Freitag, April 4, 2025
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1. Bundesliga: Schalke schlägt Hertha

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Gelsenkirchen (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 28. Spieltags der Fußball-Bundesliga hat der FC Schalke 04 gegen Hertha BSC 5:2 gewonnen. Damit hat sich Schalke auf den Abstiegsrelegationsplatz vorgekämpft, während Hertha auf den letzten Platz zurückfällt.

Mit einem Treffer in der dritten Minute läutete Tim Skarke eine Partie ein, in der Schalke die klar stärkere Mannschaft war. In der 14. Minute legte Marius Bülter nach. Die Berliner blieben dennoch bemüht, Stevan Jovetic traf in der dritten Nachspielminute der ersten Halbzeit. Doch die Königsblauen ließen nicht nach: Simon Terodde (48.) und Marius Bülter (78.) erhöhten weiter.

Marco Richter konnte Hertha immerhin ein zweites Tor verschaffen (84. Minute). Das fünfte Schalker Tor fiel schließlich in der zweiten Minute der Nachspielzeit dank Marcin Kaminski.


Foto: Marvin Plattenhardt (Hertha BSC), über dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen lassen nach – Fed-Mitglied für weitere Zinserhöhung

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New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Freitag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 33.886 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.138 Punkten 0,2 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 12.123 Punkten 0,4 Prozent schwächer. Nachdem zuletzt Inflations- und Konjunkturdaten Hoffnungen auf nahendes Ende der Preissteigerungen und damit auch für ein Ausbleiben weiterer Zinsschritte bestärkt hatten, haben Äußerungen des US-Notenbankgouverneurs Christopher Waller Anleger wieder verunsichert. Er verwies bei einer Rede in Texas darauf, dass die Kerninflation immer noch hoch sei und die Federal Reserve noch nicht am Ziel sei. Unterdessen tendierte die europäische Gemeinschaftswährung am Freitagabend schwächer.

Ein Euro kostete 1,0995 US-Dollar (-0,47 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9095 Euro zu haben. Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 2.005 US-Dollar gezahlt (-1,7 Prozent). Das entspricht einem Preis von 58,63 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 86,40 US-Dollar, das waren 31 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Fürth gewinnt gegen Regensburg

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Fürth (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 28. Spieltags der 2. Fußball-Bundesliga hat die Spielvereinigung Greuther Fürth gegen den SSV Jahn Regensburg 2:1 gewonnen. Zunächst war Regensburg das deutlich bessere Team und ging mit einem Treffer von Prince Owusu in der 48. Minute in Führung.

Die Wende brachte jedoch ein geglückter Elfmeter von Julian Green in der 66. Minute. Dickson Abiama legte elf Minuten später für die Spielvereinigung nach. Im parallel laufenden Spiel hat der 1. FC Heidenheim 1846 gegen Hannover 96 3:0 gewonnen. Damit rückt Fürth an Hannover vorbei auf Platz zehn der Tabelle vor.

Heidenheim erreicht den zweiten Rang.


Foto: Spieler von Greuther Fürth, über dts Nachrichtenagentur

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Bundesbank erwartet weitere Zinserhöhungen

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Washington/Frankfurt (dts Nachrichtenagentur) – Bei den fortlaufenden Erhöhungen der Leitzinsen durch die Notenbanken ist nach Ansicht der Bundesbank das Ende noch nicht erreicht. „Meiner Meinung nach sind weitere Zinserhöhungen erforderlich“, sagte Bundesbank-Chef Joachim Nagel am Freitag bei einem Treffen von Ökonomen in Washington.

Dass eine weitere geldpolitische Straffung der Wirtschaft schaden oder die Finanzmärkte zu stark belasten würde, seien zwar ernstzunehmende Argumente, die er aber „nicht überzeugend“ fände, so Nagel. Aktuell tendierten die Risiken für die Preisstabilität nach oben und es sei „nicht selbstverständlich, dass wir mittelfristig zur Preisstabilität zurückkehren werden“. Gleichzeitig räumte Nagel ein, dass die bisherigen Maßnahmen ihre volle Wirkung noch nicht entfaltet hätten. Während bei den Geld- und Kapitalmarktzinsen schon von einer vollständigen Einpreisung ausgegangen werden könne, liege der geschätzte Wirkungsgrad bei den Kreditzinsen erst bei rund 80 Prozent, beim Kreditvolumen bei etwa 40 Prozent, beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei etwa 30 Prozent und bei der Inflation erst bei etwa 20 Prozent, so der Bundesbank-Chef.


Foto: Deutsche Bundesbank, über dts Nachrichtenagentur

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302.000 Einsatzstunden der Berliner Polizei wegen Klimaaktivisten

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Seit Beginn der Klimaproteste Anfang 2022 in Berlin waren Polizisten in der Hauptstadt insgesamt rund 302.000 Stunden wegen Blockaden und anderer Aktionen der Aktivisten im Einsatz. Dies geht aus internen Polizeiunterlagen hervor, über die die „Welt“ berichtet.

Dabei gerieten nicht nur Mitglieder der „Letzten Generation“ ins Visier der Beamten, sondern auch Unterstützer der Gruppe „Extinction Rebellion“. Die Beamten bearbeiteten demnach seit Januar 2022 knapp 3.000 Strafanzeigen, ermittelten 805 Tatverdächtige und stellten 743 Gebührenbescheide aus. Die Hälfte der gefertigten Strafanzeigen betrifft „Nötigung im Straßenverkehr“. Von den 805 Tatverdächtigen sind 67 Mehrfachtäter mit jeweils mehr als zehn Taten.

258 Mal wurden Personen dem Gewahrsam vorgeführt, 57 Mal wurde dieser auch tatsächlich angeordnet. Berliner Polizeibeamte führten 212 Gefährderansprachen durch. Zudem erteilte sie 17 Personen „Klebeverbote“, die bereits mehrfach an Aktionen der „Letzten Generation“ teilgenommen hatten. Die „Klebeverbote“ sind jeweils ein halbes Jahr lang in Kraft.

Sollten sich die betroffenen Aktivisten dennoch bei Protesten festkleben, drohen ihnen Zwangsgelder in Höhe von je 2.000 Euro.


Foto: Klimaprotest, über dts Nachrichtenagentur

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Frankreichs Verfassungsrat billigt Kernpunkte der Rentenreform

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Paris (dts Nachrichtenagentur) – Der Französische Verfassungsrat hat Kernpunkte der umstrittenen Rentenreform von Staatspräsident Emmanuel Macron gebilligt, unter anderem einen schrittweisen Anstieg des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre. Einige Maßnahmen wurden jedoch auch zurückgewiesen, darunter ein Index, mit dem der Anteil von Senioren in der Belegschaft von Unternehmen ermittelt werden soll.

Zudem wies der Verfassungsrat einen Antrag auf ein Referendum ab. Die französische Regierung hatte die Reform auf Basis von Artikel 49.3 der Verfassung ohne Abstimmung durchs Parlament gepeitscht. Die Regierung konnte zuvor keine Mehrheit für einen förmlichen Beschluss organisieren. Zugleich waren Misstrauensabstimmungen gegen die Reform erfolglos geblieben.

Gegen die Änderungen des Rentenrechts sind in den vergangenen Wochen Millionen auf die Straßen gegangen, Gewerkschaften haben Teile der Infrastruktur lahmgelegt.


Foto: Seniorin im Rollstuhl, über dts Nachrichtenagentur

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Rhein will mehr Forschung an Technologien zur Energieerzeugung

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Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) fordert angesichts des Atomausstiegs mehr Forschung an neuen Technologien zur Energieerzeugung. „Der Ukrainekrieg und die Energiekrise zeigen uns, dass wir uns breit aufstellen müssen. Wir müssen besonders angesichts des Atomausstiegs technologieoffen Forschung fördern. Nicht nur aussteigen, sondern auch mal einsteigen“, sagte Rhein der FAZ (Samstagsausgabe).

Die laserbasierte Kernfusion nannte der CDU-Politiker als Beispiel. „Es gibt ein enormes Potential, das bislang zu wenig genutzt wird. Im Dezember ist es zum ersten Mal gelungen, bei der Spaltung von Wasserstoffkernen mehr Energie zu erzeugen, als dafür aufgewandt wurde. Die Vereinigten Staaten investieren Milliarden in die Forschung. Das sollten wir in Deutschland auch tun“, so Rhein.

„Auch wenn die Technologie erst in 20 oder 30 Jahren eine größere Rolle spielt, geht es jetzt darum, die Weichen dafür zu stellen. In Jahrzehnten profitieren wir dann davon.“

Als Standort für die Kernfusion-Forschung eigne sich Hessen gut. „Nicht nur, dass bei uns das deutsch-amerikanische Unternehmen `Focused Energy` sitzt, das an der Energieerzeugung durch laserbasierte Kernfusion arbeitet. Es wird in Darmstadt auch der Ringbeschleuniger gebaut, den Forscher für ihre Arbeit benötigen“, so der CDU-Politiker.

Bislang fördert Hessen die Kernfusion-Forschung mit etwa zweieinhalb Millionen Euro. Die hessische CDU möchte die Förderung deutlich ausbauen und das Land zum „Leitstandort“ für Kernfusion machen. Rhein kritisierte den Ausstieg aus der Atomkraft scharf. Er halte das, was am 15. April geschehe, für „irrational, für ideologiegetrieben und in der Krise für falsch“, sagte Rhein.

Die verbliebenen Atomkraftwerke hätten zehn Millionen Haushalte mit Strom versorgt, so Rhein. „In einer Zeit, in der in Europa Kernkraftwerke gebaut werden, in der Deutschland aus guten Gründen aus der Kohlekraft aussteigen will, in der wir mehr Strom für Wärmepumpen und E-Autos brauchen werden, berauben wir uns einer seit Jahrzehnten zuverlässigen Stromquelle.“ Rhein hält den Ausstieg nicht für unumkehrbar. „Politisch ist der Atomausstieg erst mal beschlossen. Aber natürlich lässt sich diese Entscheidung ändern, wenn es den politischen Willen dazu gibt und die Betreiber dazu bereit sind, wieder einzusteigen. Je mehr Zeit allerdings nach dem Ausstieg vergeht, desto unwahrscheinlicher wird eine Rückkehr zur Kernkraft“, sagte der hessische Ministerpräsident.

Es mangele dann an Brennstäben, Personal und Know-how.


Foto: Strommast, über dts Nachrichtenagentur

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Grüne kritisieren Strategiepapier aus der SPD zu China

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Konstantin von Notz, stellvertretender Vorsitzender der Grünen-Bundestagsfraktion, hat scharfe Kritik an einem China-Strategiepapier des konservativen SPD-Flügels geübt. „Auf rein ökonomische Aspekte abzuzielen, wird der Sache insgesamt nicht gerecht“, sagte von Notz dem „Handelsblatt“.

„Wir müssen aus dem Desaster um Nord Stream und der Abhängigkeit von Russland lernen.“ Die neue China-Strategie der Bundesregierung müsse daher vor allem auch sicherheitspolitische Gefährdungslagen berücksichtigen. „Darauf haben auch die Nachrichtendienste wiederholt und sehr vehement hingewiesen.“ Von Notz sagte in diesem Zusammenhang, dass Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und demokratische Werte „wesentliche Kriterien für enge und vertrauensvolle Beziehungen“ seien.


Foto: Chinesische Flagge, über dts Nachrichtenagentur

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Strack-Zimmermann erteilt deutschen Kampfjet-Lieferungen Absage

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat sich gegen deutsche Lieferungen von Kampfjets in die Ukraine ausgesprochen. „Ich sehe keine deutschen Eurofighter oder Tornados über der Ukraine“, sagte Strack-Zimmermann der „Welt am Sonntag“.

„Sollten aber die osteuropäischen Partner den Ukrainern ihre aus sowjetischen Beständen noch vorhandenen MiGs zur Verfügung stellen, dann macht das Sinn, weil die Ukrainer diese Systeme beherrschen.“ Zu den deutschen Waffenlieferungen sagte die Verteidigunsausschuss-Vorsitzende, die Liste der Unterstützungsleistungen für die Ukraine sei sehr umfangreich. Sie reiche neben wirtschaftlicher und humanitärer Hilfe von Lieferung von Artillerie über Flugabwehr und Luftverteidigung bis zu Kampf- und Schützenpanzern. „Jetzt muss es zukünftig darum gehen, diese Systeme mit Ersatzteilen und mit ausreichend Munition zu versorgen“, so Strack-Zimmermann.


Foto: Marie-Agnes Strack-Zimmermann, über dts Nachrichtenagentur

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Taiwan fordert Deutschland zu klarer Positionierung auf

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der taiwanische Repräsentant in Deutschland, Jhy-Wey Shieh, hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, sich in der Taiwan-Frage vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron zu distanzieren. „Es ist wichtig, dass Deutschland durch Taten klarmacht, dass Macrons Aussagen nicht für Europa stehen“, sagte er der „Welt am Sonntag“.

Macron hatte auf dem Rückflug von seiner dreitägigen China-Reise am vergangenen Wochenende gesagt, dass es nicht im Interesse Europas sei, sich in einen Konflikt zwischen den USA und China um die demokratisch regierte Insel hineinziehen zu lassen. „Deutschland darf nicht neutral bleiben, wenn China Gewalt gegen Taiwan anwendet“, sagte Shieh. Im Systemkonflikt mit Peking müsse Berlin „an der Seite der taiwanischen Demokratie stehen“, so der Diplomat. „Würde sich Deutschland aus wirtschaftlichen Interessen von Taiwan abwenden, würde sich China sehr freuen und uns mit Gewalt einverleiben.“

Der taiwanesische Repräsentant legte der Bundesregierung zudem nahe, „eine Zeitenwende im Verhältnis zu China“ zu vollziehen, „bevor sich Xi Jinping eine Scheibe von Putin abschneidet“.


Foto: Taiwan-Flagge, über dts Nachrichtenagentur

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