Freitag, April 4, 2025
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Rufe aus Linkspartei nach Staatseingriff bei Lebensmittelpreisen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Didem Aydurmus, Parteivorstandsmitglied der Linken und Klimaforscherin, fordert angesichts der großen Preissteigerungen bei Lebensmitteln einen Eingriff des Staats. „Meine Idee ist eine staatliche Vorgabe, dass Supermärkte wöchentlich einen Warenkorb zusammenstellen müssen, der den Grundbedarf der Ernährung von Menschen deckt“, sagte Aydurmus dem „Spiegel“.

Lebensmittelgeschäfte wären somit verpflichtet, zu einem vom Staat festgelegten Preis eine Gruppe von Nahrungsmitteln zu verkaufen. Ihr Konzept nennt sie „Kartoffeldeckel“. Die Lebensmittel in Deutschland waren zwischen Februar 2022 und Februar 2023 um 21,8 Prozent teurer geworden. Supermärkte gehörten mit hohen Profiten zu den Krisengewinnern, sagte die Politikerin, „obwohl wir doch klar sagen müssen, dass sie eine Mitverantwortung für die angemessene Ernährung der Bevölkerung tragen“. Das „Charmante an der Flexibilität des Kartoffeldeckels“ sei, so Aydurmus, dass die Unternehmen „praktisch dazu gezwungen werden“, an ihren eigenen Profiten anzusetzen. Eine Mehrwertsteuersenkung würde schnell verpuffen, ein Preisdeckel für bestimmte Lebensmittel sei ebenfalls nachteilig. Wenn in einem reichen Land Menschen hungrig zu Bett gehen, funktioniere der Markt nicht, so die Linken-Politikerin.


Foto: Butterpreise im Supermarkt, über dts Nachrichtenagentur

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Kipping will Option für Rot-Grün-Rot in Berlin offenhalten

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Berlins Sozialsenatorin Katja Kipping (Linke) will die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, dass Rot-Grün-Rot in der Hauptstadt doch noch weitermachen kann. Auch wenn sie „Realistin“ sei und alles für eine „ordentliche Amtsübergabe“ vorbereite, sei noch nichts entschieden, sagte sie dem Internetportal des Senders ntv.

„Wenn die SPD-Basis Schwarz-Rot einen Korb gibt, stehen die Türen für sozial-ökologische Mehrheiten offen, dann könnte bis Pfingsten eine fortschrittliche Regierung stehen.“ Alle „fröhlichen Bilder“ könnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass es für die SPD schwierig werden dürfte, „große Aufgaben“ mit der CDU zu bewältigen, so Kipping. Bisher hätten sich nur die Spitzen der Parteien auf eine Koalition geeinigt und noch nicht deren Basis. „Ich habe die 135 Seiten des Koalitionsvertrages durchgearbeitet: Vieles ist sehr unverbindlich gehalten“, so die Linken-Politikerin. „Natürlich sind mit Blick auf die SPD-Basis schöne Signalworte drin, aber es dominiert die Unverbindlichkeit.“


Foto: Katja Kipping, über dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Gladbach gewinnt gegen Wolfsburg

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Mönchengladbach (dts Nachrichtenagentur) – Im ersten Sonntagsspiel des 27. Bundesliga-Spieltags hat Borussia Mönchengladbach 2:0 gegen den VfL Wolfsburg gewonnen. Im Duell der Tabellennachbarn hatten die Gladbacher zunächst Mühe im Spielaufbau.

Zum ersten Torjubel des Tages konnten in der Folge die Gäste in der zehnten Minute ansetzen – der vermeintliche Treffer von Omar Marmoush wurde aber nach Videobeweis wegen einer Abseitsstellung annulliert. Auch im Anschluss brauchten die Fohlen lange, um im Spiel anzukommen. Dementsprechend überraschend war das Führungstor durch Nathan N`Goumou in der 34. Minute. Kurz nach dem Seitenwechsel vergaben die Wolfsburger dann eine Riesenchance zum Ausgleich, als Mattias Svanberg auf einmal frei vor Gladbach-Keeper Jonas Omlin auftauchte, aber nicht vorbeikam.

In der 63. Minute legte dann Marcus Thuram für die Hausherren nach und sorgte so für die Vorentscheidung. Wolfsburg war nicht in der Lage, nochmal für Spannung zu sorgen. In der Tabelle ändert sich durch das Ergebnis nichts – Wolfsburg steht weiter auf Rang 9 direkt vor den Gladbachern. Für die Fohlen geht es am Samstag in Frankfurt weiter, die Wölfe sind am kommenden Sonntag gegen Leverkusen gefordert.


Foto: Joe Scally (Borussia Mönchengladbach), über dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Tabellenführer Darmstadt schlägt Paderborn

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Darmstadt (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 27. Spieltags der 2. Bundesliga hat der SV Darmstadt 98 mit 2:1 gegen den SC Paderborn gewonnen. Der Tabellenführer hatte am Ostersonntag bereits im ersten Durchgang leichte Spielvorteile, auch wenn Paderborn gut dagegenhielt.

In der 35. Minute konnten die Hausherren dank eines Treffers von Matthias Bader in Führung gehen, durch ein Elfmetertor von Florent Muslija in der 44. Minute gelang den Ostwestfalen aber noch vor der Pause der Ausgleich. Auch nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Partie lange recht ausgeglichen. Effektiver erwiesen sich aber die Lilien, die nach einem Abwehrfehler der Gäste in der 59. Minute wieder in Führung gehen konnten – Braydon Manu erzielte den Treffer. Eine erneute Antwort gelang den Paderbornern nicht.

Sie rutschen durch die Niederlage auf den sechsten Rang ab. Darmstadt befindet sich unterdessen mit sieben Punkten Vorsprung auf Platz 3 und elf Punkten Vorsprung auf Platz 4 weiter klar auf Aufstiegskurs. Für die Lilien geht es am kommenden Sonntag in Düsseldorf weiter, Paderborn ist schon am Samstag gegen Rostock gefordert. Die Ergebnisse der Parallelbegegnungen vom Sonntagnachmittag: SV Sandhausen – SpVgg Greuther Fürth 0:2, Hansa Rostock – Holstein Kiel 2:3, Jahn Regensburg – 1. FC Magdeburg 2:2, Arminia Bielefeld – Fortuna Düsseldorf 2:2.


Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

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Neue Zoll-Schießanlagen sollen eine Milliarde Euro kosten

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesfinanzministerium will für insgesamt elf neue Schießübungsstände des Zolls rund eine Milliarde Euro ausgeben. Das berichtet die „Bild am Sonntag“.

Demnach soll die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben die neuen Anlagen für 1,02 Milliarden Euro errichten und ab 2027 für 46,1 Millionen Euro pro Jahr an den Zoll vermieten. Der Zoll untersteht dem Bundesfinanzministerium und bekämpft unter anderem Schwarzarbeit und Geldwäsche – und da oft kriminelle Bandenstrukturen. Im vergangenen Jahr waren Zollbeamte in 425 Fällen (davon 42 im Zusammenhang mit Schusswaffen) konkret gefährdet, 32 Beamte wurden verletzt. Rund 14.000 der 40.000 Zollbeamten haben Dienstwaffen. Weil der Umgang mit der Waffe regelmäßig geübt werden muss, mietet der Zoll bundesweit derzeit 385 verschiedene Trainingsstätten und Schießanlagen an. Die Kosten betragen laut Bund der Steuerzahler 4,1 Millionen Euro pro Jahr. Der Steuerzahlerbund kritisierte in diesem Zusammenhang das Neubauprojekt: „Die Pläne des Bundesfinanzministeriums für die neuen Einsatztrainingszentren des Zolls laufen offenbar auf eine Goldrandlösung hinaus und wirken überdimensioniert“, sagte Vereinspräsident Reiner Holznagel der „Bild am Sonntag“. Er forderte eine Neuplanung: „Das Projekt muss den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit genügen. Deshalb sollte umgeplant und ein Mittelweg gefunden werden, der das Trainingswirrwarr der Zöllner beendet, die Steuerzahler aber nicht über Gebühr belastet.“ Das Bundesfinanzministerium verteidigte unterdessen die Investition. Im Oktober 2016 habe der Bundesrechnungshof das Ministerium aufgefordert, ein Schießanlagenkonzept für die Zollverwaltung aufzustellen. Ein Sprecher sagte der Zeitung: „Dieses Vorhaben der alten Bundesregierung hat Bundesfinanzminister Christian Lindner nach seinem Amtsantritt auf den Prüfstand gestellt. Aber auch nach kritischer Prüfung überwiegen die wirtschaftlichen Vorteile für die Steuerzahler.“

Das habe eine aktuelle Wirtschaftlichkeitsuntersuchung ergeben.


Foto: Zoll, über dts Nachrichtenagentur

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EKD-Vorsitzende sieht in KI Werkzeug zur Unterstützung Geistlicher

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, sieht in Künstlicher Intelligenz ein mögliches Werkzeug zur Unterstützung von Geistlichen. „Jede gute Idee, jeder kluge theologische Gedanke ist hilfreich“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben).

„Egal, woher sie kommen.“ Aber sie müssten „durchs eigene Herz gehen“, fügte Kurschus an. „Alles, was ein geistlicher Mensch von sich gibt, muss zuvor zu seiner eigenen Herzenssache werden.“ Nur dann werde es andere Menschen ansprechen und erreichen.

Künstliche Intelligenz könne echten Fortschritt bringen, sagte die Theologin den Funke-Zeitungen. „Überall, wo sie menschliches Handeln unterstützt und optimiert, ist sie sinnvoll.“ Schwierig werde es aber, sobald KI menschliches Handeln ersetzt, weil dann die „Seele“ fehle. „Künstliche Intelligenz kann nicht lieben, sie kann sich nicht einfühlen, kann kein Verständnis zeigen“, so Kurschus.

„Diese sogenannten `weichen Faktoren` sind aber für unser Leben entscheidend.“


Foto: Evangelische Kirche, über dts Nachrichtenagentur

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Kubicki kritisiert Mindestlohn-Äußerungen von Heil

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Vize Wolfgang Kubicki hat Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) für Äußerungen kritisiert, wonach er eine deutliche Steigerung des Mindestlohns erwartet. „Abgesehen davon, dass man diese prognostische Einschätzung durchaus so treffen kann, ist es aber unglücklich, wenn sich ein Bundesminister in dieser Frage öffentlich einschaltet“, sagte Kubicki den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Es kann nämlich der Eindruck entstehen, dass der eigentliche Zweck der Mindestlohnkommission, politische Forderungen aus dieser Debatte heraus zu halten, von der Bundesregierung unterlaufen wird.“ Heil hatte zuvor der „Bild am Sonntag“ gesagt, er erwarte zum nächsten Januar eine „deutliche Steigerung“ des Mindestlohns. „Denn wir haben nicht nur weiter eine hohe Inflation, sondern auch ordentliche Tariferhöhungen, die sich bei der anstehenden Erhöhung des Mindestlohns niederschlagen werden.“ Im Sommer werde die Mindestlohnkommission ihm einen Vorschlag machen.

Aktuell liegt der Mindestlohn in Deutschland bei 12 Euro pro Stunde.


Foto: Hubertus Heil, über dts Nachrichtenagentur

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Papst Franziskus spendet Segen "Urbi et Orbi"

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Rom (dts Nachrichtenagentur) – Papst Franziskus hat den Gläubigen zu Ostern den traditionellen Segen „Urbi et Orbi“ (Der Stadt und dem Erdkreis) gespendet. Die Formel wird nur zu feierlichen Anlässen verwendet, üblicherweise zu Weihnachten, Ostern und nach einer Papstwahl.

Sie gilt als wichtigster Segen der katholischen Kirche. Zu der traditionellen Ostermesse fanden sich am Sonntag wieder Zehntausende Gläubige auf dem Petersplatz in Rom ein. Geprägt ist das Osterfest auch in diesem Jahr von den Eindrücken des Krieges in der Ukraine. In der Messe zur Osternacht hatte Franziskus unter anderem „grassierende Ungerechtigkeit“ sowie die „eisigen Winde des Krieges“ in der Welt beklagt.

Er rief die Gläubigen unterdessen zu Zuversicht auf: Das „Osterereignis“ motiviere, „das Gefühl der Niederlage hinter uns zu lassen“, sagte er. In seiner Osterbotschaft am Sonntag sprach er einen Friedensappell aus. Dabei ging er sowohl auf den Ukraine-Krieg als auch auf andere Konflikte in der Welt ein – darunter die Krisenstaaten Syrien, Äthiopien oder auch Haiti. Die Gesundheit des Papstes stand in diesem Jahr zu Ostern besonders im Fokus.

Er war erst vor wenigen Tagen nach einer Bronchitis aus dem Krankenhaus entlassen worden.


Foto: Franziskus, über dts Nachrichtenagentur

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Best of Innovation

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insureNXT 2023

Die insureNXT 2023 präsentiert am 26. und 27. April in Köln die wichtigsten Entwicklungen in der Versicherungswirtschaft

Eine Vielzahl von innovativen Projekten, Geschäftsmodellen und Technologien zeigt die insureNXT 2023, die am 26. und 27. April in Köln stattfindet. Über 170 Top-Speaker sowie rund 170 Partner und Aussteller präsentieren sich auf der Kongressmesse für Innovation in der Versicherungswirtschaft. Im Fokus stehen die Bereiche Business Transformation, Customer Centricity, Digital Ecosystems sowie Digital Economy mit vielfältigen Beiträgen zu Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit, neue Kundenzielgruppen und moderne Vertriebsansätze in der physischen und digitalen Welt.

Neben dem hochkarätig besetzten Konferenzprogramm auf insgesamt drei Bühnen, erwarten die Besucher:innen viele namhafte Versicherer, eine große Bandbreite an Start-ups sowie spannende Side-Events und Masterclasses. Zusätzlich werden zum zweiten Mal die insureNXT Innovators Awards verliehen.

Nach der erfolgreichen physischen Premiere der insureNXT im vergangenen Jahr versammelt die Kongressmesse am 26. und 27. April erneut das „Who is Who” der Versicherungswirtschaft in Köln. 170 nationale sowie internationale Top-Speaker werden auf drei Bühnen Innovationen und wichtige aktuelle Entwicklungen der Branche vorstellen und diskutieren. Rund 170 Unternehmen und Partner beteiligen sich in diesem Jahr an Konferenz und Ausstellung.

Welche Bedeutung hat Nachhaltigkeit für die Branche? Wie werden Künstliche Intelligenz und digitale Ökosysteme die Versicherungswirtschaft beeinflussen? Und wie müssen sich die Versicherer verändern, um auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kund:innen zu reagieren? Das sind nur einige der Fragen, die im Congress-Centrum Nord der Koelnmesse diskutiert werden.

Eröffnet wird die Konferenzmesse mit einer Keynote von Dr. Norbert Rollinger. Der Vorstandsvorsitzende der R+V Versicherung und neue Präsident des Gesamtverbands der Versicherer (GDV) spricht am 26. April über „Business Transformation: Culture and Skill Transformation of the Insurance Industry”. Dabei steht vor allem die Rolle junger Unternehmen, von InsurTechs und Start-ups, für die Zukunftssicherung der Versicherungsbranche im Mittelpunkt.

Weitere Top-Speaker der Konferenz sind u.a. Dr. Sylvia Eichelberg (CEO Gothaer Krankenversicherung), Dr. Christian Kinder (Partner Bain & Company), Jonathan Larsen (CIO Ping An Group), Thomas Lüer (CMO HDI Deutschland), Carsten Maschmeyer (Geschäftsführer Maschmeyer Group), Jürgen Sprang (CEO Insurfox), Sabine VanderLinden (CEO Alchemy Crew) und Prof. Christiane Woopen (Universität Bonn).

Schwerpunkt Mobilität mit Baloise, Neodigital/HUK Coburg und Porsche/HDI

Konkrete Beispiele für Kooperationen zwischen klassischen Versicherern und InsurTechs bzw. eine Cross-Industry-Partnerschaft werden auf der insureNXT im Bereich Mobilität vorgestellt. So präsentiert die Baloise Deutschland ihre Ökosystemstrategie, in dem Mobilität eine wichtige Rolle spielt. Neodigital präsentiert am ersten Kongresstag ein neues Joint Venture mit der HUK Coburg, welches demonstriert, wie InsurTechs und etablierte Marktführer voll digitalisierte Versicherungsprodukte vordenken und leben.

Am zweiten Kongresstag erläutern HDI und Porsche erstmals ihren gemeinsamen, gerade gestarteten Telematik-Tarif, den sie auf Basis von konsequent gedachter Kundenzentrierung aus einer Hand bieten. Kooperationen sind auch in anderen Bereichen ein wichtiges Thema: So zeigt die Deutsche Bank in einem Best-Practice-Beispiel gemeinsam mit dem Handy- und Elektronikversicherer Friendsurance, wie Bankwesen und Versicherungen (Bancassurance) zusammenarbeiten können.

Customer Centricity, Influencer Marketing und Recruiting

Passend zum Fokusthema Customer Centricity widmet die insureNXT 2023 der GenZ besondere Aufmerksamkeit. Auf einem Panel treffen sich am 27. April auf der Center Stage Versicherer und Expert:innen für Influencer-Marketing: Stefan Schumacher von Territory Influence und die Finanz-Influencerin und Unternehmerin Hava Misimi (Femance Finanzen) diskutieren mit Udo Wilcsek (Vorstand Alte Leipziger Hallesche) und Andrea van Aubel, die neue Vorständin der IT-Experten von msg, über die Bedürfnisse und Anspräche der nächsten Generation von Kund:innen.

Das wichtige Branchenthema „Nachwuchs und Recruiting” ist ebenfalls prominent präsent: Strategien zur Implementierung von Employer Branding und New Work werden am ersten Messetag von Hays auf der Center Stage präsentiert und um in einem Roundtable diskutiert. Weitere Diskussionsrunden widmen sich der Nachhaltigkeit, wie beispielsweise das Panel „Sustainability – Climate Change and Social Impact” u.a. mit Thomas Lanfermann, Head of Digital Sales & Marketing bei Helvetia, und Prof. Alexander Braun, Direktor des Instituts für Versicherungswirtschaft an der Universität St. Gallen.

Ein sichtbares Mahnmal für nachhaltiges Verhalten wird direkt am Eingang Nord der Koelnmesse zu sehen sein. Der Elektronikversicherer Wertgarantie stellt den Wertgiganten auf, eine sechs Meter hohe, tonnenschwere Skulptur aus Elektroschrott des Aktionskünstlers HA Schult. Er steht symbolisch für die Menge an Elektroabfällen, die deutsche Haushalte in nur 72 Sekunden produzieren und soll ein klares Zeichen gegen die Wegwerfkultur der heutigen Konsumgesellschaft setzen. Hier werden mit Ansätzen wie „reparieren statt wegwerfen” Akzente für einen nachhaltigen Konsum bzw. eine Circular Economy gesetzt, zu der eben auch Versicherer einen Beitrag leisten können.

insureNXT Innovators Award und Insurance Innovation Challenge

Highlight der Messe ist die Insurance Innovation Challenge, ein Nachwuchswettbewerb für die Entwicklung neuer Versicherungslösungen von project cologne und InsurLab Germany e.V.. Studentische Gründerteams sollen konkrete Aufgabenstellungen lokaler Unternehmen kreativ lösen und erste Start-up-Ideen entwickeln. Der Kickoff für die Challenge findet am 27. April auf der Trendzone-Bühne der insureNXT statt.

Am Abend des ersten Kongresstages werden ab auf der Center Stage bereits zum zweiten Mal die insureNXT Innovator Awards in insgesamt fünf Kategorien, plus Publikumspreis, verliehen. Danach steigt die Aftershow-Party der insureNXT auf den Rheinterassen. Anmelden können sich Inhaber:innen eines Zwei-Tagestickets. Sind noch Kapazitäten frei, erhalten auch andere Interessent:innen Partytickets.

Weitere Informationen zur insureNXT unter www.insurenxt.com

Bild: Sebastian Pitzler, Geschäftsführer des InsurLab Germany

Quelle: Cocodibu/ insureNXT

Digitale Kapitalmarktkonferenz IIF

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IIF findet am 10. Mai 2023 statt

Das International Investment Forum (IIF) findet am 10.05.2023 zum 7. Mal statt – ein Themenschwerpunkt wird die Batterie-Technologie sein. Warum innovative Lösungs-Anbieter in diesem Bereich so wichtig sind und welche Unternehmen präsentieren.

Bis 2030 sollen innerhalb der Europäischen Union (EU) 32% des Energieverbrauchs aus regenerativen Quellen stammen, so will es das Gesetz. Die Ziele vieler Entscheider liegen sogar noch darüber. Die Realität sieht dagegen anders aus: 2021 stammten nur 21,8% des verbrauchten Stroms aus Sonne, Wind oder anderen regenerativen Quellen. Seit die EU im Juni 2022 das Maßnahmenpaket „REPowerEU“ beschloss, haben Stromspeicher auch in Europa höchste Priorität – schließlich gilt es, Strom dann nutzbar zu machen, wenn er auch wirklich benötigt wird.

„Die Energiewende erfordert insbesondere in einem Industrieland, wie Deutschland, innovative Lösungen. Sonne und Wind liefern Energie unzuverlässig. Um eine kontinuierliche Versorgung mit Strom zu gewährleisten, sind leistungsfähige Batterien notwendig“, erklärt Mario Hose, Geschäftsführer von Apaton Finance GmbH, einem der Co-Veranstalter des IIF und verweist auf verschiedene technologische Ansätze: „Der Markt für Batterietechnologie differenziert sich immer stärker aus, Faktoren wie Kapazität, Sicherheit oder auch Ladegeschwindigkeit unterscheiden sich und machen Batterien für unterschiedliche Verwendungszwecke attraktiv.“

Bei der 7. Ausgabe des IIF präsentiert mit der Altech Advanced Materials AG ein Unternehmen, das gleich zwei innovative Lösungen rund um Batterien im Angebot hat. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut entwickeln die Heidelberger eine Festkörper-Batterie, die sich als stationärer Stromspeicher eignet und deren Module mit 10kW- Kapazität flexibel gekoppelt werden können.

Statt Lithium kommt zudem Kochsalz zum Einsatz – Risiken bezüglich der Versorgungssicherheit mit Rohstoffen sieht man bei Altech Advanced Materials daher nicht. Zweites Standbein des Unternehmens ist die Beschichtung von Anoden in Batterien für E-Autos. Hier hat Altech ein Verfahren entwickelt, um Aluminiumoxid hauchdünn aufzutragen – ein Verfahren, das der Leistung und Haltbarkeit von Lithium-Ionen-Batterien in E-Autos sehr zuträglich sein soll. Aktuell treibt das Unternehmen den Bau einer Pilotanlage in Schwarze Pumpe, Sachsen, voran.

Zweites Unternehmen beim IIF, das rund um moderne Batterie-Technologie punkten kann, ist Almonty Industries. Das kanadische Unternehmen baut unter anderem in Portugal Wolfram ab. Das Metall, das in erster Linie für Glühdrähte bekannt ist, gewinnt zunehmend auch in Batterien für E-Autos an Bedeutung.

Dort kann es das umstrittene Kobalt ersetzen und dabei helfen, Ladezyklen zu verkürzen und Kapazitäten zu erweitern. Insbesondere in Südkorea ist der Einsatz von Wolfram für Batterien ein großes Thema. In Südkorea baut Almonty Industries gerade eine der größten Wolfram-Minen außerhalb Chinas und will die Batterie-Industrie mit nachhaltig geförderten Grundstoffen versorgen.

Dazu Manuel Hölzle, Vorstandsvorsitzender des Researchhauses GBC AG, das ebenfalls Co-Veranstalter des IIF ist: „Innovative Batterie-Technologie ist das Eine, die nötigen Grundstoffe aber zu sichern und Wertschöpfungsketten für die Industrie zu etablieren, das Andere. Die Mai-Ausgabe des IIF wird beide Herausforderungen beleuchten und Teilnehmern die Chance geben, Entscheidern aus der Branche Fragen zu stellen und Hintergründe zu erfahren. Nur wenn Anleger für die Herausforderungen der Zukunft sensibilisiert sind, gelingt es auch, Lösungsanbieter zu identifizieren, die Renditepotenziale eröffnen“, so Hölzle.

Das 7. IIF findet am 10. Mai 2023 statt. Die Teilnahme ist kostenfrei via Zoom und die Registrierung unter www.ii-forum.com möglich.

Bild: Lewis Black, CEO Almonty Industries Inc. (c) IIF

Quelle: Apaton Finance GmbH