Samstag, November 29, 2025
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Franklin Templeton benennt Führungskräfte im globalen Vertrieb

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Franklin Templeton
Foto von Matthew Harrison (Quelle: Franklin Templeton)

Franklin Templeton gibt mit Wirkung zum 2. Oktober 2023 wichtige Führungspositionen im globalen Vertrieb bekannt.

Adam Spector, EVP und Head of Global Distribution, Franklin Templeton, kommentierte: „In den letzten Jahren haben wir unser Unternehmen gezielt umgestaltet und strategisch ausgebaut. In wichtigen Märkten wie Großbritannien, Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) und dem asiatisch-pazifischen Raum (APAC) haben wir erhebliche Fortschritte beim Ausbau unserer Vertriebskanäle gemacht.

Aufbauend auf dieser Dynamik ist es für uns wichtig, unser Führungstalent weiterzuentwickeln und unseren Kunden einen langfristigen Mehrwert zu bieten.“

Matt Harrison wurde zum Head of Europe & UK Distribution ernannt. In seiner neuen Funktion wird er für die Entwicklung der Vertriebsstrategie des Unternehmens und den weiteren Ausbau unseres Geschäfts in dieser wichtigen Region verantwortlich sein. Die für die einzelnen Länder verantwortlichen Vertriebschefs in Europa und Großbritannien werden ab sofort an ihn berichten. Harrison wird in den nächsten Monaten nach London umziehen und an Spector berichten.

Harrison war zuvor Co-Head of APAC bei Franklin Templeton, mit Sitz in Sydney. Bevor er 2018 zu Franklin Templeton kam, hatte er leitende Positionen bei verschiedenen Unternehmen inne, darunter Colonial First State, Commonwealth Bank und ING. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Branche und hat Kundenbeziehungen in mehreren Märkten aufgebaut, darunter Asien-Pazifik, Australien, Indien, Japan und Großbritannien.

Infolge der neuen Rolle von Harrison als Verantwortlicher für Europa und Großbritannien wurden die Aufgaben von Tariq Ahmad erweitert und er wurde zum alleinigen Head of APAC Distribution ernannt, der an Spector berichtet. In Zukunft wird Ahmad die Verantwortung für die APAC-Strategie tragen, um die Kunden des Unternehmens in einer Region, die für die globale Wachstumsstrategie von Franklin Templeton
entscheidend ist, optimal zu betreuen. Der in Singapur ansässige Ahmad war zuvor Co-Head of APAC Distribution und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Vermögensverwaltungsbranche.

Sandeep Singh aus Dubai wurde zum Head of CEEMEA & India Distribution ernannt und berichtet ebenfalls an Spector. Zuvor war Singh als Head of CEEMEA Distribution für die Leitung und Entwicklung des Privatkunden- und institutionellen Geschäfts in Mittel- und Osteuropa, dem Nahen Osten und Afrika (CEEMEA) zuständig. In seiner neuen Funktion wird Singh seinen Verantwortungsbereich auf den indischen Markt ausweiten. Singh war zuvor in Indien und Malaysia in verschiedenen Führungspositionen für das Unternehmen tätig und verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Vermögensverwaltungsbranche.

Sowohl Harrison als auch Singh übernehmen die Vertriebsaufgaben des bisherigen EMEA-Vertriebsleiters Julian Ide, der zum Vice Chair, EMEA, ernannt wurde und an President und CEO Jenny Johnson berichtet. In seiner neuen Funktion wird Ide mit Entscheidungsträgern der größten globalen Finanzinstitute in der EMEA-Region in Kontakt treten, um für beide Seiten vorteilhafte langfristige Partnerschaften zu pflegen.

Spector fügte hinzu: Harrison, Singh und Ahmad sind erfahrene und bewährte Führungspersönlichkeiten, und ich freue mich darauf, in dieser spannenden Zeit eng mit ihnen zusammenzuarbeiten, um unsere Vertriebspräsenz weiter auszubauen. Darüber hinaus möchte ich Julian für seine Bemühungen und sein Engagement als Leiter des EMEA-Vertriebs danken und freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm in seiner neuen Rolle als Vice Chair EMEA.“

Franklin Templeton benennt Führungskräfte im globalen Vertrieb

Foto von Matthew Harrison (Quelle: Franklin Templeton)

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Drei Teilchenforscher erhalten Physik-Nobelpreis

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Stockholm (dts Nachrichtenagentur) – Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an den US-Teilchenforscher Pierre Agostini, Ferenc Krausz von der Ludwig-Maximilians-Universität München und die französische Physikerin Anne L`Huillier. Das teilte die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm mit.

Sie wurden für ihre Forschung zu experimentellen Methoden zur Erzeugung von Attosekunden-Lichtimpulsen für die Untersuchung der Elektronendynamik in Materie ausgewählt. Der Preis ist mit zehn Millionen schwedischen Kronen, umgerechnet etwa 865.000 Euro, dotiert. Am Montag hatte das Karolinska-Institut bereits verkündet, dass der Nobelpreis für Medizin in diesem Jahr an die ungarische Biochemikerin Katalin Karikó und den US-Immunologen Drew Weissman geht. Beide wurden für ihre Grundlagenforschung für die Entwicklung von mRNA-Impfstoffen gegen Covid-19 ausgewählt.

Am Mittwoch wird die Akademie den Träger der Auszeichnung in dem Bereich Chemie publik machen – der Literaturnobelpreis folgt am Donnerstag. Der Träger des Friedensnobelpreises wird am Freitag in Oslo bekannt gegeben. In der kommenden Woche folgt noch der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften. Der Nobelpreis gilt als die höchste Auszeichnung in den berücksichtigten Disziplinen und wird jedes Jahr an Alfred Nobels Todestag, dem 10. Dezember, verliehen.

Der Friedensnobelpreis wird in Oslo übergeben, alle anderen Preise in Stockholm.


Foto: Bekanntgabe Physik-Nobelpreis am 03.10.2023, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Fagus Hotel Conference & Spa****: Endlich wieder Wellness-Herbst

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Fagus Hotel Conference & Spa

Wer es nicht mehr erwarten kann, endlich wieder entspannte Stunden bei herrlicher Wellness zu verbringen, der sollte das Fagus Hotel Sopron kennen. Hier dreht sich alles um wohltuende, vitalisierende Wellness, um Beauty und Gesundheit. Die milden Herbsttage nützen Genießer, um in der Natur Sonne und Kraft zu tanken. Rund um das Hotel bieten sich hervorragende Möglichkeiten zum Walken an der frischen Luft. Oder eine Yoga-Session unter freiem Himmel. Fahrräder, E-Scooter und Nordic-Walking-Tourguides können im Hotel ausgeliehen werden. Nur 60 Kilometer von Wien liegt das Wohlfühl-Hotel, das dem Stress ein Schnippchen schlägt.

Die Pools in der großen Wasser-Area sind angenehm warm. Allein schon wegen der grandiosen Saunawelt lohnt es sich, hierher nach Sopron zu kommen. Wer das gesunde Schwitzen liebt, der wandelt zwischen finnischer Sauna und Aromasauna, zwischen erfrischenden Eisbrunnen und entspannenden Wärmebänken, in die Teufelssauna, Infrarotsauna und Dampfkabine. Die Saunaaufgüsse sind ein Erlebnis. Das Massage-Angebot ist vielfältig, man kann es sich gutgehen lassen im Fagus.

Einfach loslassen und Verwöhnmomente genießen: In dem neugestalteten Restaurant Evergreen schmecken kulinarische Feinheiten. Weinliebhaber denken bei Sopron sofort an den großartigen Blaufränkischen, der hier gedeiht. Im Weinkeller des Fagus lagern hervorragende Tropfen aus der bekannten Weinregion.

Das Wellnesshotel schmiegt sich in ruhiger Lage in das Löwerviertel am Rande des Naturschutzgebietes von Sopron. Die „Forest“ Zimmer und Suiten bieten einen imposanten Ausblick auf den herbstlich gefärbten Wald. Von Luxussuiten im Rooftop bis zu Familiensuiten für Groß und Klein findet jeder Wohnwelten, in denen er sich rundum wohlfühlt. Das Stadtzentrum ist vom Fagus Hotel zu Fuß erreichbar. Die kleine, feine Altstadt erkunden oder in der Natur Kraft tanken, es gibt viele Freizeitmöglichkeiten. Das Sport-und -Fitnessprogramm des Fagus Hotel ist kostenlos.

Bild Fagus Hotel Conference & Spa

Quelle © mk Salzburg

ZEITSTROM sichert sich dreistellige Millionen-Investition für Ladeinfrastruktur

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ZEITSTROM

Der Anbieter für Ladeinfrastruktur ZEITSTROM erhält eine dreistellige Millionen Euro Summe für den schnellen Ausbau von Ladestationen für E-Autos. Investoren sind der europäische Asset Manager und Projektentwickler ZEITGEIST sowie ein großer institutioneller Versorger. Das gab das Unternehmen im Vorfeld der EXPO REAL 2023 bekannt. In den kommenden Jahren will es die Mobilitätswende in der Immobilienbranche mit einem einzigartigen Modell vorantreiben: ZEITSTROM übernimmt neben der Planung und Umsetzung auch die vollständigen Investitions- und Betriebskosten der Ladeinfrastruktur. Für Immobilienbesitzer bedeutet dies, dass sie ihre Gebäude ohne Kapitaleinsatz für die e-mobile Zukunft ausstatten können. Dank der langfristig ausgerichteten Strategie und der starken Kapitalausstattung ZEITSTROMs besteht für die Standortpartner Planungssicherheit.

Bis 2030 soll es 15 Millionen Elektroautos geben, derzeit sind es über eine Million. „Wir helfen Immobilienunternehmen dabei, schnell die notwendigen Ladekapazitäten aufzubauen, um ihre Gebäude attraktiver und entsprechend der ESG-Kriterien nachhaltiger zu machen“, sagt Tom Sauer, CEO von ZEITSTROM. „Unser Geschäftsmodell entlastet die Immobilienbetreiber auf allen Ebenen, denn ZEITSTROM kümmert sich nicht nur um die Finanzen der Ladeinfrastruktur, das Unternehmen plant passgenau, setzt um und sorgt dafür, dass alles 24/7 rund läuft.“

ZEITSTROM ist ein Beispiel für ein agiles Unternehmen, das mit einem cleveren Businessmodell auf die angespannte Marktsituation reagiert. Sauer: „Unsichere Strompreise sowie die drastische Zinsentwicklung führen dazu, dass die Branche Investitionen eher vorsichtig tätigt. Mit unserem Angebot befähigen wir Immobilienunternehmen, sich für die Zukunft zu rüsten – indem wir ihnen einfach alles abnehmen.“ Das Angebot ist in jeder Hinsicht ganzheitlich: ZEITSTROM integriert die Ladestationen in vorhandene Businessprozesse und übernimmt die vollständige Abrechnungslogistik – digital, funktional. Hinter dem Angebot steckt ein langfristig angelegtes Win-Win-Modell, ein Novum im Markt, das ZEITSTROM erstmalig auf der EXPO REAL 2023 in München vorstellt.

Die ZEITSTROM GmbH ist ein Investor und Full-Service-Anbieter für Ladeinfrastruktur und autarke Energielösungen mit Sitz in Berlin. Unter der Devise „Wir investieren. Sie profitieren.“ bietet ZEITSTROM Immobilieninvestoren und Wohnungsbaugesellschaften Komplettlösungen inklusive der notwendigen Investition. Das Unternehmen stattet große Büro- und Wohneinheiten, Shoppingcenter, Hotels oder Logistikunternehmen mit Ladesäulen aus und betreibt diese langfristig.

ZEITGEIST Asset Management investiert für Kapitalanleger europaweit in Immobilien. Zeitgeist erwirbt vorwiegend Objekte und Grundstücke, entwickelt diese zu zukunftsfähigen Immobilien und überführt sie in Bestandsportfolien. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei drei Milliarden Euro bei einer Grundstücksfläche von 400.000 Quadratmetern. Der Fokus des Unternehmens liegt auf nachhaltiger und ESG konformer Wertschöpfung. Das 2014 gegründete Unternehmen hat bereits 60 Projekte erfolgreich umgesetzt und verfügt über Niederlassungen in Berlin, Prag, Warschau, Budapest und Mailand.

Bild Tom Sauer

Quelle Bild und Text: ZEITSTROM GmbH

HERBAL SPA Entspannung pur im basischen Kräuterbad

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herbal spa

Mit HERBAL SPA wird das Bad zuhause zum basischen Kräuterbad – für die pure Entspannung mit der reinen Kraft der Natur

Der Herbst nähert sich, die gemütliche Zeit beginnt – da ist ein ausgiebiges Entspannungsbad genau das Richtige. Das wird jetzt zum basischen Kräuterbad: mit dem Badekissen HERBAL SPA! Es besteht aus basischen Salzen, natürlichen Kräutern und ätherischen Ölen und verzichtet auf künstliche Zusätze sowie Farb- und Duftstoffe. Für eine natürliche Reinigung und schonende Pflege der Haut: einfach Kräuterkissen in das einlaufende Wasser legen und anschließend bei wohltuendem Aroma entspannen. Das Kissen kann dabei im Wasser bleiben und ist vielseitig einsetzbar: Als Badeschwamm zum sanften Abtreiben der Haut oder als Kräuterpad, das auf gewünschte Körperstellen aufgelegt werden kann. Mit den beiden Sorten „Entspannungszeit“ und „Erkältungszeit“ können die Herbst- und Wintermonate kommen!


Wohltuend, praktisch und natürlich

HERBAL SPA bringt die reine Kraft der Natur in ein kompaktes Kissen aus hautfreundlichem Vliesmaterial. Der Stoff gleitet sanft über die Haut und die ätherischen Öle sorgen für Entspannung pur für die Sinne. Thomas Wiederer hat das natürliche Kräuterbad im Kissenformat an eine Idee seines verstorbenen Vaters angelehnt. Als er seinem guten Freund Daniel Schreiner bei einer Wanderung davon erzählte, haben sie die Idee zusammen weiterentwickelt und das Startup My Herbal Spa gegründet. Gemeinsam stellten die beiden ihr Startup in der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ vor – und können sich nun über einen Deal mit Investor Ralf Dümmel freuen!

Vor über 20 Jahren hat mein Vater begonnen, Heubäder in kompakter Form herzustellen. 2017 verstarb er dann leider viel zu früh und ich fand in seinem Nachlass die ersten Erarbeitungen. Diese Idee ließ mich nicht mehr los – also erzählte ich Daniel davon. Uns verbindet die Liebe zur Natur und so gründeten wir My Herbal Spa. Jetzt wollen wir gemeinsam mit Ralf und seinem Team unser Startup aufs nächste Level bringen. Wir sind sehr dankbar für diese Chance und freuen uns über die löwenstarke Unterstützung.“ Thomas Wiederer Gründer von My Herbal Spa

„Der Auftritt von Thomas und Daniel und ihre Idee, mit einer Badewanne zu uns in die Löwenhöhle zu fahren, waren einfach sensationell. Ich habe sofort gemerkt, dass sie für ihr Produkt brennen. Ihr HERBAL SPA Kräuterkissen bietet pure Entspannung – genau das Richtige für alle, die gerne ein ausgiebiges Bad genießen und dabei auf die Kraft der Natur vertrauen. Das gehört ab sofort in jede Badewanne! Es besteht aus basischen Salzen, natürlichen Kräutern und ätherischen Ölen und verzichtet auf künstliche Zusätze sowie Farb- und Duftstoffe. Für eine natürliche Reinigung und schonende Pflege der Haut: einfach Kräuterkissen in das einlaufende Wasser legen und anschließend bei wohltuendem Aroma entspannen. Der Wellness Teebeutel für die Badewanne. Einfach mega!“ Ralf Dümmel 
Investor und Geschäftsführer DS Unternehmensgruppe

HERBAL SPA ist unter www.herbal-spa.de aktuell für 7,99 € – aber auch im Handel – erhältlich.

Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Quelle DS Produkte GmbH/ My Herbal Spa GmbH

Migrationsexperte für schnellere Rückführungen in sichere Staaten

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Um die hohe Zahl von Flüchtlingen in der EU zu reduzieren, fordert der Migrationsexperte Gerald Knaus Verhandlungen mit sicheren Drittstaaten und schnellere Rückführungen in diese Länder. „Wenn wir ohne Gewalt und im Einklang mit der Menschenrechtskonvention erreichen wollen, dass weniger Menschen in Boote auf dem Mittelmeer steigen, geht das nur durch schnelle Rückführungen in sichere Staaten“, sagte Knaus der „Rheinischen Post“.

Der erste Schritt müssten demnach Verhandlungen mit den Herkunftsstaaten oder sicheren Drittstaaten sein: „In diesen Staaten müssten glaubwürdige Verfahren durch den UNHCR stattfinden. Das gibt es bereits heute in Ruanda, wo der UNHCR seit vier Jahren Verfahren für Menschen durchführt, die aus Libyen dorthin gebracht werden“, sagte der Leiter der Denkfabrik Europäische Stabilitätsinitiative. Diesen Staaten müssten Angebote gemacht werden, die für sie attraktiv seien. „Das können mehr Mobilität und erleichterte EU-Visa für die Bürger dieser Länder sein, erleichterte Zugänge zum Arbeitsmarkt in EU-Staaten, die Arbeitskräfte suchen, die reguläre Aufnahme von Flüchtlingen und finanzielle Unterstützung“, so der Sozialwissenschaftler.

„Im Gegenzug sollten Rückführungen in diese Länder organisiert werden, die dazu führen, dass sich weniger Menschen auf den Weg nach Libyen oder Tunesien machen, um dort in Boote zu steigen“, sagte Knaus. Es gebe „einige Länder“, denen man derartige Angebote machen könne, damit diese ein Interesse haben, ab einem Stichtag für „einige tausend Menschen“ sicher zu werden. „Kritiker sagen zu Recht, dass es derzeit keinen sicheren Drittstaat in Afrika gibt. Und erklären dann, dies ließe sich auch nicht ändern, und bis dahin müssten eben alle Schutzsuchenden nach Deutschland oder Frankreich kommen. Das ist absurd defätistisch“, kritisierte Knaus.


Foto: Flugzeug (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Heil nennt Unionsforderung nach Obergrenze "Quatsch"

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Migrationspolitik sperrt sich die Bundesregierung nach Meinung von Bundesarbeitsminister Heil (SPD) nicht gegen einen Konsens mit CDU und CSU. Allerdings müsse die Union „die richtigen Dinge“ fordern, sagte Heil dem Sender ntv.

„Da sind Forderungen in der Union dabei gewesen, die sind außerhalb von Vernunft, zum Beispiel die Genfer Flüchtlingskonvention aufzulösen oder zu kündigen oder das politische Asylrecht zu streichen oder Obergrenzen. Das ist alles Quatsch und bringt nichts in der Debatte.“ Jetzt gehe es um „ganz konkrete Geschichten“ – da gebe es nationale Maßnahmen. „Stationäre Kontrollen machen wir, wir gucken, dass wir bei der Rückführung mit den Ländern besser werden. Aber die eigentliche Antwort ist eine europäische. An der arbeiten wir. Und dabei kann uns die Union, die in Europa übrigens auch ein paar Schwesterparteien hat in Regierungen, durchaus gern unterstützen.“

Der EU-Asyl-Kompromiss, der derzeit verhandelt wird, biete „ein historisches Fenster für ein gemeinsames europäisches System“, sagte Heil.

„Wir haben jetzt die Chance, noch vor der Europawahl eine Lösung hinzubekommen.“ Der Minister weiter: „Es geht darum, dass wir wissen, wer nach Europa kommt und dass wir in Europa auch dafür sorgen, dass vernünftiger verteilt wird. Das ist nicht leicht, das hat jahrelang nicht geklappt. Jetzt ist es mit Händen zu greifen. Ich halte das für den vernünftigeren Weg, als mit Einzelforderungen so zu tun, als hätte man das Problem schon gleich im Griff.“

Heil sprach sich dafür aus, dass Asylbewerber in Deutschland je nach Aufenthaltsstatus schneller als bisher Zugang zum Arbeitsmarkt finden. Dabei sollten pragmatische Lösungen genutzt werden: „Was nicht geht, ist, dass die einen beklagen, die arbeiten nicht und auf der anderen Seite ist es ihnen verboten. Das ist nicht vernünftig. Da bin ich für pragmatische Lösungen.“

Dass auf europäischer Ebene Bewegung in die Flüchtlingsdebatte gekommen sei, sei das Verdienst von Bundeskanzler Scholz (SPD) und Innenministerin Faeser (SPD). Faeser steht am Sonntag als Herausforderin von CDU-Ministerpräsident Rhein in Hessen zur Wahl. Umfragen zufolge könnte Rhein sein Amt bei der Landtagswahl verteidigen.

Bei einer Niederlage bleibe Faeser Innenministerin in Berlin, so Heil: „Entweder gewinnt sie und sie wird Ministerpräsidentin von Hessen. Dann brauchen wir tatsächlich eine neue Bundesinnenministerin. Oder sie gewinnt nicht, dann bleibt sie Bundesinnenministerin. Punkt.“


Foto: Hubertus Heil (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Jobcenter zahlen immer mehr Zuschüsse für Miet- und Heizkosten

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Jobcenter werden in diesem Jahr erstmals mehr als 20 Milliarden Euro an Bürgergeld-Empfänger für deren Unterkunft überweisen. Dies hat eine Berechnung des Pestel-Instituts im Auftrag der Industriegewerkschaft Bau-Agrar-Umwelt (IG BAU) ergeben, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.

2022 waren es noch 18,2 Milliarden Euro. Ursache für den Anstieg sind vor allem die gestiegenen Mietpreise: Im Schnitt wurden von Januar bis Mai monatlich 1,69 Milliarden Euro für Unterkunftskosten ausbezahlt, um Empfänger von Bürgergeld bei der Kaltmiete sowie den Heiz- und Nebenkosten zu unterstützen. Das sind monatlich knapp 250 Millionen Euro mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und damit 17 Prozent mehr, so die IG BAU. Insgesamt erhielten Anfang des Jahres nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit 5,7 Millionen Menschen diese Zuschüsse. „Die gestiegenen Mietpreise sind eine enorme Mehrbelastung für den Steuerzahler. Der Staat zahlt die Mietenexplosion kräftig mit“, kritisiert der Bundesvorsitzende der IG BAU, Robert Feiger.

„Allein mit den 20 Milliarden Euro, die die Jobcenter in diesem Jahr sehr sicher für die Kosten der Unterkunft ausgeben werden, ließen sich der Neubau von 180.000 Sozialwohnungen fördern.“ Bei den Kosten der Unterkunft, die der Staat übernimmt, handelt es sich um Mieten für Wohnungen mit einfachem Standard. Die Kaltmiete für diese Wohnungen lag 2015 im Bundesdurchschnitt noch bei 5,43 Euro pro Quadratmeter.

In diesem Jahr betrug sie schon 7,75 Euro (Mai 2023) – und damit 43 Prozent mehr als vor acht Jahren, so das Pestel-Institut. Die Bau-Gewerkschaft sieht als Ursache für diese Entwicklung einen über Jahrzehnte falsch gelaufene Wohnungsbaupolitik: „Es fehlen mehrere Millionen bezahlbare Wohnungen.“ Die Zahl der Sozialwohnungen geht seit Jahrzehnten zurück. Bund und Länder hätten hier versagt, zugleich zwinge die Notlage den Staat dazu, „bei den Sozialausgaben immer tiefer in die Tasche zu greifen“.

Um die Mietenexplosion zu stoppen, fordert die Bau-Gewerkschaft Bund und Länder auf, den bezahlbaren und sozialen Wohnungsbau vorrangig auszubauen. Menschen, die im Niedriglohnsektor arbeiteten, brauchten eine Sozialwohnung. Dasselbe gelte für Kriegsflüchtlinge und Asylsuchende. „Es gab im ersten Halbjahr dieses Jahres eine Nettozuwanderung von 347.000 Menschen. Der Bedarf an Sozialwohnungen steigt Tag für Tag“, mahnte Feiger.

Aus Sicht der Gewerkschaft müsste der Staat seine Fördergelder für den Wohnungsbau bis 2025 massiv aufstocken: „Allein für den sozialen Wohnungsbau sind 50 Milliarden Euro bis zum Ende dieser Legislaturperiode notwendig – als Sondervermögen. Nur so kann es gelingen, die 100.000 Sozialwohnungen pro Jahr zu bauen, die sich die Ampel-Koalition vorgenommen hat“, so der Gewerkschaftschef. Die Regierung hatte sich zum Ziel gesetzt, dass jährlich 400.000 neue Wohnungen gebaut werden, davon 100.000 Sozialwohnungen.

Doch diese Agenda wird sie nicht erreichen.


Foto: Wohnungen bei Anbruch der Dunkelheit (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Rosenthal übt scharfe Kritik an Einsparungen bei Freiwilligendiensten

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Hintergrund der zu erwartenden haushaltspolitischen Einsparungen bei Freiwilligendiensten haben sich die Jugendorganisationen von SPD und Grünen empört gezeigt. „Die drohenden Kürzungen bei Kindern und Jugendlichen lassen jeden politischen Weitblick missen“, sagte die Juso-Vorsitzende Jessica Rosenthal der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgaben).

Gut ausgebaute Freiwilligendienste seien ein „wahrer Schatz für unsere Gesellschaft“, sagte sie. „Mit Kürzungen werden Zugangsbarrieren geschaffen und Teilhabe verhindert, das werden wir stoppen müssen.“ Rosenthal kritisierte, junge Menschen müssten sich „Jahr für Jahr unsinnige Pflichtdienstdebatten anhören“, während die Mittel für Freiwilligendienste gestrichen werden. Auch die Sprecherin der Grünen Jugend, Sarah-Lee Heinrich, forderte die Rücknahme der Pläne.

„Christian Lindners Kürzungs-Kurs lässt das Ehrenamt zusammenschrumpfen und beraubt viele junge Menschen um wichtige positive Erfahrungen“, sagte Heinrich der Zeitung. Die geplanten Einsparungen seien für ihre Generation „ein Schlag ins Gesicht“. Ein Etat-Entwurf des Bundesfamilienministeriums sieht beim Bundesfreiwilligendienst und beim Freiwilligen Sozialen Jahr Einsparungen in Höhe von 113 Millionen Euro für die kommenden beiden Jahre vor. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bestätigte derweil, dass Kürzungen bei den Freiwilligendiensten sowohl für das DRK selbst als auch für Jugendliche bitter wären.

„Die vorgesehene Kürzung im Bundeshaushalt 2024 würde bedeuten, dass Träger und Einsatzstellen im DRK ihr Engagement zurückfahren müssten“, sagte Joß Steinke, Bereichsleiter Jugend und Wohlfahrtspflege, der „Rheinischen Post“. Statt Kürzungen vorzunehmen sollten die Dienste besser finanziert und ausgebaut werden, sagte er.


Foto: Jessica Rosenthal (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Union fordert mehr Tempo von SPD bei Migrationspolitik

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Union fordert die SPD auf, bei der Suche nach gemeinsamen Lösungen in der Migrationspolitik nicht länger auf der Bremse zu stehen. „SPD-Fraktionschef Mützenich verkennt die Dramatik der Lage: Viele Städte und Gemeinden stehen am Rande ihrer Belastungsfähigkeit, und viele Bürger fürchten sich vor Kontrollverlust und Handlungsunfähigkeit des Staates“, sagte Parlamentsgeschäftsführer Thorsten Frei (CDU) der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgaben).

Frei ergänzte: „Unser gesamtes Gemeinwesen und der gesellschaftliche Zusammenhalt nehmen Schaden, sollte sich die Ampelkoalition weiterhin einer wirksamen Lösung verschließen.“ Wenn man darüber hinaus „auch in Zukunft den Menschen Schutz bieten will, die tatsächlich verfolgt werden, müssen wir die illegalen Grenzübergriffe deutlich reduzieren“. SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hatte deutlich gemacht, die SPD halte das Gesprächsangebot über einen Deutschlandpakt von Anfang September aufrecht, wolle sich aber nicht treiben lassen.


Foto: Flüchtlinge in einer „Zeltstadt“ (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts