Freitag, April 4, 2025
spot_img
Start Blog Seite 538

Dax dreht am Mittag ins Minus – ZEW-Index belastet

0

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag ist der Dax nach einem zunächst freundlichen Start am Mittag ins Minus gedreht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 17.680 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.

Die größten Verluste gab es am Mittag bei Sartorius, Adidas und Brenntag. Die größten Gewinne gab es entgegen dem Trend bei Papieren von Siemens Energy, der Hannover Rück und Siemens.

Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren gingen im August deutlich zurück. Der entsprechende Index fiel gegenüber dem Vormonat um 22,6 Punkte auf +19,2. Einen ähnlich starken Rückgang der Erwartungen gab es zuletzt im Juli 2022. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage verschlechtert sich ebenfalls. Der Lageindikator für Deutschland fällt um 8,4 Punkte und liegt bei minus 77,3 Punkten.

„Die Konjunkturskepsis der Investoren und Analysten hat sich heute auch bei der aktuellen ZEW-Umfrage veranschaulicht“, sagte Experte Andreas Lipkow. „Die Erwartungen und Aussichten für die Konjunkturaussichten in Deutschland sind stark rückläufig gewesen.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0923 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9155 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 82,19 US-Dollar, das waren 11 Cent oder 0,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Baden-Württemberg fördert FZI-Robotik-Werkstatt

0
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert Robotik-Werkstatt am FZI FZI Forschungszentrum Informatik

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert Robotik-Werkstatt am FZI

Das FZI hat mit einer Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg eine Hightech-Werkstatt eingerichtet. Diese Investition stärkt die Prototypenentwicklung und den Forschungstransfer im Bereich Servicerobotik und autonome Systeme.
Mit einer großzügigen Förderung in Höhe von 405.000 Euro vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg hat das FZI Forschungszentrum Informatik eine hochmoderne CAM (Computer-Aided Manufacturing)-Werkstatt eingerichtet. Diese Investition von insgesamt 450.000 Euro markiert einen bedeutenden Schritt in der technologischen Entwicklung und Innovationsförderung der Region und erlaubt es auch in Zukunft innovative Robotik-Prototypen auf höchstem Niveau zu entwickeln.

Hightech-Ausstattung für die Zukunft

Herzstück der neuen Werkstatt ist eine hochmoderne 5-Achsen-Fräsmaschine, die in der Lage ist, Umspannvorgänge zu minimieren und die Fertigungsgenauigkeit zu erhöhen. Die moderne Anlage kann direkt auf Basis der CAD-Daten (Computer-Aided Design) programmiert werden, wodurch schnelle Zyklen aus Entwicklung und Fertigung ermöglicht werden. Ergänzt wird die Ausstattung in Kürze durch eine Zyklen-Drehmaschine, die es ermöglicht, anspruchsvolle Metallkomponenten herzustellen. Durch die beiden Maschinen können komplexe Bauteile aus Metall mit sehr hoher Präzision in kurzer Zeit erstellt werden, ein immenser Vorteil für die Fertigung von Prototypen und Einzelteilen, insbesondere für die Bereiche Servicerobotik und autonome Systeme.

Förderung durch das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg hat den größten Teil der Finanzierung bereitgestellt und unterstützt damit maßgeblich die Innovationskraft der Region. Ministerin Hoffmeister-Kraut betont: „Durch die gezielte Förderung derartiger High-Tech-Vorhaben an unseren anwendungsorientierten Forschungsinstituten stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer KMU und leisten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung neuer Technologien.“

Ein Schritt voraus in der Prototypenfertigung

„Bereits heute genießt das FZI einen hervorragenden Ruf bei der Entwicklung innovativer Prototypen und Pilotanlagen“, freut sich FZI-Vorstand Jan Wiesenberger. „Durch die enge Verknüpfung von innovativen Software- und Hardwarekomponenten können wir einen wichtigen Beitrag zum Technologietransfer leisten. Das stärkt nicht nur unsere Position als Forschungseinrichtung, sondern bringt auch erhebliche Vorteile für die regionale Wirtschaft.“

Mehrwert für die Region und kleine Unternehmen

Die neuen Entwicklungskapazitäten des FZI können wiederum zahlreichen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in der Region im Rahmen von Projekten den Zugang zu modernster Fertigungstechnologie ermöglichen. „Mit der neuen CAM-Werkstatt sind wir in der Lage, sehr komplexe Bauteile direkt auf Basis der technischen Zeichnung zu fertigen. Zudem können wir qualitativ hochwertige Komponenten für das Rapid Prototyping schneller und kostengünstiger herstellen“, so Georg Heppner, Leiter des Living Lab Service Robotics im Forschungsbereich Intelligent Systems and Production Engineering des FZI. Die neue Werkstatt befindet sich im in unmittelbarer Nähe des am FZI gelegenen #SmartProductionPark Karlsruhe.

Zukunftsorientierte Entwicklung

In einer Zeit, in der Entwicklungszyklen immer kürzer werden und die Nachfrage nach hochspezialisierten Prototypen steigt, ist die Investition in die neue Werkstatt ein wichtiger Schritt. So wird das FZI noch besser in der Lage sein, auf die Anforderungen der Wirtschaft zu reagieren und innovative Lösungen im Rahmen seiner Anwendungsforschung zu entwickeln. Georg Heppner unterstreicht den Nutzen der neuen Anlage: „Die neuen Kapazitäten werden bei einer Vielzahl von Projekten zum Einsatz kommen. Von speziellen Greifern und Werkzeugen für die gezielte robotische Demontage alter Elektronik über Sensorhalterung und Aufbauten für mobile Roboter, etwa bei der Inspektion von Industrieanlagen oder der Bergung von Gefahrstoffen, bis hin zu kompletten Neuentwicklungen von Anlagen für die Handhabung von speziellen Werkstücken.“

Durch den Aufbau der neuen CAM-Werkstatt setzt das FZI ein klares Zeichen für die Zukunft und unterstreicht seine Rolle als bedeutender Akteur in der Entwicklung komplexer autonomer Systeme.

Bildquelle Bildcredits FZI Forschungszentrum Informatik

Quelle FZI Forschungszentrum Informatik

ZEW-Konjunkturerwartungen im August deutlich gesunken

0

Mannheim (dts Nachrichtenagentur) – Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im August deutlich verschlechtert: Der entsprechende Index fiel gegenüber dem Vormonat um 22,6 Punkte auf +19,2 im August. Das teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit.

Einen ähnlich starken Rückgang der Erwartungen gab es zuletzt im Juli 2022. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage verschlechtert sich ebenfalls. Der Lageindikator für Deutschland fällt um 8,4 Punkte und liegt bei minus 77,3 Punkten.

„Der wirtschaftliche Ausblick für Deutschland bricht ein“, sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. „In der aktuellen Umfrage beobachten wir den stärksten Rückgang der Konjunkturerwartungen in den vergangenen zwei Jahren. Die Konjunkturerwartungen für den Euroraum, die USA und China fallen ebenfalls deutlich.“ Dadurch fielen bei den deutschen Branchen, insbesondere die Erwartungen der exportintensiven Sektoren.

„Dies lässt vermuten, dass die Konjunkturerwartungen weiterhin unter dem Eindruck hoher Unsicherheit stehen, getrieben durch eine unklare Geldpolitik, enttäuschende Geschäftszahlen aus der US-Wirtschaft und wachsende Sorgen über eine Eskalation des Nahost-Konflikts. Diese Unsicherheit äußerte sich zuletzt auch in den Kurseinbrüchen auf den internationalen Aktienmärkten.“

Die Erwartungen der Finanzmarktexperten an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone liegen mit aktuell plus 17,9 Punkten um 25,8 Punkte unter dem Juli-Wert. Einen stärkeren Rückgang der Erwartungen für den Euroraum gab es zuletzt im April 2020. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage in der Eurozone verbessert sich hingegen leicht. Der Lageindikator steigt um 3,7 Punkte auf einen neuen Wert von minus 32,4 Punkten.


Foto: ZEW (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dinnerkrimi 2024 in Weil der Stadt

0
Dinnerkrimi 2024 in Weil der Stadt: Neue spannende Fälle und aufregende Ermittlungen 

Dinnerkrimi 2024 in Weil der Stadt: Neue spannende Fälle und aufregende Ermittlungen

Willkommen beim „Dinnerkrimi“, eine spannende Kombination aus interaktivem Theater und kulinarischem Genuss! Während eines köstlichen Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich eine fesselnde Kriminalgeschichte. Doch Vorsicht ist geboten: Unter den Gästen befindet sich ein Mörder. Gemeinsam mit dem Schauspielteam gilt es den Mordfall zu ermitteln, um dabei den Täter zu entlarven.

Das Konzept des Dinnerkrimis hat sich bereits an über 450 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz bewährt. Auch das Landgasthof 1610 in Weil der Stadt wird zum Tatort, an dem sich schon bald ein Kriminalfall ereignen wird.

Termin: 17.11.2024
Beginn:17:00 Uhr / Einlass ab 16:30 Uhr.

Eintrittskarten sind ab 89,90 € an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter www.dinnerkrimi.de erhältlich.

Bild engesser marketing gmbh Bildcredits das Kriminal Dinner 

Quelle engesser marketing gmbh

Marco Peters wird Start-up-Coach

0
Im Einsatz für Duisburg: der neue Start-up-Coach Marco Peters (li.) mit DBI-Geschäftsführer Rasmus C. Beck. (Fotocredit: DBI)

„Marco Peters verfügt als Gründer über große Erfahrung und Authentizität. Ich bin froh, dass wir ihn für uns gewinnen konnten.“ (Rasmus C. Beck, Geschäftsführer Duisburg Business & Innovation)

Marco Peters, bekannt aus „Die Höhle der Löwen“, wird ab September Start-ups als Gründungsberater in Duisburg unterstützen.
Als erfahrener Berater und Autor wird Peters das Start-Up-Ökosystem in Duisburg ausbauen.

Er ist bekannt als der Currywurstmann aus „Die Höhle der Löwen“: Ab dem 01. September wird Marco Peters sein Wissen als Gründungsberater an Start-ups in Duisburg weitergeben. DBI-Geschäftsführer Rasmus C. Beck über die Zusammenarbeit: „Wir setzen unsere Strategie fort, Duisburg als Innovations- und Gründungsstandort zu etablieren. Wir fördern dazu gezielt Start-ups und innovative Geschäftsmodelle. Marco Peters verfügt als Gründer über große Erfahrung und Authentizität. Er wird im Team Duisburg der neue Ansprechpartner für Start-ups und Gründungswillige sein. Ich bin froh, dass wir ihn für uns gewinnen konnten.“

Der 52-jährige Unternehmer ist der Erfinder der Currywurst im Glas („Iss doch Wurscht“). Nachdem er seinen Festival-Foodtruck in Corona-Zeiten aufgeben musste, machte Marco Peters aus der Not ein Start-up – und gelangte über die Investorenshow „Die Höhle der Löwen“ des TV-Senders VOX zu medialer Berühmtheit. Im ersten halben Jahr wurden auf Anhieb über eine Million Gläser verkauft mit einem Handelsumsatz von über vier Millionen Euro. Peters hatte sich zuvor bereits die Currywurst am Spieß und einen Currywurstburger, beides samt Pommes Frites, ausgedacht und gewinnbringend vermarktet.

Zuletzt hat sich der Duisburger mit einem Wegweiser für zündende Geschäftsideen als Buchautor einen Namen gemacht. Peters ist bereits fest im Gründungs-Ökosystem in Duisburg verankert und kennt Unternehmen sowie die handelnden Akteure gut. Vor seiner Selbstständigkeit war der Betriebswirt zwölf Jahre als Berater im Lean Management und der Prozessoptimierung tätig. „Ich habe die Erfahrung, um Start-ups gezielt zu unterstützen und ihre Entwicklung von Anfang an zu begleiten“, erklärt Marco Peters. „Ich freue mich, meine Erfahrung in meiner Heimatstadt Duisburg weitergeben zu können.“

Bild:Im Einsatz für Duisburg: der neue Start-up-Coach Marco Peters (li.) mit DBI-Geschäftsführer Rasmus C. Beck. (Fotocredit: DBI)

Quelle Duisburg Business & Innovation GmbH

Feuerwehrverband warnt vor erhöhter Waldbrandgefahr

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der dramatischen Brände in Griechenland warnt der Deutsche Feuerwehrverband vor einer derzeit erhöhten Waldbrandgefahr auch in Teilen Deutschlands.

Der Vorsitzende des Arbeitskreises Waldbrand, Ulrich Cimolino, sagte der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgaben): „Vor allem in ostdeutschen Bundesländern erreichen wir heute und morgen die Stufe Fünf von Fünf. Das ist eine extreme Waldbrandgefahr.“ In diesem Jahr gebe es zum Glück die Besonderheit, dass sich die Gefahr durch einziehenden Regen immer wieder reduziere. Im Westen des Landes habe es zudem mehr Regen gegeben als im Osten, erläuterte der Experte.

Laut Cimolino würden die meisten Feuer momentan durch Forst- und Erntearbeiten entstehen. Da die Lufttemperaturen noch unter 30 Grad liegen würden und man moderate Winde in den meisten Landesteilen erwarte, werde es in der Regel gut möglich sein, Entstehungsbrände einzudämmen und zu löschen.

„Wenn sie rechtzeitig gemeldet wurden“, so Cimolino. Mit Blick auf die Lage in Griechenland sagte der Experte: „Die Temperaturen, die wir im Moment dort erleben, sind eher griechisch normal. Was das Problem so groß macht, ist der Wind.“


Foto: Feuerwehr-Auto (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax startet im Plus – Damoklesschwert Nahost

0

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstag mit leichten Kursgewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 17.790 Punkten berechnet, 0,4 Prozent über dem Schlussniveau vom Montag.

Die größten Gewinne gab es am Morgen bei Papieren von Siemens Energy, der Hannover Rück und Daimler Truck. Die größten Verluste gab es entgegen dem Trend bei Anteilsscheinen von Sartorius, Merck und Zalando.

„Den Anlegern steht die Angst vor den anstehenden Wirtschaftsdaten förmlich ins Gesicht geschrieben“, sagte Chefanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets. „Niemand verspürt derzeit die Motivation, vor den Inflations- und Einzelhandelsdaten aus den USA große Positionen einzugehen.“ Hinzu komme die Unsicherheit über die geopolitische Situation, so Stanzl. „Niemand weiß, ob der Iran Israel angreifen wird und welche Folgen eine solche Eskalation für den Ölpreis haben würden. Das Damoklesschwert der Geopolitik dürfte auch bei wunschgemäßen Daten in dieser Woche bedrohlich über dem Markt hängen bleiben.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0930 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9149 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 81,85 US-Dollar, das waren 45 Cent oder 0,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

UKMTO meldet Explosion bei Frachter vor Küste des Jemen

0

Mokka (dts Nachrichtenagentur) – Das britische Büro für Seehandelsgeschäfte (UKMTO) berichtet erneut von einem Zwischenfall mit einem Handelsschiff etwa 115 Kilometer vor der Küste des Jemen. „Der Kapitän meldet eine Explosion in der Nähe des Schiffes“, heißt es in einer Mitteilung der Behörde.

Zu einem späteren Zeitpunkt habe der Kapitän dann ein kleines Boot in der Nähe gemeldet, welches sich verdächtig verhalten habe. Wenig später habe es dann eine zweite Explosion, diesmal in unmittelbarer Nähe des Frachtschiffes, gegeben. Das Schiff und die Besatzung seien in Sicherheit und befänden sich auf dem Weg zum nächsten Anlaufhafen.

Die britische Behörde forderte alle Schiffe in der Region zur Vorsicht auf und bittet, verdächtige Aktivitäten zu melden.

Seit dem Beginn des Krieges in Gaza greift die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz immer wieder zivile Schiffe vor der Küste des Jemen an.


Foto: Jemen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Putin empfängt Palästinenser-Präsident Abbas in Moskau

0

Moskau (dts Nachrichtenagentur) – Russlands Präsident Wladimir Putin empfängt am Dienstag den Palästinenser-Präsidenten Mahmud Abbas. Hauptthema des Treffens in Moskau werde der israelisch-palästinensische Konflikt sein, berichtet die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass.

Vor dem Treffen mit Putin werde Abbas einen Kranz am Grab des unbekannten Soldaten in Moskau niederlegen. Ebenso stehen Treffen mit verschiedenen Botschaftern arabischer Staaten auf der Tagesordnung. Der Besuch von Abbas in Moskau war eigentlich bereits für Ende letzten Jahres angesetzt, dann aber verschoben worden.

Abbas wird sich bis Mittwoch in Moskau aufhalten, anschließend geht es für ihn weiter in die Türkei, wo er mit Präsident Erdogan zusammentreffen wird. Der Palästinenser-Präsident soll zudem vor dem türkischen Parlament in Ankara sprechen.

Seit November 2004 ist Abbas Vorsitzender der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), seit dem 15. Januar 2005 Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und seit dem 23. November 2008 Präsident des von einigen westlichen Staaten nicht anerkannten Staates Palästina.


Foto: Mahmud Abbas (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Hilfsorganisation: Immer mehr Kinder Opfer des Ukraine-Krieges

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Kinderrechtsorganisation „Save the Children“ zeigt sich angesichts steigender Zahlen von verletzten oder getöteten Kindern im Ukraine-Krieg alarmiert. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres seien fast 40 Prozent mehr Kinder verletzt oder getötet worden als in den letzten sieben Monaten des Jahres 2023, teilte die Organisation mit.

„Wir fordern alle Parteien auf, ihren Verpflichtungen aus dem humanitären Völkerrecht nachzukommen“, sagte Florian Westphal, Geschäftsführer von „Save the Children“ Deutschland. „Seit der Eskalation des Krieges im Februar 2022 wurde jeden Tag mindestens ein Kind verletzt oder getötet.“ Vor allem der Einsatz von Explosivwaffen in besiedelten Gebieten stelle eine besondere Gefahr dar.

Allein im Juli 2024 seien mindestens 71 Kinder getötet oder verletzt worden, was ihn nach Angaben des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte zum tödlichsten Monat des Konflikts seit September 2022 machte. 95 Prozent der Menschen seien durch Explosivwaffen ums Leben gekommen.

Die Zahl der Opfer unter Kindern stieg nach einer Reihe tödlicher Angriffe in mehreren Städten am 8. Juli sprunghaft an, bei denen mindestens 43 Zivilisten, darunter fünf Kinder, getötet wurden. Unter den Verletzten waren sieben Kinder aus dem Okhmatdyt-Kinderkrankenhaus in Kyjiw, das bei einem Anschlag schwer beschädigt wurde.

Insgesamt liege die Zahl innerhalb der bereits vergangenen 900 Kriegstage bei etwa 2.200 verletzten oder getöteten Kindern, so die Organisation.


Foto: Im Ukraine-Krieg zerschossener Kleinbus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts