Samstag, Februar 14, 2026
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Werner Bogula wird „Head of AI“ bei PINKTUM

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Der Computerlinguist steuert die KI-Initiativen des EdTech-Unternehmens zur Entwicklung persönlicher Lernassistenten

PINKTUM, eines der führenden EdTech-Unternehmen in Europa, holt Werner Bogula als Head of Artificial Intelligence (AI) an Bord. Damit baut PINKTUM sein KI-Team weiter hochkarätig aus. Der Computerlinguist übernimmt eine Schlüsselrolle bei dem Aufbau neuer KI-gestützter Lernmethoden und soll die Entwicklung persönlicher Lernassistenten vorantreiben.

Werner Bogula verfügt über umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Content, Learntech und KI. Als Chefredakteur AOL.de und Head of Content bei der freenet AG baute er die größten deutschen Online-Dienste mit auf. Anschließend beriet Bogula über viele Jahre die Deutsche Welle, das Auswärtige Amt und die HAW sowie Top-Unternehmen und internationale Institutionen in der digitalen Transformation und gründete zwei Start-ups. Bei PINKTUM leitet Bogula ein wachsendes Team von KI- und Knowledge-Experten. Er berichtet an CTO Alois Krtil.

Alois Krtil, CTO PINKTUM: „Ich kenne Werner Bogula seit vielen Jahren durch gemeinsame Beratungsprojekte und schätze ihn menschlich und fachlich sehr. Er kombiniert daten- und wissensbasierte KI mit pädagogischem Know-how. Wir werden schon bald über innovative Lernmethoden seines Teams berichten können.“

Werner Bogula, Head of AI PINKTUM: “Mit Hilfe von personalisierter KI können wir das Entwicklungspotenzial von Mitarbeitenden sehr viel schneller und gründlicher heben als bisher. Ich freue mich sehr, meine Erfahrungen mit einem hoch talentierten Team bei PINKTUM zu teilen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die das Lernen revolutionieren werden.“

Bild:Werner Bogula, Head of AI bei PINKTUM

Quelle:Pink University GmbH

‚For Women in Science‘ in Deutschland

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Die Deutsche Gesellschaft der Humboldtianer ist neuer akademischer Partner des L’Oréal-UNESCO Förderprogramms ‚For Women in Science‘ in Deutschland. Seit 2007 wurden hierzulande 49 herausragende Wissenschaftlerinnen der experimentellen Naturwissenschaften in der Doc- und Post-Doc-Phase gefördert. Ab 2024 wird das Programm jedes Jahr vier weitere Wissenschaftlerinnen fördern.

Frauen in der Wissenschaft sind signifikant unterrepräsentiert. Weltweit liegt ihr Anteil knapp unter 30 Prozent. Um Wissenschaftlerinnen mehr Sichtbarkeit zu geben und strukturelle Hürden nach und nach abzubauen, wurde das Programm ‚For Women in Science‘ 1998 auf internationaler Ebene von der Fondation L’Oréal und der UNESCO ins Leben gerufen und 2007 von L’Oréal Deutschland und der Deutschen UNESCO-Kommission für Deutschland adaptiert. Ab 2024 werden nun in Partnerschaft mit der Deutschen Gesellschaft der Humboldtianer jährlich vier herausragende Wissenschaftlerinnen der experimentellen Naturwissenschaften in der Doc- und Post-Doc-Phase mit jeweils 25.000 Euro gefördert. Verkündet wurde der neue akademische Partner im Rahmen des ‚For Women in Science‘ Events, das gestern Abend in der Französischen Botschaft in Berlin stattfand.

Ziel des Förderprogramms ist es, die Sichtbarkeit für exzellente Naturwissenschaftlerinnen zu erhöhen und gleichzeitig einen Beitrag dazu zu leisten, die Frauenquote in der Wissenschaft zu steigern. „For Women in Science ist eines der Programme, mit denen wir bei L’Oréal die Rolle der Frau in der Gesellschaft stärken. Gemeinsam mit der UNESCO fördern wir seit 2007 herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen im MINT-Bereich. Frauen, die trotz verschiedenster Barrieren, ihren Weg ambitioniert verfolgen, weil sie einen Beitrag leisten wollen – nicht nur zur Wissenschaft, sondern zu einer Wissenschaft, die so divers wie unsere Gesellschaft ist,“ so Kenneth Campbell, General Manager L’Oréal Österreich Deutschland Schweiz zum L’Oréal-UNESCO-Förderprogramm ‚For Women in Science‘.

„Frauen stehen in der Wissenschaft vor besonderen Herausforderungen. Noch immer spielt die Doppelbelastung zwischen Beruf und Familie dabei eine große Rolle. Die Hürden, um in jungen Jahren in die Forschung einzusteigen, sind für sie oft höher als für ihre Kollegen“, betont Dr. Roman Luckscheiter, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission. „In Deutschland schließen mehr Frauen als Männer die Hochschule ab. Das Verhältnis der Promotionen ist nahezu ausgeglichen. Aber nur rund ein Viertel aller hauptberuflichen Professuren wird von Frauen bekleidet. Mit unserem Förderpreis wollen wir zeigen, welche exzellente wissenschaftliche Arbeit junge Frauen leisten – und wieviel Potenzial unsere Gesellschaft verschenkt, wenn wir das Thema Gleichberechtigung nicht konsequenter vorantreiben!“

Das Förderprogramm steht in Deutschland unter der Schirmherrschaft von Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger: „Auch in Wissenschaft und Forschung sind wir auf dem Weg zur Gleichstellung von Frauen und Männern noch längst nicht am Ziel. Es ist nicht hinnehmbar, dass der Frauenanteil immer weiter abnimmt, je höher es die wissenschaftliche Karriereleiter hinaufgeht. Was wir brauchen, ist ein Kulturwandel hin zu geschlechtergerechten Strukturen an deutschen Hochschulen. ‚For Women in Science‘ leistet dazu einen wichtigen Beitrag, denn die Initiative trägt zu mehr Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft bei. Die Preisträgerinnen sind starke Vorbilder für junge Frauen, gerade im MINT-Bereich.“

Neben dem Programm in Deutschland fördert L’Oréal Österreich Deutschland Schweiz gemeinsam mit der österreichischen UNESCO Kommission ebenfalls seit 2007 herausragende Wissenschaftlerinnen in Österreich. Darüber hinaus ist eine Wiederaufnahme des Programms in der Schweiz ab 2024 geplant.

Ein besonderes Event in Berlin: For Women in Science – The German Challenge

Über 120 Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft konnten gestern Abend in der Hauptstadt in zwei spannenden Diskussionsrunden die Debatte zum Status Quo der Gleichberechtigung in der deutschen Wissenschaftslandschaft verfolgen. Neben einem Panel, in dem fünf ‚For Women in Science‘ Preisträgerinnen aus den Jahren 2013 bis 2022 ihre persönlichen Erfahrungen und Erwartungen diskutierten, stellten sich in einem weiteren Panel die Soziologin Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Hochschulforscherin Dr. Antje Wegner, Gendermedizinerin Dr. Ute Seeland, der Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission Dr. Roman Luckscheiter, die Vorsitzende der Gesellschaft der Deutschen Humboldtianer Prof. Dr. Elke Bogner sowie die Chefreporterin Wissenschaft bei ZEIT Online Dagny Lüdemann der Frage nach dem aktuellen Stand der Gleichberechtigung in der deutschen Wissenschaftslandschaft.

Jutta Allmendinger setzte mit einer Key Note zudem den inhaltlichen Rahmen zur Veranstaltung. „Auch im Jahr 2023 stehen Frauen in der Wissenschaft vor vielen Barrieren. Denn trotz erheblicher Fortschritte sind geschlechtsspezifische Vorurteile nach wie vor ein Hindernis für Forschungskarrieren von Frauen. Die Überwindung dieser Barrieren erfordert proaktive Maßnahmen wie die Förderung eines integrativen Arbeitsumfelds oder die Unterstützung durch Mentoring-Programme. Damit stärken wir nicht nur Frauen, sondern auch Forschung und Innovation in unserem Land – und letztlich eine moderne, lebenswerte Gesellschaft,“ ordnet Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung die Herausforderungen und Chancen einer gleichberechtigten Wissenschaft ein.

Zudem gewährte die nun in Deutschland lebende afghanische KI-Spezialistin und Ehrenmedaillenträgerin des internationalen L’Oréal-UNESCO-‚For Women in Science‘ Preises, der 2023 die Leistungen von drei Forscherinnen im Exil würdigte, Dr. Mursal Dawodi, Einblicke in ihre persönliche Vita.

Moderiert wurde der Abend von der Wissenschaftsjournalistin Dr. Anneke Meyer.

Das Förderprogramm mit neuem Partner

Das L’Oréal-UNESCO-Förderprogramm ‚For Women in Science‘ fördert ab 2024 jährlich vier herausragend qualifizierte, in Deutschland tätige Doktorandinnen und Postdoktorandinnen der experimentellen Naturwissenschaften mit jeweils 25.000 Euro. Das Programm steht dann allen Wissenschaftlerinnen offen, wobei auch weiterhin Augenmerk auf die Förderung von Wissenschaftlerinnen mit Kindern gelegt wird, denn gerade in Deutschland führt die Gründung einer Familie, die oftmals in denselben Lebensabschnitt wie Doc- und Post-Doc-Phase fällt, nach wie vor zu häufig zur Unterbrechung oder zum Abbruch von vielversprechenden wissenschaftlichen Karrieren.

Die Bewerbungen werden von einer paritätisch besetzten Jury unter Leitung des neuen akademischen Partners, der Deutschen Gesellschaft der Humboldtianer, gesichtet, die Preisträgerinnen jedes Jahr im Herbst auf dem ‚For Women in Science‘ Event ausgezeichnet.

„Die Deutsche Gesellschaft der Humboldtianer e.V. bietet ein Forum der Begegnung für die Humboldtfamile in Deutschland. Ein vorrangiges Ziel ist, den persönlichen Kontakt und Austausch der Alumni der Alexander von Humboldt-Stiftung untereinander zu intensivieren. Darüber hinaus vermitteln wir Hilfestellungen und Mentorenschaft bei der Integration in Deutschland und der beruflichen Orientierung aller Humboldtianer:innen“, fasst Prof. Dr. Elke Bogner, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft der Humboldtianer, das Profil des neuen akademischen Partners im deutschen L’Oréal-UNESCO Förderprogramm zusammen. „Basierend auf den vielfältigen Erfahrungen unserer Mitglieder setzen wir uns auch auseinander mit der Gesellschaft und ihren aktuellen Veränderungen. Des Weiteren ist eines unserer Ziele die Zusammenarbeit mit Organisationen, die die Wissenschaft fördern. Infolgedessen bietet unsere Beteiligung an dem nationalen Förderprogramm ‚For Women in Science‘ die exklusive Gelegenheit, die hochkarätige Expertise unserer Mitglieder ganz im Sinne der Ziele unseres Vereins für die Auswahl der Stipendiatinnen von ‚For Women in Science‘ einzubringen.“

Die Welt braucht Wissenschaft und die Wissenschaft braucht Frauen

1998 wurde das Programm ‚For Women in Science‘ auf internationaler Ebene von der Fondation L’Oréal und der UNESCO ins Leben gerufen. Im 25. Jahr seines Bestehens blickt der Preis auf über 100 Wissenschaftlerinnen, die für ihre bahnbrechenden Beiträge im internationalen Programm ausgezeichnet wurden. Sieben dieser Preisträgerinnen wurden mittlerweile mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, zuletzt die Medizinerin Katalin Karikó sowie die Physikerin Anne L’Huillier.

Das internationale Programm wurde sukzessive auf Länder- und Regionalebene ausgerollt. Über 110 Länder fördern mittlerweile in eigenständigen Programmen aufstrebende Nachwuchswissenschaftlerinnen. Über 4.000 Preisträgerinnen weltweit wurden so bereits gefördert. Kerngedanke des Förderprogramms ist es, weibliche Wissenschaftlerinnen in ihrem Karrierebestreben zu fördern. Noch immer liegt der Anteil weiblicher Forscherinnen in der deutschen Wissenschaftslandschaft unter 30 Prozent – nahezu Schlusslicht im EU-27-Vergleich. Doch zur Lösung der zahlreichen Herausforderungen braucht die Welt Wissenschaft – und die Wissenschaft braucht Frauen.

In einer Umfrage unter den seit 2007 geförderten Preisträgerinnen des deutschen Programms wurde deutlich, dass den Karriereambitionen der Forscherinnen noch immer eine Fülle von strukturellen Herausforderungen gegenüberstehen – beginnend bei fehlenden Betreuungsmöglichkeiten für Kinder bis hin zur Benachteiligung gegenüber männlichen Kollegen.

„In über 16 Jahren Förderprogramm haben wir sicherlich einiges an Bewegung sehen können, doch am Ziel sind wir noch lange nicht. Deswegen werden wir gemeinsam mit unseren Programmpartnern auch weiterhin aufstrebende Nachwuchswissenschaftlerinnen über das Förderprogramm ‚For Women in Science‘ unterstützen und fördern,“ betont Kenneth Campbell.

Bild:Auf einem der Panel der diesjährigen FWIS-Veranstaltung in Berlin diskutierten (v.r.n.l.) Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Prof. Dr. Elke Bogner, Dr. Antje Wegner, Dr. Ute Seeland, Prof. Dr. Veronika von Messling, Dagny Lüdemann und Dr. Roman Luckscheiter mit Moderatorin Dr. Anneke Meyer den gegenwärtigen Status Quo der Gleichberechtigung in der deutschen Wissenschaftslandschaft (© T. Rafalzyk/L’Oréal Groupe)

Quelle:L’ORÉAL Deutschland GmbH

Verfassungsschutz warnt vor islamistischen Anschlägen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesverfassungsschutz warnt vor islamistischen Anschlägen in Deutschland. „Die Gefahr ist real und so hoch wie seit langem nicht mehr“, sagte Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang am Mittwoch in Berlin.

Es zeichne sich eine „neue Qualität“ ab: „Wir sehen im jihadistischen Spektrum Aufrufe zu Attentaten und ein `Andocken` von Al-Qaida und IS an den Nahostkonflikt“, so Haldenwang. Diese Gefahr treffe nun auf „hoch emotionalisierte, durch Trigger-Ereignisse inspirierte“ Personen. Dies könne zur Radikalisierung von allein handelnden Tätern führen, die „weiche Ziele“ mit einfachen Tatmitteln angreifen, warnte der Verfassungsschutzpräsident. Nach Einschätzung der Behörde ist das Gefahrenpotenzial für mögliche Terroranschläge gegen jüdische und israelische Personen und Einrichtungen sowie gegen „den Westen“ insgesamt in der Folge des Gaza-Krieges deutlich angestiegen.


Foto: Betonsperren am Breitscheidplatz (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Online-Marktplatz Honest & Rare erweitert sein Angebot um Lebensmittel

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Honest & Rare, der Online-Marktplatz, der sich bisher auf Getränke abseits des Mainstreams spezialisiert hat, erweitert sein Sortiment um Lebensmittel von unabhängigen Herstellern. Damit festigt das Unternehmen seine Position als erster umfassender Marktplatz für Genussmittel in Deutschland und Europa.

Das neue Essenssortiment umfasst eine Vielfalt an Produkten, von handgefertigten Snacks und Delikatessen bis hin zu biologisch angebauten und nachhaltigen Lebensmitteln. Darunter fallen etwa Aufstriche, Saucen, Pralinen, Gewürze, Müsli, Suppen, Essig, Öl, Salami und Antipasti. Ab 2024 folgen weitere Produkte des täglichen Bedarfs wie Pasta, Reis sowie Fleisch- und Milchalternativen. Das Angebot konzentriert sich auf für den Paketversand geeignete Produkte.

Seit seiner Gründung hat sich Honest & Rare das Ziel gesetzt, einzigartige Produkte, die im regulären Handel kaum erhältlich sind, einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Der Marktplatz hat sich zu einer Anlaufstelle für Kenner und Liebhaber seltener und qualitätsorientierter Getränke entwickelt. Auch mit Einführung der Lebensmittelkategorie behält Honest & Rare sein Kernversprechen bei: Nur Produkte zu präsentieren, die sich durch Unabhängigkeit und begrenzter Handelspräsenz auszeichnen. Jeder Artikel unterliegt einem Freigabeprozess, um sicherzustellen, dass er den Sortimentskriterien entspricht.

„Die Erweiterung unseres Sortiments ermöglicht unseren Kunden, sämtliche Bedürfnisse nach gutem Essen und Trinken zu erfüllen“, erklärt Geschäftsführer Yascha Roshani. „Unsere Kunden schätzen die Qualität und Einzigartigkeit unseres Getränkeangebots. Jetzt können sie dies in einer noch breiteren Palette von Genussprodukten erleben. Das ist ein bedeutender Meilenstein in unserer Mission, den Zugang zu außergewöhnlichen und schwer auffindbaren Produkten zu vereinfachen.“

Mit dieser Erweiterung bietet Honest & Rare nun ein ganzheitliches Genusserlebnis – eine 360°-Plattform, die sowohl für Getränke- als auch für Lebensmittelenthusiasten attraktiv ist.

Bild:Yascha-Roshani

Quelle:Honest & Rare UG

Neuer Ampel-Streit um Staatsbürgerschaftsrecht bahnt sich an

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Ampel-Koalition bahnt sich ein Streit um das neue Staatsbürgerschaftsrecht an. Die FDP pocht darauf, dass ein eigenes Einkommen künftig Grundvoraussetzung dafür ist, um einen deutschen Pass zu erhalten: „Wer Deutscher werden will, muss wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen“, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Stephan Thomae, dem „Tagesspiegel“.

Die eigene Lebensunterhaltssicherung müsse die Grundvoraussetzung für den deutschen Pass sein. Hintergrund der Aussagen sind Forderungen aus der SPD, die vom Bundeskabinett beschlossenen Verschärfungen bei der Reform des Staatsbürgerschaftsrechts im parlamentarischen Verfahren zurückzunehmen. Nach bisherigem Stand sollen Menschen, die staatliche Leistungen erhalten, keinen Anspruch auf die deutsche Staatsbürgerschaft haben. Dem „Tagesspiegel“ hatte der zuständige Fachpolitiker der SPD-Fraktion, Hakan Demir, am Dienstag dazu gesagt: „Mehr Teilhabe, eine Stärkung unserer Demokratie – das ist es, was wir brauchen. Was wir jedoch nicht brauchen, sind Einschränkungen für Menschen, die unverschuldet ihren Lebensunterhalt nicht decken können.“ Ähnlich hatte sich auch die stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, Serpil Midyatli, geäußert.

Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion widerspricht: Die FDP wolle diejenigen honorieren, die etwas zur deutschen Gesellschaft beitragen und vor Ort gut integriert seien, sagte Thomae der Zeitung. „Menschen mit Behinderung, Alleinerziehende oder pflegende Angehörige erhalten von unserem Land ja staatliche Fürsorge und soziale Leistungen. Sie haben aufgrund ihrer individuellen Situation aber nicht automatisch einen Einbürgerungsanspruch.“

Allerdings gebe es für sie die Möglichkeit der Ermessenseinbürgerung, so Thomae. Bei der Ermessenseinbürgerung kann eine Behörde der Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit an einen Ausländer oder eine Ausländerin auch dann zustimmen, wenn er nicht alle Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllt. Die Arbeitsgemeinschaft für Migration und Vielfalt in der SPD hatte dem liberalen Koalitionspartner zuvor in einem Positionspapier vorgeworfen: „Eine Politik der sozialen Kälte, wie sie die FDP bei Einbürgerungen festschreiben will, darf nicht Ergebnis von Verhandlungen mit der SPD sein.“ Der vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf für ein neues Staatsbürgerschaftsrecht wird am Donnerstag im Bundestag erstmals diskutiert.

Grundsätzlich sollen Einbürgerungen damit deutlich erleichtert werden, schneller gehen und auch die doppelte Staatsangehörigkeit möglich werden. Die Koalition will das Gesetz noch vor Weihnachten verabschieden.


Foto: Reisepass (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

FDP hält Wahlrechtsreform-Klage trotz Abweisung für richtig

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Trotz Abweisung ihrer Klage gegen die Wahlrechtsreform von 2020 durch das Bundesverfassungsgericht sieht sich die FDP in ihrem Vorgehen bestätigt. Das knappe Abstimmungsergebnis im höchsten deutschen Gericht sowie das Sondervotum dreier Richter zeigten, „wie richtig es war, das schwer verständliche Wahlrecht der Großen Koalition dem Bundesverfassungsgericht vorzulegen“, sagte FDP-Fraktionsvize Konstantin Kuhle dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Die Reform sei zwar als verfassungsgemäß erklärt worden, sei aber weiterhin nicht zweckmäßig. „Das alte Wahlrecht aus der Feder der Großen Koalition mag nach der Auffassung der Senatsmehrheit mit der Verfassung vereinbar sein – eine wirksame Größenbeschränkung des Parlaments hat es offenbar nicht bewirkt“, sagte Kuhle. Weiterhin sei es daher richtig, dass die Ampel-Koalition eine erneute Reform beschlossen habe. Die Reform von 2020 hatte das Ziel gehabt, den Bundestag zu verkleinern.

Gegen die Änderungen bei Überhang- und Ausgleichsmandaten hatten Abgeordnete von FDP, Grünen und Linkspartei geklagt. Die SPD sieht in dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Wahlrecht der Großen Koalition unterdessen auch eine Bestätigung des Ampel-Wahlrechts: Denn die Mehrheit der Richter habe das GroKo-Wahlrecht nicht als zu kompliziert angesehen, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Fechner, den Zeitungen der „Mediengruppe Bayern“. Der Komplexitätsvorwurf sei ein Kern des Verfahrens gewesen. Fechner folgert: „Wenn schon die GroKo-Wahlreform nicht zu komplex ist, dann verstößt erst recht nicht die weniger komplexe Ampel-Wahlreform gegen das Gebot der Normenklarheit.“

Fechner begrüßt das Urteil auch mit Blick auf eine mögliche Wahlwiederholung in Berlin: „Durch das Urteil haben wir auch Klarheit, dass das Wahlrecht, das der Wahl 2021 zugrunde lag, für die Nachwahlen in Berlin gilt.“ Es habe Forderungen gegeben, in ganz Berlin nachzuwählen, um zu vermeiden, dass mit unterschiedlichem Wahlrecht nachgewählt wird. „Dieses Argument ist durch das Urteil entkräftet, weil auch bei der von der Ampel beschlossenen Nachwahl in nur den fehlerbehafteten Wahlbezirken nun das Wahlrecht der Bundestagswahl 2021 gilt.“


Foto: Bundesverfassungsgericht (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Finstep: Finanzielle Bildung für Jugendliche

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Finstep-Beirat © Jakob Felsner

Finstep – Erfahrene Branchenexperten unterstützen künftig auf dem Weg zur finanziellen Begleit-App für Jugendliche

Das Hamburger FinTech-Start-up Finstep setzt ab sofort auf Expertise und Know-how eines erfahrenen Beirats. Dieser begleitet das Unternehmen künftig dabei, geplante Entwicklungsschritte mit dem jeweiligen Fachwissen zu schärfen und zu realisieren. Das Gremium besteht aus Open-Banking-Experte Lars Markull, EdTech-Spezialistin Dr. Diana Knodel, Unternehmerin Marlis Jahnke und Nils Lensch-Franzen als Investorenvertreter.

Fachkompetenz für eine zielgerichtete Finanzbildung

Das Unternehmen um Gründer Christian Binder hat sich zur Aufgabe gemacht, Jugendliche in die Lage zu versetzen, finanziell selbstbestimmt zu handeln. Eine Financial Companion App kombiniert Lernvideos mit Gamification-Elementen und nützlichen Tools. Teenager bekommen auf unterhaltsame Weise finanzielle Grundkenntnisse vermittelt sowie praktische Werkzeuge für den Umgang mit Geld bereitgestellt. Mit dem virtuellen Sparschwein inklusive Ziel-Fortschritts-Tracker und einem Ausgaben-Analysetool sind die ersten Personal-Finance-Features live.

Finanzbildung als Business Case

“Finstep ist mit seinem Business Case am Puls der Zeit. Das Unternehmen setzt bei der richtigen Zielgruppe an und macht das auf eine Art und Weise, die jugendliche Nutzer erwarten”, betont Lars Markull die Relevanz von Finstep. “Die Finanzbranche hat ein großes Interesse daran, den Kontakt zur jungen Generation nicht zu verlieren. Genau da schafft Finstep Berührungspunkte,” so Markull weiter.

Diana Knodel trägt mit ihrem Know-how im Bereich Bildungstechnologie dazu bei, Finsteps Angebote für Jugendliche zielgruppengerecht weiterzuentwickeln: “Die innovative Herangehensweise passt perfekt zu meiner Überzeugung, dass Bildung Spaß machen sollte. Mit meinem Hintergrund in Informatik, Psychologie und Bildungsforschung sehe ich die Notwendigkeit digitaler Lösungen für eine bereichernde Lernumgebung. Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen und Leidenschaft für Bildung einzubringen, um Jugendliche nicht nur finanziell mündig zu machen, sondern auch Spaß am Erreichen ihrer finanziellen Ziele zu vermitteln.”

Unterstützung für eine visionäre Zukunft

“Finstep ist auf dem Weg eine wichtige Bildungslücke zu schließen und gleichzeitig ein nachhaltiges Geschäftsmodell aufzubauen”, unterstreicht die erfahrene Gründerin Marlis Jahnke. Als zertifizierte Beirätin (Deutsche Digitale Beiräte) übernimmt sie den Vorsitz des Gremiums. Sie bringt Fachkenntnisse im Aufbau und der Ausrichtung von Geschäftsmodellen mit. Sie ist Sparring für den Finstep-Gründer und unterstützt ihn dabei, seine Vision für das Unternehmen erfolgreich umzusetzen.

“Christian ist dabei, ein Produktangebot zu erstellen, das einen unentgeltlichen Mehrwert für Jugendliche bietet. Gleichzeitig lässt sich aber auch ein Monetarisierungsziel verfolgen. Hinter Finstep steht ein langfristig orientierter Geldgeber mit viel Erfahrung für die Herausforderungen von digitalen B2C-Geschäftsmodellen”, betont Nils Lensch-Franzen, der im Beirat die Rolle des Bindegliedes zwischen Finstep und dem Investor einnimmt.

Bildcredits @ Jakob Feisner

Quelle Finstep

Gesunder Schlaf durch Hydrotherapie

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Hydrotherapie TReinelt

Medizinische Kneipp-Anwendungen gehören schon lange zum Therapie- und Gesundheitsangebot im Vier-Sterne-Biohotel Eggensberger****med.well in Füssen. Nun bestätigt eine vom Therapiezentrum aufgegebene wissenschaftliche Studie die nachhaltig positive Wirksamkeit der Hydrotherapie bei nicht-organischen Schlafstörungen. Damit unterstreicht das Biohotel Eggensberger noch einmal seinen Anspruch, mehr als “nur” ein Spa-Hotel zu sein.

Schlafstörungen? Eine Volkskrankheit

Hätten Sie es gewusst? Schlafstörungen sind in Deutschland mittlerweile der dritthäufigste Grund für Arztbesuche. Dabei ist guter Schlaf von essenzieller Bedeutung für unser Wohlbefinden. Regelmäßiger und qualitativer Schlaf trägt wesentlich zu unserer Leistungsfähigkeit und Vitalität bei. In der Nacht vollziehen sich wichtige Regenerationsprozesse, insbesondere für unsere Wirbelsäule und Bandscheiben, die tagsüber belastet werden und Flüssigkeit verlieren. Der Schlaf ermöglicht eine Wieder-Aufnahme dieser Flüssigkeit.

Darüber hinaus erfolgt während des Schlafs eine bedeutende Hormonausschüttung, das Gehirn verarbeitet Erlebtes und Gelerntes, und Zellen werden repariert, was wiederum die Stärkung unseres Immunsystems unterstützt. Wer Schlafprobleme hat, hat meist einen hohen Leidensdruck. Zwischen 1,4 und 1,9 Millionen Patienten sind auf Schlafmittel angewiesen. Das Problem: “Die Behandlung von Schlafproblemen wird oft nicht ursachenorientiert angegangen”, erklärt Unternehmer und Hotelier Andreas Eggensberger. Er geht im Biohotel Eggensberger****med.well neue Wege – und zwar mit der Hydrotherapie.

Studie zur Hydrotherapie zeigt neue Wege zur Behandlung von Schlafstörungen auf

Schon lange weiß man im ärztlich geleiteten Therapiezentrum des Biohotels Eggensberger in Füssen, dass Maßnahmen wie Kneipp’sche Güsse dazu führen, dass man schneller einschläft, weniger häufig aufwacht und insgesamt länger schläft. Nun liefert auch eine breit angelegte Studie, die über einen Zeitraum von fünf Jahre durchgeführt wurde, den Beweis. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Kurortmedizin und Gesundheitsförderung sowie Füssen Tourismus und Marketing wurde eine groß angelegte Interventionsstudie durchgeführt, die nachweislich die positive Auswirkung von Wasseranwendungen, der sogenannten Hydrotherapie, auf die Schlafqualität der Proband:innen bestätigt.

Hotelinhaber Andreas Eggensberger, der auch zertifizierter Kneipp- und Physiotherapeut MSc ist, betont die Wichtigkeit der Studie: „Wasser wirkt. Die Studie misst nicht nur das subjektive Empfinden von Schlafstörungen, sondern auch objektive Reaktionen des vegetativen Nervensystems. Die hoch signifikanten Ergebnisse belegen eindeutig, dass Hydrotherapie bei nicht-organischen Schlafstörungen hilfreich ist. Darüber hinaus konnten wir weitere positive Auswirkungen auf die Gesundheit wie z. B. die Regulation des Blutdrucks feststellen.“

So lief die Studie ab

Die Studie mit dem Titel „Entwicklung eines einwöchigen Lehrprogrammes im Kneipp-Kurort Hopfen am See zum Erlernen der wirksamen Selbstanwendung der Hydrotherapie bei nicht-organischen Schlafstörungen“ wurde von über 150 Proband:innen durchgeführt. Unterstützt bzw. begleitet wurde das Team von Professor Dr. Christian Schumann (Schlafmediziner) und Professor Dr. Markus Jüster (Hochschule Kempten).

Die Teilnehmer:innen, die seit durchschnittlich vierzehn Jahren unter Schlafstörungen litten, wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Interventionsgruppe führte über drei Monate morgendliche und abendliche Güsse und Waschungen durch, während die Wartegruppe keine Anwendungen erhielt. Die Ergebnisse zeigen eine klare Verbesserung der Schlafqualität in der Interventionsgruppe im Vergleich zur Wartegruppe.

Hydrotherapie als Kassenleistung

Andreas Eggensberger sieht in den Ergebnissen nun den Weg bereitet, die Hydrotherapie als offizielle Kassenleistung zu deklarieren. “Das ist unser erklärtes Ziel: Ein Angebot zu entwickeln, das von Krankenkassen abgedeckt wird. Die Hydrotherapie kann dank der Studie als medizinische Maßnahme anerkannt werden.“

Auch der Kurort Füssen profitiert von der wissenschaftlichen Studie. Denn er kann sich als Gesundheitsdestination für “Gesunden Schlaf” positionieren. Stefan Fredlmeier, Tourismuschef von Füssen, betont die Bedeutung der Studie und dankt dem Freistaat Bayern für die maßgebliche Förderung solcher Studien.

Die offizielle Präsentation der Ergebnisse fand am 22. November 2023 im Haus Hopfensee im Rahmen einer Informationsveranstaltung statt.

Wer selbst einmal das umfangreiche Kneipp-Angebot im Biohotel Eggensberger****med.well ausprobieren möchte, dem seien die Kneipp-Fit-Tage als Angebot empfohlen. Hier sind in drei Nächten Aufenthalt mehrere Behandlungen wie Kneipp-Güsse und Kneipp-Kräuter-Bad enthalten.

Mehr Infos:

Biohotel Eggensberger med.well

Enzensbergstr. 5

87629 Füssen – Hopfen am See

www.eggensberger.de/med-gesundheit

kneippstudie@eggensberger.de

Tel.: 08362 / 9103-300

Bildcredits:  TReinelt

Quelle SPApress

Hochaufgelöste Niederschlagskarten mittels KI

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niederschlagskarten

Forschende des KIT haben erstmals mithilfe von Deep Learning sowohl die räumliche als auch die zeitliche Auflösung grober Niederschlagskarten verbessert

Starke Niederschläge können Naturkatastrophen wie Hochwasser oder Erdrutsche auslösen. Um die durch den Klimawandel zu erwartenden Änderungen der Häufigkeit dieser Extreme vorherzusagen, sind globale Klimamodelle notwendig. In einer Studie zeigen Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erstmals eine Methode auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI), mit der sich die Genauigkeit der von globalen Klimamodellen erzeugten groben Niederschlagsfelder erhöhen lässt.

Ihnen gelang es, die räumliche Auflösung von Niederschlagsfeldern von 32 auf zwei Kilometer und die zeitliche von einer Stunde auf zehn Minuten zu verbessern. Diese erhöhte Auflösung ist notwendig, um das zukünftig häufigere Auftreten von lokalen Starkniederschlägen und die dadurch bedingten Naturkatastrophen besser vorhersagen zu können. (DOI 10.1029/2023EA002906)

Viele Naturkatastrophen wie Überschwemmungen oder Erdrutsche sind direkte Folgen von extremen Niederschlägen. Forschende erwarten, dass mit steigenden Durchschnittstemperaturen extreme Niederschläge weiter zunehmen werden. Um sich an ein sich änderndes Klima anzupassen und frühzeitig auf Katastrophen vorbereiten zu können, sind genaue lokale und globale Informationen über den aktuellen sowie zukünftigen Wasserkreislauf unerlässlich.

„Niederschläge sind sowohl räumlich als auch zeitlich sehr variabel und daher schwer vorherzusagen – insbesondere auf lokaler Ebene“, sagt Dr. Christian Chwala vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU), dem Campus Alpin des KIT in Garmisch-Partenkirchen. „Deshalb wollen wir die Auflösung von Niederschlagsfeldern, wie sie zum Beispiel von globalen Klimamodellen erzeugt werden, erhöhen und damit vor allem ihre Einordnung bezüglich möglicher Bedrohungen wie Flutkatastrophen verbessern.“

Feinere Auflösung für genauere regionale Klimamodelle

Bisherige globale Klimamodelle verwenden ein Raster, das nicht fein genug ist, um die Variabilität der Niederschläge genau darzustellen. Hochaufgelöste Niederschlagskarten können nur mit extrem rechenintensiven und daher räumlich oder zeitlich begrenzten Modellen erzeugt werden. „Wir haben deshalb ein Generatives Neuronales Netz – GAN genannt – aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz entwickelt und es mit hochauflösenden Radarniederschlagsfeldern trainiert.

Das GAN lernt dabei, wie es realistische Niederschlagsfelder und deren zeitliche Abfolge aus grob aufgelösten Daten generiert“, erklärt Luca Glawion vom IMK-IFU. „So ist das Netz in der Lage, aus den sehr grob aufgelösten Karten realistische hochaufgelöste Radarniederschlagsfilme zu erstellen.“ Diese verfeinerten Radarkarten zeigen nicht nur, wie sich Regenzellen entwickeln und bewegen, sondern rekonstruieren auch präzise die lokalen Regenstatistiken mit entsprechender Extremwertverteilung.

„Unsere Methode dient als Grundlage, um grob gerasterte Niederschlagsfelder auf eine Auflösung zu bringen, die der hohen raum-zeitlichen Variabilität von Niederschlag gerecht wird und die Untersuchung regionaler Auswirkungen erst ermöglicht“, sagt Julius Polz vom IMK-IFU. „Unsere Deep-Learning-Methode ist dabei um mehrere Größenordnungen schneller als die Berechnung solch hochaufgelöster Niederschlagsfelder mit numerischen Wettermodellen, die üblicherweise genutzt werden, um Daten von globalen Klimamodellen regional zu verfeinern.

“ Die Methode generiere außerdem ein Ensemble verschiedener möglicher Niederschlagsfelder. Dies sei entscheidend, da für jedes grob aufgelöste Niederschlagsfeld eine Vielzahl an physikalisch plausiblen hochaufgelösten Lösungen existiert. Ein Ensemble ermögliche, ähnlich wie bei der Wettervorhersage, die damit einhergehende Unsicherheit genauer zu erfassen.

Höhere Auflösung ermöglicht Zukunftsprognosen in einer sich klimatisch verändernden Welt

Die Ergebnisse zeigen, dass mithilfe des von den Forschenden entwickelten KI-Modells und der geschaffenen methodischen Grundlage in Zukunft neuronale Netze eingesetzt werden können, um die räumliche und zeitliche Auflösung des von Klimamodellen berechneten Niederschlags zu verbessern. Damit könnten die Auswirkungen und Entwicklungen des Niederschlags in einem sich ändernden Klima genauer dargestellt und untersucht werden.

„Im nächsten Schritt werden wir die Methode auf globale Klimasimulationen anwenden, die spezifische Großwetterlagen in eine zukünftige, klimatisch veränderte Welt übertragen – etwa in das Jahr 2100. Durch die höhere Auflösung der mit unserer Methode simulierten Niederschlagsereignisse lässt sich dann besser abschätzen, wie sich beispielsweise die Wetterlage, die 2021 das Hochwasser an der Ahr verursacht hat, in einer zwei Grad wärmeren Welt ausgewirkt hätte“, erklärt Glawion. Solche Informationen seien entscheidend, um Maßnahmen für eine nachhaltige Klimaanpassung entwickeln zu können. (swi)

Originalpublikation
Luca Glawion, Julius Polz, Harald Kunstmann, Benjamin Fersch, Christian Chwala: spateGAN: Spatio-Temporal Downscaling of Rainfall Fields Using a cGAN Approach. Earth and Space Science, 2023. DOI 10.1029/2023EA002906.https://doi.org/10.1029/2023EA002906

Details zum KIT-Zentrum Klima und Umwelt

Bildunterschrift: Mithilfe von KI erstellen Forschende des KIT aus grob aufgelösten Karten hochaufgelöste Radarfilme, um etwa lokale Niederschläge besser vorhersagen zu können. (Foto: Luca Glawion, KIT)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Ski amadé: Attraktive Angebote fürs Ski-Comeback

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Beim Angebot „Back2Ski“ machen Skilehrer die Urlauber fit fürs Pisten-Comeback. © Ski amadé

In Deutschland ist der erste Schnee gefallen, in Ski amadé, Österreichs größtes Skivergnügen, ist der Winter bereits startklar. Die ersten Pisten sind schon geöffnet, weitere folgen in den nächsten Tagen und Wochen. Was die Winterurlauber neben stolzen 760 Pistenkilometern in den fünf Regionen Salzburger Sportwelt, Schladming-Dachstein, Gastein, Hochkönig und Großarltal erwartet: Top-Angebote für Ski-Comebacker, Kids und alte Ski-Hasen und jede Menge Top-Events. So rockt Superstar Robbie Williams die Planai, dazu steigen mehrere Weltcups und es locken köstliche Kulinarik-Veranstaltungen.

Mini’s Week: Das Angebot für die Kleinsten

Skifahren lernen geht in Ski amadé ganz leicht – und am günstigsten in der Mini’s Week. Die spezielle Angebotswoche ist ideal für Familien mit Kleinkindern. Dank eines umfangreichen Programms der Skischulen wird der Nachwuchs spielerisch pistenfit gemacht. Die Mini’s Week kann zwischen dem 13. und 27. Januar 2024 gebucht werden. Das Angebot kostet pro Kind nur 164 Euro und umfasst sieben Übernachtungen im Zimmer der Eltern, einen Kinderskikurs, den Kinderskiverleih und den Kinderskipass.

Back2Ski: Das Angebot fürs Comeback

Wer seine Skikenntnisse wieder auffrischen will, kann das ganz wunderbar in Ski amadé in Angriff nehmen. Vom 11. bis 19. Dezember 2023, 8. bis 30. Januar 2024 sowie 4. bis 26. März 2024 heißt es Back2Ski. Das Angebot umfasst einen 2-tägigen Kurs mit einem Privatskilehrer mit je zwei Stunden von 13:00 bis 15:00 Uhr. Der Preis beträgt 299 Euro, jede weitere Person zahlt nur 60 Euro. „Back2Ski“ ist damit perfekt für Pärchen oder Freunde, die zurück auf die Piste wollen. Die Anmeldung erfolgt in einer der teilnehmenden Skischulen in den Ski amadé Skigebieten.

Best Ager Week: Das Angebot für erfahrene Genießer

Best Ager Week – das ist die Genuss-Aktiv-Woche für alle über 60. Genau die richtige Kombination für erfahrene Ski-Hasen, die ihren Winterurlaub auch kulinarisch genießen wollen. Ein Höhepunkt ist dabei ein Tag mit gratis Genuss-Skiguiding. Ein ausgebildeter Skilehrer zeigt den Teilnehmern zum einen die Geheimplätze im Skigebiet und zum anderen die besten Hütten mit den schmackhaftesten Schmankerln.
Wer sieben Nächte in einer der teilnehmenden Unterkunftsbetriebe bucht, bekommt einen 6-Tagesskipass geschenkt. Die Aktionswochen sind von Saisonbeginn bis zum 23.12.2023 und vom 29.3. bis Saisonende 2024.

Online Frühbucher-System: Das Angebot für Preisbewusste

Ski-Urlaub zum fairen Preis. Dafür gilt: Wer seinen Skipass früh und online bucht, wird mit dem Online Frühbucher-System in Ski amadé mit einem besonders attraktiven Preis belohnt. Onlinekäufer können sich darauf verlassen, dass sie beim Kaufzeitpunkt den günstigsten Skipass für den ausgewählten Zeitraum erhalten. Vom Frühbucher-System profitieren besonders Familien, denn sie planen in der Regel ihren Urlaub längerfristig. Aber auch Tagesgäste haben die Chance, online einen Preisvorteil zu bekommen.

Snow Events: Das Angebot für Party-Fans

Langeweile herrscht in Ski amadé nie – weder auf noch abseits der Pisten. Auch dieser Winter ist richtig voll mit aufregenden Events: Von echten Weltstars, über großen Sport und cooler Musik bis zu feinsten Köstlichkeiten. Um nur einige Höhepunkte zu nennen: Am 7./8. Dezember 2023 rockt Robbie Williams das Ski Opening Schladming 2024 und DJ Ötzi lädt zur Gipfeltour 2024 vor den Toren der AlmArena an der Hauser Kaibling Talstation (9. März 2024). Sportlich wird es bei den Ski-Weltcups in Zauchensee (13./14.1.), Flachau (16.1.) und Schladming (23./24.1.) sowie beim Snowboard Weltcup in Gastein (16./17.1.). Gourmets sollten sich nicht die Genuss- & Wein-Gala am 15. März in Großarl entgehen lassen. Dort präsentieren Bauern der GenussRegion Großarltal ihre selbst hergestellten Schmankerl.

Österreichs größtes Skivergnügen

Ski amadé – das ist Österreichs größtes Skivergnügen mit den schönsten Skigebieten in Salzburg und der Steiermark. Die fünf Regionen Salzburger Sportwelt, Schladming-Dachstein, Gastein, Hochkönig und das Großarltal sind bereit für die Wintersaison 2023/24. Mit nur einem Skipass können Ski-Fans bis zu 760 Pistenkilometer, 270 moderne Lifte und 356 bestens präparierte Pisten mit beeindruckenden Bergpanoramen und vielfältigen Einkehrmöglichkeiten genießen.
Weitere Infos unter: www.skiamade.com/de

Bild Beim Angebot „Back2Ski“ machen Skilehrer die Urlauber fit fürs Pisten-Comeback. © Ski amadé

Quelle genböck pr + consult GmbH