Freitag, Januar 30, 2026
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Formel 1: Piastri holt Pole in Imola

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Imola (dts Nachrichtenagentur) – Beim Großen Preis der Emilia-Romagna startet McLaren-Pilot Oscar Piastri am Sonntag aus der Pole-Position. Der Australier legte am Samstag vor Red-Bull-Fahrer Max Verstappen und Mercedes-Star George Russell die schnellste Zeit hin.

Die weiteren Startplätze nach Q3 werden in dieser Reihenfolge von Lando Norris (McLaren), Fernando Alonso (Aston Martin), Carlos Sainz Jr., Alex Albon (beide Williams), Lance Stroll (Aston Martin), Isack Hadjar (Racing Bulls) und Pierre Gasly (Alpine) belegt.

Der einzige deutsche Pilot Nico Hülkenberg (Sauber) startet von P17.


Foto: Fahrbahnmarkierung auf einer Formel-1-Rennstrecke (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Deutschland kritisiert Israel nach Start der neuen Gaza-Offensive

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Start einer neuen Bodenoffensive der israelischen Armee im Gazastreifen schickt die deutsche Bundesregierung deutliche Kritik nach Israel.

Das Vorgehen gebe „Grund zu tiefer Sorge – sowohl mit Blick auf die strategischen Ziele Israels als auch die humanitäre Lage in Gaza“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Samstag. Israel habe zwar das Recht, sich im Rahmen des geltenden Völkerrechts zu verteidigen, „aber das aktuelle Vorgehen könnte das Leben der verbliebenen Geiseln gefährden, darunter auch der deutschen, die nach fast 600 Tagen noch immer in den Hamas-Kerkern um ihr Überleben fürchten müssen“.

Eine großflächige Militäroffensive berge zudem das Risiko, dass die katastrophale humanitäre Lage der Bevölkerung in Gaza und die Lage der verbliebenen Geiseln sich weiter verschlechtere und die Aussicht auf einen dringend notwendigen langfristigen Waffenstillstand in die Ferne rücke, sagte der Sprecher weiter.

Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat nach Angaben des Ministeriums am Samstag mit seinem israelischen Amtskollegen telefoniert. Details aus dem Gespräch wurden nicht bekannt. Auch mit „weiteren Partnern der Region“ sei der Minister „in engem Kontakt“, hieß es weiter.


Foto: Israelischer Soldat am 14.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Karliczek soll Vorsitzende des Tourismusausschusses werden

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die frühere Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) soll neue Vorsitzende des Tourismusausschusses des Bundestages werden. Wie die „Rheinische Post“ (online) berichtet, wurde die 54-jährige von der Unionsfraktion für diesen Posten nominiert.

Karliczek war in der vergangenen Legislaturperiode bereits tourismuspolitische Sprecherin von CDU/CSU. Karliczek sagte der Zeitung, sie wolle als Brückenbauerin zwischen der Politik und der Tourismusbranche wirken. „Wir sollten und werden die Chancen nutzen, unser schönes Land als Tourismusdestination weiter nach vorn zu bringen.“

Direkt im Tourismus sind in Deutschland etwa drei Millionen Erwerbstätige beschäftigt. Der Tourismus ist damit der Wirtschaftsbereich mit der dritthöchsten Beschäftigungszahl – direkt hinter dem Einzelhandel und der Gesundheitswirtschaft und weit vor Branchen wie Großhandel und Maschinenbau.

Die neue Bundesregierung plant laut Koalitionsvertrag, den Mehrwertsteuersatz auf Speisen in der Gastronomie wieder auf sieben Prozent zu senken. Auch soll die Konkurrenz- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen wieder verbessert werden.


Foto: Anja Karliczek (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Manuel Hagel ist Spitzenkandidat der CDU Baden-Württemberg

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Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Manuel Hagel ist Spitzenkandidat der CDU Baden-Württemberg. Der 37-Jährige erhielt am Samstag auf dem Landesparteitag in Stuttgart 272 von 290 Stimmen.

Hagel wird sich damit bei der Landtagswahl am 8. März 2026 auch um den Posten des Ministerpräsidenten bewerben. Nach derzeitigem Umfragestand stehen die Chancen gut, dieses Ziel zu erreichen. So wird die CDU in Baden-Württemberg bei etwa 31 Prozent klar auf Platz eins gesehen, die Grünen vom Amtsinhaber Winfried Kretschmann sind bei 17 bis 20 Prozent, und damit etwa auf dem Niveau der AfD, die bei 19 Prozent gesehen wird. SPD (10 bis 12 Prozent), Linke (7 bis 8 Prozent) und FDP (5 bis 6 Prozent) folgen in den Umfragen mit Abstand. Hinzu kommt, dass Kretschmann 2026 nicht mehr antritt, Cem Özdemir will ihn bei den Grünen beerben.

Die CDU, bisher Juniorpartner in der Regierungskoalition mit den Grünen, soll nach den Vorstellungen ihres neuen Spitzenkandidaten aber ebenfalls die Kretschmann-Anhänger abholen. So hatte Hagel am Samstag für den amtierenden Ministerpräsidenten von den Grünen viel Lob, dieser habe mit „Maß und Mitte“ regiert. „Lasst uns der Club für die ganz Normalen sein“, sagte Hagel, und: „Das Erbe von Winfried Kretschmann wird bei uns in guten Händen sein.“


Foto: Manuel Hagel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Prien nennt hohe Männerquote im Koalitionsausschuss "bitter"

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU-Vizevorsitzende und neue Bundesfamilienministerin Karin Prien hat es als „bitter“ bezeichnet, dass im Koalitionsausschuss der schwarz-roten Koalition voraussichtlich mit Ausnahme der Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) ausschließlich Männer sitzen werden.

Auf die Frage, ob sie sich darüber ärgere, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Kabinett mehr Männer als Frauen berufen hat, sagte Prien der Funke-Mediengruppe: Sie selbst komme aus einem Kabinett in Schleswig-Holstein, das paritätisch besetzt sei. „Meine Erfahrung ist: Paritätische Teams arbeiten besser. Man sollte dieses Ziel weiter anstreben.“


Foto: Karin Prien am 15.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Weiterer Jugendlicher nach Tötungsdelikt in Menden festgenommen

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Menden (dts Nachrichtenagentur) – Die Staatsanwaltschaft Arnsberg hat einen weiteren Tatverdächtigen im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in Menden vom vergangenen Samstag festnehmen lassen.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag mitteilten, handelt es sich um einen 16-jährigen Syrer, der dringend verdächtigt wird, die Tat gemeinsam mit einem bereits bekannten 17-Jährigen begangen zu haben.

Der Haftbefehl gegen den Jugendlichen wurde demnach am Freitagnachmittag beantragt und noch am Abend vollzogen. Der Verdächtige wurde dem Haftrichter am Amtsgericht Arnsberg vorgeführt.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und möglichen weiteren Beteiligten dauern an. Weitere Informationen wurden zunächst nicht bekannt gegeben.


Foto: Polizeiabsperrung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bildungsministerin will bundesweit einheitliche Regeln zum Gendern

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) fordert bundesweit einheitliche Regeln zum Gendern an Schulen.

„Gerade in einem Einwanderungsland ist es wichtig, dass nach einheitlichen Regeln unterrichtet und geschrieben wird“, sagte Prien den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Schulen und Behörden sollten sich nach ihrer Einschätzung deshalb an die Regeln des Rats der deutschen Rechtschreibung halten, erklärte sie.

„Geschlechtersensible Sprache ist wichtig, aber Sonderzeichen wie Sternchen, Doppelpunkt oder Unterstrich sollten in der Schule nicht gelehrt und nicht genutzt werden“, sagte Prien. Diese Regeln seien ihr wichtig. Sie werde sie deshalb auch in ihrem Ministerium einhalten, so die CDU-Politikerin.


Foto: Genderzeichen vor einem Lehrerzimmer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Polnischer Außenminister: China kann Ukraine-Krieg beenden

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Warschau (dts Nachrichtenagentur) – Polens Außenminister Radek Sikorski hat wenig Hoffnung, dass die aktuellen Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine in Istanbul zu einem Durchbruch führen werden.

„Sie sind ein Test der russischen Absichten“, sagte er dem Tagesspiegel. Putin spiele auf Zeit und meine es ernst mit seiner Absicht, die gesamte Ukraine zu unterwerfen. „Er ist noch immer überzeugt, dass er gewinnen kann“, ist sich Sikorski sicher.

Die Anwesenheit von US-Präsident Donald Trump sei für einen Verhandlungserfolg nicht zwingend erforderlich. „Das Land, das den Krieg beenden und Putin in die Schranken verweisen könnte, ist China“, sagte er dem Tagesspiegel. Russland sei „ein wirtschaftlicher Vasall Chinas“. „Würde China mit einem Handelsembargo drohen, wäre Russland gezwungen, sich zu fügen.“

Von den Nato-Mitgliedstaaten erwartet der Pole eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent der Wirtschaftsleistung. Er zeigte sich zuversichtlich, dass auf dem Nato-Gipfel Ende Juni ein entsprechendes Ziel verabschiedet werde. Dies sei beim Nato-Außenminister-Treffen am Donnerstag in Antalya „weitestgehend Konsens“ gewesen.

Eine solche Quote würde für Deutschland Rüstungsausgaben von über 200 Milliarden Euro pro Jahr bedeuten. Das wäre fast die Hälfte des Gesamtvolumens des Bundeshaushalts 2024. Zuletzt machte der Verteidigungsetat knapp über zehn Prozent der Haushaltsaufwendungen aus.

Bei den Sanktionen gegenüber Russland empfahl Sikorski, dass Europa dem Vorschlag von US-Senator Lindsey Graham folgen sollte. Dieser ziele auf die Ausweitung der Sanktionen sowie auf die Verschärfung ihrer Durchsetzung. „Die europäischen Mechanismen zur Durchsetzung von Sanktionen fallen gegenüber den amerikanischen ab“, kritisierte Sikorski. Diese seien in der EU den Mitgliedstaaten überlassen. Das sei nicht effizient. „Bei der Durchsetzung von Sanktionen muss man permanent am Ball bleiben“, so der polnische Außenminister. Daher müssten die europäischen Anstrengungen gebündelt werden.


Foto: Radoslaw Sikorski (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Schriftsteller Hein: Erfolge der AfD im Osten sind Trotzreaktion

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Havelberg (dts Nachrichtenagentur) – Der ostdeutsche Schriftsteller Christoph Hein hält die Erfolge der AfD im Osten für eine Trotzreaktion gegenüber dem Westen.

„Die Stärke der AfD ist eine Trotzreaktion von Leuten, die aus vielfältigen Gründen enttäuscht sind“, sagte Hein dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Die Ostdeutschen hätten das Gefühl, „ein nicht-selbstbestimmtes Leben zu führen und sich dann mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen zu wehren“ – vor allem „durch dieses fatale AfD-Wählen“, so der 81-Jährige.

Es habe 1989/90 keine eigene Gründergeneration in Ostdeutschland gegeben, kritisierte Hein. „Dafür muss ja zumindest ein bisschen an den Schalthebeln sitzen. Da saß aber kein Ostdeutscher. Wenn Sie an allen entscheidenden Hebeln in Wirtschaft, Universitäten, Politik nichts zu sagen haben, können Sie da auch keine Weichenstellung vornehmen.“

Aus dem daraus entstandenen Gefühl von Unterlegenheit und West-Dominanz sei „im Osten ein Trotz entstanden – und daraus eine Art eigene Ost-Identität, mit der man sich im Osten gegen diese Erniedrigungserfahrung wehrt“, erklärte der Autor des aktuellen Bestsellers „Das Narrenschiff“. Dazu gehöre, für die AfD zu stimmen. „Ich denke, dass der sogenannte Nazi-Anteil unter den Wählern sehr gering ist und dass der Hauptgrund die Ablehnung dieser westdeutschen Dominanz ist“, so Hein. „Man glaubt, über so eine merkwürdige Partei könne man seine Stimme einbringen.“

In Wahrheit tauge die AfD allerdings nicht zur Stimme des Ostens: „Denn diese AfD wird, wenn sie an die Macht kommt – und das kann ja passieren – selbst westdeutsch dominiert sein, wie sie es jetzt schon ist“, so Hein. „Sie hat sich nur in Ostdeutschland das ausreichend geeignete Fußvolk gesucht.“


Foto: AfD-Wahlplakat zur Landtagswahl in Thüringen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EY: Vier von zehn deutschen Firmen stoppen Investitionen wegen USA

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London (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Zollpolitik ist derzeit der Sorgenfaktor Nummer eins für Konzernchefs auf der ganzen Welt. Das zeigt das aktuelle CEO-Survey von EY Parthenon, der Strategie- und Transaktionsberatung von EY, über das die „Welt“ (Samstagausgabe) berichtet.

42 Prozent der rund 1.200 im April befragten Manager bezeichnen die aktuelle geo- und handelspolitische Unsicherheit als Hauptrisiko für ihr Unternehmen. Themen wie die Klimakrise und daraus folgend neue Umweltgesetze kommen ebenso wie der Arbeits- und Fachkräftemangel oder Technologie- und Cybersicherheitsbedrohungen auf maximal gut halb so hohe Werte. Erste Reaktion auf die Gefahr eines weltweiten Handelskrieges ist Zurückhaltung.

„Die Unsicherheit ist enorm und führt dazu, dass Unternehmen weltweit ihre Investitionspläne überdenken“, sagte Sandra Krusch, Partnerin bei EY-Parthenon in Deutschland. „Das heißt konkret: Unternehmen verharren in Wartestellung und zögern größere Investitionsentscheidungen hinaus.“ Damit habe sich die volatile und unberechenbare US-Zollpolitik zum größten globalen Konjunkturrisiko entwickelt.

Vor allem deutsche Unternehmen treten auf die Bremse: 85 Prozent der CEOs hierzulande geben an, Investitionspläne aufgrund der handelspolitischen Entwicklungen jüngst geändert zu haben. Zwei Drittel berichten dabei von einer Verschiebung von Investitionen.

Zudem haben vier von zehn Unternehmen mindestens ein Projekt sogar komplett gestoppt. Das sind so viele wie in keinem anderen der 21 an der Studie beteiligten Industrieländer. Zum Vergleich: In China liegt der entsprechende Anteil lediglich bei 23 Prozent, in Kanada bei 14 Prozent und der globale Durchschnitt beträgt 22 Prozent.

„Die deutsche Unternehmenslandschaft zeichnet sich durch ihren hohen Internationalisierungsgrad aus“, erklärte Krusch. „Gestörte Lieferketten, hohe Extrakosten, Preissteigerungen im Ein- und Verkauf, hohe Liquiditätsbelastungen und ein enorm steigernder Verwaltungsaufwand: Das ist der Gau gerade für die globalisierten deutschen Konzerne.“


Foto: Containerschiff (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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