Freitag, April 4, 2025
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Humboldt-Universität suspendiert Professor nach MeToo-Vorwürfen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach Vorwürfen sexualisierter Gewalt hat die Berliner Humboldt-Universität einen Professor vorläufig vom Dienst suspendiert. Das berichtet der „Tagesspiegel“ (Mittwochs-Ausgabe) unter Berufung auf zwei Wissenschaftlerinnen.

Auf Nachfrage sagte eine Sprecherin der HU Berlin dem „Tagesspiegel“: „Der Beamte ist vorübergehend auf nicht absehbare Zeit nicht im Dienst.“ Weitere Auskünfte wollte die Sprecherin zu dem Fall nicht geben, da es sich um ein „laufendes Disziplinarverfahren“ handele.

Der Anwalt des Professors bestätigte, dass sein Mandant vorläufig von seinen Dienstgeschäften freigestellt worden sei. Allerdings sei dies „offenkundig rechtswidrig“. Sein Mandant habe dagegen umgehend rechtliche Schritte eingeleitet und sei überzeugt, dass die Unzulässigkeit der Freistellung gerichtlich festgestellt werde.

Hintergrund des Verfahrens ist ein im vergangenen Jahr erschienener Buchbeitrag, in dem eine Wissenschaftlerin einen Übergriff durch einen namentlich nicht genannten Professor schildert.


Foto: Humboldt-Universität (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Verkehrsminister warnen vor Preiserhöhung bei Deutschlandticket

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef der Verkehrsministerkonferenz, Nordrhein-Westfalens Landesminister Oliver Krischer (Grüne), hat im Streit um die Finanzierung des Deutschlandtickets vor massiven Preiserhöhungen und einem Ende des Angebots gewarnt.

„Ich sehe die große Gefahr, dass in Kürze ein unüberschaubarer Flickenteppich entsteht mit Gebieten, in denen das Deutschlandticket fortgeführt werden kann, und anderen, in denen aus Finanzgründen darauf verzichtet werden muss. Um dies zu verhindern, bliebe nur die Möglichkeit, den Preis des Deutschlandtickets sehr kurzfristig massiv zu erhöhen“, schreibt der Grünen-Politiker in einem Brief an Bundesfinanzminister Christian Lindner und an Bundesverkehrsminister Volker Wissing (beide FDP). Das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ berichtet darüber.

Seit Monaten gibt es Streit zwischen Bund, Ländern und Kommunen wegen des 49-Euro-Tickets. 1,5 Milliarden Euro zahlen Bund und Länder für die Bereitstellung des Tickets. Aus Sorge, dass die Mittel dieses Jahr nicht ausreichen könnten, verständigten sich beide Seiten darauf, nicht ausgegebene Mittel von 2023 auf dieses Jahr zu übertragen. Die Landesverkehrsminister fordern dies auch für 2025. NRW-Verkehrsminister Krischer kritisiert nun: „Bis zum heutigen Tage warten Länder, Aufgabenträger und Branche auf diese dringend erforderliche Umsetzung.“ Der Minister forderte die Bundesregierung zudem auf, noch vor der Sommerpause das entsprechende Gesetz zu beschließen. Es fehle den Aufgabenträgern und der Branche das wichtige Signal noch vor der Sommerpause, dass der Bund sich an seine Zusagen halte, mahnt Krischer.

Das Deutschlandticket könnte dem Landesverkehrsminister zufolge bereits in diesem Jahr in manchen Kommunen nicht mehr angeboten werden: „Mich erreichen immer mehr Hilferufe von Aufgabenträgern, die die aktuelle Finanzierungssituation als unzureichend und daher unsicher ansehen“, so Krischer. „Viele Aufgabenträger haben daher Beschlüsse gefasst, die eine Beendigung des Deutschlandtickets zumeist im Herbst 2024 vorsehen.“


Foto: Berliner S-Bahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Start-ups für die Zukunft

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Science4Life
@Science4Life

Science4Life zeichnet die innovativsten Geschäftsmodelle aus

Von nachhaltigen Kühltechnologien und Wasserstoffspeicherung bis hin zu Innovationen bei Wundheilung und Immunsystem: Die Gewinnerteams des Science4Life Businessplan-Wettbewerbs stehen fest. ResCure gewinnt beim Science4Life Venture Cup. Beim Science4Life Energy Cup gewinnt die ILLUTHERM GmbH.

Zukunftsweisende Lösungen im Bereich klimaneutraler Energieträger, Medizin und industrieller Lösungen: Die teilnehmenden Teams der Businessplanphase von Science4Life adressieren mit ihren innovativen Lösungen aktuelle Probleme. Die Gründerinitiative Science4Life, eine Initiative der Hessischen Landesregierung und des Gesundheitsunternehmens Sanofi, fördert Start-ups aus den Bereichen Life Sciences, Chemie und Energie und unterstützt sie beim erfolgreichen Start in die Wirtschaft. In der 26. Runde des Businessplan-Wettbewerbs wurden die besten Gründerteams aus insgesamt 69 Einreichungen prämiert.

Für Kaweh Mansoori, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, sind Jungunternehmen ein entscheidender Faktor für wirtschaftliche Fortschritte: „Start-ups sind innovativ, sie schließen unternehmerische Lücken und setzen nicht selten neue Standards bei Technologie und Geschäftsmodellen. Damit tragen sie zur Resilienz unserer Wirtschaft bei, stärken Hessen und Deutschland als wettbewerbsfähigen Standort und schaffen zusätzlich sichere Arbeitsplätze. Die Unterstützung vielversprechender Geschäftsmodelle durch den Businessplan-Wettbewerb Science4Life ist demnach immer auch eine wichtige Investition in die Zukunft.

“ Dr. Jens Atzrodt, Head of R&D Operations Germany bei Sanofi in Deutschland, betont die Rolle, die Start-ups für die Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung haben: „Die Arbeit von Start-ups ist unglaublich wichtig, weil sie durch ihre Agilität und Innovation das Gesundheitswesen nachhaltig verändern. Von patientenzentrierter Versorgung, maßgeschneiderter Therapien bis hin zu digitalen Gesundheitslösungen, die eine schnellere und effizientere Betreuung möglich machen, verbessern sie den Status quo.”

Kosteneffiziente Wasserstoffspeicherung, innovative Medizin und industrielle Lösungen: Die Gewinner des Science4Life Venture Cup

ResCure nutzt ein neuartiges Polymermaterial, um erstmals die überschießende Entzündung in der chronischen Wunde ursächlich zu bekämpfen. Dabei werden, anders als bei konventionellen Wundauflagen, störende Entzündungsfaktoren über einen rein physikalischen Prozess gebunden und somit die Heilung der Patienten ermöglicht und das Gesundheitssystem entlastet. fiberior hat ein neues Fertigungsverfahren zur Herstellung von Bauteilen aus Faser-Thermoplast-Verbunden entwickelt. Hierdurch können diese Hochleistungswerkstoffe signifikant kostengünstiger und nachhaltiger als bisher verarbeitet werden. Die Idee zum Verfahren stammt aus der Überlegung, Rohrleitungen zum Transport von Wasserstoff kostengünstiger und leistungsfähiger als die am Markt etablierten Produkte anzubieten.

CeraSleeve ist eine kürzlich patentierte, kreislauffähige Materialinnovation zur Herstellung von nassfestem und wasserabweisendem Papier. Entgegen konventioneller Methoden wird auf den Einsatz synthetischer Harze und Kunststoffe verzichtet, was erstmals ein vollständiges Recycling ermöglicht. Die TENTA VISION GmbH entwickelt eine Technik zur Echtzeit-Erkennung von Schwachstellen in Bauteilen, die bisher unentdeckt geblieben sind. Die Technik kommt ursprünglich aus der Raumfahrt, wurde von Dr.-Ing. Christopher Petry weiterentwickelt, ist patentiert und nun erstmals industriell nutzbar. Mit der Technik möchte TENTA VISION die Fertigungsindustrie branchenübergreifend revolutionieren, damit fehlerhaft produzierte Teile der Vergangenheit angehören.

QUASAR Therapeutics entwickelt innovative Regulatoren des Komplementsystems, um Menschen zu helfen, die unter seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheiten leiden. QUASAR löst die Probleme zugelassener Inhibitoren, zum Beispiel, dass manche Patienten trotz Behandlung weiterhin unter Symptomen leiden und komplexe Krankheiten bisher nicht behandelt werden können. Die Idee basiert auf jahrelanger Forschung des Universitätsklinikums Ulm.

Science4Life Energy Cup: Gewinner präsentieren zukunftsweisende Energietechnologien

Die ILLUTHERM GmbH will die industriellen CO2-Emissionen und Energieverbräuche reduzieren, indem sie Materialien wie Keramik und Zement mittels intensivem blauem LED-Lichts aus grünem Strom auf hohe Temperaturen erhitzen. Die Idee ist auf der Suche nach einem schnellen Brenn-Verfahren für Keramiken entstanden. Vor einigen Jahren wäre sie noch nicht technisch umsetzbar gewesen, weil die erforderlichen Lichtquellen noch nicht existierten. Die Hydrogena GmbH entwickelt durch Materialinnovationen und einen patentierten Prozess Brennstoffzellen/Elektrolysezellen, die 10 Mal länger halten und 20 Prozent effizienter sind, um grünen Wasserstoff wettbewerbsfähig zu machen. Die AdaptX Systems GmbH entwickelt eine patentierte Kühltechnologie für die Metallbearbeitung mit Werkzeugmaschinen. Die Idee zur Gründung entstand aus einem Forschungsprojekt an der TU Berlin. Mit der Lösung lassen sich der CO₂-Ausstoß um bis zu 90 Prozent, die Kosten um bis zu 16 Prozent senken und das Gesundheitsrisiko für Mitarbeitende eliminieren.

Die Gewinner der Businessplanphase des Science4Life Venture Cup 2024:

1. Platz, dotiert mit 25.000 Euro, geht an ResCure aus Dresden
2. Platz, dotiert mit 10.000 Euro, geht an fiberior aus Kaiserslautern
3. Platz, dotiert mit 5.000 Euro, geht an CeraSleeve aus Darmstadt
4. Platz, dotiert mit 3.000 Euro, geht an TENTA VISION aus Trier
5. Platz, dotiert mit 2.000 Euro, geht an QUASAR Therapeutics aus Ulm

Die Gewinner der Businessplanphase des Science4Life Energy Cup 2024:

1. Platz, dotiert mit 10.000 Euro, geht an ILLUTHERM aus Darmstadt
2. Platz, dotiert mit 5.000 Euro, geht an Hydrogenea aus Gelsenkirchen
3. Platz, dotiert mit 2.500 Euro, geht an AdaptX Systems aus Berlin

Bild Gewinnerteams©Science4Life

Quelle Startup Communication GmbH

Dax gibt weiter nach – Inflationsdaten machen Sorgen

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat am Dienstagmittag weiter nachgegeben. Um 12:30 Uhr stand der Index bei rund 18.125 Punkten und damit 0,9 Prozent unter Vortagesschluss.

Am Vormittag hatte Eurostat neue Daten zur Inflation veröffentlicht, unmittelbar danach ging es mit den Kursen nach einem schon schwachen Start noch weiter bergab. Zwar ging die allgemeine Teuerung im Juni laut Eurostat-Schätzung von 2,6 auf 2,5 Prozent zurück, das beruhte aber vor allem auf einem im Jahresvergleich geringeren Preisanstieg für Energie und für unverarbeitete Lebensmittel – beide Kategorien gelten als äußerst volatil.

Die sogenannte „Kernrate“ hingegen, also die Teuerung ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise, bleibt unverändert bei 2,9 Prozent. „Die Juni-Inflationsdaten zeigen, dass der Preisauftrieb im Dienstleistungsbereich verhältnismäßig hoch bleibt“, kommentierte Thomas Gitzel von der VP Bank die Zahlen. Im direkten Monatsvergleich hätten sich Dienstleistungen sogar um satte 0,6 Prozent verteuert.

Die letzten Meter bis zum EZB-Inflationsziel von 2 Prozent seien damit „eine äußerst zähe Angelegenheit“. Das wisse auch die EZB und richte ihre Zinspolitik entsprechend danach. „Die Projektionen werden vierteljährlich erstellt. Somit wird die EZB voraussichtlich auch im vierteljährlichen Rhythmus den Zins senken“, so Gitzel. Die nächste Zinssenkung dürfte deshalb nach seiner Einschätzung im September anstehen.

Im Dax konnten sich am Dienstag nur Siemens Energy und Zalando mit nennenswerten Aufschlägen gegen den Abwärtssog wehren, die kräftigsten Abschläge gab es dagegen bei den Rückversicherern aus Hannover und München, die beide um die fünf Prozent nachgaben.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,0716 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9332 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Krypto ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen

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World Venture Forum Tag 1
v.l.n.r. Alexander Rapatz (Black Manta Capital Partners), Martin R. Beranek (Bitpanda), Johannes Edlbacher (PwC Österreich) und Florian Wimmer (Blockpit) - Copyright: Venionaire Capital

World Venture Forum Tag 1: Krypto ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen

Das World Venture Forum (WVF) in Kitzbühel bringt Top-Investor:innen aus aller Welt zusammen. An insgesamt fünf Tagen stehen fünf verschiedene Themen und ihre Entwicklungen auf dem Programm. Der erste Tag lieferte gleich ein Highlight: er stand nämlich ganz im Zeichen der Krypto-Branche. Bei zwei Panel-Diskussionen und dem CV VC Crypto Cocktail teilten Expert:innen die aktuellen Trends aus der Branche.

Vorhang auf für das zehnte World Venture Forum in Kitzbühel! Jährlich treffen sich hunderte internationale Experten und Investoren aus den Bereichen Crypto, Family Offices, Corporate Innovation, Impact & Deep Tech in Kitzbühel, um die neuesten Technologien und Trends zu diskutieren. Fünf verschiedene Themen-Almen rund um Kitzbühel, gefüllt mit Panel Diskussionen, Keynotes und Networking-Events, sorgen für einen unvergleichlichen Wissensaustausch. Der Start gehörte heuer der Krypto-Branche.

Krypto-Assets: immer noch ein Nischenprodukt oder bereits massentauglich?

Bitcoin-Halving, Meme-Coins und Token, Krypto-ETFs und Blockchain. Lange Zeit waren dies für einen Großteil der Menschen Fremdwörter, denen man hier und da mal begegnet ist. Mittlerweile ist dieser Themenbereich aber durchaus in die Mitte der Gesellschaft gerückt. „Jeder weiß, was Bitcoin ist und die Krypto-Welt wächst und wächst. Viele Kleinanleger, vom Bodensee bis hin zum Neusiedlersee, aber auch die Vermögensverwalterin in Wien, nehmen mittlerweile Krypto-Assets auch in ihr Portfolio auf“, so Martin R. Beranek, Commercial Director bei Bitpanda, zu den aktuellen Entwicklungen.

Wie bei allen Investitionsentscheidungen und Anlageklassen gilt, dass man entweder auf Profis vertraut oder sich selbst mit der Materie beschäftigt. „Es ist entscheidend, sich intensiv mit neuen Technologien, Protokollen und Apps auseinanderzusetzen, bevor man in solche neuartigen Assetklassen investiert. Bildung in diesem Bereich ist für uns besonders wichtig, daher investieren wir viel Zeit in Aufklärung und Weiterbildung. Ohne ein umfassendes Verständnis der Technologie sowie der Chancen und Risiken, halten wir Investitionen für nicht empfehlenswert. Niemals sollte man in etwas investieren, das man nicht versteht“, Bernhard Wenger, Head of Northern Europe bei 21Shares.

Doch ist das nur ein Trend oder gekommen, um zu bleiben? Die Experten auf der Krypto-Alm, gehostet von Bitpanda, 21shares und Black Manta Capital Partners waren sich einig: „Aktien und Anleihen sind nicht mehr alternativlos. Gerade Krypto-Assets, egal ob als Coin, Token oder ETF, bieten oftmals viel bessere Anlagemöglichkeiten. Und sie stehen gerade mal am Anfang“, fasst Berthold Baurek-Karlic, Initiator des World Venture Forums sowie Vorstandsvorsitzender von Venionaire Capital, zusammen. Venionaire verfügt auch über Österreichs ersten und einzigen regulierten Krypto-Fonds. „Wir haben die Zeichen der Zeit früh erkannt und sehen uns mit der aktuellen Performance mehr denn je bestätigt.“

Nach einem mit Informationen vollgepackten Nachmittag auf der Krypto-Alm ging es beim CV VC Crypto Cocktail im Rasmushof weiter. In entspannter Atmosphäre konnten die Erkenntnisse des Tages weiter diskutiert und neue Kontakte geschlossen werden. „In unserer DNA steckt immer noch die eines Netzwerktreffens. Wir wollen unseren Gästen neben interessanten Einblicken und neuen Erkenntnissen auch die Möglichkeit geben, ihre Kontakte auszubauen und zueinanderzufinden. Wir bringen internationale Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen, die oftmals mehr gemeinsam haben, als man annehmen möchte“, so Baurek-Karlic.

Noch lange nicht vorbei

Über 40 internationale Speakerinnen und Speaker teilen ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit den Gästen. Mit dazu gehören hochkarätige Expertinnen und Experten wie Marjorie Margolies, ehemaliges Mitglied des US-Repräsentantenhaus und Präsidentin der Women’s Campaign International, Takahisa Ohira, Head of Asia Region bei Deloitte, Yvonne Winter, Co-Founder und COO bei FlyNow Aviation oder Dennis Lotter, Studiendekan der Masterprogramme Business Development & Digital Innovation sowie Unternehmensgründung & Entrepreneurship an der Hochschule Fresenius.

In den nächsten Tagen stehen noch viele weitere spannende Themen auf dem Plan. Der Dienstag beginnt mit einem Fokus auf Family Offices und wie man vom Vermögensverwalter zum vertrauten Berater in allen Lebenslangen wird. Parallel dazu wird auf der Corporate Innovation Alm diskutiert, wie wichtig es für Konzerne ist, in junge Unternehmen und Startups zu investieren, um innovative Ideen und Projekte zu fördern und sie für das eigene Unternehmen zu gewinnen.

Der Mittwoch steht ganz im Zeichen der Business Angels. Der European Super Angels Club lädt zum alljährlichen Networking Event mit Keynotes und Cocktails und lässt die Business Angels das tun, was sie am besten können: ihr Netzwerk verwalten und ausbauen. Am Abend folgt die Award Gala, bei der herausragende Persönlichkeiten und Unternehmen geehrt werden.

Der Deep Tech Donnerstag beschäftigt sich mit der Frage, warum forschungsgetriebene Technologien universell als wichtig erachtet, aber ungerne finanziert werden. Innovation benötigt vorab Investitionen, damit sie unsere Gesellschaft nach vorne bringen kann.

Die Impact Alm am Freitag hält ein ganz besonderes Highlight parat. Marjorie Margolies, ehemalige US-Abgeordnete und die Präsidentin der Women’s Campaign International, erläutert, wie man die gläserne Decke durchbricht und weiblichen Führungskräften den Weg ebnet. Abgerundet wird der Tag von einer Paneldiskussion, die zum Handeln animiert: Die Welt steht vor großen Herausforderungen, doch auf große Reden müssen auch Taten folgen.

Das World Venture Forum findet seit zehn Jahren in Kitzbühel statt. Angefangen als Netzwerktreffen des European Super Angels Club, hat es sich in dieser Zeit zu einem der führenden Investoren-Treffen Europas entwickelt. Insgesamt mehr als 500 Personen aus 25 Ländern, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, die USA sowie Österreich, Deutschland und Großbritannien, finden hier zueinander. Das World Venture Forum geht noch bis 6. Juli.

Weitere Informationen unter worldventureforum.com

Bild v.l.n.r. Alexander Rapatz (Black Manta Capital Partners), Martin R. Beranek (Bitpanda), Johannes Edlbacher (PwC Österreich) und Florian Wimmer (Blockpit) – Copyright: Venionaire Capital

Quelle Venionaire Capital AG/ YIELD COMMUNICATIONS GMBH

Inflation im Euroraum geht weiter zurück

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Luxemburg (dts Nachrichtenagentur) – Die jährliche Inflation im Euroraum ist im Juni 2024 voraussichtlich auf 2,5 Prozent gesunken, nach 2,6 Prozent im Mai. Das teilte Eurostat am Dienstag auf Basis einer Schätzung mit.

Die als „Kerninflation“ bezeichnete Teuerungsrate ohne Energie und Lebensmittel blieb unverändert bei 2,9 Prozent. Dienstleistungen wiesen im Juni die höchste jährliche Rate auf (4,1 Prozent, unverändert gegenüber Mai), gefolgt von der Kategorie „Lebensmittel, Alkohol und Tabak“ (2,5 Prozent, gegenüber 2,6 Prozent im Mai), „Industriegütern ohne Energie“ (0,7 Prozent, unverändert gegenüber Mai) und „Energie“ (0,2 Prozent, gegenüber 0,3 Prozent im Mai).

In den Euro-Ländern hat Belgien mit 5,5 Prozent weiterhin die höchste Inflationsrate, gefolgt von Spanien (3,5 Prozent), sowie den Niederlanden und Kroatien mit jeweils 3,4 Prozent. Die niedrigste Teuerung hat Finnland mit 0,6 Prozent, in Italien stiegen die Preise um 0,9 Prozent. Für Deutschland berechnet Eurostat die Inflationsrate mit 2,5 Prozent, verwendet dabei aber eine andere Methode als das Statistische Bundesamt, das am Vortag eine Teuerung von 2,2 Prozent geschätzt hatte.


Foto: Geldautomat der Credit Agricole (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Studie: Nur noch jedes fünfte Bankgeschäft wird in Filiale erledigt

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Bankfilialen werden für die Verbraucher in Deutschland immer unwichtiger. Nur noch durchschnittlich 20 Prozent der Bankgeschäfte erledigen die Deutschen vor Ort in der Filiale, so das Ergebnis einer Studie der Postbank, die am Dienstag veröffentlicht wurde.

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der über die App erledigten Bankdienstleistungen um vier Prozentpunkte auf 36 Prozent gestiegen. Damit liegen die Apps dicht hinter den Online-Portalen der Banken, die derzeit für 38 Prozent der Bankgeschäfte genutzt werden. Die Bedeutung der Internetseiten hat über die Jahre abgenommen: 2023 wurden noch 42 Prozent der Geldgeschäfte über das Portal getätigt, im Jahr davor sogar 45 Prozent.

Weitere Ergebnisse der „Digitalstudie“: 58 Prozent legen auch online Wert auf feste Berater in ihrer Bank. Einen Kredit beantragen 30 Prozent der Kunden lieber vor Ort, 28 Prozent schließen Versicherungen bevorzugt in der Filiale ab. Nur 13 Prozent holen ihren Kontoauszug noch persönlich in der Filiale ab und 14 Prozent füllen Überweisungsträger noch vor Ort aus.


Foto: Streik-Hinweis an einer Postbank-Filiale (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ampel-Fraktionen einigen sich auf "Geheimpreise" bei Arzneimitteln

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Ampel-Bundestagsfraktionen haben sich darauf geeinigt, dass Pharmaunternehmen unter bestimmten Bedingungen mit den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) „Geheimpreise“ für patentgeschützte Medikamente aushandeln dürfen. Das meldete das Nachrichtenportal Politico am Dienstag unter Berufung auf „Fraktionskreise“.

Entsprechende Änderungsanträge zum zugrundeliegenden Medizinforschungsgesetz sollen noch am selben Tag von den Fraktionen beschlossen werden. Der Kompromiss sieht eine sogenannte Sunset-Klausel vor, nach der die Regelung am 30. Juni 2028 ausläuft, wenn sie nicht verlängert wird. Außerdem wird festgelegt, dass die Geheimhaltung „zwingend zu einem Abschlag von neun Prozent“ führt. Das bedeutet, dass die gesetzlichen Kassen das Medikament um diesen Satz billiger bekommen.

„So wird sichergestellt, dass mit der Vertraulichkeit auch spezifische Kostenvorteile für die GKV einhergehen, und es wird ein Anreiz für Forschung und Entwicklung in Deutschland gesetzt“, heißt es in den Änderungsanträgen. Sparvorgaben, die für Pharmaunternehmen seit 2023 gelten – sogenannte Leitplanken – werden für Arzneimittel mit einem „relevanten Anteil klinischer Prüfung in Deutschland“ zudem für drei Jahre aufgehoben.

Deutschland ist nach wie vor weltweit der einzige Markt mit transparenten Preisen für patentgeschützte Arzneimittel. Der Punkt war bis zuletzt umstritten: Lauterbach hatte sich für geheime Preise ausgesprochen, die Fraktionen und die gesetzlichen Krankenkassen warnten vor steigenden Arzneimittelausgaben.


Foto: Apotheke (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wegen Terrorgefahr: CDU fordert "Bedrohungsgesamtrechnung"

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums im Bundestag, Roderich Kiesewetter (CDU), fordert angesichts der jüngst gestiegenen Alarmbereitschaft an US-Stützpunkten in Deutschland die Einführung einer Bedrohungsgesamtrechnung.

„Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass wir besonnen an einer Bedrohungsgesamtrechnung arbeiten müssen, statt der Forderung des Koalitionsvertrages Folge zu leisten, eine Überwachungsgesamtrechnung zu erarbeiten“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Es geht um den Schutz der Bevölkerung. Deswegen müssen wir unsere Dienste und die kritischen Infrastrukturen im Rahmen einer Bedrohungsgesamtrechnung besser ausstatten.“

Das Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht hatte vom Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums zu Jahresbeginn den Auftrag erhalten, zu ermitteln, in welchem Umfang Bürger von Überwachungsmaßnahmen durch Polizei und Nachrichtendiensten betroffen sind. Kritiker halten das für überflüssig beziehungsweise überzogen. Der Auftrag ist Konsequenz des Koalitionsvertrages von SPD, Grünen und FDP.


Foto: Polizisten (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Warum ist diese Technologie der Schlüssel zu sichereren Verträgen?

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Smart Contracts

Smart Contracts: Vertragsmanagement effizient gestalten

Die Revolution des Vertragsmanagements

Smart Contracts sind in aller Munde. Sie revolutionieren das Vertragsmanagement und bieten zahlreiche Vorteile. Durch die Automatisierung und digitale Abwicklung von Verträgen können Unternehmen effizienter arbeiten. Dieser Beitrag beleuchtet die Funktionsweise von Smart Contracts und zeigt, wie sie das Vertragsmanagement effizient gestalten können.

Was sind Smart Contracts?

Smart Contracts sind selbstausführende Verträge. Die Bedingungen und Regeln sind direkt im Code enthalten. Sobald die festgelegten Bedingungen erfüllt sind, wird der Vertrag automatisch ausgeführt. Diese Verträge basieren auf der Blockchain-Technologie. Das macht sie transparent und fälschungssicher.

Vorteile von Smart Contracts

Automatisierung: Manuelle Eingriffe entfallen. Dies spart Zeit und reduziert Fehler.
Transparenz: Alle Beteiligten haben Zugriff auf die Vertragsbedingungen. Änderungen sind nachvollziehbar.
Sicherheit: Durch die Blockchain sind die Daten geschützt und unveränderlich.
Kostenersparnis: Keine Notwendigkeit für Vermittler oder Rechtsanwälte.
Diese Vorteile machen Smart Contracts besonders attraktiv für Unternehmen.

Effizientes Vertragsmanagement

Traditionelles Vertragsmanagement ist oft zeitaufwendig und fehleranfällig. Smart Contracts bieten eine effiziente Alternative. Durch die Automatisierung werden Prozesse beschleunigt und Ressourcen geschont. Unternehmen können sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren.

Einsatzbereiche von Smart Contracts

Lieferketten: Automatische Freigabe von Zahlungen bei Erhalt der Waren.
Immobilien: Automatisierte Mietverträge und Zahlungen.
Finanzen: Automatische Abwicklung von Krediten und Versicherungen.
Dienstleistungen: Automatisierte Abrechnung und Vertragserfüllung.
Diese Beispiele zeigen, wie vielseitig Smart Contracts eingesetzt werden können.

Herausforderungen und Lösungen

Trotz der vielen Vorteile gibt es auch Herausforderungen. Die Technologie ist noch relativ neu. Es gibt Unsicherheiten bezüglich der rechtlichen Anerkennung und Regulierung. Auch die Erstellung von Smart Contracts erfordert technisches Know-how. Unternehmen müssen sich mit der Technologie auseinandersetzen und entsprechende Fachkräfte einstellen oder schulen.

Strategien zur Bewältigung der Herausforderungen

Rechtliche Beratung: Einholen von Rechtsrat zur Anerkennung und Durchsetzbarkeit.
Schulungen: Mitarbeiterschulungen zur Nutzung und Erstellung von Smart Contracts.
Partnerschaften: Zusammenarbeit mit Technologieanbietern und Experten.
Pilotprojekte: Start mit kleinen Projekten zur Evaluierung der Technologie.
Durch diese Strategien können Unternehmen die Herausforderungen meistern und von den Vorteilen profitieren.

Zukunftsaussichten

Smart Contracts haben das Potenzial, das Vertragsmanagement grundlegend zu verändern. Die Technologie wird kontinuierlich weiterentwickelt. In Zukunft könnten Smart Contracts in noch mehr Bereichen Anwendung finden. Die Integration mit anderen Technologien wie dem Internet der Dinge (IoT) und künstlicher Intelligenz (KI) könnte weitere Automatisierungsmöglichkeiten eröffnen.

Weiterentwicklung: Neue Funktionen und verbesserte Sicherheitsstandards.
Integration: Verbindung mit anderen Technologien für erweiterte Anwendungen.
Verbreitung: Zunehmende Akzeptanz und Nutzung in verschiedenen Branchen.
Regulierung: Klarere gesetzliche Regelungen und Standards.
Diese Entwicklungen werden dazu beitragen, dass Smart Contracts in immer mehr Unternehmen Einzug halten.

Effizientes Vertragsmanagement durch Smart Contracts

Smart Contracts bieten eine moderne und effiziente Lösung für das Vertragsmanagement. Sie ermöglichen Automatisierung, Transparenz und Sicherheit. Trotz einiger Herausforderungen überwiegen die Vorteile deutlich. Unternehmen sollten die Möglichkeiten dieser Technologie prüfen und nutzen. Mit der richtigen Strategie und Vorbereitung können Smart Contracts das Vertragsmanagement revolutionieren und zu mehr Effizienz und Kosteneinsparungen führen.

Insgesamt ist klar, dass Smart Contracts die Zukunft des Vertragsmanagements darstellen. Unternehmen, die frühzeitig auf diese Technologie setzen, können sich Wettbewerbsvorteile sichern. Die Implementierung erfordert zwar eine gewisse Investition in Know-how und Technologie, aber die langfristigen Vorteile sind erheblich. Es lohnt sich, die Potenziale von Smart Contracts auszuschöpfen und die eigene Vertragsabwicklung auf das nächste Level zu heben.

Ein tieferer Blick auf Smart Contracts

Um die Vorteile von Smart Contracts besser zu verstehen, lohnt sich ein tieferer Blick in ihre Funktionsweise und die technischen Details. Smart Contracts basieren auf der Blockchain-Technologie. Dies ist eine dezentrale Datenbank, die Informationen in Blöcken speichert. Jeder Block ist kryptographisch gesichert und mit dem vorherigen Block verknüpft. Dies gewährleistet die Integrität der Daten und macht Manipulationen nahezu unmöglich.

Technische Grundlagen

Dezentralität: Keine zentrale Instanz kontrolliert die Daten.
Kryptographie: Verschlüsselungstechniken sichern die Daten.
Unveränderlichkeit: Einmal gespeicherte Daten können nicht mehr geändert werden.
Diese technischen Merkmale machen Smart Contracts besonders sicher und zuverlässig.

Praktische Anwendungen und Fallstudien

Es gibt bereits zahlreiche praktische Anwendungen und Fallstudien, die den Erfolg von Smart Contracts belegen. Ein bekanntes Beispiel ist die Automatisierung von Lieferkettenprozessen. Ein Unternehmen kann einen Smart Contract erstellen, der Zahlungen automatisch freigibt, sobald eine Lieferung bestätigt wird. Dies reduziert den administrativen Aufwand und beschleunigt die Prozesse erheblich.

Fallstudie: Automobilindustrie

In der Automobilindustrie werden Smart Contracts genutzt, um den Verkauf von Fahrzeugen zu automatisieren. Ein Käufer kann einen Smart Contract abschließen, der den Kaufpreis automatisch überträgt, sobald alle vertraglichen Bedingungen erfüllt sind. Dies gewährleistet Transparenz und Sicherheit für beide Parteien.

Fallstudie: Immobiliensektor

Auch im Immobiliensektor finden Smart Contracts Anwendung. Mietverträge können automatisiert werden, indem Zahlungen und Vertragsbedingungen direkt im Code festgelegt werden. Dies reduziert das Risiko von Zahlungsausfällen und sorgt für klare Verhältnisse zwischen Vermieter und Mieter.

Smart Contracts sind ein mächtiges Werkzeug für das Vertragsmanagement. Sie bieten zahlreiche Vorteile, von der Automatisierung bis hin zur Kosteneffizienz. Unternehmen, die diese Technologie nutzen, können ihre Prozesse optimieren und Wettbewerbsvorteile erzielen. Die Zukunft des Vertragsmanagements liegt in der digitalen Transformation, und Smart Contracts spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay