Donnerstag, Januar 22, 2026
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MOROTAI stärkt Team mit Finanzexpertin Malisa Engl

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malisa engl

MOROTAI, die deutsche Sportbekleidungsmarke, setzt auf qualifizierte Verstärkung im Team und freut sich, Malisa Engl als neue Leiterin des Controllings begrüßen zu dürfen.

Malisa Engl bringt umfassende Erfahrung aus ihrer vorherigen Position bei dem erfolgreichen Unternehmen Annemarie Börlind mit und wird eine entscheidende Rolle in der finanziellen Verwaltung und Prozessoptimierung von MOROTAI spielen.

Mit über 3 Jahren Berufserfahrung als Controllerin bei der BÖRLIND GmbH verfügt Malisa Engl über umfassende Kenntnisse im Controlling und Finanzbereich. In ihrer Position hat Malisa Engl zahlreiche Aufgaben übernommen, die ihre Fähigkeiten als Finance-Controller gestärkt und erweitert haben.

Dazu gehören unter anderem der Ausbau und die Weiterentwicklung von Key Performance Indicators (KPIs), die Durchführung von Abweichungsanalysen sowie die Erstellung fundierter Handlungsempfehlungen. Des Weiteren trug sie maßgeblich zur Optimierung der Budgetplanung und des Forecasting-Prozesses bei, erstellte Wirtschaftlichkeitsanalysen und Businesspläne und führte den monatlichen sowie jährlichen Abschluss durch. Ein weiterer Schwerpunkt von Malisa Engl’s Tätigkeit lag in der Optimierung und Weiterentwicklung der Controlling-Prozesse und -Systeme.

Durch die Erarbeitung effektiver Lösungen trug sie dazu bei, die Effizienz und Genauigkeit des Controllings zu steigern. Zudem begleitete sie die Marketingabteilung bei der Neuproduktentwicklung, führte Kalkulationen durch und erstellte Deckungsbeitragsrechnungen. Zusätzlich unterstützte und trieb sie auch Projekte des nationalen sowie internationalen Pricings voran.

Josua Kargoll, Geschäftsführer, äußerte sich erfreut über die Neuzugänge im Team: „Malisa Engl bringt nicht nur fundierte Kenntnisse im Finanzbereich mit, sondern auch frische Ideen und eine starke Arbeitsethik. Ihr Engagement wird dazu beitragen, MOROTAI auf seinem Kurs zu unterstützen und sicherzustellen, dass wir unsere Finanzstrategien weiter verbessern.“

MOROTAI setzt damit ein klares Zeichen für die Zukunft und zeigt, dass das Unternehmen auf hochqualifizierte Fachkräfte setzt, um seine Position in der Sportbekleidungsbranche zu stärken.

Quelle MOROTAI

Nachtragshaushalt soll am Nachmittag im Kabinett beschlossen werden

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung will den ankündigten Nachtragshaushalt für 2023 bis Montagnachmittag auf den Weg bringen. Das Umlaufverfahren für den Kabinettsbeschluss laufe und werde bis zum Nachmittag abgeschlossen sein, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Montagmittag in Berlin.

„Ich gehe fest davon aus, dass wir im Anschluss daran einen Kabinettsbeschluss über den Nachtragshaushalt 2023 haben werden, der dann ins parlamentarische Verfahren gehen kann.“ Mit Blick auf die Begründung für die Feststellung einer Notlage, die für die Aussetzung der Schuldenbremse notwendig ist, ergänzte der Regierungssprecher, dass das gleiche gelte, was im Jahr 2022 zu der Notlage geführt habe: „Der sogenannte Doppelwumms wurde im Herbst 2022 mit Blick auf die massiv wachsenden gestiegenen Energiepreise begründet, die infolge des russischen Überfalls auf die Ukraine ja auf den Weltmärkten massiv gestiegen sind.“ Ob noch weitere Aspekte zusätzlich zu den hohen Energiepreisen berücksichtigt werden, sei Inhalt des Umlaufverfahrens.


Foto: Bundesfinanzministerium (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Welche Rolle spielen Schlüsselwörter in der SEO für Networker?

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suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Nicht-SEOs: Ein Leitfaden für Networker

In unserer zunehmend digitalisierten Welt ist das Internet zum zentralen Dreh- und Angelpunkt für berufliche Vernetzung und Marketing geworden. Gleichzeitig steigt die Bedeutung der Suchmaschinenoptimierung (SEO) als Schlüsselkomponente für jeden, der online präsent und sichtbar sein möchte. Dies gilt insbesondere für Networker, die ihre beruflichen Netzwerke erweitern und ihre Online-Präsenz stärken möchten. SEO kann jedoch für diejenigen, die nicht in diesem Bereich spezialisiert sind, eine Herausforderung darstellen. Die Komplexität und ständige Evolution von SEO-Strategien können abschreckend wirken und viele fragen sich: Wie kann ich SEO zu meinem Vorteil nutzen, ohne ein Experte auf diesem Gebiet zu sein?

Dieser Leitfaden zielt darauf ab, das Konzept der Suchmaschinenoptimierung zu entmystifizieren und praktische, leicht umsetzbare Strategien für Nicht-SEOs, insbesondere für Networker, bereitzustellen. Es geht nicht darum, SEO-Experten zu werden, sondern vielmehr darum, grundlegende Prinzipien und Techniken zu verstehen und anzuwenden, die zur Verbesserung der Online-Sichtbarkeit beitragen. Von der Auswahl der richtigen Schlüsselwörter bis hin zur Erstellung qualitativer Inhalte, von der technischen Optimierung der eigenen Webseite bis zum Aufbau eines effektiven Backlink-Profils – dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Aspekte der Suchmaschinenoptimierung, die jeder Networker kennen sollte. Lassen Sie uns gemeinsam in die Welt der SEO eintauchen und entdecken, wie auch Sie Ihre digitale Präsenz verbessern und Ihr Networking-Potenzial maximieren können.

1. Verstehen, wie Suchmaschinen arbeiten

Der erste Schritt zur effektiven SEO ist das Verständnis, wie Suchmaschinen wie Google funktionieren. Sie nutzen Algorithmen, um Inhalte zu indizieren und zu ranken, basierend auf Relevanz und Qualität. Schlüsselwörter spielen dabei eine wichtige Rolle.

2. Schlüsselwörter sind das A und O

Für Networker ist es wichtig, relevante Schlüsselwörter zu identifizieren, die ihre Zielgruppe wahrscheinlich bei Suchanfragen verwendet. Tools wie Google Keyword Planner können dabei helfen, effektive Keywords zu finden.

3. Qualitativer Inhalt zählt

Suchmaschinen bevorzugen Inhalte, die informativ, gut geschrieben und wertvoll für den Leser sind. Stellen Sie sicher, dass Ihre Website und Ihre Artikel diese Kriterien erfüllen. Regelmäßige Updates mit frischem Content sind ebenfalls förderlich.

4. Optimierung der Website

Neben dem Inhalt ist auch die technische Seite Ihrer Website wichtig. Eine schnelle Ladezeit, mobile Optimierung und eine klare Struktur helfen dabei, besser von Suchmaschinen erfasst zu werden.

5. Backlinks aufbauen

Backlinks, also Verlinkungen von anderen Websites auf die eigene, sind ein Zeichen für die Relevanz und Autorität einer Seite. Networker können durch Gastbeiträge auf anderen Blogs oder durch Kooperationen solche Backlinks generieren.

6. Messen und Anpassen

SEO ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. Nutzen Sie Tools wie Google Analytics, um den Erfolg Ihrer SEO-Bemühungen zu messen und bei Bedarf anzupassen.

7. Social Media Integration

Neben der Optimierung Ihrer Website ist auch die Präsenz in sozialen Netzwerken ein wichtiger Faktor für SEO. Teilen Sie Ihre Inhalte auf Plattformen wie LinkedIn, Facebook oder Twitter. Dies kann nicht nur den Traffic auf Ihrer Webseite erhöhen, sondern auch die Sichtbarkeit Ihrer Marke stärken. Zudem tragen soziale Signale indirekt zur Suchmaschinenoptimierung bei.

8. Nutzung von Analysetools

Die Verwendung von SEO-Analysetools wie Google Search Console oder Bing Webmaster Tools kann Ihnen wertvolle Einblicke in die Leistung Ihrer Website geben. Diese Tools bieten Informationen über Suchanfragen, die Anzahl der Klicks, die Position Ihrer Webseite in den Suchergebnissen und vieles mehr. Durch diese Daten können Sie Ihre SEO-Strategie gezielt anpassen und verbessern.

9. Kontinuierliche Weiterbildung

SEO ist ein dynamisches Feld, das sich ständig weiterentwickelt. Es ist wichtig, dass Sie sich kontinuierlich weiterbilden, um mit den neuesten Trends und Änderungen Schritt zu halten. Abonnieren Sie SEO-Blogs, nehmen Sie an Webinaren teil und vernetzen Sie sich mit SEO-Experten, um Ihr Wissen aktuell zu halten.

10. User Experience (UX) Optimierung

Die User Experience auf Ihrer Website hat einen direkten Einfluss auf die SEO. Eine benutzerfreundliche, intuitiv navigierbare und visuell ansprechende Website hält Besucher länger auf Ihrer Seite und verringert die Absprungrate. Dies signalisiert Suchmaschinen, dass Ihre Website wertvollen Content bietet.

11. Voice Search Optimierung

Mit der zunehmenden Verwendung von Sprachassistenten wird die Optimierung für Sprachsuche immer wichtiger. Achten Sie darauf, natürliche Sprachmuster und Fragestellungen in Ihren Inhalten zu berücksichtigen, um auch in den Ergebnissen von Sprachsuchen gut platziert zu sein.

Fazit
SEO muss nicht kompliziert sein. Mit einem grundlegenden Verständnis und einer kontinuierlichen Anpassung können auch Nicht-SEOs ihre Online-Präsenz signifikant verbessern. Für Networker bietet SEO eine großartige Möglichkeit, ihre Sichtbarkeit im Netz zu erhöhen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – Günter Albers

Habeck erwartet nach Klimafonds-Urteil deutliche Wachstumseinbußen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) erwartet, dass der Wegfall des Klima- und Transformationsfonds (KTF) zu deutlichen Einbußen beim Wirtschaftswachstum führen wird. „Alleine durch den Wegfall der 60 Milliarden im KTF erwarten wir einen Verlust an Wachstum im nächsten Jahr von einem guten halben Prozentpunkt“, sagte Habeck am Montag nach einem Treffen der Wirtschafts- und Energieminister von Bund und Ländern in Berlin.

Das gehe 2025 und 2026 gegebenenfalls abgeschwächt weiter, sodass „tatsächlich die Substanz der Volkswirtschaft Deutschlands hier verteidigt werden muss“, fügte Habeck hinzu. Man sei sich einig darin, dass alle Projekte, die im Rahmen des Transformationsfonds erarbeitet wurden, auch möglich gemacht werden sollen. Unternehmen, die Förderbescheide bekommen haben, bräuchten Klarheit, dass diese Förderung auch fließen werde. Bei der Lösung der Probleme sei man schon „gute Schritte“ vorangekommen, sagte Habeck, ohne weitere Details zu nennen.

Man werde weiter daran arbeiten. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) ergänzte, dass von dem Urteil „unverzichtbare Projekte“ betroffen seien, die in den Ländern in Co-Finanzierung mit dem Bund in vielen Fällen auf den Weg gebraucht worden seien. „Wir brauchen hier schnellstmöglich die Planungssicherheit, dass diese Projekte auch auf andere finanzielle Beine gestellt werden können, wenn die jetzige Finanzarchitektur hier juristisch nicht standhält.“ Man könne auf diese Projekte nicht verzichten, so Aiwanger.

Er forderte sowohl die Regierung als auch alle Parteien im Bundestag dazu auf, hier „konstruktive Lösungen“ zu erarbeiten.


Foto: Robert Habeck (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Dax startet fast unverändert – 16.000-Punkte-Marke bleibt im Fokus

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Montag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Dax mit rund 16.030 Punkten berechnet, was fast genau dem Niveau vom Handelsschluss am Freitag entspricht.

An der Spitze der Kursliste standen die Aktien der Post, von Daimler Truck und der Deutschen Börse, die größten Abschläge gab es bei BASF, Bayer und der Porsche-Holding. „Auch zum Start der neuen Woche bleibt die 16.000 im Fokus“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Ein Rückfall unter die 16.000 könnte am Markt schnell als Schwäche interpretiert werden.“ Dabei wären Gewinnmitnahmen nach zuvor vier positiven Wochen am Stück absolut nichts Unnormales.

„Saisonal wäre es allerdings nicht untypisch, wenn die Weihnachtsrally jetzt so langsam ausläuft“, so Altmann. „Denn in den letzten Jahren war der November deutlich stärker als der anstehende Dezember.“ Für eine fünfte positive Woche in Serie werde es auf jeden Fall einige gute Nachrichten brauchen: „Denn insbesondere kurz vor dem Jahresende werden mögliche Käufer doppelt überlegen, ob sie oberhalb der 16.000 wirklich noch einsteigen wollen.“ Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagmorgen kaum verändert.

Ein Euro kostete 1,0948 US-Dollar (+0,03 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9134 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 79,87 US-Dollar. Das waren 71 Cent oder 0,9 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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Wissing sieht Autobauer beim Ausbau der E-Mobilität in der Pflicht

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Kurz vor dem Autogipfel im Bundeskanzleramt sieht Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) auch die Autoindustrie beim Ausbau der Elektromobilität in der Pflicht. „Dazu brauchen wir eine engagierte Automobilindustrie, die mit uns an einem Strang zieht und neben der Auslieferung von E-Fahrzeugen auch einen Beitrag zum vorausschauenden Ausbau der Ladeinfrastruktur leistet“, sagte Wissing dem „Handelsblatt“.

Politik und Wirtschaft müssten gemeinsam dafür sorgen, die Elektromobilität attraktiv und alltäglich für die Menschen zu machen. Wissing verwies darauf, dass die Politik intensiv an mehr Fortschritt bei der E-Mobilität arbeite und den Ausbau der Ladeinfrastruktur mit Hochdruck vorantreibe: „Aktuell sind in Deutschland rund 100.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte in Betrieb. Das sind doppelt so viele wie noch vor zwei Jahren“, sagte der Minister. Auch sei die insgesamt abrufbare Ladeleistung von zwei auf 4,3 Gigawatt gestiegen.

„Bereits im September haben wir den Aufbau des Deutschlandnetzes mit rund 9.000 neuen Ultra-Schnellladepunkten gestartet. Noch im Dezember eröffnet der erste neue Standort“, sagte der FDP-Politiker.


Foto: Autoproduktion (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Stimmung in deutscher Exportindustrie etwas besser

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München (dts Nachrichtenagentur) – Die Stimmung in der deutschen Exportindustrie hat sich zuletzt leicht verbessert. Die Ifo-Exporterwartungen stiegen im November auf -3,8 Punkte, von -6,3 Zählern im Oktober.

„Die Exportwirtschaft kann aber immer noch keine Dynamik entwickeln“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. „Eine größere Teilhabe an dem wirtschaftlichen Aufschwung in vielen Ländern steht noch aus.“ Weiterhin ist nur in wenigen Branchen mit einem Zuwachs bei den Exporten zu rechnen: Optimistisch blicken zumindest die Unternehmen aus der Nahrungsmittelindustrie auf die kommenden Monate, auch bei den Bekleidungsherstellern wird mit mehr Exporten gerechnet. In der Automobilindustrie gleichen sich weiterhin positive und negative Antworten in etwa aus.

Wenig Freude beim Blick ins Ausland zeigt sich gegenwärtig im Maschinenbau und der Elektrotechnik. Dort erwarten die Unternehmen rückläufige Aufträge. Am pessimistischsten sind weiterhin die Drucker.


Foto: Containerschiff (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Pflegebevollmächtigte will Sonder-Parkrecht für Pflegedienste

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Claudia Moll (SPD), fordert ein bundesweites Sonderparkrecht für ambulante Pflegedienste, um die derzeit äußerst angespannte Versorgungslage für pflegebedürftige Menschen zu verbessern. „Kaum zu glauben – aber wahr: Pflegedienste lehnen Kunden ab, wenn sie in einer Region wohnen, wo man nicht parken kann“, heißt es in einem Zwölf-Punkte-Plan der Pflegebevollmächtigten, der am Montag veröffentlicht werden soll und über den das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Montagsausgaben) berichtet.

Schon heute könnten die Kommunen besondere Parkzonen oder Gebührenausnahmen erteilen, so Moll. „Das muss großzügiger gehandhabt werden. Wir brauchen einheitliche Sonderparkrechte für Pflegedienste“, verlangt sie in dem Papier mit dem Titel „Entbürokratisierung und Effizienzsteigerung in der ambulanten Pflege – jetzt“. Es gehe nicht darum, das Rad neu zu erfinden, sondern unsinnige Dinge abzustellen, so die Pflegebevollmächtigte.

„Es ist doch Wahnsinn, wenn beispielsweise fünf verschiedene Pflegedienste das gleiche Wohnhaus anfahren“, so die SPD-Politikerin. Konkret schlägt sie neue Kooperationsmöglichkeiten für Pflegedienste vor, um Fahrzeiten zu reduzieren und Touren effizienter zu machen; zugleich regt sie einen effizienteren Einsatz des Pflegepersonals an. Das Fachpersonal müsse nicht alle Aufgaben übernehmen, Assistenz- und Hilfskräfte seien für bestimmte Bereiche ebenfalls gut qualifizierte Pflegekräfte. Moll schlägt zudem mehr Kompetenzen für das Pflegefachpersonal durch eine Einschränkung des sogenannten Arztvorbehalts vor: So müsse es für Pflegefachkräfte möglich sein, bestimmte Medikamente eigenverantwortlich zu geben oder Folge-Verordnungen für häusliche Krankenpflegeleistungen auszustellen.

Moll macht sich zudem dafür stark, die Pflegebedürftigen und deren Angehörige zu entlasten. Dazu fordert sie, dass analog zu Regelungen in der gesetzlichen Krankenversicherung auch in der Pflege ein Antrag auf Hilfsleistungen dann als genehmigt gilt, wenn er nicht innerhalb von drei Wochen von den Pflegekassen bearbeitet wurde.


Foto: Parkplatz-Schild (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Fratzscher sieht ostdeutschen Aufschwung gefährdet

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor der am Montag stattfindenden Sondersitzung der Energie- und Wirtschaftsminister aus Bund und Ländern in Berlin warnt der Ökonom Marcel Fratzscher vor einem Zurückziehen versprochener Fördermittel. Ein erheblicher Teil des Geldes sei für Projekte in Ostdeutschland vorgesehen, sagte Fratzscher den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben).

„Die Bundesregierung würde mit einer Rücknahme der Versprechen somit die wirtschaftliche Polarisierung in Deutschland weiter verschärfen“, so der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Auch der Zweite Vorsitzende der Industriegewerkschaft IG Metall, Jürgen Kerner, warnte davor, Förderzusagen wieder zurückzuziehen: „Bei den Unternehmen entsteht eine große Verunsicherung, mit der Folge, dass Zukunftsinvestitionen ausbleiben. Am Ende steht unser gesamtes Industriemodell infrage. Arbeitsplätze und Wohlstand sind in akuter Gefahr“, sagte Kerner.

Er forderte die Politik auf, langfristig ein Modell zu finden, das Investitionen und Transformationsfinanzierung von einer künftigen Schuldenbremse ausnimmt. Nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts war die Finanzplanung der Bundesregierung in Schieflage geraten. Unter anderem der wichtige Klimaschutz- und Transformationsfonds (KTF) wurde von den Richtern für verfassungswidrig erklärt. Daraus sollten auch Industrieansiedlungen wie das Werk des Chipherstellers Intel in Magdeburg in Sachsen-Anhalt finanziert werden.

Der Wirtschaftsminister des Bundeslandes, Sven Schulze (CDU), sagte den Funke-Zeitungen, er erwarte nun schnellstmöglich Klarheit zur Finanzierung. „Ich gehe weiterhin davon aus, dass Bundeskanzler Olaf Scholz seine Zusagen zum Intel-Projekt vollständig einhält.“


Foto: Marcel Fratzscher (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Solarindustrie warnt vor Abwanderung

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Hohenstein-Ernstthal (dts Nachrichtenagentur) – Der Solarzellen-Hersteller Meyer Burger droht mit der Abwanderung seiner Produktion in die USA. „Ein Szenario ist es, die Fertigung in die USA zu verlagern“, sagte Meyer-Burger-Chef Gunter Erfurt der „Süddeutschen Zeitung“ (Montagsausgabe).

Es gebe dort enorm günstige Kredite und günstige Energie. Ob es soweit komme, hänge von einer zusätzlichen Förderung für die europäische Solarindustrie ab. Er selbst hielte es für seine „größte berufliche Niederlage“, sollte er die Abwanderung seiner Belegschaft verkünden müssen. Meyer Burger produziert in Bitterfeld und im sächsischen Freiberg.

Europas Solarindustrie leidet seit Längerem unter starkem Wettbewerbsdruck aus China. Hintergrund ist die Debatte über einen Sonder-Bonus zur Förderung der europäischen Solarindustrie. Er könnte über die übliche Förderung erneuerbarer Energien fließen – unter der Voraussetzung, dass Komponenten aus Europa verbaut werden. Die mögliche Gestalt diskutiert der Bundestag gerade im Rahmen eines Solarpakets.

Allerdings kann sich die Koalition nicht auf diesen „Resilienz-Bonus“ einigen: SPD und Grüne sind dafür, die FDP ist dagegen.


Foto: Solarzellen auf Hausdach (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts