Sonntag, April 6, 2025
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Wie können Chatbots Unternehmen dabei helfen, effizienter zu werden?

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Integration von Chatbots in den Kundenservice

Die Integration von Chatbots in den Kundenservice hat sich in den letzten Jahren zu einem wesentlichen Trend in der Unternehmenswelt entwickelt. Diese automatisierten Kommunikationstools bieten eine effiziente Möglichkeit, Kundenanfragen zu bearbeiten und den Kundenservice zu verbessern. Doch was genau sind Chatbots, und wie können sie Unternehmen dabei helfen, die Bedürfnisse ihrer Kunden besser zu erfüllen?

Chatbots sind computerbasierte Programme, die in der Lage sind, mit Nutzern in natürlicher Sprache zu kommunizieren und bestimmte Aufgaben autonom auszuführen. Sie können in verschiedene Plattformen integriert werden, wie z.B. Websites, Messaging-Apps oder soziale Medien, und stehen Kunden als virtuelle Assistenten zur Verfügung.

Die Einsatzmöglichkeiten von Chatbots im Kundenservice sind vielfältig. Sie können Kunden bei der Suche nach Informationen unterstützen, häufig gestellte Fragen beantworten, Probleme lösen oder sogar Transaktionen durchführen. Durch ihre rund um die Uhr verfügbare Präsenz können sie eine schnelle und effiziente Unterstützung bieten, ohne dass menschliche Interaktion erforderlich ist.

In diesem Beitrag werden wir die verschiedenen Aspekte der Integration von Chatbots in den Kundenservice genauer betrachten und ihre Rolle im modernen Geschäftsumfeld genauer beleuchten.

Effizienzsteigerung durch Automatisierung

Eine der wichtigsten Funktionen von Chatbots ist die Automatisierung von Kundeninteraktionen. Durch die Integration von Chatbots in den Kundenservice können Unternehmen die Effizienz steigern, indem sie repetitive Aufgaben automatisieren und Kundenanfragen schnell und präzise bearbeiten. Dies ermöglicht es Kundenservice-Teams, sich auf komplexere Anfragen zu konzentrieren und eine höhere Servicequalität zu bieten.

24/7 Verfügbarkeit und schnelle Reaktionszeiten

Ein weiterer Vorteil von Chatbots ist ihre Fähigkeit, rund um die Uhr verfügbar zu sein. Kunden können zu jeder Tages- und Nachtzeit Unterstützung erhalten, ohne auf die Verfügbarkeit von Kundenservice-Mitarbeitern warten zu müssen. Darüber hinaus bieten Chatbots schnelle Reaktionszeiten, da sie in der Lage sind, Kundenanfragen sofort zu beantworten und Probleme schnell zu lösen.

Verbesserung der Kundenerfahrung durch Personalisierung

Durch den Einsatz von KI-Technologien können Chatbots personalisierte Unterstützung bieten, indem sie Kundenanfragen basierend auf früheren Interaktionen und dem individuellen Nutzerverhalten anpassen. Dies trägt dazu bei, die Kundenerfahrung zu verbessern, indem Kunden maßgeschneiderte Lösungen erhalten, die ihren Bedürfnissen und Vorlieben entsprechen.

Herausforderungen und Grenzen von Chatbots

Obwohl Chatbots viele Vorteile bieten, gibt es auch Herausforderungen und Grenzen, die bei ihrer Integration in den Kundenservice berücksichtigt werden müssen. Eine der größten Herausforderungen ist die Notwendigkeit einer effektiven Schulung und Pflege der Chatbot-Systeme, um sicherzustellen, dass sie korrekte und relevante Antworten liefern. Darüber hinaus können Chatbots manchmal Schwierigkeiten haben, komplexe Anfragen zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren, was zu Frustration bei den Kunden führen kann.

Zukünftige Entwicklungen und Trends

Trotz der aktuellen Herausforderungen wird erwartet, dass Chatbots in Zukunft eine noch größere Rolle im Kundenservice spielen werden. Mit der Weiterentwicklung von KI-Technologien werden Chatbots immer intelligenter und besser in der Lage sein, komplexe Anfragen zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren. Darüber hinaus werden Unternehmen voraussichtlich verstärkt in Chatbot-Integration und -Entwicklung investieren, um die Kundenerfahrung weiter zu verbessern und die Effizienz des Kundenservice zu steigern.

Die Integration von Chatbots in den Kundenservice bietet zahlreiche Vorteile für Unternehmen, darunter eine Effizienzsteigerung, eine rund um die Uhr verfügbare Unterstützung für Kunden sowie eine personalisierte Kundenerfahrung. Trotz dieser Vorteile gibt es auch Herausforderungen und Grenzen bei der Nutzung von Chatbots, wie die Notwendigkeit einer effektiven Schulung und Pflege der Systeme. Dennoch wird erwartet, dass Chatbots eine immer größere Rolle im Kundenservice spielen werden, da die Technologie weiterentwickelt wird und Unternehmen verstärkt in ihre Integration investieren. Insgesamt haben Chatbots das Potenzial, den Kundenservice zu revolutionieren und Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Servicequalität zu verbessern und die Kundenzufriedenheit zu steigern

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – peterschreiber.media

Kühnert sieht Ampel als "Koalition der Widersprüche"

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert sieht den anhaltenden Streit in der Ampelkoalition als Folge des Wahlergebnisses. „Diese Bundesregierung, diese Koalition, ist ein Bündnis auch der Widersprüche“, sagte Kühnert am Donnerstag den Sendern RTL und ntv.

„So haben die Leute gewählt vor zweieinhalb Jahren. Wir haben ein Wahlergebnis gehabt, bei dem nur lagerübergreifende Koalitionen möglich waren, und das sieht man dann eben im täglichen Miteinander“, so der SPD-Politiker. Manchmal sorge das für Schadenfreude bei der Union. „Aber das würde jedem so gehen, der jetzt in der Koalition wäre.“

Von den Vorschlägen von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP), der unter anderem ein Update beim Bürgergeld gefordert hatte, fühle er sich „überhaupt nicht provoziert.“ Kühnert: „Ich habe noch nachösterliche Ruhe an mir.“


Foto: Ampel-Minister (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Frühsommer im Kaiserwinkl

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Frühsommer im Kaiserwinkl

Hotel Alpina****ˢ Wellness & Spa Resort: Ein paar Tage einfach nur genießen – Frühsommer im Kaiserwinkl

In der traumhaften Aktivregion zwischen Kitzbühel und der deutschen Grenze lassen es sich Genießer gutgehen. Der Tiroler Kaiserwinkl ist geradezu paradiesisch für alle, die sich gerne in der Natur bewegen. Das Hotel Alpina****s Wellness & Spa Resort zählt zu den besten Häusern in der Region. Sein Wellness- und Spa-Angebot ist beachtlich. Eine fantastische Saunalandschaft mit eigener Damensauna und Familiensauna, Bäder, Fitnesseinrichtungen, Beautyanwendungen, Massagen, eine wundervolle Badewelt mit Hallenbad und Außenpool u. v. m. versprechen pure Entspannung. „Momente der Geborgenheit“ heißt die Körperbehandlung, die mit einem Orangenblüten-Meersalz-Bad samt Fruchtcocktail, mit einer Aromaöl-Ganzkörpermassage und einer Gesichtsmassage jede Hektik verblassen lässt.

In der romantischen Zirben-Spa-Suite finden Paare bei einem Meersalz-Ganzkörperpeeling, einem Sleep-Honey-Bad, einer Rückenmassage und Ruhen im Himmel-Wasserbett Zeit für sich. Für Familien gibt es einen eigenen Bereich, in dem Kinder Kind sein dürfen, ohne die Erwachsenen bei ihrem Wellnessgenuss zu stören. Selten finden Gäste derart vielfältige Zimmerkategorien. Von der luxuriösen Wellnesssuite mit Kachelofen über die edlen Zirbensuiten mit Infrarotsauna und Whirlpool im Wellnessbad und die Suite „Galerie“ mit Wasserbett bis hin zur Familiensuite mit eigenem Kinderzimmer u. v. m. reicht die Auswahl.

Ein kleiner Vorgeschmack: 140 regionale, reichhaltige Bio- und Vitalprodukte von heimischen Bauern und Qualitätslieferanten warten schon beim Frühstück auf Feinschmecker. Das Restaurant ist als kleines Tiroler Dorf gestaltet, wo abends die Köstlichkeiten aus der Alpina-Küche schmecken. Einmal in der Woche heizt der Küchenchef auf der Terrasse den Griller an. Vor der Hoteltür wird nach Herzenslust gewandert, geradelt, gesportelt. 200 Kilometer markierte Wanderwege und unzählige Radrouten in allen Schwierigkeitsgraden führen durch die traumhafte Landschaft des Kaiserwinkls. Für Paragleiter ist der Unterberg ein ideales Flugrevier. An den Chiemsee, nach München oder Salzburg ist es nur ein Katzensprung.

Hotel Alpina****ˢ Wellness & Spa Resort/Kössen

Andreas Gruber e.U.
Außerkapelle 2a
6345 Kössen
Tel.: +43/(0)5375/2146
gruber@hotel-alpina.at
www.hotel-alpina.at

Bild Hotel Alpina Zimmer

Quelle mk Salzburg

Fasten im Frühling

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fasten

Johannes-Schlößl der Pallottiner: Fasten im Frühling – ein Neustart für Körper und Seele

Das Johannes-Schlössl in Salzburg bietet das ideale Ambiente zum Fasten – mitten im Klostergarten der Pallottiner. Das Programm ist vielseitig und flexibel. Neu: 8 Tage – 7 Nächte „Fasten über den Dächern von Salzburg“.

Traditionell ist der Frühling die Zeit zum Fasten. Warum man Körper und Geist eine Auszeit gönnt, dafür gibt es viele Gründe: Frische Energie tanken, den Körper reinigen, sich in stressigen Zeiten neu entdecken. Das Fasten kennt viele Facetten.

Das Johannes-Schlössl in Salzburg ist ein idyllisches Fastenschlössl in einer ruhigen Naturoase. Auf dem Mönchsberg, dem „Stadtberg“ der Salzburger, lädt es zu einer wohltuenden Fasten-Auszeit. Professionelle Fastentrainer stehen allen zur Seite, die sich ein paar Tage auf das Wesentliche besinnen und zu sich selbst finden möchten.

„Bei uns ist alles möglich, aber nichts ist muss“, erklärt Uli Waldner, Fastenleiter im Johannes-Schlössl. „Fasten bedeutet nicht nur Verzicht, Fasten kann Spaß machen und tut unglaublich gut“, erzählt der fasten-erfahrene Profi weiter. Gefastet wird vorwiegend nach der etablierten Dr. Buchinger-Methode. Die Teilnehmer nehmen dabei Suppen, Frucht- oder Gemüsesäfte, Kräutertee und viel klares Wasser zu sich. Bei rund 300 Kalorien pro Tag schaltet der Körper in den Fastenmodus, ohne dass ein Hungergefühl entsteht. Der gesamte Körper, besonders das Verdauungssystem, die Blutgefäße und die Haut können sich intensiv regenerieren.

Zum Klosterfasten im Johannes-Schlössl gehören auch Basenfasten und Intervallfasten. Basenfasten ist eine Variante, bei der man ausschließlich basische Lebensmittel zu sich nimmt. Dies sind vor allem Obst, Gemüse, Sprossen und Kräuter. Überschüssige Säuren im Körper werden abgebaut, der Körper wird entlastet und gereinigt. Das Intervallfasten beruht auf bestimmten Fastenzeiten oder Fastentagen bzw. zeitlich beschränkten Essenzeiten. Egal, für welche Methode man sich entscheidet, es geht um Prävention, um die Pflege der Gesundheit und die Möglichkeit, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Fasten im Johannes-Schlössl bietet zudem die Möglichkeit, in das spirituelle Klosterleben der Pallottiner einzutauchen.

Sanfte Bewegung und durchatmen an der frischen Luft, das gehört zum Fasten dazu. Nicht zuletzt deshalb ist das Fasten im Johannes-Schlössl so besonders. Das Refugium liegt mitten in der grünen Erholungsoase von Salzburg, über den Dächern der Stadt. Tägliche Wanderungen rund um Salzburg, Yoga, QiGong und „Bewusstes Atmen“ unterstützen das heilsame Fasten. Das Johannes-Schlössl schmiegt sich Wald und Wiesen und bieten jede Möglichkeit, die Stille und das Alleinsein zu genießen. Wer möchte, taucht in die Schönheit der Stadt Salzburg mit all ihren kulturellen Höhepunkten ein.

Das Johannes-Schlössl ist ein außergewöhnlich inspirierender Ort, sich Körper und Geist zuzuwenden. Seit 85 Jahren kommen Besucher an diesen ruhigen Platz, um sich zu besinnen.“ Wenn man sich auch mit den Pallottiner-Patres das Dach teilt: Die Gäste müssen weder Bekehrung noch Belehrung fürchten. „Bei uns muss keiner an irgend etwas glauben oder einer Religion angehören. Hier ist man einfach Gast“, berichtet Uli Waldner. Die Pallottiner verbinden das Fasten mit dem Klosterleben, mit der Stille und dem Rückzug. Hier darf man wirklich zu sich kommen.

Johannes-Schlößl der Pallottiner
Pallottiner Liegenschaftsverwaltung GmbH
Mönchsberg 24
5020 Salzburg
Tel.: +43 (662) 84 65 43 0
office-salzburg@pallottiner.at
http://www.johannes-schloessl.at

Bild Johannes-Schlößl der Pallotiner

Quelle mk Salzburg

Länder fordern mehr Instrumente im Kampf gegen Extremismus

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München/Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Im Kampf gegen Extremismus und Terrorismus fordert Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die Befugnis zur Online-Durchsuchung auch auf Bundesebene sowie die Möglichkeit zur Speicherung von IP-Adressen. „Die wichtige Befugnis zur Online-Durchsuchung, wie sie Bayern schon vor 15 Jahren für das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz geschaffen hat, fehlt für das Bundesamt für Verfassungsschutz bedauerlicherweise bis heute“, sagte Herrmann der „Rheinischen Post“.

„Auch konnte sich die Ampel-Regierung nicht auf die von Frau Faeser geforderte Speicherung von IP-Adressen einigen, obwohl die rechtliche Zulässigkeit außer Zweifel steht und die Sicherheitsbehörden diese Daten dringend benötigen, weil sie nicht nur in Fällen der Kinderpornografie oft den einzigen Ermittlungsansatz bieten“, sagte der CSU-Politiker, und fügte an: „Statt mit der ständigen Diskussion über neue Aufsichtsgremien und -regelungen bürokratische Hemmnisse aufzubauen und Misstrauen zum Ausdruck zu bringen, sollte die Bundesregierung die Sicherheitsbehörden dringend mit den erforderlichen Ressourcen und Befugnissen ausstatten und ihnen die notwendige Rückendeckung bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben geben.“

Herrmann begrüßte den von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) angekündigten stärkeren Fokus auf die Aufdeckung von Finanzströmen, äußerte zugleich aber Zweifel an der Umsetzung „Das Ziel, die Finanzströme von Terroristen und Extremisten aufzudecken, unterstütze ich uneingeschränkt.“ Zur Verbesserung der Aufklärung finanzieller Strukturen und Aktivitäten extremistischer Bestrebungen habe Faeser angekündigt, die Befugnis des Bundesamtes für Verfassungsschutzes für Finanzermittlungen so zu ändern, dass es künftig auf das Gefährdungspotenzial der Bestrebung ankomme, der bisherige Volksverhetzungs- und Gewaltbezug solle gestrichen werde.

„Ich habe allerdings Zweifel, ob die angekündigte Stärkung des Verfassungsschutzes gelingen wird. Die Bundesinnenministerin konnte sich bereits in der Vergangenheit mehrfach nicht in der eigenen Koalition durchsetzen, wenn es darum ging, die Befugnisse der Sicherheitsbehörden an die aktuelle Bedrohungslage anzupassen“, so Herrmann weiter.

Wie der bayerische Innenminister fordert derweil auch sein nordrhein-westfälischer Amtskollege Herbert Reul (CDU) mehr Befugnisse und rechtliche Instrumente für die Sicherheitsbehörden. „Hass und Hetze können nur verhindert werden, wenn wir Ross und Reiter identifizieren. Deswegen brauchen wir mehr Instrumente, um gegen sowas vorgehen zu können – auch rechtliche“, sagte Reul der „Rheinischen Post“. Es dürfe keinen großen Unterschied geben zwischen dem, was Verbrecher können und was die Sicherheitsbehörden dürfen, so der CDU-Politiker. Deswegen sei er schon seit Jahren für die Einführung der Vorratsdatenspeicherung.

Mit Blick auf Nordrhein-Westfalen sagte Reul: „Um Gefahren für die Demokratie von rechts frühzeitig zu erkennen, hat die Polizei Nordrhein-Westfalens ihre Ermittlungen gegen rechts neu ausgerichtet. Wir schauen uns Finanzströme an. So wissen wir, wer wen finanziert. Auch waffenrechtlich kontrollieren wir strenger. Waffen gehören nicht in die Hände von Extremisten. Die Sicherheitsbehörden durchforsten das Internet von Telegram bis Tiktok.“

Rechtsextremismus bleibe die größte Gefahr für die Demokratie, so Reul. „Wir müssen uns gegen ein Andocken an die Mitte der Gesellschaft wehren“, sagte der Innenminister weiter.


Foto: Polizist (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Steuerzahlerbund warnt vor mehr Bürokratie mit Kindergrundsicherung

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Steuerzahlerbund warnt mit Blick auf die Kindergrundsicherung und den möglichen Aufwuchs von Bürokratie vor mangelnder Akzeptanz in der Bevölkerung.

„Die Menschen werden die neue Kindergrundsicherung nicht akzeptieren, wenn dadurch enorme Bürokratiekosten entstehen und die in Aussicht gestellten Leistungen keinen Beitrag gegen Kinderarmut leisten“, sagte Präsident Reiner Holznagel dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Deshalb müssen die Regierung und die Koalitionsfraktionen jetzt zu einem Arbeitsmodus finden, der pragmatisch und konstruktiv die Idee der Kindergrundsicherung umsetzen kann.“

Es sei richtig, die vielen vorhandenen Leistungen, Unterstützungen und Programme für Kinder und Familien zu bündeln, um es allen Beteiligten leichter zu machen. „Genau hier muss die Kindergrundsicherung ansetzen“, mahnte Holznagel. „Deshalb muss nicht über das ob, sondern über das wie diskutiert werden. Aktuell vermissen wir nämlich eine schonungslose Verwaltungs- und Organisationskritik, eine nachhaltige Digitalisierungs- und Kommunikationsstrategie – und einen sachlichen Diskurs mit allen Beteiligten, vor allem den Kommunen.“

Der Städte- und Gemeindebund rechnet mit einer verzögerten Umsetzung: „Weiterhin ist unklar, ob und wie bis zum 1. Januar 2025 ausreichend Liegenschaften bereitgestellt und das notwendige Personal eingestellt werden sollen“, sagte Hauptgeschäftsführer André Berghegger dem RND. „Gerade vor dem Hintergrund eines sich verschärfenden Fachkräftemangels sollte genauer überlegt werden, wie vorhandene Arbeitskraft am effektivsten eingesetzt werden kann.“


Foto: Frau mit Kind (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

FDP warnt Lemke vor Elefanten-Eklat mit Botswana

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Streit um die angedrohte Abschiebung von 20.000 Elefanten aus Botswana nach Deutschland warnt FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) vor einem diplomatischen Eklat. „Gute Diplomatie ist weder moralisierend noch belehrend“, sagte Djir-Sarai der „Bild“ (Donnerstagsausgabe).

„Statt anderen vom Schreibtisch in Berlin aus Ratschläge zu erteilen und Verbote zu erlassen, sollte die grüne Ministerin in den konstruktiven Austausch mit Botswana treten und sich vor Ort informieren. So ließen sich diplomatische Eklats vermeiden.“ Djir-Sarai warnte, solche Eklats würden Deutschland „in keinem guten Licht erscheinen lassen“.

Die CSU-Bundestagsabgeordnete und Umweltexpertin Anja Weisgerber hält es für möglich, dass Deutschland den 20.000 Elefanten Asyl gewähren müsste: „Es ist diplomatische Gepflogenheit, Geschenke anderer Länder anzunehmen“, sagte sie. „Im Falle von 20.000 Elefanten zieht das enorme Herausforderungen nach sich.“ Lemke müsse daher rasch Gespräch mit der Regierung von Botswana aufnehmen.


Foto: Elefant (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wadephul pocht auf tiefgreifende Bundeswehrreform

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Unionsfraktion hat Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) aufgefordert, sich bei der Bundeswehr-Strukturreform nicht mit kleinen Schritten zu begnügen. „Notwendig sind klare und tiefgreifende Maßnahmen, um aus der Friedensarmee Bundeswehr, die maximal durch die Entsendung relativ kleiner Truppenkontingente in Auslandseinsätze vollauf beschäftigt war, eine umfassend einsatzfähige Armee für die Landes- und Bündnisverteidigung zu machen“, sagte Vize-Unionsfraktionschef Johann Wadephul (CDU) dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben). Der Minister habe „die Latte der Erwartungen sehr hoch gehängt“. Dies müsse er jetzt erfüllen und nicht nur Marginalien liefern.

„Seine bisherigen Umstrukturierungen im Ministerium haben bisher nur mehr Verwirrungen erzeugt, als dass sie vermindert wurden“, sagte Wadephul. „Es bleibt für die Bundeswehr zu hoffen, dass der Minister bei den Grobstrukturen für die Streitkräfte und die zivilen Strukturen ein geschickteres Händchen und mehr Mut an den Tag legt.“

Pistorius will die Pläne für eine Strukturreform an diesem Donnerstag vorstellen. Sie sind auch eine Reaktion auf die durch den völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine gewachsene Bedrohung durch Russland.

Pläne für eine Reform lägen seit 2021 vor, monierte der CDU-Politiker. Die Verteidigungsminister der Ampel-Koalition, zunächst Christine Lambrecht (SPD) und seit Anfang 2023 Pistorius hätten diese Pläne „jeweils über ein Jahr konsequent zur Seite geschoben“, so Wadephul. 2021 war Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) Verteidigungsministerin.


Foto: Johann David Wadephul (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Patientenbeauftragter drängt auf mehr Hilfe für Long-Covid-Betroffene

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Stefan Schwartze (SPD), hat Ärzteschaft und Sozialversicherungen dazu aufgefordert, die Probleme von Long-Covid-Betroffenen ernst zu nehmen und sie nicht als psychisch Kranke oder Simulanten abzustempeln. „Die Zahl der Betroffenen ist inzwischen sehr, sehr hoch“, sagte Schwartze dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgabe).

Sie seien verzweifelt, weil sie sich oft von den Ärzten nicht ernst genommen fühlten. „Weil das Wissen auch in der Ärzteschaft fehlt, werden sie schnell in die Ecke einer psychischen Erkrankung gestellt, wo sie definitiv nicht hingehören“, sagte der SPD-Politiker weiter. Die Betroffenen berichteten davon, dass ihr Leiden auch in den Sozialversicherungen, keine Anerkennung finde und sie wie Simulanten behandelt würden.

„Wir hören von vielen Schicksalen, bei denen wirtschaftliche Existenzen ganzer Familien wegbrechen, weil Erkrankte nicht mehr arbeiten können und sie langsam aus allen Sozialsystemen herausfallen“, so der Patientenbeauftragte. „Ich appelliere an die Ärzteschaft, an das Pflegepersonal, aber auch an Ämter und Behörden: Nehmen Sie diese Menschen sehr ernst, gehen Sie angemessen mit Ihnen um und helfen Sie wenn immer es geht. Das gilt auch für die Jugendämter, schließlich sind auch Kinder und Jugendliche betroffen“, mahnte er.

Schwartze forderte mehr Investitionen in die Grundlagenforschung, für die Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) zuständig ist. „Ursachen und Behandlungsmethoden sind leider immer noch weitgehend unerforscht“, sagte er. Die im Haushalt 2024 bereitgestellten 150 Millionen Euro könnten dafür nur ein Anfang sein. Zudem müssten geeignete Versorgungsstrukturen aufgebaut werden, um das komplexe Krankheitsbild richtig behandeln zu können. Dazu gehöre auch eine bessere Schulung von Ärzten sowie Pflegekräften.


Foto: Patientenbeauftragter (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD-Abgeordneter will schädliche Angebote in Arztpraxen verbieten

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Stefan Schwartze (SPD), fordert, bestimmte Selbstzahlerleistungen – sogenannte Individuelle Gesundheitsleistungen (Igel) – zu verbieten. „Leistungen, die von den medizinischen Fachgesellschaften als schädlich bezeichnet werden, haben in Arztpraxen nichts zu suchen und gehören verboten, auch im Rahmen von Igel“, sagte Schwartze dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgabe).

Konkret nannte er die Ultraschalluntersuchung zur Krebsfrüherkennung der Eierstöcke und der Gebärmutter. Diese Untersuchung sei eine der am meisten verkauften Leistungen, sagte Schwartze. Sie gehöre aber zu den Angeboten, die schadeten, weil es häufig falsch-positive Befunde gebe und dadurch unnötige weitere Untersuchungen und Eingriffe folgten. „Hier werden junge Frauen ohne Not in Angst und Schrecken versetzt. Diese Untersuchung wird deshalb auch von den gynäkologischen Fachgesellschaften abgelehnt.“

Nach Angaben von Schwartze bereitet die Ampelkoalition zudem rechtliche und finanzielle Erleichterungen für die Opfer von Behandlungsfehlern vor. Die Gespräche mit Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) über eine Reform des Patientenrechtegesetzes seien auf einem guten Weg. „Da ist Bewegung in der Sache“, sagte er.

Auch an dem im Koalitionsvertrag zugesagten Härtefallfonds werde gearbeitet. „Die Betroffenen scheitern meist daran, zu beweisen, dass der Schaden allein durch einen Behandlungsfehler verursacht wurde“, sagte Schwartze. Dieser Vollbeweis sei in der Praxis extrem schwer. „Deshalb setzte ich mich dafür ein, dass künftig die überwiegende Wahrscheinlichkeit ausreicht. Das wird der Komplexität des menschlichen Körpers gerecht und gilt längst in Ländern mit vergleichbaren Rechtssystemen, also zum Beispiel in Österreich oder der Schweiz“, so der SPD-Politiker.

Der Härtefallfonds solle nicht das Haftungsrecht ersetzen, sondern dann eintreten, wenn Menschen nach einer Behandlung einen schweren gesundheitlichen Schaden erlitten hätten und deshalb finanziell in Schwierigkeiten geraten seien. Werde gerichtlich festgestellt, dass es wirklich einen Behandlungsfehler gegeben habe, müsse der Verursacher das Geld an den Fonds zurückzahlen. „War es jedoch eine schicksalhafte Entwicklung, dann soll die Allgemeinheit dafür aufkommen, nicht die Betroffenen selbst“, sagte Schwartze.


Foto: Ärztehaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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