Dienstag, Januar 27, 2026
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Aus dem TV auf den eigenen Teller: Food-Startup getvoila wird Partner von SAT.1-Show „The Taste“

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Deutschlandweiter Versand von Gerichten & Menüs rund um die TV-Show.
Ein besonderes „The Taste“-Weihnachtserlebnis für zu Hause.

Ein Fest für Genuss-Liebhaber! getvoila und „The Taste“ schließen eine aufregende Partnerschaft ab, die TV-Spitzenküche direkt nach Hause bringt: Ab sofort lässt sich die kulinarische Welt der erfolgreichen SAT.1-Kochshow „The Taste“ nicht nur auf dem Bildschirm, sondern auch in der eigenen Küche genießen.

Ob Weihnachtsessen oder besonderer Anlass, die Kooperation verspricht Genuss und Unterhaltung auf einem neuen Level. Darauf hat sich das Food-Startup mit Seven.One Licensing, der Lizenz-Unit der Seven.One Entertainment Group, mit einem umfassenden Deal geeinigt. Darüber hinaus unterstützt SevenAccelerator, der frühphasige Investmentarm von ProSiebenSat.1, getvoila mit einer Investition dabei, den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen und die Markenbekanntheit zu erhöhen. Zusätzlich wird die Kooperation über ein TV- und Digital-Investment beworben.

Neben einem exklusiven „The Taste Weihnachtsmenü“ ermöglicht getvoila es nun, die einzigartigen Signature-Gerichte & Menüs der großartigen (Gast-) Juroren sowie renommierten Spitzenköche aus der TV-Show bequem landesweit zu Hause zu genießen. Max Strohe, „Koch des Jahres 2022″, präsentiert hierzu ein exklusives 4-Gänge-Menü, Nelson Müller die klassische Weihnachtsgans als Box für zu Hause. Alle Boxen sind nach den TV-Auftritten auf getvoila.com erhältlich und werden deutschlandweit mit Express-Versand an die Haustür geliefert.

„Lieblingsoutfits aus einer TV-Show zu shoppen, ist für Modeliebhaber bereits vollkommen normal. Jetzt wollen wir auch in der Food-Branche den nächsten Schritt gehen – gemeinsam mit unseren Partnern von „The Taste” und ProSiebenSat.1: Die Köche und ihre Gerichte für jeden deutschlandweit zugänglich machen und bis an die Haustür nach Hause liefern”, so der getvoila Gründer Julius Wiesenhütter.

 

360-Grad „The Taste“

Für eine 360-Grad-„The Taste“-Erfahrung kann man mit der „The Taste Experience Box” seine eigene Küche in den TV-Schauplatz kulinarischer Kreativität verwandeln. Die Box bietet Rezepte von Alexander Herrmann, alle notwendigen Kochutensilien – und den originalen „The Taste” Probierlöffel.

„The Taste zeigt auf eindrucksvolle Art und Weise, wie sich Geschmack kreieren lässt und die einzigartige Reise der Kandidatinnen und Kandidaten. Alles ist Emotion pur in der fantastischen Welt des Kochens und Schmeckens. Damit dies jetzt auch zu Hause erlebbar wird, habe ich mit getvoila eine „The Taste Experience Box” kreiert in der die wichtigsten Utensilien aus der Show sowie ausgewählte Rezepte zu finden sind!” sagt Alexander Herrmann, Juror der Kochshow und seit 1997 regelmäßig als Coach, Moderator oder Gast im TV zu sehen.

Bild:getvoila Gründer Mostafa Nageeb (links) und Julius Wiesenhütter (rechts

Quelle:getvoila

Israel lehnt längere Feuerpausen im Gaza-Krieg weiter ab

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Jerusalem/Gaza (dts Nachrichtenagentur) – Israel lehnt längere Feuerpausen im Krieg gegen die Hamas trotz einer entsprechenden Resolution des UN-Sicherheitsrats weiter ab. Es gebe „keinen Raum für längere humanitäre Pausen, solange sich 239 Geiseln noch in den Händen von Hamas-Terroristen befinden“, teilte das israelische Außenministerium mit.

Der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Gilad Erdan, sagte nach der Abstimmung des UN-Sicherheitsrats unterdessen, dass die Resolution „in der Praxis“ keine Auswirkungen haben werde, da Israel nach internationalem Recht handele, und die Hamas nicht nach der Resolution handeln werde. Israel werde so lange handeln, „bis die Hamas zerstört ist und die Geiseln zurückkehren“. Der UN-Sicherheitsrat hatte die von Malta eingebrachte Resolution, die eine Forderung nach einer Waffenruhe im Gazastreifen enthält, am Mittwoch beschlossen. Es gab der Abstimmung in New York keine Gegenstimmen, Russland, Großbritannien und die USA enthielten sich.

Laut Resolutionstext werden „dringende und ausgedehnte humanitäre Pausen und Korridore“ im gesamten Gazastreifen „für eine ausreichende Anzahl von Tagen“ gefordert. Die Resolution fordert außerdem die sofortige und bedingungslose Freilassung aller von der Hamas festgehaltenen Geiseln, und dass alle Parteien ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen nachkommen. Resolutionen des Sicherheitsrats sind völkerrechtlich bindend.


Foto: Gazastreifen (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Gcore baut Europa-Team aus

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Sebastian Spies kommt als Product Director, Edge Network Stream mit Sitz in Deutschland; Fabrice Moizan neu als Chief Revenue Officer mit Sitz in Frankreich an Bord.

Gcore, ein internationaler Anbieter von Cloud- und Edge-Lösungen, Content Delivery, Hosting, Sicherheit und KI-Lösungen, erweitert sein Team in Europa um zwei ausgewiesene Experten.

Sebastian Spies wurde in die Position Product Director, Edge Network Stream berufen.

Er wird sich von Deutschland aus darauf konzentrieren, die Expertise des Netzwerks zu nutzen, um die globale Konnektivität zu fördern, und KI in die nächste Generation von Netzwerklösungen zu integrieren.

Sebastian bringt eine außergewöhnliche Mischung aus technischem Scharfsinn und strategischem Weitblick in den Bereichen Computer Networking und Software Engineering mit. Seine Führungsqualitäten hatte er zuerst bei Datapath.io unter Beweis gestellt, wo er als CEO/CTO nicht nur ein Venture-Capital-gestütztes Investment sicherte, sondern auch die Branche mit einem einzigartigen Ansatz für Internet-Routing revolutionierte. Dies führte zur Übernahme des Startups durch NS1 im Jahr 2019.

Bei DE-CIX Internet Exchange Point war Sebastian als Global Head of Software tätig, wo er den organisatorischen Wandel maßgeblich vorantrieb. Eine Unternehmenskultur zu etablieren, bei der Inklusion im Vordergrund steht, war in der Funktion eines seiner wichtigsten Anliegen, während er sich gleichzeitig auf innovative technologische Lösungen konzentrierte. Seine Expertise wird auch durch seine Beiträge zu BGPSEC- und RPKI-Protokollen während seiner Forschungszeit am National Institute of Standards and Technology (NIST) in den USA untermauert.

Sebastian sieht große Chancen für Gcore im aktuellen und künftigen globalen technologischen Umfeld: „Das Internet und die Anwendungen, die es nutzen, werden in absehbarer Zukunft weiterwachsen. Unsere Chance ist es, unsere Stärken, wie unser Netzwerk oder unsere Fähigkeit zur Umsetzung, zu nutzen, um ein Marktführer zu werden. Gcore hat einen großartigen Gründer und eine bemerkenswerte Philosophie mit einer großen Liebe zur Technik. Meine erste Priorität wird es sein, die DNA des Unternehmens zu verstehen und unsere Geschichte richtig zu erzählen.“

Andre Reitenbach, CEO von Gcore, sagte: „Die Ernennung von Sebastian unterstreicht die nächste Stufe unserer Unternehmensmission: die Nutzung unseres Know-hows und den Einsatz modernster KI-Lösungen weltweit, um letztlich die Zukunft der KI am Puls der Zeit zu gestalten. Wir freuen uns, ihn in unserem Team willkommen zu heißen und seine strategische Vision und seine Führungsqualitäten zu nutzen, um den Erfolg von Gcore in dieser sich schnell entwickelnden technologischen Landschaft weiter voranzutreiben.“

Neuer CRO agiert von Frankreich aus

Fabrice Moizan wurde als Chief Revenue Officer (CRO) in das Führungsteam von Gcore berufen. Moizan bringt umfangreiches Fachwissen in den Bereichen Cloud Computing, KI-Cloud-Implementierung und Edge-KI in das Führungsteam von Gcore ein. Er wechselt von Graphcore zu Gcore, wo er die Position des Senior Vice President of Worldwide Sales innehatte, die Vertriebsaktivitäten auf globaler Ebene steuerte und strategische Initiativen vorantrieb, die den Wachstumskurs des Unternehmens unterstützten. Davor war Moizan fünf Jahre lang als Sales Lead bei NVIDIA tätig, zuletzt als VP Cloud Service Providers für die EMEA-Region. Hier spielte er eine Schlüsselrolle beim Ausbau der Marktpräsenz des Unternehmens und der Förderung strategischer Partnerschaften.

Bild:Product Director, Edge Network Stream, Sebastian Spies neu bei Gcore

Quelle:Gcore

Münchner KI-Startup Retorio sichert sich 9 Millionen Euro in Series-A-Finanzierung

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Retorio sammelt 9 Millionen Euro für personalisiertes KI-Coaching in Series-A-Runde ein.
Zu den neuen Investoren zählen SquareOne, Porsche Ventures und Storm Ventures. Auch Bestandsinvestoren ziehen nach. Mit dem frischen Kapital will das Team die Technologie ausbauen und die Expansion in die USA vorbereiten.
Die Plattform nutzen bereits fünf der zehn umsatzstärksten DAX-Unternehmen.

Das KI-Startup Retorio hat weitere Investoren von sich und seiner personalisierten KI-Coaching-Plattform überzeugt. Damit stehen dem Spin-off der TU München neun Millionen Euro für seine globale Expansion und die Weiterentwicklung der KI zur Verfügung. Kern der Technologie ist die proprietäre Behavioral Intelligence, die erfolgreiche Verhaltensweisen von Vertriebs-, Service- und Führungspersonal per Videoanalyse erkennt und trainiert. Fünf der zehn umsatzstärksten DAX-Unternehmen setzen Retorio bereits ein, um die Fähigkeiten ihrer Mitarbeitenden effektiv, skalierbar und kosteneffizient zu steigern.

Leadinvestor der neuen Series-A-Finanzierungsrunde ist der auf B2B-Tech ausgerichtete Berliner Kapitalgeber SquareOne. Daneben zählen Porsche Ventures, die Venture Capital Einheit der Porsche AG und Storm Ventures aus dem Silicon Valley zur neuen Investorengruppe. Auch Bestandsinvestoren legen nach, darunter Basinghall Partners (London/Luxemburg), Passion Capital (London) und Sofia Angels Ventures (Sofia) sowie die Family-Offices mehrerer DAX-Vorstände und Unternehmer.

“Mit verhaltensbasiertem KI-Coaching bieten wir globalen Unternehmen einen effektiven und skalierbaren Weg, Erfolgsmuster im Vertrieb oder Service firmenweit zu erkennen und zu etablieren“, erklärt Dr. Christoph Hohenberger, Co-CEO von Retorio. “Auf diese Weise können sich Unternehmen deutlich schneller auf neue Marktgegebenheiten einstellen und im immer härteren globalen Wettbewerb behaupten. Dass das der richtige Ansatz ist, zeigt uns die enorme Nachfrage nach unserer Lösung sowie der positive Einfluss auf dessen Geschäftsentwicklung. Unsere Umsätze wachsen im dreistelligen Prozentbereich, wir haben neue Investoren gewonnen und bereiten uns gerade auf den Eintritt in den US-Markt vor.“

Charlotte Baumhauer, Investment Manager bei SquareOne, erklärt: “Die KI-Technologie von Retorio eröffnet Unternehmen Wachstumspotenzial, das heute kaum genutzt wird. Durch den smarten Einsatz von Verhaltensdaten ist Retorio in der Lage, die Vertriebsleistung eines Unternehmens um ein Vielfaches zu erhöhen.“

Skalierbares KI-Coaching für Vertriebs- und Führungsteams

Neben deutschen Großkonzernen zählen auch amerikanische, britische und asiatische Unternehmen zu den Kunden der Münchner KI-Schmiede, darunter führende Automobil-, Versicherungs-, Telekommunikations- und Logistikkonzerne. Retorios Kunden haben erkannt, dass ihr Geschäftserfolg maßgeblich vom Auftreten ihrer Mitarbeitenden gegenüber Kunden, aber auch gegenüber Kollegen abhängt. Mit praxisnahem KI-Coaching schließen diese Unternehmen Kompetenz- und Motivationslücken ihrer Mitarbeitenden, erhalten Daten zu gewünschtem und gelebtem Verhalten und können somit den Fortschritt ihrer Unternehmenstransformation belegen.

Leistungssteigerung durch persönliche Weiterentwicklung

Dr. Patrick Oehler, Gründer und Co-CEO von Retorio, erklärt: “Uns geht es um KI, die uns menschlicher macht, zum Beispiel indem sie uns dabei hilft, unser Verhalten in wichtigen Gesprächen zu verbessern. Der Mitarbeitende steht dabei stets im Fokus. Mit unserer Technologie bieten wir eine Lernumgebung, die zur Selbstreflektion anregt: Wie wirke ich auf meine Kunden und Kollegen und wie kann ich mein Verhalten optimieren? Nicht nur für den Unternehmenserfolg, sondern auch um mich persönlich als Mensch weiterzuentwickeln. Unser digitaler Coach, der die Erfolgsmuster von tausenden von Kollegen im Unternehmen und darüber hinaus kennt, steht jedem Mitarbeitenden rund um die Uhr zur Seite und gibt ehrliches und anonymes Feedback.”

Retorios KI-Coach lässt sich nahtlos und bedarfsgerecht in den Workflow der Mitarbeitenden integrieren. Dazu löst zum Beispiel ein CRM-System oder ein anderes System (z.B. HRIS) etwa eine virtuelle Trainingseinheit aus, in der Vertriebler sich zielgerichtet auf ein Kundengespräch am nächsten Tag vorbereiten können. Führungskräfte erhalten analog Trainingseinheiten für etwa ein anstehendes Mitarbeitergespräch. Lerninhalte werden dabei aus realen Problemen automatisch mit generativer KI generiert. Führungskräfte und Angestellte aus Vertrieb und Service erhalten passgenaue sowie stetig aktuelle Trainings und werden somit individuell bestmöglich auf anstehende Gespräche vorbereitet. Retorio verfolgt die Vision, Menschen ihr eigenes Potenzial anhand von KI aufzuzeigen und die beste Version ihrer selbst zu aktivieren.

Bild:v.l.n.r.: Dr. Christoph Hohenberger und Dr. Patrick Oehler, Gründer und Co-CEOs von Retorio

Quelle:Retorio

Gourmetshow mit Starkoch Johann Lafer im ATLANTIC Grand Hotel Travemünde

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Einmal einem Starkoch in die Kochtöpfe schauen? Dies ist am 08. und 09. Dezember 2023 im Traditionshotel ATLANTIC Grand Hotel Travemünde im Rahmen der Gourmetshow von Johann Lafer und WORLD OF DINNER möglich. Bekannt als TV-Koch und Genuss-Botschafter zaubert Lafer live vor den Augen der Gäste im Ballsaal des Hotels ein aufwendiges 4-Gänge Menü, das parallel von seinem Profi-Team in der Küche kreiert wird und selbstverständlich im Anschluss verkostet werden darf.

Neben kulinarischen Highlights mit erlesenen, korrespondierenden Weinen erfahren Gäste die Küchengeheimnisse von Johann Lafer und mitreißende Geschichten aus über 40 Jahren Kochkunst. Seine kulinarische Karriere wird in unterhaltsamen Video-Einspielern erzählt, ergänzt durch persönliche Anekdoten, die den Abend im ATLANTIC Grand Hotel Travemünde zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Das DELUXE-TICKET gibt es für 219,00 € pro Person, u. a. inklusive Meet & Greet in der
Champagner-Lounge, 4-Gang-Menü inkl. korrespondierender Weine. Das PREMIUM-TICKET kostet 179,00 € pro Person, u. a. inkl. Welcome-Drink, 4-Gang-Menü inkl. korrespondierender Weine.

Die Tickets sind direkt im Hotel oder unter www.worldofdinner.de erhältlich.

Das ATLANTIC Grand Hotel Travemünde bietet mit seiner prominenten Lage unzählige Freizeitmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe – von Reitausflügen am Strand, Radfahren, Picknicken, Segelturns bis hin zu einer Wanderung entlang der imposanten Steilküste des Brodtener Ufers. In der Nähe des Hotels befinden sich zwei Golfplätze, darunter einer der ältesten Plätze Deutschlands aus dem Jahr 1921. Langeweile kommt im Seebad Travemünde das ganze Jahr über nicht auf. Ob beim zweitgrößten Segelevent der Welt, der berühmten Travemünder Woche, ins Staunen geraten oder dem Schleswig-Holstein Musik Festival lauschen, der Veranstaltungskalender des Ostseebads ist gut gefüllt. Zu einem Ausflug lockt zudem das 15 Minuten entfernte UNESCO Weltkulturerbe Lübeck – Heimat der Hanse, der Buddenbrooks, Nobelpreisträger und der „Sieben Türme“.

Bild:ATLANTIC Grand Hotel Travemünde

Quelle:KLEBER GROUP

US-"Shutdown" erneut abgewendet

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Washington (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem US-Repräsentantenhaus hat am späten Mittwochabend (Ortszeit) auch der Senat einen Übergangshaushalt beschlossen, um den sogenannten „Government Shutdown“ in den Vereinigten Staaten zu verhindern. Am Ende stimmten 87 Senatoren dafür, elf dagegen.

Die Notlösung sieht eine Verlängerung der Finanzierung bis zum 19. Januar für vorrangige Bereiche wie den militärischen Sektor, Veteranenangelegenheiten, Verkehr, Wohnungsbau und den Energiesektor vor; der Rest der Regierung würde bis zum 2. Februar finanziert werden. Der Vorschlag sieht zudem keine zusätzliche Hilfe für Israel oder die Ukraine vor. Diese Ausgabenpläne der Regierung werden zunächst ausgeklammert. Es gilt als wahrscheinlich, dass US-Präsident Joe Biden den Entwurf unterzeichnen wird.

Dass der US-Kongress, bestehend aus den beiden Kammern, erst in letzter Minute einen Haushalt beschließt, kommt immer wieder vor. Kommt keine Einigung zustande, stellen die Behörden der Bundesregierung ihre Tätigkeit zu großen Teilen ein und erledigen nur noch die als unerlässlich angesehenen Aufgaben. Das letzte Mal war dies für über einen Monat um den Jahreswechsel 2018/2019 unter Donald Trump der Fall, als es Streit um den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko gab.


Foto: US-Flagge (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Münkler hält USA für einflussreichsten Akteur in Nahostkonflikt

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler sieht in den Vereinigten Staaten die einzige Macht, die im Nahostkonflikt maßgeblich eingreifen kann. „Die USA sind der einzige wirklich einflussreiche Akteur in diesem Raum, nicht zuletzt dadurch, dass sie ihren Vorschlägen mit militärischen Gebärden nachhaltigen Rückhalt zu geben vermögen“, sagte der Politologe der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

Sie könnten damit „anders als die Europäer als politische Garanten auftreten“, ergänzte der Berliner Professor, der am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität lehrte. Das gelte, so Münkler, nicht für China. Und Russland sei ein destruktiver Akteur. Zu den Profiteuren des Angriffs der Hamas zählte Münkler den Iran und in dessen Hintergrund Russlands Präsident Wladimir Putin.

Saudi-Arabien und Ägypten seien eher negativ betroffen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan betreibe eine „neo-osmanische Politik“ und strebe nach Einfluss auf die arabische Welt, so Münkler. „Das war anders, als die Türkei noch ein verlässliches Nato-Mitglied war und sich in der Atatürk-Tradition sah.“


Foto: Gazastreifen (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Grenzkontrollen: Bayern meldet Rückgang bei Schleuserfällen

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München (dts Nachrichtenagentur) – Einen Tag nachdem Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) die zusätzlichen Kontrollen an den Grenzen zu Polen, Tschechien und der Schweiz um weitere 20 Tage verlängert hat, meldet ihr bayerischer Amtskollege einen Rückgang der Schleuserfälle. „Die Bayerische Grenzpolizei stellt seit rund zwei Wochen einen signifikanten Rückgang bei den Schleuserfällen fest“, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Donnerstagausgaben).

„Auch die illegale Migration ist zurückgegangen. Die Kontrollintensität ist aber unvermindert hoch.“ Die bayerische Grenzpolizei habe von Januar bis Oktober insgesamt 363 Schleuser aus dem Verkehr gezogen – mehr als ein Drittel davon im Oktober. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei dies eine Steigerung um 139 Prozent. Die Zahl der festgestellten Schleusungsdelikte pro Woche sei im bisherigen Jahresverlauf immer weiter bis auf den Höchststand von 45 Fällen Mitte Oktober angestiegen, erklärte Herrmann weiter. „Nach Einführung der zusätzlichen Grenzkontrollen ging deren Zahl deutlich zurück. Analog zurückgegangen ist auch die illegale Migration“, sagte der Minister. Trotz des positiven Zwischenfazits will Herrmann aber noch nicht von einer „Trendwende“ bei der Migration sprechen.

„Die intensiven Kontrollen im Grenzraum sind ein wichtiges Signal, dass man es Schleusern und Kriminellen so schwer wie möglich macht, unerkannt über die Grenze zu kommen“, sagte er. Wichtig sei jetzt aber, den hohen Kontrolldruck deutschlandweit beizubehalten. „Daher appelliere ich an die Bundesinnenministerin, die Grenzkontrollen so lange notwendig weiter zu verlängern und an den verstärkten Kontrollen der Bundespolizei festzuhalten.“ Herrmann forderte die Bundesregierung erneut dazu auf, umgehend für eine nachhaltige Begrenzung der undokumentieren Migration zu sorgen, auch auf europäischer Ebene.

„Insbesondere die Grünen stehen hier leider weiterhin auf der Bremse. Unsere Binnengrenzkontrollen können jedenfalls die großen Defizite nicht kompensieren. Dazu gehört unter anderem die längst überfällige Verstärkung des EU-Außengrenzschutzes“, sagte der Innenminister weiter. Herrmann kündigte in diesem Zusammenhang auch an, die bayerische Grenzpolizei bis zum Jahr 2028 um 500 neue Stellen auf dann insgesamt 1.500 vergrößern zu wollen.

Laut dem Innenminister gehen Schleuser grundsätzlich in Haft. „Es drohen harte Strafen bis hin zu einem langjährigen Freiheitsentzug. Das schreckt andere ab, in das menschenverachtende Schleusergeschäft einzusteigen“, sagte Herrmann.


Foto: Deutsche Grenze (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wirtschaftsweise Grimm rät zur Stärkung der CO2-Bepreisung

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Erlangen (dts Nachrichtenagentur) – Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat der Bundesregierung nach dem Verfassungsurteil zur Haushaltspolitik geraten, in der Klimapolitik stärker als bisher auf die CO2-Bepreisung zu setzen. „Statt auf Ordnungsrecht und Förderprogramme zu setzen, sollte man die CO2-Bepreisung stärken und die Härten über ein Klimageld abfedern“, sagte Grimm der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

„Außerdem sollte man die Abschaffung der EEG-Umlage auf keinen Fall rückgängig machen, die die Elektrifizierung attraktiver macht“, sagte das Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. „Die gute Nachricht ist: Die Fiskalregeln können nicht beliebig umgangen werden. Unsere Institutionen, dies durchzusetzen, funktionieren“, sagte sie. „Gut ist auch, dass jetzt Klarheit herrscht. Unsicherheiten wie diese schwächen den Standort und führen zu Investitionszurückhaltung.“ Die haushaltspolitischen Herausforderungen seien nun aber immens.


Foto: Veronika Grimm (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Junge-Unternehmer-Verband will mehr Gründergeist

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende des Verbandes „Die jungen Unternehmer“ drängt auf mehr Unternehmergeist in Deutschland.“Gründer bringen Schwung in jede Volkswirtschaft: Sie sind ein zentraler Antrieb unserer Wirtschaftskraft und leisten einen wesentlichen Beitrag für unsere wirtschaftliche Entwicklung“, sagte Sarna Röser der Mediengruppe Bayern (Donnerstagausgaben). „Sie sind eine Art Lebensversicherung unserer Wirtschaft.“

Dass in Deutschland zu wenig gegründet werde, hält die Jungunternehmerin für „verheerend“. Sie forderte: „Wir müssen den Gründergeist stärken und damit unser Land zukunftsfähig machen können.“ Es müsse Spaß machen dürfen, Unternehmer zu sein, so Sarna. „Es kann nicht sein, dass es in Deutschland bis zu neun Anlaufstellen braucht, um ein Unternehmen zu gründen. Während man zum Beispiel in Neuseeland in nur vier Stunden ein Unternehmen gründen kann, braucht man in Deutschland ganze acht Tage.“ Ein „effektiver Bürokratieabbau“ wirke für alle Unternehmen „wie ein kleines Konjunkturpaket zum Nulltarif“. Die staatliche Aufgabe sollte nach Ansicht Rösers weniger in Markteingriffen liegen als vielmehr in der Schaffung eines günstigen Umfelds. Ihr schwebt ein „tragfähiges Ökosystem aus Start-ups, Risikokapitalgebern, Business Angels und dem Mittelstand“ vor. Als grundlegende Maßnahmen für eine bessere Kapitalversorgung nennt Röser „eine Stärkung der Anlegerkultur und der Mitarbeiterbeteiligung, ein Ende der steuerlichen Diskriminierung von Eigenkapital, bessere Chancen für Start-ups bei öffentlichen Ausschreibungen sowie die Förderung universitärer Ausgründungen“. Auch in den Schulen müsse man ansetzen, um mehr Lust an der Selbstständigkeit zu wecken. „Schülern muss mehr Wissen über unsere Marktwirtschaft und das Unternehmertum vermittelt werden.“ Das Berufsbild des Unternehmers fehle in den Klassenzimmern noch komplett, beklagte Röser. „Die Selbstständigkeit muss die Regel, nicht die Ausnahme werden.“


Foto: Glasfassade an einem Bürohaus (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts