Freitag, April 4, 2025
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2. Bundesliga: St. Pauli gewinnt in Heidenheim

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Heidenheim (dts Nachrichtenagentur) – Am 27. Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga hat St. Pauli in Heidenheim mit 1:0 gewonnen. Dabei hatten die Gastgeber eigentlich die ganze Zeit mehr Ballbesitz, waren vor dem gegnerischen Kasten allerdings harmlos.

St. Paulis Marcel Hartel besorgte in der 41. Minute letztlich den schon zu diesem Zeitpunkt verdienten Entscheidungstreffer. St. Pauli bleibt mit dem Sieg auf Rang vier, die Heidenheimer rutschen aber ab auf Platz drei ab – vier Punkte Abstand trennen die beiden Teams noch.


Foto: Fußball, über dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Leipzig gewinnt bei Hertha

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstagabendpartie des 27. Bundesliga-Spieltags hat RB Leipzig bei Hertha BSC mit 1:0 gewonnen und damit den Anschluss an das Führungstrio gehalten. Hertha war eigentlich nicht schlecht und verteidigte tapfer, generierte aber selbst viel zu wenig Möglichkeiten gegen abgezockte Leipziger, die wieder einmal ihr schnelles Umschaltspiel einsetzen.

Amadou Haïdara erzielte in der 40. Minute den Entscheidungstreffer in einer chaotischen Szene nach einem Eckball: Es dauerte Minuten, bis der Treffer schließlich gegeben wurde. In der Tabelle rückt Leipzig damit auf Rang vier, hinter den Bayern, Dortmund und Union – Hertha bleibt in der Abstiegszone auf Relegationsplatz 16, vor Schalke und Stuttgart.


Foto: Jonjoe Kenny (Hertha BSC) / Archiv, über dts Nachrichtenagentur

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Bildungsministerin will "Letzte Generation" nicht an Schulen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) fordert die Landesregierungen auf, gegen Rekrutierungsaktionen der „Letzten Generation“ an Schulen aktiv zu werden. „Die Länder müssen dem einen Riegel vorschieben“, sagte sie dem Tagesspiegel.

„Es ist richtig, wenn sich junge Menschen für Klimaschutz einsetzen. Sie dürfen aber nicht in der Schule für widerrechtliche Aktionen der sogenannten `Letzten Generation` rekrutiert werden. Bei den Aktivisten scheinen die letzten Hemmungen zu fallen“, sagte Stark-Watzinger. „Zudem wäre es ein wichtiges Signal, wenn sich Fridays und Teachers for Future distanzieren würden.“

Diese beiden Bündnisse gelten als vergleichsweise gemäßigt. Die „Welt am Sonntag“ hatte berichtet, die Gruppierung wolle gezielt an Schulen Jugendliche rekrutieren. In der Bundespolitik gibt es daran einhellige Kritik. Oliver Kaczmarek, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, sagte dem Tagesspiegel, die Schule habe politische Neutralität zu gewährleisten.

Thomas Jarzombek, bildungspolitischer Sprecher der Unionsfraktion, forderte, Schulen dürften „keine Akquisitionsstätte für Aktivisten“ werden. Ohnehin sei bedauerlicherweise durch die Aktionen der „Letzten Generation“ bei vielen Menschen die Stimmung in Sachen Klimaschutz gekippt. Ria Schröder, bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, sagte: „Mehrere Mitglieder der Letzten Generation haben ein fragwürdiges Demokratieverständnis offenbart und einige wurden bereits strafrechtlich verurteilt. Solche Leute eignen sich nicht als Vorbild für Schülerinnen und Schüler.“

Den Aktivisten dürfe in Schulen nicht „der rote Teppich ausgerollt“ werden.


Foto: Klimaprotest, über dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Samstag (08.04.2023)

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Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 2, 16, 26, 34, 40, 49, die Superzahl ist die 3. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 6393578. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 092432 gezogen.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. In Deutschland wird das populäre Zahlenlotto „6 aus 49“ seit 1955 gespielt.


Foto: Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur

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Linke fordert Baustopp für neue Regierungsgebäude

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Linke fordert einen vorübergehenden Stopp für geplante Neubauten des Bundes. „Wir brauchen ein Bau-Moratorium für weitere Bundesbauten“, sagte Gesine Lötzsch, haushaltspolitische Sprecherin der Linke-Fraktion, dem Nachrichtenportal T-Online.

„Es fehlt ein Personalkonzept. Die Bundesregierung stellt immer mehr Personal ein. Das geht so nicht weiter. Wir brauchen einen Personaldeckel.“ Lötzsch kritisierte zudem, dass noch immer kein Digitalisierungskonzept der Ampelregierung vorliege. Schon jetzt aber arbeite ein großer Teil der Beamten im Homeoffice. „Diese Entwicklung muss zu einer Reduzierung der Bürofläche führen.“ Auch der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Christian Haase, sieht dringenden Handlungsbedarf. „Der Bundeshaushalt befindet sich in einer strukturellen Schieflage“, so Haase. Der Präsident des Bundesrechnungshofes spreche von einem drohenden Kontrollverlust. „In dieser Lage müssen alle Ausgabepositionen im Bundeshaushalt, natürlich auch Bauprojekte, hinterfragt werden.“ Die Kompetenzen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) seien für eine bessere Steuerung gestärkt worden.

„Es ist jetzt ihre Aufgabe, im Rahmen einer Bestandsanalyse alle Bauprojekte des Bundes auf ihre Notwendigkeit und Disponibilität zu hinterfragen“, so Haase weiter. „Wo verantwortbar darf auch ein Baustopp kein Tabu sein.“ Nach Recherchen von T-Online sind momentan Großbauprojekte für mindestens 2,1 Milliarden Euro in Planung. Darunter: der Erweiterungsbau des Kanzleramts für rund 800 Millionen Euro, ein Anbau für das Finanzministerium für 600 bis 800 Millionen Euro, ein Bürogebäude für das Bundespräsidialamt für mindestens 113 Millionen Euro und ein Erweiterungsbau des Bundesumweltministeriums für rund 240 Millionen Euro.


Foto: Finanzministerium, über dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Freiburg verliert knapp gegen die Bayern

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Freiburg (dts Nachrichtenagentur) – Am 27. Spieltag in der Fußball-Bundesliga hat der FC Bayern München nur mit Mühe beim SC Freiburg mit 1:0 gewonnen. Der Sport-Club begann mit der exakt gleichen Aufstellung wie im Pokalspiel gegen die Münchner, das mit einem Ausscheiden des Rekordmeisters zu Ende gegangen war – für Bayerns neuen Cheftrainer Thomas Tuchel die erste empfindliche Niederlage nach seiner Amtsübernahme vor zwei Wochen.

Tuchel wechselte im Vergleich zum Dienstag auf vier Positionen und richtete seine Mannschaft offensiver aus. Die Münchner ließen den Ball gegen tiefstehende Freiburger zirkulieren, schafften es aber nur selten, gefährliche Spielsituationen zu entwickeln. Sadio Mané gelang in der 19. Minute fast der Führungstreffer, der Ball ging jedoch knapp am Pfosten vorbei. Bitter wurde es hingegen für die Breisgauer: Bereits in der 36. Minute ging es für Manuel Gulde nicht weiter, für ihn kam Philipp Lienhart.

Ohne Tore ging es in die Halbzeitpause. Kurz nach dem Wiederanpfiff bestätigte Münchens Matthijs de Ligt seine Topform der vergangenen Wochen und traf sehenswert (51. Minute) zur Führung für die Bayern. Die Breisgauer spielten daraufhin mit deutlich mehr Druck, konnten den Ausgleich aber nicht mehr erzielen. Im Parallelspiel trafen Borussia Dortmund und Union Berlin aufeinander, die direkten Verfolger der Tabellenführer aus München – und gingen mit einem 2:1-Sieg des BVB auseinander.

Union hat wieder einmal die erste Halbzeit verschlafen, im zweiten Durchgang war es ein hartes Ringen. Die weiteren Ergebnisse vom Samstagnachmittag: Bayer Leverkusen gegen Eintracht Frankfurt 3:1, Mainz 05 gegen Werder Bremen 2:2, FC Augsburg gegen 1. FC Köln 1:3.


Foto: Yann Sommer (FC Bayern), über dts Nachrichtenagentur

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Bundeswehr will eigene Standorte besser vor Drohnen schützen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundeswehr will mehr in Anti-Drohnen-Technik investieren, womöglich auch, um eigene Standorte besser gegen Spionageversuche schützen zu können. Das schreibt der „Tagesspiegel“ unter Berufung auf informierte Kreise.

In den vergangenen Monaten seien Flüge verdächtiger Drohnen über deutschen Kasernen beobachtet worden. Im niedersächsischen Munster hat es nach Tagesspiegel-Informationen mindestens einen Vorfall gegeben, der als „Spionageversuch“ gewertet werden könnte. Am Bundeswehrstandort Munster werden ukrainische Soldaten an den Panzern „Marder“ sowie „Leopard“ ausgebildet. Bereits im Sommer vergangenen Jahres seien dem „Spiegel“ zufolge an den Standorten Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz und Grafenwöhr in Bayern, wo ebenfalls Ukrainer trainiert wurden, verdächtige Fluggeräte beobachtet worden. Ob Agenten russischer Nachrichtendienste die Drohnen steuerten, kommentierte das Bundesverteidigungsministerium nicht, so der „Tagesspiegel“. Über „etwaige sicherheitsrelevante Vorfälle“ äußere man sich nicht, sagte ein Sprecher gegenüber der Zeitung.


Foto: Bundeswehr-Kaserne, über dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Hamburg gewinnt Nordderby gegen Hannover 96

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Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Am 27. Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga hat der HSV gegen Hannover 96 mit 6:1 gewonnen. Gleich zu Beginn der Partie kassierten die Hausherren zwei Gelbe Karten: Jonas David (3.) und László Benes (11.).

Der erste Treffer im Nordderby gelang dem Hamburger Sonny Kittel (34. Minute) nach einer Vorlage von Robert Glatzel. Wenig später landete ein Abschlag von Hannovers Keeper Ron-Robert Zieler bei den Hamburgern, diese schalteten schnell und bestraften den Aussetzer des 96-Schlussmannes: Benes hebt den Ball ins Tor (41. Minute). Hannovers Verunsicherung in der Defensive blieb spürbar. Der HSV hingegen fühlte sich zunehmend wohl im eigenen Stadion, mit einer verdienten Führung ging es in die Pause.

Gleich mit dem ersten richtigen Angriff nach dem Wiederanpfiff gelang Hannover jedoch der sehenswerte Anschlusstreffer durch Derrick Köhn (52. Minute). Kurz darauf verwandelt Hamburgs Benes einen Strafstoß (61. Minute), nachdem Moritz Heyer vor dem Tor zu Fall gebracht worden war. Die Rothosen drehten sogar noch weiter auf und Stürmer Glatzel traf per Kopf (65. Minute). Der HSV war kaum zu bremsen, Ransford Königsdörffer staubte ab (76. Minute), nachdem Zieler zuvor stark pariert hatte.

Das Spiel geriet immer mehr zu einem Schützenfest: Ludovit Reis trifft (87. Minute) im Nachschuss. Außerdem spielten am Samstagmittag 1. FC Nürnberg gegen Karlsruhe SC 1:1 und Eintracht Braunschweig gegen 1. FC Kaiserslautern 1:0.


Foto: HSV-Fans, über dts Nachrichtenagentur

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Lindner sieht Scholz durch Untersuchungsausschuss nicht gefährdet

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) sieht keine Gefahr für Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) durch den von der Union angekündigten Untersuchungsausschuss im Fall der Hamburger Warburg-Bank. „Ich gehe davon aus, dass man das damalige Handeln von Olaf Scholz nicht beanstanden kann“, sagte Lindner der „Rheinischen Post“.

Die CDU/CSU-Fraktion will einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss im Bundestag beantragen, um unter anderem die Glaubwürdigkeit von Aussagen des früheren Hamburger Bürgermeisters Scholz zu prüfen. In der Hamburger Bürgerschaft gibt es bereits einen Untersuchungsausschuss zum Thema. Scholz wurde dort bereits mehrfach befragt. Der Untersuchungsausschuss beleuchtet Hintergründe im Umgang der Hamburger Finanzbehörde mit den Steuerforderungen aus Cum-ex-Geschäften der Privatbank im Allgemeinen und der Rolle von Scholz im Besonderen. Der SPD-Politiker war zu der fraglichen Zeit Regierungschef in Hamburg.


Foto: Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur

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Regenerative Kraftstoffe: Bundesweites Plattformprojekt soll Produktion größerer Mengen von reFuels beschleunigen

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Synthetische Kraftstoffe aus erneuerbaren Energien, sogenannte reFuels, versprechen eine bis zu 90-prozentige CO2-Reduktion gegenüber herkömmlichen Treibstoffen.

Sie können in großen Mengen hergestellt und schon heute in fast allen Fahrzeugen eingesetzt werden. Das haben Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in großangelegten Projekten wie dem vom Land Baden-Württemberg geförderten Projekt „reFuels – Kraftstoffe neu denken“ bewiesen. Die neue Plattform InnoFuels soll jetzt die vielen nationalen und europäischen Forschungsvorhaben zur Weiterentwicklung, Produktion und Anwendung von Power-to-Liquid- und Biokraftstoffen vernetzen, Synergien aufzeigen und so dabei helfen, insbesondere die Produktion größerer Mengen strombasierter Flüssigkraftstoffe zu beschleunigen.

„Um die nationalen und internationalen Klimaschutzziele zu erreichen, werden auch reFuels für bestimmte Anwendungsgebiete benötigt“, sagt Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann. „Insbesondere für den Luft- und Schiffsverkehr werden auch in Zukunft flüssige Kraftstoffe benötigt werden – im Unterschied zum Beispiel zum Pkw, der effizienter batterieelektrisch angetrieben werden kann.“ Außerdem könnten reFuels die Resilienz der Mobilität auch in Katastrophenfällen sichern helfen, ist der Minister überzeugt.

Deshalb unterstütze das Land Baden-Württemberg im Begleitkreis und in den Innovationsschwerpunkten zusammen mit den Partnern aus dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen die Plattform InnoFuels als Verbund aus Industrie, Anwendung und Forschung.

Die aus erneuerbaren Quellen hergestellten synthetischen reFuels gelten als ein Hoffnungsträger im Kampf gegen den Klimawandel: „Für das Erreichen der Klimaschutzziele bieten reFuels eine gleichermaßen klimafreundliche und wirtschaftliche Lösung“, so der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. „Am KIT forschen wir an den unterschiedlichsten Ansätzen, um den Ausstoß von CO2 im Verkehrssektor zu reduzieren und die Mobilität der Zukunft insgesamt nachhaltig zu gestalten.

Entscheidend für den Erfolg wird sein, für die unterschiedlichen Anforderungen die jeweils optimale Lösung zu finden. Dafür sind am KIT die Forschungsaktivitäten gerade in den Feldern Energie, Mobilität und Information aufs engste miteinander verknüpft.“

„reFuels versprechen nicht nur eine bis zu 90-prozentige CO2-Reduktion gegenüber herkömmlichen Treibstoffen, sie erlauben auch die weitere Nutzung der bestehenden Fahrzeugflotten mit Verbrennungsmotor – und der gesamten Tank-Infrastruktur von der Herstellung über den Transport bis zum Vertrieb“, sagt Professor Thomas Hirth, Vizepräsident Transfer und Internationales des KIT.

„Dass reFuels sowohl bei alten und heutigen Autos als auch bei Nutzfahrzeugen oder Lokomotiven funktionieren, haben wir schon gezeigt“, sagt Dr. Olaf Toedter vom Institut für Kolbenmaschinen des KIT, der InnoFuels koordiniert. „Auch konnten wir tonnenweise reFuels herstellen, die in den bestehenden Kraftstoffnormen für Otto- und Dieselkraftstoffe liegen. Jetzt wollen wir mit der Plattform InnoFuels alle verfügbaren Informationen zu reFuels bündeln, in Teams mit Fachleuten aus Wissenschaft, Industrie und Politik gemeinsam Gesamtlösungen erarbeiten und Leitfäden sowie Forschungs- und Handlungsempfehlungen aufbereiten.“

Rahmenbedingungen für die Produktion großer Mengen strombasierter Kraftstoffe und fortschrittlicher Biokraftstoffe setzen

Bislang werden strombasierte Kraftstoffe vorwiegend im Forschungsmaßstab produziert. Wenn es künftig steigende Beimischungsquoten dieser Kraftstoffe geben soll und genügend reFuels für den Luft- und Schiffsverkehr zur Verfügung stehen sollen, müssen viel größere Mengen auf industrieller Ebene produziert werden. Neben technischen Fragen sollen innerhalb der Plattform InnoFuels deshalb insbesondere auch die optimale Gestaltung von Regeln und ökonomischen Rahmenbedingungen für die flächendeckende Massenproduktion von reFuels erörtert werden. Denn für einen schnellen Markthochlauf bräuchten mögliche Produzenten Klarheit und langfristige Sicherheit, ob erneuerbare strombasierte Kraftstoffe auf die Treibhausgasminderungsquoten zum Erreichen der Klimaschutzziele der Europäischen Union angerechnet würden, sagt Toedter.

Das Projekt InnoFuels ist auf 3,5 Jahre angelegt. Das Bundesverkehrsministerium fördert es mit rund 5,2 Millionen Euro.

Am Projekt InnoFuels beteiligte Partner

Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit dem Institut für Kolbenmaschinen und dem Institut für Katalyseforschung und -technologie; Mineralölraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG (MiRO); Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW);
e-Mobil BW Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive Baden-Württemberg; Infraserv GmbH & Co. Höchst KG; Institut für Verbrennungstechnik der Luft- und Raumfahrt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt; CENA, Hessen Trade & Invest GmbH; Deutsche Lufthansa AG; Universität Rostock, Lehrstuhl für Kolbenmaschinen und Verbrennungsmotoren; Rolls-Royce Solutions GmbH (RRS); Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG; Volkswagen AG; DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH; International PtX Hub Berlin; Hochschule RheinMain; Frontier Economics Limited.

Im Begleitkreis, der eine koordinierende Funktion einnimmt, sind neben dem Verbund-Antragsteller das Baden-Württembergische Ministerium für Verkehr, das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, das Kompetenzzentrum Klima- und Lärmschutz im Luftverkehr Hessen (CENA), das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) sowie als Industrievertreter die Mineralölraffinerie Oberrhein und der Industriepark Hoechst sowie das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) vertreten. Es ist vorgesehen, im Verlauf der Antragsphase weitere Mitglieder hinzuzunehmen, zum Beispiel weitere Bundesländer.

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen.

Seine 22 300 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

Bild:Dass reFuels sich in fast allen Fahrzeugen einsetzen lassen, haben das KIT und seine Partner bereits in Projekten gezeigt. (Foto: Markus Breig und Amadeus Bramsiepe, KIT)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Strategie und Stab (STS)