Freitag, April 4, 2025
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WHO plant Polio-Impfkampagne in Gaza

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Genf (dts Nachrichtenagentur) – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird eine Polio-Impfkampagne in Gaza durchführen.

Richard Peeperkorn, WHO-Vertreter im Büro für das Westjordanland und den Gazastreifen, teilte am Donnerstagabend unter Berufung auf eine Zusage der für Palästinenser zuständige israelische Behörde Cogat mit, dass Israel dafür Feuerpausen zugestimmt habe. US-Medien beriefen sich zudem auf eine Bestätigung durch hohe Beamte des US-Außenministeriums. Das Büro des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu erklärte hingegen, man habe Kampfpausen nicht zugestimmt. In einer Stellungnahme ist stattdessen von einer „Zuweisung bestimmter Orte im Gazastreifen“ die Rede.

Die Impfkampagne soll der WHO zufolge in zwei Runden innerhalb von jeweils drei Tagen durchgeführt werden. Die erste Runde soll am 1. September beginnen. Insgesamt sollen 640.000 Kinder unter zehn Jahren die Impfung erhalten.


Foto: Gazastreifen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Habeck begrüßt Rückgang der Inflation

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat den Rückgang der Inflation begrüßt. „Die Inflationsrate sinkt weiter, erstmals liegt sie im August wieder unter 2 Prozent“, sagte Habeck am Donnerstag. „Vor allem die Preise für Energie, also Strom, Gas und Sprit sind zuletzt deutlich gesunken.“

Die Entwicklung sei besser, als viele Experten erwartet hatten, und eine gute und erleichternde Nachricht für alle Verbraucher. „Dies stärkt die reale Kaufkraft und die Einkommen der privaten Haushalte, gerade auch von Geringverdienern“, so der Wirtschaftsminister.

Der jährliche Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat sich im August 2024 wieder deutlich abgeschwächt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wir die Inflationsrate voraussichtlich 1,9 Prozent betragen. Im Juli hatte die Teuerung noch bei 2,3 Prozent gelegen. Damit liegt die Inflationsrate in Deutschland erstmals seit April 2021 der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB). Im gesamten Euroraum lag die Inflationsrate im Juli dieses Jahres noch bei 2,6 Prozent.

Die deutlich aussagekräftigere Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, ist voraussichtlich von 2,9 Prozent im Juli auf 2,8 Prozent gesunken. Gegenüber dem Vormonat steigen die Verbraucherpreise im achten Monat des Jahres voraussichtlich um 0,3 Prozent.

Die Energiepreise waren auch im August niedriger als im Vorjahresmonat (-5,1 Prozent). Der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln lag bei 1,5 Prozent. Die Preise für Dienstleistungen stiegen mit einem Plus von 3,9 Prozent gegenüber August 2023 deutlich stärker.

Im zweiten Quartal sind die Reallöhne um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, die Nominallöhne sogar um 5,4 Prozent. Die Nominallöhne von Geringverdienenden nahmen prozentual am stärksten zu.


Foto: Robert Habeck (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bundesregierung legt restriktives Asyl- und Sicherheitspaket vor

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Terror-Angriff von Solingen hat sich die Bundesregierung auf ein Maßnahmenpaket geeinigt. Vorgesehen ist der Einsatz von sogenannten „Tasern“ sowie von Gesichtserkennungs- und Polizeisoftware. Das Waffenrecht soll verschärft und durch „verdachtsunabhängige“ Kontrollen durchgesetzt werden. Flüchtlingen, die nicht aus der Ukraine stammen, soll bei einem Besuch von Angehörigen im Ursprungsland ohne triftigen Grund der Schutzstatus entzogen werden. Wenn Flüchtlinge bereits in einem anderen EU-Staat Leistungen erhalten können, soll in Deutschland der Bezug gestoppt werden

„Ich bin froh, dass es uns gelungen ist, uns in der Bundesregierung auf weitreichende Maßnahmen zu verständigen“, sagte Innenministerin Nancy Faeser (SPD). Es gehe nicht nur um den Migrationsbereich, sondern auch um die Bereiche der Waffenrechtsverschärfung und die Befugnisse der Sicherheitsbehörden.

Die Polizei soll in Zukunft auch Gesichtserkennungssoftware einsetzen können. „Ermittlungsbehörden bekommen künftig die Befugnis zum biometrischen Abgleich von Internetdaten, der sogenannten Gesichtserkennung mit öffentlich zugänglichen Quellen, also im Internet, in den sozialen Medien“, so Faeser. Das Bundeskriminalamt (BKA) soll zur Analyse polizeilicher Daten auch sogenannte „Künstliche Intelligenz“ einsetzen können. Die SPD-Politikerin erhofft sich davon, gesuchte Personen schneller identifizieren zu können. Unter Datenschützern sind beide Technologien umstritten, weil sie fehleranfällig sind und zu Diskriminierung führen können. Das Bundesverfassungsgericht hatte den Einsatz von Polizeisoftware zuletzt eingeschränkt.

Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) ergänzte, dass der Bundespolizei sogenannte „Taser“ zur Verfügung gestellt werden sollen, damit sie sich im Konfliktfall gegen Täter, insbesondere in großen Menschenmengen, durchsetzen können. Diese Elektroimpulsgeräte können bei Personen mit schwachen Herzen tödlich sein.

Darüber hinaus soll das Waffenrecht verschärft werden. „Messer haben auf Volksfesten, Sportveranstaltungen oder ähnlichen öffentlichen Veranstaltungen nichts zu suchen. Deshalb wird es hier ein Messerverbot geben“, sagte die Innenministerin. Ausnahmen sollen etwa im beruflichen Kontext möglich sein. „Wir werden ein generelles Umgangsverbot für Springmesser einführen und darüber hinaus mit Regelungsbeispielen klarstellen, wann ein individuelles Waffenverbot gelten sollen.“

Die Bundesländer sollen an kriminalitätsbelasteten Orten, wie etwa Bahnhöfen, komplette Messerverbote einführen können. Die Bundespolizei soll künftig die Möglichkeit für verdachtsunabhängige stichprobenartige Kontrollen erhalten. Solche Kontrollen stehen in der Kritik, weil sie schikanierendes „Racial Profiling“ auf Basis von Stereotypen zur Folge haben können.

„Künftig werden auch die Bundespolizei, das Bundeskriminalamt und das Zollkriminalamt abgefragt, wenn jemand eine waffenrechtliche Erlaubnis beantragt oder die Zuverlässigkeit eines Antragstellers geprüft wird“, sagte die SPD-Politikerin. Bislang hatte sich die FDP gegen schärfere Waffengesetze gestellt.

Faeser zählte als Maßnahmen gegen Islamismus mehr Befugnisse für den Verfassungsschutz bei Finanzermittlungen, eine „Task Force“ aus Wissenschaft und Praxis, sowie Präventionsprojekte auf.

Mit mehreren Regelungen soll das Asylrecht verschärft werden. „Wir werden auch beim Aufenthaltsrecht und bei Rückführungen weitere Maßnahmen treffen“, erklärte die Innenministerin. „Wir werden ein besonders schwerwiegendes Ausweisungsinteresse definieren bei Straftaten, die mit einem Messer begangen werden und zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem halben Jahr führen.“ Ein besonders schwerwiegendes Ausweisungsinteresse soll Buschmann zufolge auch im Jugendstrafrecht für Angriffe mit Messern geschaffen werden. Auch Reisen in das Heimatland sollen begrenzt werden. „Wer ohne zwingenden Grund, wie zum Beispiel eine Beerdigung naher Angehöriger, in sein Heimatland zurückreist, dem soll der Status als Flüchtling oder subsidiär Schutzberechtigter aberkannt werden“, kündigte Faeser an. Eine Arbeitsgruppe mit den Ländern soll Hürden für Dublin-Abschiebungen beseitigen.

Justizminister Buschmann kritisierte insbesondere, dass eine hohe Zahl an Abschiebungen scheitere, weil die Abschiebepflichtigen nicht angetroffen werden können. „Das muss aufhören. Und darauf haben wir uns verständigt und deshalb haben wir eine ganze Reihe von Maßnahmen ergriffen, um im Bereich der Migrationspolitik gewissermaßen einen `Realismuseinzug` erhalten, der dafür sorgt, dass wir nicht nur bestehende Gesetze umsetzen, sondern dass wir auch erweiterte Möglichkeiten haben, das schneller und effektiver zu tun“, sagte der FDP-Politiker.

Die Ausschlussgründe für Asyl sollen erweitert werden. „Wer Menschen angreift wegen ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung wegen ihres jüdischen Glaubens oder auch sonstigen menschenverachtenden Beweggründen, sprich wer islamistisch, dschihadistisch oder sonst wie extremistisch motiviert ist, kann in Deutschland kein Asyl bekommen oder als Flüchtling anerkannt werden“, sagte Buschmann. „Und deshalb werden wir die Ausschlussgründe für die Asylberechtigung und die Flüchtlingseigenschaft ausweiten.“

Anja Hajduk (Grüne), Staatssekretärin im von Minister Robert Habeck (Grüne) geführten Bundeswirtschaftsministerium, kündigte eine Streichung von Leistungen für bestimmte Flüchtlinge an. „Wir finden es richtig, wenn Flüchtlinge, die bereits in einem anderen EU-Mitgliedsstaat registriert wurden, dass sie dort dann auch ihr Asylverfahren betreiben müssen“, sagte sie. „Wenn es dann so ist, dass sowieso schon geklärt ist, dass durch ein Übernahmeersuchen auch gesichert ist, dass dort dann für die Finanzierung eine Zuständigkeit von einem benachbarten europäischen Staat für eine Person gewährleistet ist, dann ist es auch folgerichtig, dass der Leistungsanspruch, der hier bei uns möglicherweise begonnen hat zu greifen, beendet wird. Darauf haben wir uns auch gemeinsam verständigt.“


Foto: Waffenverbotszone (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Grüne für Islamismus-Prävention bei Asylbewerbern

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundestagsabgeordnete und Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor (Grüne) hat nach dem Terroranschlag von Solingen verpflichtende Kurse zur Islamismus-Prävention für Asylbewerber gefordert. „Dort könnte ein anderes Islam-Verständnis und die Gefahr von extremistischer Ideologie thematisiert werden“, sagte die Grünen-Politikerin der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). Die Behörden könnten so sehr schnell ein Gefühl dafür bekommen, wer gefährdet sein könnte.

Besonders männliche Asylbewerber aus Kriegsgebieten gelten als anfällig für eine islamistische Radikalisierung. Das liege auch daran, dass die Verfahren in Deutschland so lange dauern. „Wer einen Asylantrag stellt, ist in jedem Land der Welt zunächst einmal eins: sehr einsam“, sagte Kaddor. „Das nutzen Islamisten aus“.

Lamya Kaddor sitzt seit 2021 im Deutschen Bundestag. Sie ist Sprecherin ihrer Fraktion für Innen- und Religionspolitik. Vor ihrer politischen Karriere arbeitete Kaddor als Wissenschaftlerin sowie als Islam-Lehrerin in Dinslaken und Duisburg. Fünf ihrer ehemaligen Schüler haben sich der salafistischen Gruppe „Lohberger Brigade“ angeschlossen und sind nach Syrien ausgereist, um sich dort dem Islamischen Staat anzuschließen. Kaddor hatte sich darüber bestürzt gezeigt.


Foto: Lamya Kaddor (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Mutmaßlicher Nord-Stream-Saboteur reiste durch Deutschland

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Einer der mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteure hätte womöglich in Deutschland festgenommen worden können. Er soll nach den Anschlägen auf die Ostsee-Pipelines im Herbst 2022 wiederholt nach Deutschland eingereist sein, berichten der „Spiegel“, das ZDF und der dänische Rundfunk DR. Dies geschah demnach auch zu einem Zeitpunkt, als die Bundesanwaltschaft ihn bereits als Beschuldigten in ihrem Ermittlungsverfahren wegen verfassungsfeindlicher Sabotage führte.

Dem Bericht zufolge fuhr der mutmaßliche Saboteur Ende Mai und nur wenige Tage, ehe ein Haftbefehl gegen ihn erging, letztmalig durch Deutschland. Auf der Rückreise aus Dänemark zu seinem Wohnsitz in Polen soll er dabei auch eine Verwandte seiner Frau in Berlin besucht haben, berichten die Medien unter Berufung auf Reisedaten und eine in Berlin lebende Ukrainerin.

Eine weitere Reise nach Dänemark soll seine Ehefrau offenbar nur eine Woche, nachdem am 21. Juni ein europäischer Haftbefehl gegen ihn nach Polen übermittelt worden war, storniert haben. Kurz darauf habe sich der mutmaßliche Saboteur in die Ukraine abgesetzt, hieß es. Der Beschuldigte ließ eine Anfrage zu den Vorgängen unbeantwortet.

Der Fall ist inzwischen zu einem Politikum geworden. Eigentlich hätten polnische Behörden den europäischen Haftbefehl gegen ihn sofort vollstrecken müssen. Stattdessen sollen hochrangige polnische Politiker ihren deutschen Kollegen am Rande der deutsch-polnischen Regierungskonsultationen Anfang Juli mitgeteilt haben, dass man die Festnahme nicht vornehmen werde, berichtet der „Spiegel“. Inzwischen geht man demnach in Sicherheitskreisen davon aus, dass der Beschuldigte vor einer drohenden Festnahme gewarnt worden sein könnte. Dahinter sollen polnische Stellen stecken, hieß es weiter.

Der mutmaßliche Saboteur soll die Grenze zwischen Polen und der Ukraine am 6. Juli in einem Fahrzeug mit diplomatischen Kennzeichen überquert haben, so der Bericht. Der Wagen soll danach der ukrainischen Botschaft in Warschau zuzuordnen sein.

Ein Sabotage-Kommando hatte im September 2022 die in der Ostsee verlaufenden Nord-Stream-Pipelines gesprengt und dabei drei der vier Röhren zerstört. Die Ermittler von Bundesanwaltschaft, Bundeskriminalamt und Bundespolizei gehen davon aus, dass Ukrainer hinter der Attacke stecken.


Foto: Hinweisschild Nord Stream 2 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Inflationsrate im August bei 1,9 Prozent

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Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Inflationsrate in Deutschland liegt im August 2024 voraussichtlich bei 1,9 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag in Wiesbaden mit.

Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Details.

Foto/Quelle: dts

Wachstumsmotor KI

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Verena Gründel, Brand & Communications Director, DMEXCO © Stephan Sahm

Wird Künstliche Intelligenz die deutsche Wirtschaft beflügeln, oder wird diese angesichts der rasanten technologischen KI-Entwicklung an Boden verlieren? Deutschlands Wirtschaftselite, so zeigt eine aktuelle, repräsentative Umfrage der DMEXCO, ist vorsichtig optimistisch: Nahezu jede zweite Führungskraft (46,5 %) sagt, dank KI werde die Wirtschaftsleistung hierzulande in den kommenden Jahren steigen – 17 Prozent glauben sogar, sie werde „eindeutig zunehmen”. Die Skeptiker:innen sind in der Unterzahl: Nur 14,5 Prozent der insgesamt 2.000 befragten Entscheidungstragenden gehen von negativen Vorzeichen aus. Rund jede:r Vierte (23,8 %) sieht keinen direkten Einfluss von KI auf das Wirtschaftswachstum (s. Chart 1).

Bemerkenswert: Vom Staat erwartet ein Großteil der Entscheiderinnen und Entscheider wesentliche Impulse (s. Chart 2). Die Förderung von Partnerschaften zwischen Forschung & Wirtschaft (34,1 %) sowie der Abbau bestehender Regulierungen (27,3 %) stehen dabei an erster Stelle. Weitere befürwortete Maßnahmen sind staatliche Investitionen in KI-Forschung (21,1 %), Steuererleichterungen für KI-Investitionen (14,6 %) oder gar Steuererhöhungen für ausländische KI-Firmen (9,2 %). Eine Minderheit (30,8 %) sieht jedoch keine dieser Maßnahmen als erfolgversprechend an.

„Deutschland ist im Bereich KI-Forschung hervorragend aufgestellt. Mindestens genauso wichtig ist es, die Erkenntnisse in der Wirtschaft zu nutzen und darauf aufbauend erfolgreiche Geschäftsmodelle zu entwickeln. Nur mit starken Partnerschaften zwischen Forschung und Wirtschaft können wir KI zum Wachstumsmotor Deutschlands machen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass das hierzulande erlangte KI-Know-how die wirtschaftliche Entwicklung voranbringt”, sagt Verena Gründel, Brand & Communications Director bei der DMEXCO. „Mit der diesjährigen DMEXCO unter dem Motto ‘Prompting the Future’ möchten wir die Brücke zwischen KI-Entwicklung und zukunftsweisender Anwendung schaffen.”

„Deutschland hat alle Möglichkeiten, die dritte Welle der Digitalisierung mitzugestalten. Dies zeigt auch die Einschätzung der Führungskräfte mit Blick auf die Wirtschaftsleistung. Dafür benötigen unsere Unternehmen Rechtssicherheit. Das digitale Wimmelbild müssen wir sinnvoll auflösen. Dabei ist die Politik gefordert, neben dem notwendigen Bürokratieabbau auch die Harmonisierung der wichtigsten Gesetze voranzutreiben. Das Ziel muss eine wettbewerbsfähige Wirtschaft sein, die mit und durch Technologie die Zukunft dieses Landes und darüber hinaus gestaltet“, unterstreicht Dirk Freytag, Präsident des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.

Jede dritte junge Führungskraft befürwortet KI-Regulierungsabbau

Wie stark wird Künstliche Intelligenz die deutsche Wirtschaftsleistung ankurbeln und welche Rolle sollte der Staat hierbei einnehmen? Die Antwort auf diese Frage hängt vom Alter ab. Die grundsätzliche Tendenz zeigt: Je älter die Führungskräfte, desto optimistischer ihr Ausblick (s. Chart 3). So sind etwa 52,6 Prozent der Entscheiderinnen und Entscheider in der Altersgruppe 40 bis 49 Jahre davon überzeugt, dass KI das Wirtschaftswachstum beflügelt, bei den High Potentials (18 bis 29 Jahre) sind es nur 43,7 Prozent.

Noch eklatanter: Bei den Youngstern (unter 29 Jahren) geht etwa jeder Dritte (31,8 %) angesichts des globalen KI-Wettlaufs von einem Wirtschaftsrückgang in Deutschland aus. Bei den erfahreneren Führungskräften prognostiziert dies nur jede:r Zehnte (s. Chart 4). Die Empfehlung der High Potentials: Der Staat sollte möglichst Regulierungen abbauen – das befürworten 32 Prozent. Bei den 40- bis 49-jährigen hingegen nur 22,6 Prozent.

Zur Umfrage

Das Marktforschungsunternehmen Civey hat im Auftrag der DMEXCO zwischen dem 18. Juli und dem 3. August 2024 insgesamt 2.000 Privatwirtschaftliche Entscheidungstragende online befragt. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 4,1 und 4,2 Prozentpunkten beim jeweiligen Gesamtergebnis.

Bild Verena Gründel, Brand & Communications Director, DMEXCO © Stephan Sahm

Quelle Koelnmesse GmbH

Empion übernimmt Zalvus

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Empion übernimmt Zalvus links: Dr. Larissa Leitner | rechts: Dr. Annika von Mutius | Quelle: Patrycia Lukas

Empion: Berliner HR-Tech-Startup übernimmt Recruiting-Unternehmen Zalvus

Nur 2,5 Jahre nach Gründung gibt das Berliner HR-Tech-Startup Empion, das durch automatisiertes Headhunting die Recruiting-Branche revolutioniert, heute die Übernahme des Technologieunternehmens Zalvus bekannt. Zalvus, seit 2015 unter den führenden Unternehmen der Personalbranche Deutschlands, optimiert mit neuesten Technologien und Strategien nachhaltig den gesamten Hiring-Prozess.

Die Übernahme führt zur weiteren Effizienzsteigerung im Rekrutierungsprozess: “Unser KI-basiertes Kultur-Matching reduziert die Cost per Hire um bis zu 61 Prozent, doch der größte Mehrwert liegt vielmehr in der kulturellen Passung; letztlich also der Mitarbeiterbindung. Diese Effizienzen können wir nun durch die strategische Übernahme weiter verbessern.”, erklärt Dr. Larissa Leitner, Co-Founder und Co-CEO von Empion.

Mit Sitz in Berlin unterstützt Zalvus seit 2015 über 600 Kunden anhand technologiebasierten Rekrutierungsstrategien bei der Suche nach hochqualifizierten Fach- und Führungskräften. Der strategische Ansatz basiert auf modernsten Methoden, wie Performance-Marketing, Big Data-Analysen, Gamification und KI-Anwendungen. “Zalvus stärkt nicht nur unsere Marktpositionierung; der Zusammenschluss unterstützt unsere Vision, den Recruiting-Markt mit KI-basierten Technologien nach europäischen Wertvorstellungen grundlegend zu transformieren”, sagt Dr. Annika von Mutius, Co-Gründerin und Co-CEO von Empion.

Auch bei Zalvus sieht man die Übernahme als Win-Win für die Kunden auf beiden Seiten: “Die gebündelte Expertise vergrößert das angebotene Recruiting-Portfolio für Vermarktungs-, Auswahl- und Optimierungsverfahren“, erklärt Matilda von Gierke, Co-Gründerin von Zalvus.

Auf Seiten der Investoren ist die Übernahme ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft:

“Die Übernahme von Zalvus ermöglicht Empion die Stärkung der Marktpositionierung und eine schnellere Expansion“, so Rouven Dresselhaus, Investor und Board Member von Empion.

Robin Behlau, Frühphasen-Investor und Board Member von Empion, sagt: „Empion hat trotz des jungen Alters einen außergewöhnlichen Wachstumspfad eingeschlagen, der mit dieser Akquisition nochmals eine neue Dimension erreicht”.

“Die Übernahme von Zalvus durch Empion ist ein richtungsweisender Schritt in der Konsolidierung des europäischen Recruiting-Marktes, der erhebliche Auswirkungen auf die Wettbewerbslandschaft haben wird.”, unterstreicht Samuli Siren, CEO und Managing Partner von Redstone VC.

Die Zalvus-Gründer Matilda von Gierke, Florian Burchett und Christoph Schuster stehen Zalvus und Empion auch nach der Übernahme weiter beratend zur Seite. Die Marke Zalvus bleibt bestehen und wird als Teil der Empion Group fortgeführt. Kunden können weiterhin auf ihre gewohnte Dienstleistung zugreifen. Mit der kulturbasierten Rekrutierungsstrategie kann Empion jedoch ergänzend einwirken.

Bild links: Dr. Larissa Leitner | rechts: Dr. Annika von Mutius | Quelle: Patrycia Lukas

Quelle Empion GmbH

Alltag is(s)t Wellness – mit every

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wellness mit every foods

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Bildcredit © every

Quelle Sonja Berger Public Relations

ESA- Astronaut Alexander Gerst spricht auf dem Hackfestival

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Alexander Gerst Credit_ESA_NASA
NASA#2007931

Vom 06. Bis 08. September findet im Mannheimer Rosengarten das Hackfestival statt, einer der größten Nachhaltigkeit-Hackathons Europas, welcher
unter dem Motto „Dekarbonisierung des Planeten“ gleichzeitig eine Messe sowie ein breites Programm für die Öffentlichkeit bereitstellt. Der Veranstalter, The Hackathon Company GmbH, gibt bekannt, dass ESA-Astronaut Alexander Gerst an der Eröffnungsfeier am
Freitag, 06.09. um 15:30 Uhr teilnehmen und diese eröffnen wird. Damit wird der Wunsch von Oliver Brümmer, Gründer und CEO der The Hackathon Company GmbH, erfüllt, dem Publikum nicht nur einen Überblick über die Gesamtthematik zu verschaffen, sondern den Blickwinkel
zu erweitern, indem die Nachhaltigkeitsperspektive durch den Blick von oben ergänzt wird.

„Ich freue mich sehr darüber, beim Hackfestival zur Dekarbonisierung mit dabei zu sein. Hier kommen kreative Köpfe zusammen, um innovative Lösungen für den Klimawandel zu entwickeln. Dies ist ein wichtiger Schritt, um Schwachstellen aufzuzeigen und positive Veränderungen zu ermöglichen. Gemeinsam können wir an einer nachhaltigen Zukunft arbeiten“, so Alexander Gerst.

Namhafte regionale und nationale Firmen unterschiedlicher Größe, Politik, Akademie, Fachexpert*innen und Tech-Talente treffen sich an diesem Wochenende, um gemeinsam Lösungen für eine nachhaltigere Welt zu entwickeln. Das Besondere am Hackfestival ist die Kombination aus Hackathon und öffentlichem Programm. Vor allem der Samstag ist explizit der Öffentlichkeit gewidmet. Insgesamt 12,5 Stunden Redezeit kommen durch die
Vorträge der Sprecher*innen zusammen. Themen sind nachhaltige Digitalisierung, Kommunikation, Industrie, KI und vieles mehr. 25 Vorträge, 3 Panels, 5 Workshops, 2 Demos und über 20 Aussteller*innen erwarten die Besucher*innen.

Fachexpert*innen aus dem Nachhaltigkeitsbereich geben ihr Wissen an die interessierte Öffentlichkeit weiter. Das Programm richtet sich an alle Altersgruppen. Bildungspartner sind u.a.: TUMO Mannheim, Hackerschool und TECHNOSEUM, die auch für die jüngeren Teilnehmer*innen ein buntes Programm bieten. Vom ersten Ausprobieren von Coden oder Prompten bis hin zu spannenden Vorführungen. Neben dem Programm am Samstag ist die Öffentlichkeit auch zur Eröffnungsveranstaltung (in englischer Sprache) am Freitag sowie zur Abschlussveranstaltung am Sonntag um 15 Uhr eingeladen. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

Neben dem breiten Mitmach- Angebot sollen beim Hackathon sechs Coding-Challenges dabei helfen, die Welt nachhaltiger zu gestalten. Die (firmenspezifischen) Aufgaben werden von den namhaften Unternehmen SAP, Schwarz IT, KION Group, Roche und der Stadt Mannheim gemeinsam mit der Metropolregion Rhein-Neckar gestellt. Die Teilnehmer*innen können ihr technisches Know-how bei Themen wie Recycling, Reduzierung von Lebensmittelabfällen, Kreislaufwirtschaft und Tracking des eigenen CO₂-Fußabdrucks unter Beweis stellen und innovative Lösungen erarbeiten.

„Mannheim hat sich zum Ziel gesetzt, ab 2030 klimaneutral zu sein. An diesem sehr ambitionierten Ziel arbeitet unser Local Green Deal Team mit Hochdruck und unterstützt zusammen mit der Metropolregion Rhein-Neckar den Hackathon“, erklärt der Mannheimer Oberbürgermeister Christian Specht. „Vom 6. bis 8. September wird unsere Stadt einmal mehr zum Ort des Austauschs und der Innovation – und wir können schon sehr auf die Ergebnisse des Hackathons gespannt sein.“ „Wir freuen uns sehr, uns beim Hackfestival gemeinsam mit der Stadt Mannheim zu präsentieren“, so Peter Johann, Geschäftsführer der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH.

„Gerade beim Thema Nachhaltigkeit ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Kommunen und der Region zielführend, denn gemeinsam können wir mehr erreichen.“ Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft sind im regionalen Entwicklungskonzept der Metropolregion Rhein-Neckar
verankert. „Hierzu haben wir Aufgaben in das Hackfestival eingebracht – und sind schon jetzt gespannt auf die Impulse für die Region, die daraus entstehen.“

Der Hackathon erstreckt sich über einen Zeitraum von 48 Stunden. Interessierte Tech-Talente aus den verschiedensten Berufsbereichen und aller Altersklassen können sich noch bis zum 30. August bewerben. Anmeldung und weitere Infos zum Programm unter:
https://hackfestival.de/

Doch damit nicht genug: The Hackathon Company GmbH bringt in Kooperation mit dem Travel-Tech-Unternehmen Flix zusätzlich den ersten mobilen Hackathon auf Deutschlands Straßen, in einem Flixbus. Konkret geht es darum, nachhaltige Transportlösungen zu entwickeln, um CO₂-Emissionen in der Mobilitätsbranche weiter zu minimieren. Teilnehmer*innen aus München können sich für den “Flixathon” anmelden und werden kostenlos zur Location gebracht.

Bild Alexander Gerst Credit ESA NASA

Quelle The Hackathon Company GmbH