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2. Bundesliga: Hamburg gewinnt gegen Braunschweig

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Linienrichter (Archiv), über dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 14. Spieltags der 2. Bundesliga hat der Hamburger SV gegen Eintracht Braunschweig 2:1 gewonnen. Damit bleibt der HSV auf Tabellenplatz zwei, Braunschweig stagniert auf Rang 17. Während die Eintracht weitgehend harmlos blieb, dominierte Hamburg die Partie.

Für sie traf Guilherme Ramos in der 25. Minute. Immanuel Pherai erhöhte direkt im Anschluss (26.). Für Braunschweig traf Fabio Kaufmann in der 62. Minute. Im parallel stattfindenden Spiel trennten sich Hannover 96 und Hertha BSC mit 2:2 unentschieden.

Hertha kann somit auf Platz zehn vorrücken, während Hannover auf Platz drei klettert.


Foto: Linienrichter (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen am "Black Friday" uneinheitlich – Gold teurer

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Wallstreet in New York (Archiv), über dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben sich am Freitag uneinheitlich gezeigt. Zum Ende des verkürzten Handelstages wurde der Dow mit 35.390 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.559 Punkten 0,1 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 14.251 Punkten 0,1 Prozent schwächer. Anleger hielten sich am „Black Friday“ zurück und warten stattdessen ab, wie erste Verkaufszahlen zum Beginn der Weihnachtskaufsaison ausfallen. Derweil fielen die Nvidia-Aktien nach Medienberichten über eine Verzögerung von Chips deutlich. Unterdessen tendierte die europäische Gemeinschaftswährung am Freitagabend stärker.

Ein Euro kostete 1,0940 US-Dollar (+0,31 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9141 Euro zu haben. Der Goldpreis zeigte sich stärker, am Abend wurden für eine Feinunze 2.001,73 US-Dollar gezahlt (+0,49 Prozent). Das entspricht einem Preis von 58,86 Euro pro Gramm. Der Ölpreis sank hingegen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 19 Uhr deutscher Zeit 81,09 US-Dollar, das waren 33 Cent oder 0,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Auch Deutsche unter freigelassenen Geiseln im Gazastreifen

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Gazastreifen (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Unter den freigelassenen Geiseln aus dem Gazastreifen ist wohl mindestens eine deutsche Staatsbürgerin. Die deutsch-israelische Staatsbürgerin Doron Ascher Katz sowie ihre zwei und vier Jahre alten Töchter Awiw und Ras seien unter den Freigelassenen, die am Freitagabend nach Israel zurückkehrten, wie das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ am Freitag unter Berufung auf das Umfeld der Familie berichtet.

Sie waren am 7. Oktober von der Hamas aus dem Kibbuz Nir Os in den Gazastreifen verschleppt worden. Familienvater Joni Ascher hatte eindringlich auch an die Bundesregierung appelliert, sich für die Freilassung einzusetzen. Am Freitagnachmittag war wenige Stunden nach Inkrafttreten der viertägigen Feuerpause eine erste Gruppe Geiseln an das Rote Kreuz übergeben worden. Wie Thailands Premierminister Srettha Thavisin auf der Plattform X (vormals Twitter) bestätigte, wurden 12 thailändische Geiseln freigelassen.

Israelischen TV-Sendern zufolge sind zudem 13 israelische Geiseln, überwiegend Frauen und Kinder, ausgehändigt worden. Der Deal zwischen der israelischen Regierung und der Hamas sieht unter anderem vor, dass innerhalb der viertägigen Feuerpause mindestens 50 von der Hamas verschleppte Frauen und Kinder freigelassen werden. Im Gegenzug sollen 150 palästinensische Gefangene aus israelischen Gefängnissen freigelassen werden. Israel hat darüber hinaus für jede zehnte weitere von der Hamas freigelassene Geisel einen zusätzlichen Tag Waffenruhe in Aussicht gestellt.


Foto: Gazastreifen (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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USA: Anstieg der Löhne befeuert auch die Produktivität

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USA Arbeitsmarkt Inflation Markt
Foto von Daleep Singh (Quelle: PGIM Fixed Income)

Ein aktueller Marktkommentar von Daleep Singh, Chief Global Economist bei PGIM Fixed Income:

Da die Zinserhöhungskampagne der Fed mit dem VPI-Bericht vom Oktober enden könnte, ist es an der Zeit, die Rolle der Angebotsseite bei unseren früheren Schätzungen erneut zu betrachten, wonach der Leitzins einen Höchststand von 5,5 % erreichen würde.

Die deutlichste Entwicklung auf der Angebotsseite betrifft den Arbeitsmarkt. Das durchschnittliche monatliche Wachstum der US-Arbeitskräfte im Jahr 2023 war mehr als doppelt hoch als vor Einsetzten des COVID-Trends. Diese Verbesserung ist vor allem auf die steigende Zuwanderung und die rekordhohe Erwerbsbeteiligung der Frauen zurückzuführen und hat den Arbeitsmarkt so weit ins Gleichgewicht gebracht, dass sich Angebot und Nachfrage nahezu die Waage halten.

Steigende Löhne haben nicht nur Anreize für eine höhere Erwerbsbeteiligung geschaffen, sondern auch die Produktivität erhöht, da Unternehmen zu Innovationen tendieren, wenn Arbeitskosten steigen. Darüber hinaus sind die verstärkten öffentlichen Anreize für Investitionen in den Technologiesektoren ein struktureller Katalysator für die Verbesserung des Angebots. Das zeigt sich am deutlichsten in den realen Bauausgaben des Verarbeitenden Gewerbes in technologiebezogenen Branchen.

Entscheidend für die künftige Entwicklung der Realrenditen wird die Nachhaltigkeit des Produktivitätsaufschwungs sein. Angesichts der politischen Lähmung und der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen könnte sich der Produktivitätsaufschwung in den kommenden 12 Monaten verlangsamen. Wir sind jedoch optimistisch, dass sich der Aufwärtstrend in den kommenden drei bis fünf Jahren fortsetzen wird, vorausgesetzt, die Politik trifft umsichtige Entscheidungen, was unsere Auffassung von einer anhaltend höheren Zinsstruktur unterstützt.

Aus der Marktperspektive könnte die Kombination aus einer nachlassenden Arbeitsnachfrage und einer rasch sinkenden Inflation an die Zinsentwicklung des letzten Jahres erinnern. Dies jedoch in die entgegengesetzte Richtung, nachdem die 10- und 5-Jahres-Renditen in den USA von etwa 5,0 % auf rund 4,40 % gesunken waren.

USA: Anstieg der Löhne befeuert auch die Produktivität

Foto von Daleep Singh (Quelle: PGIM Fixed Income)

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Brasilien: Lulas Erfolgsbilanz nach einem Jahr Amtszeit

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Brasilien China Korea Nearshoring
Foto von Marcus Weyerer (Quelle: Franklin Templeton)

Ein aktueller Marktkommentar von Marcus Weyerer, CFA, Senior ETF Investment Strategist EMEA bei Franklin Templeton:

Brasilien, der achtgrößte Ölproduzent der Welt, könnte bis 2040 die Hälfte der weltweiten Offshore-Ölproduktion abdecken.

Vor einem Jahr, kurz nach der Wahl von Luiz Inácio Lula da Silva („Lula“) zum neuen brasilianischen Präsidenten, wurde argumentiert, dass es Grund für Optimismus bei brasilianischen Aktien gab, während die Märkte die Aussichten auf eine eher linke Politik mit einer gesunden Portion Skepsis betrachteten. „Lula ist in Brasilien eine bekannte Größe“, und er erbte „eine solide Wirtschaft mit einem beträchtlichen langfristigen Potenzial“, waren einige der Schlussfolgerungen.

Im bisherigen Jahresverlauf übertrafen sowohl der FTSE Brazil 30/18 Capped Net Index als auch der FTSE Brazil Index die breiten Schwellenländermärkte um etwa 11 Prozentpunkte (9,4 % bzw. 10,3 %), gegenüber 1,7 % Ende Oktober. Dies geschah inmitten einer erwartungsgemäß erheblichen Volatilität, die dazu führte, dass die brasilianischen Aktien Mitte März um 10 % abrutschten und Ende Juli wieder um fast ein Viertel anstiegen.[1]

Abbildung 1: Brasilien hat sich besser als die Schwellenländer entwickelt

Bisheriger Jahresverlauf, bis 23. Oktober 2023

Brasilien

Quellen: Bloomberg, FTSE. 23. Oktober 2023

Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist weder ein Indikator noch eine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung. Indizes werden nicht aktiv gemanagt und es ist nicht möglich, direkt in einen Index zu investieren. Wichtige Hinweise und Geschäftsbedingungen des Datenanbieters finden Sie unterwww.franklintempletondatasources.com. Der FTSE Brazil Index ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Streubesitzindex, der die Performance des brasilianischen Aktienmarktes misst. Der FTSE Brazil 30/18 Capped Index bildet die Wertentwicklung brasilianischer Aktien mit großer und mittlerer Marktkapitalisierung ab. Der FTSE Emerging Index ist ein internationaler Aktienindex, der Aktien aus Schwellenländern weltweit abbildet.

Die brasilianische Zentralbank hat begonnen, die Zinssätze zu senken – früher als viele Schwellenländer und praktisch alle Industrieländer – und hat den Leitzins von 13,75 % auf 12,75 % gesenkt.[2] Die Konsensprognosen für das Ende dieses Jahres gehen von einer weiteren Senkung um 100 Basispunkte aus.[3] Die Banco Central do Brasil (BCB) verfügt wahrscheinlich im Jahr 2024 über reichlich Spielraum, wenn die Inflation ihren Abwärtstrend beibehält und die Auswirkungen bestimmter klimatischer Ereignisse, wie El Niño, eingedämmt werden können.

Brasilien hat einige der frühesten und aggressivsten Zinserhöhungen weltweit eingeleitet, ein Ansatz, der sich nun auszuzahlen beginnt. Die am Verbraucherpreisindex (VPI) gemessene Inflation liegt zwar weiterhin über dem Zielwert, aber die Erwartungen für 2023 und 2024 liegen derzeit bei 5,1 % bzw. 4,0 %. Das ist weit entfernt von den fast zweistelligen Zahlen, die im Laufe des Jahres 2022 zu verzeichnen waren.[4] Das Wachstum der Erzeugerpreise, das häufig als Vorläufer des VPI angesehen wird, ist nach seinem Höchststand von rund 35 % im Jahresvergleich negativ geworden.[5]

 Abbildung 2: Globale Leitzinsen: Brasilien First In, First Out

  1. Oktober 2018 bis 18. Oktober 2023

Brasilien

Gleichzeitig hat die Arbeitslosenquote des Landes einen Neunjahrestiefstand erreicht,[6] und das Verbrauchervertrauen hat das Niveau vor der Pandemie übertroffen und ist auf dem höchsten Stand seit 2014.[7]

In Anbetracht all dessen dürften brasilianische Aktien deutlich unterbewertet sein, mit Kurs-Gewinn-Verhältnissen (KGV) für die letzten 12 Monate (LTM-KGV) im mittleren bis hohen einstelligen Bereich, was einen erheblichen Abschlag sowohl gegenüber den Schwellenländern als auch den Industrieländern darstellt. hervorzuheben sind die Vorteile einer Aufteilung der Engagements in den Schwellenländern, zum Beispiel durch kosteneffiziente, börsengehandelte Fonds (ETFs) für einzelne Länder. Zunehmend sind unterschiedliche Bewertungen und Risikoerwägungen einige der Triebfedern für diesen sich gerade entwickelnden Anlegeransatz. ETFs auf einzelne Länder sind effiziente, kostengünstige Instrumente, mit denen Anleger mithilfe einer einzigen Transaktion ein taktisches oder langfristiges Engagement in Dutzenden von lokalen Beteiligungen in einem bestimmten Land eingehen können.

Zum geopolitischen Risiko

In den brasilianischen Bewertungen ist wahrscheinlich ein gewisses innenpolitisches Risiko (vor allem im Zusammenhang mit der Verschuldung) eingepreist, aber bisher hat sich Lula an den pragmatischen Ansatz gehalten, der von ihm erwartet wurde, die Befürchtungen der Märkte über ideologisch motivierte Ausgabenwut haben sich hingegen nicht bewahrheitet. Darüber hinaus bedeutet das hohe China-Engagement der breiten Schwellenländer-Indizes wahrscheinlich auch, dass diese Indizes bereits eine gewisse geopolitische Risikokomponente enthalten.

Dennoch liegen ihre LTM-Kurs-Gewinn-Verhältnisse derzeit bei fast 14, während das brasilianische KGV eher bei 6,5 liegt, was einen „Brasilien-Abschlag“ von etwa 53 % bedeutet.[8] Dies erscheint übertrieben, vor allem, da der Ölpreis – eine wichtige Triebkraft der brasilianischen Wirtschaft – angesichts der geopolitischen Probleme und der zunehmenden Hoffnungen auf eine „weiche Landung“ wieder hochschnellt.

Die breiten Schwellenländer-Indizes werden in der Regel von China und Indien dominiert, die beide zu den Nettoimporteuren von Öl gehören. Brasilien hingegen ist nicht nur ein Nettoexporteur, sondern auch der achtgrößte Produzent weltweit und der größte in Südamerika. Die Internationale Energieagentur sagt voraus, dass das Land bis 2040 etwa die Hälfte der weltweiten Offshore-Ölproduktion abdecken wird.

Der Öl- und Gasmarkt macht seit vielen Jahren den größten Teil der Investitionstätigkeit in der brasilianischen Wirtschaft aus und trägt rund 10 % zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes bei.[9] Der Energiesektor – wenn auch auf einige wenige Unternehmen konzentriert und von Petrobras dominiert – macht etwa ein Fünftel des FTSE Brazil Index aus.[10] Mit anderen Worten: Während der private Binnenkonsum mit einem Anteil von etwa 60 % am BIP weiterhin das Rückgrat der Wirtschaft bildet, hat Öl das Potenzial, den Aktienmarkt des Landes entweder erheblich zu bremsen oder anzukurbeln.[11] Öl dürfte derzeit im Turbomodus gesehen werden, aber die Aktienbewertungen bewegen sich mit angezogener Handbremse.

Abbildung 3: Beziehung zwischen Öl und brasilianischen Aktienbewertungen

31. Oktober 2017 bis 30. April 2024

Brasilien

Von September 2009 bis August 2021,[12] wurden brasilianische Aktien mit einem durchschnittlichen Aufschlag von 11 % gegenüber den breiten Schwellenmärkten gehandelt (Abbildung 4). Bei Ölpreisen unter 90 US-Dollar war der Aufschlag etwas geringer, nämlich zwischen 6 % und 9 %, wobei keine Korrelation festzustellen war. Oberhalb von 90 US-Dollar stieg der KGV-Aufschlag jedoch mit dem Anstieg des Ölpreises: Bei Preisen zwischen 90,00 und 109,99 US-Dollar betrug der Aufschlag durchschnittlich 14 % und bei Preisen über 110 US-Dollar überschritt er die 20 %-Marke.[13]

Abbildung 4: Durchschnittlicher brasilianischer KGV-Aufschlag nach Ölpreiskategorien

September 2009 bis August 2021

Brasilien

Im untersuchten Zeitraum lag der Ölpreis vor der COVID-19-Pandemie bei durchschnittlich 76 US-Dollar, was einem Aufschlag von 11 % für Brasilien entspricht. Nach COVID 19 lag der Ölpreis im Durchschnitt bei 85 US-Dollar, aber anstatt im Gleichschritt zu steigen, sind brasilianische Aktien im Durchschnitt etwa 53 % billiger als vergleichbare Titel in Schwellenländern.[14]

Abbildung 5: Vorher und nachher: Was hat sich geändert?

Stand 31. August 2021 und 16. Oktober 2023

Brasilien

Angesichts eines starken Arbeitsmarktes, eines robusten Verbrauchervertrauens und der Aussicht auf weitere Zinssenkungen aufgrund der sinkenden Inflation dürfte Brasilien als ein Lichtblick an den globalen Aktienmärkten betrachtet werden.

Brasilien: Lulas Erfolgsbilanz nach einem Jahr Amtszeit

Foto von Marcus Weyerer (Quelle: Franklin Templeton)

[1] Quellen: Bloomberg, FTSE. 23. Oktober 2023.

[2] Quelle: Banco Central do Brasil.

[3] Quelle: Bloomberg. 2023.

[4] Ebd.

[5] Quellen: FactSet, Oxford Economics. 2023.

[6] Quellen: FactSet, IBGE. 2023.

[7] Quellen: FactSet, FGV, Franklin Templeton. 2023.

[8] Quellen: MSCI, Bloomberg, Franklin Templeton. 2023.

[9] Quelle: US International Trade Administration. 2023.

[10] Quelle: FTSE. 2023

[11] Quelle: CEIC-Daten. 2023.

[12] Zu diesem Zeitpunkt wurden die meisten COVID-19-Beschränkungen in den wichtigsten Wirtschaftszentren Brasiliens aufgehoben. Wir verwenden diesen Zeitrahmen, um den Zeitraum vor und nach der COVID-19-Pandemie zu definieren.

[13] Quellen: Bloomberg, Franklin Templeton. 2023.

[14] Ebd.

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Dax legt zu – Continental vorn

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 16.029 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

„Es war alles in allem ein ruhiger, aber doch erfolgreicher Wochenverlauf im Deutschen Aktienindex“, kommentierte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst bei CMC Markets. „Nachdem die Aufwärtsbewegung zunächst langsam und mühevoll startete, vor zwei Wochen dann zwei Gänge hochschaltete, ging es nun im Cruiser-Modus durch die Woche. Das Ende der Rally dürfte damit allerdings immer noch nicht erreicht sein, das Überwinden und schließlich auch Halten der 16.000er Marke verspricht für den Dax einen starken Monatsabschluss in der kommenden Woche.“ Die Anleger seien am Freitag mit einer Reihe von Daten konfrontiert worden, die ein gemischtes Bild der deutschen Wirtschaft zeichneten, so Oldenburger.

„Das Ifo-Geschäftsklima ist im November erneut gestiegen, allerdings nicht so stark wie erwartet. Die Einschätzung der aktuellen Lage und die Erwartungen für die kommenden sechs Monate verbesserten sich leicht“, erklärte er. „Negativer war da schon die Bestätigung des Statistischen Bundesamtes, dass die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal erneut geschrumpft ist. Nach der bereits schwachen Entwicklung in der ersten Jahreshälfte blieb ein konjunktureller Impuls auch über den Sommer aus.“

Bis kurz vor Handelsschluss standen am Freitag die Papiere von Continental, Porsche und BASF an der Spitze der Handelsliste. Das Schlusslicht bildeten derweil die Aktien von SAP und Adidas. Unterdessen sank der Gaspreis geringfügig: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Dezember kostete 47 Euro und damit ein Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg hingegen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 81,91 US-Dollar, das waren 49 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag stärker. Ein Euro kostete 1,0934 US-Dollar (+0,25 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9146 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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Fricke schließt nach Haushaltsurteil Steuererhöhungen nicht mehr aus

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Otto Fricke mit dem Haushaltsausschuss (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Chefhaushälter Otto Fricke hat zur Lösung der Haushaltsprobleme nach dem Schulden-Urteil des Bundesverfassungsgerichts von allen Ampel-Parteien „Kompromissbereitschaft“ eingefordert und auch Steuererhöhungen nicht von vornherein ausgeschlossen. „Natürlich wird es auch den Wunsch geben der Koalitionspartner Grüne und SPD, über Einnahmenverbesserungen zu reden“, sagte Fricke am Freitag dem Fernsehsender „Welt“.

„Wer jetzt schon vorher sagt, was alles nicht geht, der will nicht verhandeln. Wollen wir mal ganz klar sein: Wir werden auch über diesen Teil reden müssen, wie wir Einnahmen verbessern.“ Das müsse aber nicht automatisch mit einer Steuererhöhung einhergehen, sondern könne auch durch das Überprüfen von Subventionen oder einen höheren CO2-Preis erreicht werden. Das hält Fricke für besser als Steuererhöhungen.

Notwendig sei jetzt „ein gegenseitiges Nachgeben, aber von allen Seiten“, forderte Fricke. „Es kann bei der Lösung der Probleme nicht so sein, dass es einen Gewinner und Verlierer gibt, egal welche Farbe das ist. Und das wird die Aufgabe der nächsten Wochen sein.“ Der Haushalt 2024 müsse auf der einen Seite so schnell wie möglich beschlossen werden, auf der anderen Seite wegen des Verfassungsgerichtsurteils aber sehr sorgfältig.

„Kompromissbereitschaft ist das Stichwort.“ Das gilt für Fricke auch für die Forderungen von SPD und Grünen, dass es bei Sozialausgaben wie Bürgergeld oder Kindergrundsicherung keine Abstriche geben könne. Man müsse gleichzeitig gucken, ob man alles das noch machen könne, was man machen wollten, oder ob man hier eben Abstriche machen müsse. Man müsse sich darauf einigen, auf was man verzichten könne.


Foto: Otto Fricke mit dem Haushaltsausschuss (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Hamas lässt erste Geiseln frei

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Gaza (dts Nachrichtenagentur) – Wenige Stunden nach dem Inkrafttreten der viertägigen Feuerpause im Gaza-Krieg sind die ersten von der Hamas in den Gazastreifen verschleppten Geiseln freigelassen worden. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Informationen.

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Kinderärzte beklagen zunehmende Impfmüdigkeit

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Aufgezogene Impfspritzen (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Berufsverbands für Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, beklagt eine zunehmende Impfmüdigkeit bei Kinderkrankheiten nach der Corona-Pandemie. „Nach der Pandemie sind die Zahlen von Impfungen leider deutlich zurückgegangen“, sagte er den Zeitungen der „Mediengruppe Bayern“.

„Da hat uns die Pandemie insgesamt zurückgeworfen. Wir bräuchten eine neue Impfkampagne, um wieder Akzeptanz herzustellen.“ Seit den Pandemiejahren habe sich das Bewusstsein für Krankheiten „nicht unbedingt in einem positiven Sinne“ geändert, so Fischbach. Viele Kindertageseinrichtungen und auch Schulen seien sehr verunsichert.

„Es gibt Fälle, in denen Kinder schon beim kleinsten Hüsterchen nach Hause oder zum Arzt geschickt werden“, so Fischbach. „Meine Kollegen und ich nehmen im Moment eine starke Inanspruchnahme unserer Praxen wahr. Darunter sind viele Fälle, die vor der Corona-Pandemie bestimmt nicht zur Untersuchung gebracht worden wären und auch heute noch nicht untersucht werden müssten. Wir müssen da wieder eine größere Gelassenheit entwickeln.“

Er appellierte, „Kinder wieder so häufig mit anderen Kindern spielen zu lassen wie vor der Pandemie. Natürlich wird das Kind auch mal einen Infekt davontragen, aber damit kommt das Immunsystem in der Regel zurecht.“ Ein Kind wegen eines Schnupfens in die Praxis zu bringen, „wenn es sonst fit ist, spielt, isst und trinkt und kein Fieber hat, ist nicht erforderlich“. Eine generelle Maskenpflicht wegen steigender Corona-Infektionen lehnt Fischbach ab, schränkt aber ein: „Natürlich bleibt das Tragen einer Maske in besonders kritischen Bereichen wie Intensivstationen oder Krebsstationen sinnvoll. Dort kann man es auch verlangen. Außerhalb dieser Bereiche, denke ich, sollte das jeder für sich selber entscheiden können.“

Was Kinderarzneien anbelangt, rechnet Fischbach auch in diesem Winter mit Versorgungsengpässen: „Das setzt sehr viel kreatives Handeln vor Ort voraus, um dann Lösungen, die für Kinder und Jugendliche passen, zu finden. Das Thema Fiebersäfte habe sich zum Glück entspannt. Nach wie vor ein Problem sei die Antibiotikaversorgung.“


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Hamburgs Bürgermeister sieht viele Länder in Haushaltsnotlage

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Peter Tschentscher (Archiv), über dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) geht davon aus, dass nach Schleswig-Holstein noch mehrere Bundesländer eine Haushaltsnotlage für 2023 und 2024 beschließen werden. „Ich fürchte, dass viele Bundesländer folgen müssen“, sagte er dem Fernsehsender „Welt“.

Für Hamburg sehe er das gegenwärtig nicht, da die Stadt über hohe Überschüsse verfüge. Tschentscher weiter: „Wir sind in einer insgesamt kritischen Lage bei Bund und Ländern.“ Der Hamburger Bürgermeister appellierte an den Bund, ungeachtet des Urteils des Bundesverfassungsgerichts seine Finanzzusagen an die Länder einzuhalten. Konkret erwähnte er die zwei Milliarden für Kitas, den Digitalpakt und die Finanzierung des Deutschlandtickets: „All das kann jetzt nicht von den Ländern übernommen werden.“

Scharfe Kritik übte der SPD-Politiker an Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP), er warf ihm mangelnde Langfristigkeit seiner Politik vor: „Ich erwarte, dass ein Bundesfinanzminister einen Plan hat.“ Bisher sei für ihn keine „finanzpolitische Langfristlinie erkennbar“, die spätestens jetzt entstehen müsse. Tschentscher: „Und das ist eine Frage an Herrn Lindner.“ Der Minister habe nun angekündigt, dass er für 2023 die Notlage erklären werde – genau dies hätten ihm die Länder schon vor einem Jahr empfohlen.

Das sei aber nur der erste Schritt. Der zweite muss dann darin bestehen, zu erfahren, wie der Haushalt 2024 aufgestellt werden solle. Tschentscher weiter: „Wir dürfen uns nicht von einem Jahr ins andere hangeln, sondern es braucht jetzt eine echte Perspektive, eine Konzeption, wie man finanzpolitisch weiter vorankommt.“


Foto: Peter Tschentscher (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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