Sonntag, Februar 1, 2026
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Dax startet leicht im Plus – Allzeithoch bleibt in Reichweite

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Montag mit leichten Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 16.420 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag.

An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, Siemens Energy und Vonovia, die größten Verluste gab es entgegen dem Trend bei Sartorius, Merck und Münchener Rück. „Die Allzeithochs sind in Reichweite“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Und das gilt für Indizes wie den Dax und den Nasdaq 100 gleichermaßen.“ Aus technischer Sicht sei der Dax nach fünf positiven Wochen in Serie allerdings „massiv überkauft“, so Altmann.

„Beim Relative-Stärke-Index gelten Werte oberhalb von 70 als überkauft. Aktuell steht der Dax bei 80.“ Einen Wert von 80 habe der Index letztmals im November des vergangenen Jahres erreicht. „Auf den starken November folgte dann ein negativer Dezember.“

Die Luft für den Dax werde also deutlich dünner, sagte der Marktexperte. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagmorgen etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,0871 US-Dollar (-0,13 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9199 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 78,23 US-Dollar; das waren 65 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wie kann E-Mail-Marketing effektiv für höhere Conversion Rates optimiert werden?

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E-Mail-Marketing am

E-Mail-Marketing-Optimierung für höhere Conversion Rates

In der digitalen Marketinglandschaft bleibt E-Mail-Marketing ein unverzichtbares Instrument, das durch seine Direktheit und Personalisierbarkeit besticht. Trotz der Flut an neuen Marketing-Kanälen und -Technologien behauptet E-Mail-Marketing seinen festen Platz in der Kommunikationsstrategie vieler Unternehmen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt jedoch nicht allein in der Frequenz der gesendeten Nachrichten, sondern vor allem in deren Qualität und Relevanz.

Eine hohe Conversion Rate – also die Umwandlung von E-Mail-Empfängern in aktive Kunden oder Nutzer – ist das ultimative Ziel jeder E-Mail-Marketing-Kampagne. Aber wie kann dieses Ziel erreicht werden? Wie kann man E-Mail-Inhalte so gestalten und optimieren, dass sie nicht nur Aufmerksamkeit erregen, sondern auch die Empfänger zu einer gewünschten Handlung bewegen? Dieser Artikel taucht tief in die Welt des E-Mail-Marketings ein und zeigt auf, wie Sie durch gezielte Optimierungsstrategien Ihre E-Mails nicht nur ansprechender gestalten, sondern auch die Conversion Rates signifikant steigern können.

1. Personalisierung ist der Schlüssel

Studien zeigen, dass personalisierte E-Mails eine deutlich höhere Öffnungs- und Klickrate haben. Nutzen Sie Kundendaten, um Ihre Nachrichten zu personalisieren. Dies kann von einfachen Schritten wie der Verwendung des Namens des Empfängers in der Betreffzeile bis hin zu komplexeren Segmentierungen basierend auf dem Kaufverhalten reichen.

2. A/B-Tests für Betreffzeilen und Inhalte

A/B-Testing ist eine effektive Methode, um herauszufinden, welche Betreffzeilen, Inhalte oder Call-to-Actions (CTAs) die besten Ergebnisse liefern. Indem Sie verschiedene Versionen einer E-Mail an kleine Segmente Ihrer Zielgruppe senden, können Sie sehen, welche Variante die höchste Engagement-Rate aufweist.

3. Optimierung für Mobile Endgeräte

Die Mehrheit der E-Mails wird heutzutage auf mobilen Geräten geöffnet. Stellen Sie daher sicher, dass Ihre E-Mails für Smartphones und Tablets optimiert sind. Das bedeutet responsive Design, das sich an verschiedene Bildschirmgrößen anpasst, und leicht lesbare Inhalte.

4. Klare und Auffällige Call-to-Actions

Ein klarer und auffälliger Call-to-Action ist entscheidend für die Erhöhung der Conversion Rate. Ihr CTA sollte auffällig sein und den Empfänger dazu anregen, die gewünschte Aktion durchzuführen, sei es der Kauf eines Produkts, die Anmeldung für einen Newsletter oder das Herunterladen eines E-Books.

5. Segmentierung des E-Mail-Verteilers

Die Segmentierung Ihres E-Mail-Verteilers ermöglicht es Ihnen, zielgerichtete und relevante Inhalte an spezifische Untergruppen zu senden. Dies erhöht die Relevanz Ihrer Nachrichten und führt zu höheren Engagement- und Conversion-Raten.

6. Regelmäßige Analyse und Anpassung

Die regelmäßige Analyse Ihrer E-Mail-Marketing-Kampagnen ist entscheidend, um deren Wirksamkeit zu verstehen und zu verbessern. Überwachen Sie Metriken wie Öffnungsraten, Klickraten und Conversion Rates. Nutzen Sie diese Daten, um Ihre Strategie kontinuierlich anzupassen und zu optimieren.

7. Integration von ansprechenden Visuals

Visuelle Elemente wie Bilder, Grafiken und Videos können die Aufmerksamkeit der Empfänger erhöhen und die Botschaft Ihrer E-Mail verstärken. Achten Sie darauf, dass diese Elemente die Ladezeit der E-Mail nicht negativ beeinflussen und für mobile Geräte optimiert sind.

8. Relevante Inhalte bieten

Bieten Sie in Ihren E-Mails wertvolle Inhalte an, die über reine Werbebotschaften hinausgehen. Dies können informative Artikel, Tipps, Fallstudien oder exklusive Angebote sein. Solche Inhalte können die Bindung zum Empfänger stärken und die Wahrscheinlichkeit einer Conversion erhöhen.

9. Timing und Frequenz optimieren

Das Timing und die Frequenz des E-Mail-Versands spielen eine wichtige Rolle. Experimentieren Sie mit verschiedenen Versandzeiten und -häufigkeiten, um herauszufinden, wann Ihre Zielgruppe am ehesten reagiert. Vermeiden Sie es jedoch, zu viele E-Mails zu senden, da dies zu Abmeldungen führen kann.

10. Datenschutz und Compliance beachten

In der heutigen Zeit ist es unerlässlich, Datenschutzbestimmungen wie die DSGVO einzuhalten. Stellen Sie sicher, dass Ihre E-Mail-Praktiken konform sind und dass die Empfänger ihre Zustimmung zum Erhalt von E-Mails gegeben haben. Transparenz und Vertrauen sind Schlüsselfaktoren für erfolgreiche E-Mail-Kampagnen.

Das E-Mail-Marketing steht heute vor der Herausforderung, sich in einem überfüllten Posteingang zu behaupten und die Aufmerksamkeit der Empfänger zu gewinnen. Die Optimierung von E-Mail-Marketing-Kampagnen für höhere Conversion Rates ist kein einmaliges Unterfangen, sondern ein fortlaufender Prozess. Durch die Anwendung der dargelegten Strategien – von der Personalisierung über A/B-Tests, mobile Optimierung, klare Call-to-Actions, bis hin zur Segmentierung, regelmäßigen Analyse, Einbindung ansprechender Visuals, Bereitstellung relevanter Inhalte, Optimierung von Timing und Frequenz sowie der Beachtung von Datenschutzstandards – können Marketingspezialisten die Wirksamkeit ihrer E-Mails maximieren.

Es ist wichtig zu betonen, dass der Erfolg im E-Mail-Marketing nicht allein durch die Erhöhung der Öffnungs- oder Klickraten gemessen wird, sondern letztendlich an der Steigerung der Conversion Rates. Die effektive Umsetzung dieser Taktiken erfordert Kreativität, Geduld und ein tiefes Verständnis der Zielgruppe. Es gilt, kontinuierlich zu testen, zu lernen und sich anzupassen, um mit den sich wandelnden Vorlieben und Erwartungen der Empfänger Schritt zu halten.

Abschließend lässt sich sagen, dass E-Mail-Marketing, wenn es richtig eingesetzt wird, ein äußerst mächtiges Werkzeug sein kann, um nicht nur die Markenbindung zu stärken, sondern auch bedeutende Geschäftsergebnisse zu erzielen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der sorgfältigen Planung, Durchführung und fortlaufenden Optimierung jeder einzelnen Kampagne.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – Rawpixel.com

Ältere Autofahrer bei Unfällen häufiger Hauptverursacher

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Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Wenn ältere Autofahrer in einen Unfall mit Personenschaden verwickelt sind, tragen sie häufiger die Hauptschuld daran als jüngere. Im Jahr 2022 waren die mindestens 65-Jährigen in mehr als zwei Drittel der Fälle (68,7 Prozent) die Hauptverursacher, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte.

Bei den mindestens 75-Jährigen wurde sogar gut drei von vier unfallbeteiligten Autofahrern die Hauptschuld am Unfall zugewiesen (76,6 Prozent). Das ist mit Abstand der höchste Wert aller Altersgruppen. Zum Vergleich: Bei den unter 65-jährigen Autofahrern waren 55,2 Prozent Hauptverursacher. In dieser Altersgruppe verursachen insbesondere junge Fahrer überproportional viele Unfälle: Saßen junge Erwachsene im Alter von 18 bis 20 Jahren am Steuer eines Pkws, waren sie in 70,8 Prozent der Fälle für den Unfall hauptverantwortlich.

Insgesamt waren im Jahr 2022 gut 309.300 Pkw-Fahrer an einem Unfall mit Personenschaden beteiligt. In 57,1 Prozent der Fälle hatten die Fahrer den Unfall auch hauptverursacht. Die Unfallursachen bei Autounfällen unterscheiden sich bei älteren Menschen von denen in jüngeren Altersgruppen: Pkw-Fahrern im Seniorenalter wurde beispielsweise anteilig häufiger als den unter 65-Jährigen vorgeworfen, die Vorfahrt bzw. den Vorrang anderer Fahrzeuge missachtet zu haben (21,1 Prozent zu 16,6 Prozent). Auch Fehlverhalten beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren trat häufiger auf als bei Jüngeren (22,3 Prozent zu 19,2 Prozent).

Dagegen wurde älteren Menschen deutlich seltener zur Last gelegt, den Abstand nicht eingehalten zu haben (10,8 Prozent zu 16,3 Prozent), mit nicht angepasster Geschwindigkeit gefahren zu sein (5,2 Prozent zu 11,4 Prozent) oder ihr Auto unter Alkoholeinfluss (1,1 Prozent zu 4,3 Prozent) gesteuert zu haben. Ältere Menschen sind gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung seltener in Verkehrsunfälle verstrickt als jüngere, so die Statistiker weiter: Im Jahr 2022 waren 77.700 Menschen ab 65 Jahren an Unfällen mit Personenschaden beteiligt, dies waren 15,1 Prozent aller Unfallbeteiligten mit Altersangaben. Im Jahr 2022 waren dagegen 22,1 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mindestens 65 Jahre alt. Die geringere Unfallbeteiligung dürfte insbesondere daran liegen, dass ältere Menschen seltener als jüngere am Straßenverkehr teilnehmen, unter anderem, weil sie nicht mehr zur Arbeit fahren.

Ab 60 Jahren geht nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums mit steigendem Alter vor allem die als Autofahrer zurückgelegte Strecke deutlich zurück. Im Jahr 2022 verunglückten insgesamt 52.748 Menschen im Alter von 65 oder mehr Jahren im Straßenverkehr, 1.023 von ihnen wurden getötet, weitere 12.350 schwer verletzt. Insgesamt betrug der Anteil der Senioren an allen Verunglückten 14,5 Prozent, bei den Todesopfern war er mit 36,7 Prozent wesentlich höher. Ältere Menschen erleiden im Durchschnitt schwerere Unfallfolgen als jüngere: So wurden 23,4 Prozent der verunglückten älteren Menschen schwer verletzt, der entsprechende Anteil bei den unter 65-Jährigen war mit 14,6 Prozent deutlich geringer.

Darüber hinaus ist für mindestens 65-Jährige die Wahrscheinlichkeit geringer, einen Verkehrsunfall zu überleben. Während der Anteil der Getöteten an den Verunglückten bei den unter 65-Jährigen bei 0,6 Prozent liegt, beträgt er bei den Senioren 1,9 Prozent. Hier spiegelt sich zum einen die mit zunehmendem Alter nachlassende physische Widerstandskraft wider. Zum anderen nehmen ältere Menschen häufiger als ungeschützte Fußgänger am Verkehr teil und sind daher einem größeren Risiko für schwerwiegendere Verletzungen ausgesetzt.


Foto: Polizei (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Uefa-Chef erwartet "kontroversen-freies Umfeld" bei Fußball-EM 2024

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Nyon (dts Nachrichtenagentur) – Die Organisatoren der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland wollen vermeiden, dass das Sportereignis im kommenden Jahr von politischen Streitereien überlagert wird. „Ich erwarte ein kontroversen-freies Umfeld, wie die freie Wahl der Kapitänsbinde in allen unseren Wettbewerben beweist“, sagte der Präsident des europäischen Fußballverbands Uefa, Aleksander Ceferin, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar hatte das Verbot der Kapitänsbinde in Regenbogenfarben sowie der sogenannten „One Love“-Kapitänsbinde durch den internationalen Fußballverband Fifa für heftigen Streit gesorgt. Die „One-Love“-Binde sollte ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen, die Regenbogen-Farben stehen für die Freiheit der sexuellen Orientierung. „Wir sind bestrebt, jede Form von Diskriminierung und Missbrauch zu verhindern und zu bekämpfen“, sagte Ceferin. Allerdings wies er auch auf Grenzen hin: „Aber niemand sollte das Turnier für seine persönliche oder eine politische Agenda missbrauchen.“


Foto: Aleksander Čeferin (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Verband fordert 1.600 zusätzliche Psychotherapeutensitze

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Präsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer, Andrea Benecke, dringt angesichts multipler Krisen und eines gestiegenen Bedarfs an Therapieplätzen auf die Schaffung vieler neuer Psychotherapeutensitze. „Die Bundespsychotherapeutenkammer fordert, dass kurzfristig mindestens 1.600 zusätzliche Psychotherapeutensitze geschaffen werden“, sagte Benecke der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).

Besonders in ländlichen und strukturschwachen Regionen müssten mehr Menschen erreicht werden. Laut Kammer warteten 47,4 Prozent der Betroffenen im vergangenen Jahr länger als sechs Monate auf den Beginn einer Psychotherapie. Derzeit erleben Psychotherapeuten und Psychiater einen gestiegenen Zulauf. Gründe dafür könnten unter anderem die aktuellen multiplen Krisen wie die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sein.

„Sicher kann man sagen, dass sich viele Menschen durch diese Krisen verunsichert fühlen, was die psychische Stabilität negativ beeinflussen kann“, hieß es von der Bundespsychotherapeutenkammer.


Foto: Klinik für Psychiatrie (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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SPD und FDP streiten über Zeitplan für Bundeshaushalt 2024

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Ampel-Koalition ist uneins, ob der Bundeshaushalt 2024 noch in diesem Jahr verabschiedet werden soll oder nicht. Die SPD drängt auf entsprechende Beschlüsse von Bundestag und Bundesrat, die FDP warnt vor Schnelligkeit.

Außerdem streiten SPD und FDP weiter über die Zukunft der Schuldenbremse. Die SPD fordert eine zügige Verabschiedung des Haushaltes noch im Dezember: „Wir brauchen einen handlungsfähigen Staat, der unsere Zukunft gestaltet und Sicherheit gibt. Deshalb brauchen wir einen Haushaltsbeschluss für 2024 noch in diesem Jahr“, sagte die nordrhein-westfälische SPD-Vorsitzende Sarah Philipp dem „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe). Deutschland komme nur mit Investitionen gestärkt aus den Krisen, so Philipp: „Aus unserer Sicht ist in der gegenwärtigen Krisenlage eine erneute Aussetzung der Schuldenbremse für das kommende Haushaltsjahr angemessen und erforderlich.“

Die Schuldenbremse dürfe „nicht als Zukunftsbremse Investitionen und Innovationen fesseln“. Ganz anders sieht das die FDP: „Bei der Aufstellung des Haushaltes für das kommende Jahr müssen wir Gründlichkeit vor Schnelligkeit walten lassen“, sagte ihr Generalsekretär Bijan Djir-Sarai dem „Tagesspiegel“. Wichtiger als ein rascher Beschluss sei, dass man die verfassungsrechtlichen Vorgaben erfülle. Djir-Sarai fordert zudem, die zum 1. Januar 2024 geplante Erhöhung des Bürgergeldes zu streichen: „Eine mögliche Aufweichung der Schuldenbremse oder Steuererhöhungen sind der falsche Weg“, sagte er.

„Stattdessen müssen wir Einsparungen beraten. Die geplante Anhebung des Bürgergelds um zwölf Prozent etwa muss gestoppt werden.“


Foto: Christian Lindner (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Verfassungsschützer warnt vor eingeschleusten Terrorkämpfern

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Erfurt (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes, Stephan Kramer, geht davon aus, dass als Flüchtlinge getarnte Terrorkämpfer über die Ukraine nach Deutschland eingereist sind. „Islamisten haben stets auch Fluchtrouten und Fluchtbewegungen genutzt, um potentielle Kämpferinnen und Kämpfer nach Europa einzuschleusen“, sagte Kramer dem „Handelsblatt“.

„Deswegen war es so wichtig, möglichst viele Einreisende unverzüglich zu kontrollieren und Identitäten festzustellen, nicht erst wenn Sozialleistungen beantragt werden.“ Zusammen mit bereits hier lebenden radikalisierten Sympathisanten der Hamas-Terroristen habe man es mit einem „beachtlichen Gefahrenpotential“ zu tun, sagte Kramer weiter. Besonders gefährlich seien Einzeltäter, die „jederzeit ohne Befehl und Strukturen losschlagen“ könnten. Kramer schätzt, dass das brutale Vorgehen der Hamas gegen Israel für viele Islamisten in Deutschland und Europa „zum Motivationstrigger geworden“ sei.

„Man will dem Beispiel nacheifern.“ Betroffen seien aber nicht nur Juden weltweit, sondern auch die Unterstützer Israels. Mögliche Anschlagsplanungen fokussieren sich laut Kramer auf große Menschenansammlungen, sogenannte „weiche“ Ziele. Konkret nannte der Verfassungsschützer Weihnachtsmärkte, aber auch große Sportereignisse wie die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland und die Olympischen Sommerspiele in Paris im kommenden Jahr.

„Die Aussagen der Dschihadisten zu den möglichen Anschlagszielen sind eindeutig, bis hin zur Wahl einfacher und alltäglicher Waffen“, sagte Kramer. „Da bestehen keine Zweifel.“


Foto: Helfer warten auf einen Zug mit Flüchtlingen aus der Ukraine (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Finnland rüffelt Deutschland wegen Abschaltung von Atomkraftwerken

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Berlin/Helsinki (dts Nachrichtenagentur) – Die finnische Außenministerin Elina Valtonen hat Deutschland für seinen Kurs in der Energiepolitik kritisiert und die ihrer Ansicht nach gegebene besondere Bedeutung der Kernkraft im Kampf gegen den Klimawandel herausgestellt. Valtonen sagte der „Bild“ (Montagausgabe): „Wir investieren in die Kernkraft, weil wir sehen, dass sie klimaneutral ist und in dieser Übergangsphase sehr viel besser für den Kampf gegen den Klimawandel geeignet ist als Kohle und andere fossile Energieträger.“

Finnland sei heute schon autark in der Stromproduktion und man mahne Deutschland, dass es in Zukunft eine Herausforderung sein werde, „dass manche europäische Partner ihr Energieangebot verknappt haben“. Finnland will schon ab 2035 klimaneutral sein, die Kernenergie stelle dabei „die Basis für Klimaschutz“ dar. Dass man Energie aus Ländern hole, „die unsere Werte nicht teilen“, könne keine belastbare Strategie sein, so Valtonen mit Blick auf den deutschen Strommix. „Wir produzieren heute schon viel mehr Strom, als wir selbst brauchen. Das alles wäre ohne Kernenergie niemals möglich“, so die Ministerin.

Valtonen schickte auch freundliche Signale in Richtung Bundesregierung. „Wir in Skandinavien, Spanien, Schweiz und Frankreich erwarten uns von neuartigen AKW in Verbindung mit Ökostrom die Zukunft“, sagte Valtonen. Finnland wolle mit Deutschland zusammenarbeiten: „Wir wollen die Energiequellen mit unseren Freunden teilen.“


Foto: Atomkraftwerk (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Sozialverband warnt vor Einschnitten beim Bürgergeld

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Diskussion über den Bundeshaushalt 2024 und mögliche Einschnitte bei Sozialleistungen warnt der Sozialverband VdK vor einer Rücknahme der geplanten Bürgergeld-Erhöhung. „Das Bürgergeld ist keine soziale Hängematte“, sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben).

„Genauso wenig, wie die rückwirkende sowie überfällige Erhöhung kein Faulheitsbonus ist.“ Die Lebensmittelpreise blieben weiterhin hoch, auch wenn die Inflation etwas zurückgehe. Nach dem jüngsten Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts bereitet die Berliner Ampel-Koalition einen Sparhaushalt für das Jahr 2024 vor. Nach Angaben von Finanzminister Christian Lindner (FDP) fehlen 17 Milliarden Euro.

Forderungen nach Einschnitten beim Sozialetat werden immer lauter, auch vonseiten der regierenden Liberalen. Bisher plant die Koalition, zum Jahreswechsel die Bürgergeldsätze um zwölf Prozent zu erhöhen. Bentele sagte dazu nun den Funke-Zeitungen, ohne die Anpassung wüssten viele Menschen nicht mehr, wie sie ihre Rechnungen bezahlen und sattwerden sollen. Wer behaupte, dass Empfänger froh über den Empfang von Sozialleistungen seien, sei im falschen Film.

„Wie sollen die 160.000 Alleinerziehenden, die auf Bürgergeld angewiesen sind, bei dem Mangel an Kita-Plätzen überhaupt in Vollzeit arbeiten gehen? Die Anpassung ist ein erster wichtiger Schritt“, so Bentele.


Foto: Jobcenter in Halle (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Rentenversicherung sieht Demografie-Belastung "deutlich geringer"

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) gibt ansatzweise Entwarnung bei der langfristigen Finanzierung der Alterskasse. In der „Bild“ (Montagausgabe) verwies DRV-Präsidentin Gundula Roßbach auf die entgegen der früheren Prognosen deutlich günstigere Entwicklung der Demografie und der Einnahmen der Rentenversicherung.

„In den nächsten Jahren wird die demografische Belastung deutlich weniger zunehmen als bisher erwartet“, sagte Roßbach der „Bild“. Hintergrund ist die neue Bevölkerungsvorausberechnung des Statischen Bundesamtes. Danach soll der Anteil der Alten an der Bevölkerung in den kommenden Jahrzehnten zwar steigen, aber längst nicht so dramatisch wie bisher gedacht. Heute kommen 34,8 Über-65-Jährige auf 100 Menschen zwischen 20 und 65 Jahren, bis 2060 soll die Zahl auf 44,7 Alte steigen.

In den bisherigen Berechnungen war aber ein Anstieg auf 55 Senioren prognostiziert worden. Damit fällt der Anstieg sogar geringer aus, als die Entwicklung in früheren Jahrzehnten, die die Rentenkasse bereits bewältigt hat. Auch die Lage der Renten-Finanzen ist viel günstiger als in den vergangenen Jahren prognostiziert. In der 15-Jahres-Prognose des Rentenversicherungsberichts 2009 hatte die Bundesregierung für 2023 einen Beitrag von 20,6 Prozent vorhergesagt.

Tatsächlich liegt der Beitrag schon seit sieben Jahren bei 18,6 Prozent und soll das auch bis einschließlich 2027 bleiben. DRV-Präsidentin Gundula Roßbach sagte der „Bild“: „Es ist gelungen, den Beitragssatz entgegen den Prognosen über einen längeren Zeitraum stabil zu halten.“ Auch der Sozialbeirat der Bundesregierung stellt in seinem jüngsten Gutachten fest, dass die Entwicklung der Rentenfinanzen auch längerfristig „günstiger als in den Vorjahren angenommen“ ausfällt. Auch bei der Rentenhöhe haben die Prognosen der vergangenen Jahre laut „Bild“ deutlich danebengelegen.

2009 sagte die Regierung einen Anstieg der Renten bis heute um rund 25 Prozent voraus. Die sogenannte Eckrente nach 45 Jahren Durchschnittsverdienst sollte von damals 1.224 auf 1.533 Euro steigen. Tatsächlich liegt die Eckrente heute bei 1.692 Euro. Sie ist damit um 38 Prozent gestiegen, allein in diesem und im vergangenen Jahr legten die Renten um fast zehn Prozent zu.

Zudem entwickelt sich die Nachhaltigkeitsrücklage der Rentenkasse deutlich günstiger. Statt eines Minus von einer Milliarde Euro in diesem Jahr wird nun mit einem Plus um eine Milliarde Euro gerechnet. Zum Jahresende soll die eiserne Reserve auf 44,5 Milliarden Euro steigen. Das reicht, um die Renten 1,7 Monate lang zu finanzieren.

Der Sozialbeirat stellt in seinem Gutachten fest, dass die Rentenkasse aktuell „finanziell solide aufgestellt ist“.


Foto: Rentenversicherung (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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