas“ glasklar verurteilte. Sogar zu gegenseitigen Besuchen von jüdischen und muslimischen Vertretern in der Kölner Synagoge und einer Bochumer Moschee war es gekommen. Dennoch gab es Vorwürfe, gerade die Ditib als größte Islamorganisation in NRW kommuniziere diese Haltung nur unzureichend an ihre Basis.

Die Ditib ist seit 2021 einer von sechs Verbänden, die in einer Kommission für das Schulministerium den islamischen Religionsunterricht inhaltlich konzipieren und die Lehrerlaubnis an Pädagogen vergeben. Anders als beim christlichen Konfessionsunterricht gibt es im Islam für das Land keinen einheitlichen Ansprechpartner. Im vergangenen Schuljahr erhielten in NRW rund 22.000 Schüler an 260 Schulen von etwa 300 Lehrern islamischen Bekenntnisunterricht. Landesweit gibt es knapp eine halbe Million Schüler muslimischen Glaubens.


Foto: Gläubige Muslime beim Gebet in einer Moschee (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts