Freitag, April 4, 2025
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Lottozahlen vom Mittwoch (12.04.2023)

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Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 7, 20, 28, 33, 34, 44 die Superzahl ist die 8. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 6049342. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 552781 gezogen.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. In Deutschland wird das populäre Zahlenlotto „6 aus 49“ seit 1955 gespielt. Derzeit beträgt der Jackpot acht Millionen Euro.


Foto: Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Halle-Attentäter greift erneut Gefängnismitarbeiter an

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Augsburg (dts Nachrichtenagentur) – Der Attentäter von Halle soll in der Justizvollzugsanstalt Augsburg-Gablingen Gefängnismitarbeiter angegriffen haben. Das berichtet die „Mitteldeutschen Zeitung“ in ihrer Donnerstagsausgabe.

Demnach unterrichtete Sachsen-Anhalts Justizministerium den Rechtsausschuss des Landtags am Mittwoch über den Vorfall. Der wegen zweifachen Mordes, vielfachen Mordversuchs und Volksverhetzung verurteilte Mann soll laut MZ infolge seines Übergriffs auf das Justizpersonal überwältigt worden sein. Der genaue Zeitpunkt der Attacke blieb zunächst unklar, sie soll in den vergangenen Wochen stattgefunden haben, so die MZ. Die Justizministerien in Sachsen-Anhalt und Bayern äußerten sich am Mittwoch nicht zu dem Fall. „Aus Sicherheitsgründen sowie aus Gründen des Persönlichkeits- und des Datenschutzes“ sei keine Auskunft möglich, erklärte das bayerische Justizministerium auf Anfrage der Zeitung.

Es ist nicht der erste Zwischenfall in der Haftzeit des Rechtsextremisten: Nach Augsburg verlegt wurde er im Dezember 2022, nachdem er im Hochsicherheitsgefängnis Burg (Jerichower Land) zwei Mitarbeiter als Geiseln genommen hatte. Er hatte die Wärter mit einer Selbstbauwaffe bedroht, die er in seiner Zelle gebastelt hatte. Bereits in der Untersuchungshaft 2020 in Halle hatte er einen Fluchtversuch unternommen und unbeobachtet einen Zaun innerhalb des Gefängniskomplexes überwunden. Wegen der Geiselnahme in der JVA Burg droht dem Halle-Attentäter ein erneuter Gerichtsprozess in Sachsen-Anhalt.


Foto: Gefängnis, über dts Nachrichtenagentur

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Ersatzkassen fordern "unbürokratische Lösung" für Coronaimpfungen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Ersatzkassen, zu denen etwa die Techniker-Krankenkasse und Barmer gehören, fordern die Kassenärztlichen Vereinigungen dazu auf, die Verhandlungen über die Vergütung für Coronaimpfungen mit einer „unbürokratischen Lösung“ zügig abzuschließen. „Leider waren die Gespräche sehr schwierig, weil die Ärzteseite Honorare gefordert hat, die weit über denen anderer Impfungen liegen“, sagte Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen (VDEK), am Mittwoch.

Eine Neuregelung der Vergütung für Coronaimpfungen war erforderlich, nachdem die Impfverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit zum 8. April ausgelaufen war. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Bund die Kosten für die Impfung in Arztpraxen und Impfzentren übernommen und höhere Sätze als bei anderen Impfungen bezahlt. Die Versicherten erhalten nun zunächst eine Rechnung von ihrer Arztpraxis und können diese bei ihrer Krankenkasse zur Erstattung einreichen – solange keine anderslautenden Vereinbarung zwischen Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen getroffen wurde. Elsner zeigte sich optimistisch: „Da die nun vereinbarten Vergütungen auch den Mehraufwand berücksichtigen, der bei der Coronaimpfung im Vergleich zu anderen Impfungen derzeit noch entsteht, sollte einer Einigung nichts im Wege stehen.“

Bisher haben die Verhandlungen zwischen den Krankenkassenvertretern und den Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) ergeben, dass sich gesetzlich Versicherte in Bayern, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen und in der Region Westfalen-Lippe gegen Vorlage ihrer elektronischen Gesundheitskarte gegen Corona impfen lassen können.


Foto: Impfspritze mit Moderna wird aufgezogen, über dts Nachrichtenagentur

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Viel Kritik an neuen Cannabis-Eckpunkten

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die neuen Eckpunkte der Bundesregierung zur teilweisen Legalisierung von Cannabis sind auf deutliche Kritik gestoßen. „Das straffreie Kiffen wird vorangetrieben, dafür wird beispielsweise die Reform der Pflegefinanzierung auf nächstes Jahr vertagt“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Tino Sorge (CDU), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).

Eine solche Schwerpunktsetzung sei für die Gesundheitspolitik fatal. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) solle sich auf die „wirklich wichtigen Themen im Gesundheitswesen fokussieren“. Am Mittwoch hatte er gemeinsam mit Agrarminister Cem Özdemir (Grüne) überarbeitete Pläne für das Legalisierungsvorhaben vorgestellt. Diese sind weniger weitreichend als die ursprünglichen Ampel-Pläne.

„Die neuen Eckpunkte des Gesundheitsministers sind nichts anderes als das Eingeständnis, dass seine alten Eckpunkte aus dem Herbst schlicht nicht umsetzbar waren“, so Sorge. Trotz „europarechtlicher Hürden, eindeutiger Gutachten und der schlechten Erfahrungen aus anderen Ländern“ wolle die Koalition eine Droge legalisieren, „vor der Psychologen und Jugendmediziner seit Jahren warnen“, sagte der CDU-Politiker. Die Linkspartei begrüßte unterdessen zwar prinzipiell die Entkriminalisierung und den kontrollierten Eigenanbau als „längst überfällige Schritte in die richtige Richtung“, doch die Bundesregierung mache dabei trotzdem keine „gute Figur“. „15 Monate wurde angekündigt, versprochen, verschoben. Nun bleibt vom Koalitionsversprechen nicht viel übrig“, sagte der drogenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Ates Gürpinar, am Mittwoch.

„Modellprojekte statt deutschlandweiter Legalisierung, keine fundierten Konzepte zur Prävention, vorerst weiter keine vernünftigen Grenzwerte für den Straßenverkehr, während Europa gebannt auf den großen Wurf wartet, überlässt Lauterbach genauere Regelungen zu Cannabis Social Clubs und Modellprojekten den Ländern“, so Gürpinar weiter. Das ergebe absehbar einen „Flickenteppich“ unterschiedlicher Regelungen. Er erwarte „Einkaufstourismus“ aus Bayern und anderen konservativ geführten Ländern, so der Linken-Politiker.

Kritik kommt auch von der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Man erkenne in den Eckpunkten „deutlich mehr Klientelpolitik“ als einen „signifikanten Fortschritt mit Blick auf eine verbesserte Drogenprävention“, sagte der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Alexander Poitz den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Donnerstagsausgaben). Die „zusammengestutzte Cannabislegalisierung“ wirke wie ein „politisches Manöver“, um die „langsam ungeduldiger werdende Gruppe der Konsumenten ruhigzustellen“. Auf den illegalen Cannabis-Handel auf dem Schwarzmarkt werde der Entwurf keinen bedeutenden Einfluss entfalten, so Poitz weiter.

Das gelte ebenso für den „riskanten Cannabiskonsum von Minderjährigen“. Auch für die Polizei ergebe sich durch die Pläne keine nennenswerte Arbeitsentlastung. Insbesondere die Schaffung von Cannabis-Konsumclubs eröffne neuen Möglichkeiten, „unter dem Deckmantel vermeintlicher Vereinsarbeit“ die vorgeschriebene Abgabe von Cannabis zu unterlaufen, kritisiert die GdP. Es liege auf der Hand, dass mehrere Behörden mit der Kontrolle des Vereinslebens beschäftigt sein werden: „Es sollten keine Gesetze das Licht der Welt erblicken, bevor nicht völlig klar ist, dass diese auch konsequent kontrolliert werden können, davon sind wir hierzulande, vor allem im Bereich des öffentlichen Dienstes, darunter die Polizeien, weit entfernt“, so Poitz. Auch der Besitz von maximal drei Pflanzen oder 25 Gramm Cannabis pro Person sei in der Praxis „prinzipiell nicht kontrollierbar“.

Eine polizeirechtliche Grundlage für das Zählen von Cannabis-Blumentöpfen in Privatwohnungen werde es sicherlich nicht geben. Die Polizeigewerkschaft zeigte sich außerdem besorgt, dass auch künftig Cannabis mit einem sehr hohen THC-Gehalt verfügbar sei. Die GdP sieht zudem mögliche Probleme bei der geplanten befristeten Einrichtung von lizenzierten Cannabis-Abgabestellen in Modellregionen. „Die lizenzierten Geschäfte, wo legal Cannabis verkauft werden soll, könnten sich zu wahren Wallfahrtsorten von Konsumenten entwickeln“, so der Gewerkschafter.

Dass sich dort Schwarzmärkte etablieren könnten, sei „keineswegs unwahrscheinlich“.


Foto: Bundesgesundheitsministerium, über dts Nachrichtenagentur

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US-Inflationsrate im März auf 5,0 Prozent gesunken

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Washington (dts Nachrichtenagentur) – In den USA ist die Inflationsrate im März auf 5,0 Prozent gesunken, nach 6,0 Prozent im Februar. Das teilte die US-Statistikbehörde am Mittwoch mit.

Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Details.

Foto/Quelle: dts

EnBW plant derzeit keine Preissenkungen

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Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Der Energieversorger EnBW plant derzeit keine Preissenkungen. „Unsere langfristig ausgerichteten Beschaffungspreise liegen derzeit höher als die tagesaktuellen Spotmarktpreise“, sagte EnBW-Chef Andreas Schell der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Über die Preisentwicklung beim Strom zu spekulieren sei derzeit „nicht seriös“. In den nächsten Jahren will EnBW nach Angaben von Schell zudem „besser zugeschnittene Stromtarife“ anbieten. „Wenn ein Kunde sein E-Auto zu jeder Zeit sofort vollladen will, wäre es doch nur fair, dass sein Tarif dann etwas höher ist als bei jemandem, der flexibler ist“, fügte er hinzu. Und wenn ein Kunde einen Batteriespeicher im Keller habe und einen Teil der Kapazität bereitstelle, um Nachfragespitzen im Stromnetz abzufangen, indem sein Speicher dann Strom ins Netz abgebe, könne er einen billigeren Stromtarif bekommen, so Schell.


Foto: Moderne Stromzähler, über dts Nachrichtenagentur

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Gesetzentwurf zur Cannabis-Legalisierung soll noch im April stehen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der erste Gesetzentwurf für die teilweise Legalisierung von Cannabis in Deutschland soll noch im April vorgelegt werden. Das kündigte Bundesagrarminister Cem Özdemir (Grüne) am Mittwoch bei der Vorstellung neuer Eckpunkte in der Bundespressekonferenz an.

Demnach geht es dabei um den privaten Konsum sowie den gemeinschaftlichen, nicht-gewinnorientierten Eigenanbau. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagte unterdessen zur Begründung, dass die bisherige Cannabis-Kontrollpolitik „gescheitert“ sei. „Das Ziel ist ganz klar, dass wir beim Cannabiskonsum mehr Sicherheit bieten wollen.“ Dafür wolle man die Qualität kontrollieren, die Weitergabe verunreinigter Substanzen verhindern, den Jugendschutz sowie den Gesundheitsschutz für Konsumenten bestmöglich gewährleisten sowie den Schwarzmarkt eindämmen.

Die neuen Cannabis-Gesetzespläne waren bereits am Dienstag bekannt geworden: Demnach soll der Besitz von bis zu 25 Gramm Cannabis sowie der Anbau von drei Pflanzen zum Eigenkonsum erlaubt werden. Zudem soll es ermöglicht werden, Verurteilungen, die ausschließlich wegen Handlungen im Zusammenhang mit Cannabis eingetragen sind, für die das Gesetz künftig keine Strafe mehr vorsieht, auf Antrag aus dem Bundeszentralregister löschen zu lassen. Auch der Verkauf soll teilweise legalisiert werden, allerdings nur über sogenannte „Cannabis Social Clubs“. Diese nicht-gewinnorientierten Vereinigungen sollen unter „engen, klar definierten gesetzlichen Rahmenbedingungen“ gemeinschaftlich Cannabis zu Genusszwecken anbauen und an Mitglieder für den Eigenkonsum abgeben dürfen.

Die Abgabe des geernteten Cannabis ist dabei ausschließlich an Mitglieder erlaubt. Maximal sollen 25 Gramm Cannabis pro Tag und maximal 50 Gramm pro Monat sowie maximal sieben Samen oder fünf Stecklinge pro Monat abgegeben werden dürfen. Die Abgabe an Heranwachsende unter 21 Jahren wird den Plänen zufolge begrenzt auf eine Menge von 30 Gramm pro Monat, zusätzlich mit einer Begrenzung des zulässigen THC-Gehalts, wobei die genaue Grenze „noch zu klären“ sei. Der ursprünglich vorgesehene Verkauf in lizenzierten Geschäften soll den Regierungsplänen zufolge nur in regionalen Modellprojekten erlaubt werden.

Diese sind zunächst auf fünf Jahre befristet, in denen die Folgen der Legalisierung wissenschaftlich aufgearbeitet werden sollen. Der Gesetzentwurf zu diesem Aspekt soll zu einem späteren Zeitpunkt vorgelegt werden. Ein genereller freier Verkauf würde dem Vernehmen nach gegen EU-Recht verstoßen.


Foto: Cannabis, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Neuer Investor greift nach den Perlen der Startup-Szene

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Loonshot Ventures

Ein neuer heimischer Startup Investor öffnete kürzlich seine Tore, pardon Büroräumlichkeiten. Die Loonshot Ventures GmbH mit Sitz in Tirol und Wien ist der neue Stern am Investorenhimmel. Die Gesichter dahinter sind jedoch erfahren und alt bekannt. Bernhard-Stefan Müller (Tantum – The Company Builder) und Hermann Schmidt (ebenfalls Tantum) haben den Schritt gewagt und gemeinsam mit Sebastian Scholda (Weilburg) Loonshot Ventures ins Leben gerufen.

„Bereits in den vergangenen Monaten waren wir immer öfters bei Investments mit der Frage konfrontiert, wie man den Captable besser strukturieren könnte. Dabei viel uns auf, dass wir durch unseren Hintergrund als Company Builder das Können besitzen, die Ressourcen und gleichzeitig eine Affinität dazu haben, den von anderen Investoren oftmals gefürchteten Lead zu übernehmen. Aus dieser Erkenntnis entstand die Idee zur Loonshot Ventures“ so Geschäftsführer Bernhard-Stefan Müller.

Der Trend geht in Richtung Risikostreuung – mehrere Investoren investieren in kleinere Tickets. Der Captable gerät in Gefahr, wie ein Schweizer Käse und damit unattraktiv für Folgerunden zu wirken. Außerdem scheuen viele Business Angels aufgrund von Ressourcen in den Lead zu gehen. Dies geht auch aus dem soeben veröffentlichten Austrian Investing Report 2022 hervor.

„Wir investieren in ein Startup und laden andere Co-Investoren ein, ihr bereits geplantes Investment über unser Unternehmen zu bündeln. So können auch kleinere Tickets ab 20.000 Euro sinnvoll umgesetzt werden. Dennoch bleibt für die Investoren eine Bündelung der Kräfte und für das Startup ein Ansprechpartner sowie ein sauberer Captable“ so Müller weiter.

Das Geschäftsmodell sei denkbar einfach: Wird ein spannendes Startup gescoutet, in das man investieren möchte, beginnt Loonshot Ventures die Verhandlungen. Weitere Investoren, welche sich ebenfalls für das Startup interessieren, können ihr Kapital hinter Loonshot Ventures bündeln. Diese übernimmt in weiterer Folge im Regelfall auch das operative Management der Beteiligung.

„Wir (Weilburg Ventures) haben dieses Konzept bereits erprobt und sowohl wir als auch unsere Investoren schätzen den starken und ständigen Deal Flow, die einfache und unkomplizierte Abwicklung sowie die Chance Teil von Club Deals zu werden oder diese sogar zu iniziieren.

Die Möglichkeit trotz kleinerer Tickets „direkt“ an den StartUps beteiligt zu sein und jeden Deal isoliert zu betrachten und zu entscheiden eröffnet den Investoren einen einmaligen Zugang als StartUp Investor. Wie Weilburg Ventures wird sich auch Loonshot Ventures sehr aktiv um die Beteilgungen kümmern und den Lead übernehmen, was die operative Arbeit bei den Investoren selbst bei Bedarf auf ein Minimum reduziert.“ so Sebastian Scholda

Der Fokus der neuen Venture liegt auf dem Bereich Fast Moving Comsumer Goods (FMCG), Agrar- und Agrartech sowie digitale Geschäftsmodelle, wodurch sich auch die Differenzierung zu Weilburg Ventures (Fokus auf B2B-Lösungen, vorzugsweise im Prop- und HealthTech-Bereich) zeigt.

„Wir haben einen klaren Fokus. Wir investieren mit unseren Investoren in Startups mit Bewertungen bis zu 5 Millionen Euro, bei Ticketgrößen bis zu 500.000 Euro. Dies sichert uns eine Phase, in der wir auch durch unser Netzwerk und Know how viel beitragen können und dem Startup einen echten Mehrwert mit direktem Impact bringen“ weiß Hermann Schmidt.

Für das Jahr 2023 plant Loonshot Ventures noch 5-6 Beteiligungen (eine davon sei schon unterschriftsreif, eine weitere gerade in Verhandlung).

„Wir freuen uns sehr darauf die Startup Szene noch aktiver als bislang mitgestalten zu können und mit frischem Kapital und Erfahrung Gründerteam zu fördern und zu Höchstleistungen anzuspornen. #bettertogether bleibt, wie bisher unser Motto für Startup-Investments so Bernhard-Stefan Müller abschließend.

Quelle Bild und Text: Tantum GmbH

Spread Group investiert in Fashion-KI-Startup SAIZ

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Spread Group investiert in Fashion-KI-Startup SAIZ

Spread Group investiert mit neu gegründetem VC-Fonds „Spread Ventures“ in Fashion-KI-Startup „SAIZ“

Das Fashion-KI-Startup „SAIZ“ sichert sich in seiner ersten Finanzierungsrunde ein Pre-Seed Investment von Spread Ventures. Der neu gegründete VC-Fonds „Spread Ventures“ der Spread Group beteiligt sich als Leadinvestor mit einer sechsstelligen Summe an dem Berliner Unternehmen. Die Geschäftsidee von SAIZ und den beiden Gründerinnen Svenja Tegtmeier und Marita Sanchez de la Cerda: eine KI-basierte Lösung, um Retouren in der Fashion zu reduzieren.

Das Fashion-KI-Startup „SAIZ“
Retouren sind ein zentrales Problem für die Fashionindustrie, insbesondere für Online-Händler. Mehr als die Hälfte der Online-Käufe wird wegen Problemen mit der Größe und Passform zurückgeschickt. Dies verursacht nicht nur erhebliche Kosten für die Marken und Retailer, sondern sorgt für einen Großteil der CO2-Emissionen der Branche. SAIZ geht dieses Problem an, indem es Künstliche Intelligenz und NLP einsetzt, um Größen und Passformen für Fashionmarken zu optimieren – und so den Kunden auf Basis ihrer Körpermaße und Vorlieben die richtige Größe zu empfehlen.

Die B2B-SaaS-Plattform bietet außerdem Echtzeit-Datenanalysen und Einblicke, die Unternehmen dabei helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Als erste Lösung erstellt SAIZ produkt-spezifische 3D-Maße für jedes Kleidungsstück und gleicht diese mit den Körpermaßen des jeweiligen Kunden ab.

Die beiden Gründerinnen haben zuvor selbst ein Fashionlabel gegründet und ihre Erfahrungen aus der Fashionbranche mit Hilfe von KI und Datenanalyse in eine innovative Size- und Fitting-Lösung für die E-Commerce- und Fashion-Branche übersetzt und gemeinsam mit bekannten Marken und Onlinehändlern weiterentwickelt.

Das Investment Spread Ventures x SAIZ
Die Finanzierung bei SAIZ ist die erste Investition von Spread Ventures und ein Meilenstein für das Unternehmen und die Branche. Dem Lead-Investment haben sich weitere Angel-Investoren aus der Fashion- und E-Commerce-Branche angeschlossen – ein Ausdruck für das Potenzial der Lösung und die Stärke des dahinterstehenden Teams. Das frische Kapital wird dazu verwendet, die Produktentwicklung zu beschleunigen, das Team zu erweitern und das Wachstum voranzutreiben.

SAIZ ist damit auf dem besten Weg, die Fashionindustrie zu verändern und Marken dabei zu helfen, Retouren zu reduzieren, die Kundenzufriedenheit zu verbessern und nachhaltiger zu werden.

Marita Sanchez de la Cerda, Co-Gründerin von SAIZ über das Investment von Leadinvestor Spread Ventures:
„SAIZ und Spread Ventures sind ein perfektes Match. Wir freuen uns riesig darauf, gemeinsam mit einem Leadinvestor mit den gleichen Ambitionen, eine nachhaltige Fashion-Tech-Zukunft aufzubauen.“

Robin Nitsch, Head of Ventures and Innovations bei Spread Group über das Investment in SAIZ:
“SAIZ ist die erste Lösung, die tatsächlich funktioniert und Retouren nachweislich reduziert. Dadurch können Fashionbrands und Retailer nicht nur Logistikkosten sparen, sondern gleichzeitig ihren CO2-Abdruck verringern. Damit passt SAIZ perfekt zu unserer Mission, nachhaltige Lösungen in der Fashionbranche zu etablieren und Spread Group bei der Transformation zu einem Fashion-Tech-Unternehmen zu unterstützen. Mit unserem Investment und der engen Partnerschaft können wir personalisierte Produkte mit perfektem Fit verbinden, was bisher am Markt so nicht zu finden ist.“

Neuer VC-Fonds „Spread Ventures“
Der neu gegründete Investmentfonds Spread Ventures ist Europas erster VC der sich auf Fashion-Tech-Startups in der Pre-Seed- und Seed-Phase spezialisiert. Zur Investitionsstrategie sagt Robin Nitsch, Head of Ventures and Innovations: „Wir suchen die besten Teams in Europa (und darüber hinaus), um in technologiebasierte Startups mit innovativen Lösungen für eine nachhaltigere Fashion- und E-Commerce-Industrie zu investieren.

Die Fashionindustrie befindet sich an einem Wendepunkt – forciert durch neue Web3-Technologien und ESG-Anforderungen, das Nachhaltigkeitsbewusstsein der Verbrauchergeneration Z und des Gesetzgebers. Diese Trends und Technologien werden die Fashionbranche in den nächsten Jahren maßgeblich ändern, von 3D Produkt-Design über umweltfreundlichere Materialen und Produktionsprozesse bis hin zu virtuellen Kollektionen, Social Commerce und Circularity Lösungen. Mit unseren Startup-Partnern wollen wir Antworten auf diese Markttrends entwickeln, unser Branchenwissen weitergeben und neue Konzepte in großem Maßstab testen.“

Bild: SAIZ Gründerinnen Svenja Tegtmeier und Marita Sanchez de la Cerda mit Robin Nitsch, Head of Ventures und Innovation  Copyright Spread Group

Quelle: BETTERTRUST GmbH

Forscher bekräftigt Forderung nach KI-Moratorium

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Montreal (dts Nachrichtenagentur) – Der kanadische KI-Forscher Yoshua Bengio bekräftigt Forderungen nach einem sechsmonatigen Stopp für die Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz. „Niemand weiß, wie sich KI entwickelt und welche schädlichen Anwendungen die Menschen noch entdecken werden“, sagte er der „Zeit“.

„Ich vergleiche das gern mit den Kipppunkten des Klimawandels, weil wir die noch nicht genug verstehen, sollten wir umso vorsichtiger sein.“ Es könnte noch viel schlimmer werden, als wir erwarten, so der Wissenschaftler. Bengio ist Turing-Preisträger und gilt als Pionier des maschinellen Lernens. Er gehört zu den Unterzeichnern eines offenen Briefs, in dem ein Moratorium für die Weiterentwicklung von KI gefordert wird.

„Es würde die Dynamik der Debatte ändern“, so Bengio. „Momentan erleben wir ein Wettrüsten zwischen einigen wenigen Unternehmen um die KI-Vorherrschaft, ein Moratorium würde ihnen Zeit geben, darüber nachzudenken, welche Sicherheitsmechanismen sie in ihre Produkte einbauen wollen.“ Die Gefahr, dass China ein Moratorium nutzen könnte, um in der KI-Entwicklung am Westen vorbeizuziehen, sieht Bengio nicht. „Dafür bräuchte es mehr als sechs Monate.“


Foto: Computer-Nutzer, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts